Die Oberfläche im Überblick
Erste Schritte · 5 Min · Aktualisiert 07. August 2026
Der Viewer vereint mehrere Ansichten und Werkzeuge:
- Oben links die Breadcrumb „Projekt › Datei“: Ein Klick auf den Projektnamen führt zurück in die Projektansicht (Modelle, Plankopf, Vergleich).
- Links die Seitenleiste in drei Abschnitten: „Pläne & Modelle“ (alle geladenen Dateien mit Sichtbarkeit/Entfernen und „+ Laden“; 2D-Pläne tragen den Maßstab-Stand als grünes „kalibriert“ bzw. gelbes „o. Maßstab“), darunter die Geschoss-Kacheln und die Modellstruktur mit Suche, Typ-Filter und Strukturbaum. Unter jedem Eintrag stehen seine Ansichten als eigene Zeilen: bei einem IFC-Modell die Geschosse (Klick isoliert die Etage wie die Geschoss-Kacheln, Klick auf die aktive Etage zeigt wieder alles), bei einem direkt geöffneten mehrseitigen PDF jede Seite („Alle Seiten“ stellt die Gesamtansicht wieder her), bei DWG/DXF und einzelnen Planseiten das Planblatt mit dem Geschoss aus dem Dateinamen. Platzierte BMA-Geräte erscheinen zusätzlich als eigener Baum „Brandmeldung (BMA)“ – nach Meldergruppen gegliedert, ein Klick auf einen Melder wählt ihn aus und öffnet seine Eigenschaften.
- Rechts in der Kopfzeile die Umschaltung 3D-Modell ↔ 2D-Plan. Die frühere schwebende Filter-Pille über der Zeichenfläche gibt es nicht mehr – sie schrieb in dieselbe Suche wie das Feld im linken Panel; Bauteile findest du jetzt dort oder über die Befehlspalette (⌘K).
- Beide Seitenleisten lassen sich am Desktop einklappen – links über die Schaltfläche in der Kopfzeile, rechts über die Schaltfläche in der Kopfzeile oder das Symbol im Panel-Kopf. Die Icon-Schiene der Reiter bleibt dabei stehen, sodass jeder Reiter weiter mit einem Klick erreichbar ist; die Wahl wird gemerkt. Standardmäßig ist die linke Modellstruktur eingeklappt und der rechte Bereich offen.
- Unter der Kopfzeile die Werkzeugleiste mit den Gruppen Navigieren (Orbit, Begehung, Ausgangslage) · Bearbeiten (Rückgängig, Wiederherstellen) · Messen · Beschriften (Markup, CAD – nur bei geladenem Plan) · Ansicht (Schnittebene, Explosionsansicht, Rettungswege – sobald für den Plan ein Rettungsweg-Graph oder Ausgänge vorliegen –, Raster). Rechts in der Leiste stehen die übergreifenden Einstiege nebeneinander: „Planungsumfang“, „Export“ und die Befehlssuche (⌘K). Der Knopf „Planungsumfang“ zeigt die fachlichen Vorgaben des Projekts je Gewerk (BMA, SAA, EMA) und lässt sie direkt im Viewer ändern. Der Export-Knopf fragt in einem Dialog ab, was ausgegeben werden soll – von der Ansicht als PNG/PDF über die Stücklisten (Melder, Lautsprecher, EMA) und die Prüfberichte bis zu IFC, BCF und DXF; nicht mögliche Ausgaben bleiben mit Grund stehen („Noch keine Melder platziert.“). Werkzeuge ohne Sinn im aktuellen Kontext – etwa 3D-Funktionen bei einem reinen 2D-Plan – werden automatisch ausgeblendet.
- Unter der Werkzeugleiste die Ablaufleiste: Sie zeigt den geführten Gesamt-Ablauf der Planbearbeitung – Plan geladen → Maßstab → Räume → Geräte setzen → Anlagenplanung → Prüfen → Ausgeben. Erledigte Schritte sind abgehakt und bleiben anklickbar (sie springen zur passenden Stelle, etwa ins Raum- oder Gewerke-Panel), der aktive Schritt ist orange markiert, offene Schritte dahinter bleiben gesperrt. „Anlagenplanung“ ist ein optionaler Schritt: Er öffnet den Kabel-Reiter (Ringleitungen im Plan, von dort in den Anlagenplaner) und gilt als erledigt, sobald ein Kabelverlauf eingezeichnet ist – „Prüfen“ und „Ausgeben“ sperrt er nicht, eine reine Melder-Planung darf ohne Ringe ausgeben. Rechts nennt die Leiste immer den nächsten Schritt samt Aktions-Knopf – z. B. „Kalibrieren“ bei fehlendem Maßstab oder „Export öffnen“, wenn alles steht; derselbe Eintrag steht zuoberst in der Befehlspalette (⌘K), sodass Enter direkt die anstehende Aktion auslöst. Über „Ablauf“ links lässt sich die Leiste zu einer schmalen Zeile mit Fortschrittsbalken einklappen; die Wahl wird gemerkt. In der Nur-Lese-Freigabe entfällt die Leiste.
- 2D-Planansicht: orthografische Draufsicht mit Plan-Navigation – linke Maustaste verschiebt, das Mausrad zoomt auf den Zeiger, gedreht wird nicht. Ist ausschließlich ein Plan geladen (kein IFC-Modell), bleibt zusätzlich das Hintergrund-Raster ausgeblendet, damit es sich nicht über die Zeichnung legt; über den Raster-Knopf lässt es sich einblenden, und diese Wahl bleibt bestehen. Mit der Etagen-Pille (oben mittig) entsteht ein echter Grundriss je Geschoss: horizontaler Schnitt in ~1,2 m über dem Fußboden mit geschnittenen Wandkonturen; die Pfeile blättern durch die Geschosse.
- Rechts der Inspektor. Seine Reiter stehen als Icon-Schiene an der Fensterkante – ohne Beschriftung, dafür in drei Gruppen getrennt: Modell (Eigenschaften, Messen, Ansichten, Kollisionen) · Plan (Layer, Markup, CAD-Geometrie, Plankopf) · Fachplanung (BMA, Sprachalarm, Einbruchmeldeanlage, Kabel). Der Name steht im Panel-Kopf und im Tooltip; kleine Zahlen am Symbol zeigen den Bestand (platzierte Melder, Lautsprecher, EMA-Geräte, Notizen) bzw. orange die Zahl gefundener Kollisionen. Der Panel-Kopf nennt Bereich, vollen Reiter-Namen und eine Kontextzeile (Norm, Anzahl, aktuelle Auswahl). Ganz unten an der Schiene sitzt die Befehlspalette (⌘K).
- Schnittebenen: per Doppelklick eine Schnittfläche setzen.
- Mehrere Modelle gleichzeitig laden, ein-/ausblenden und entfernen.
Befehlspalette: ⌘K (macOS) bzw. Strg+K (Windows/Linux) – oder der Knopf „Befehle“ rechts in der Werkzeugleiste – öffnet eine durchsuchbare Liste aller Werkzeuge, Ansichten und Panels. Tippen filtert, die Pfeiltasten wählen aus, Enter führt aus, Esc schließt. Unter den Befehlen erscheint zusätzlich die Gruppe „Bauteile“: Sie durchsucht die Modellstruktur nach Namen und IFC-Typ. Ein Treffer setzt den Filter im linken Panel und klappt es dabei auf – so ist die Bauteilsuche auch dann erreichbar, wenn die Modellstruktur eingeklappt ist.
Die drei Fachplanungs-Reiter (BMA, Sprachalarm, Einbruchmeldeanlage) enden mit dem Abschnitt „Anlagenplaner“: Er führt in den passenden Gewerke-Reiter von /app/anlagen, in dem die Anlage hinter den platzierten Geräten ausgelegt wird – Brandmelderzentrale mit Ringleitungen und Ringkarten bzw. Einbruchmelderzentrale mit Meldergruppen. Das Projekt des Viewers ist dort vorausgewählt; der Link öffnet einen neuen Tab, damit das geladene Modell erhalten bleibt.
Die Reiter im rechten Panel kommen mit weniger Fließtext aus: Längere Erläuterungen stecken jetzt hinter kleinen Info-Symbolen (ℹ) neben den Überschriften und Optionen. Fahre mit der Maus darüber oder klicke darauf – per Klick bleibt der Hinweis offen, Esc oder ein Klick daneben schließt ihn wieder.
Zur Orientierung helfen die Leisten am unteren Rand: links der Kompass (Klick richtet die Ansicht aus) und daneben die Plan-Legende (Melderbestand, Erfassungsradius, offene Räume), mittig die Cursor-Koordinaten samt WASD-Tastenhinweis, rechts Zoom und Ansichts-/Maßstab-Stand. Ganz unten läuft am Desktop die Statusleiste mit: aktives Werkzeug, aktuelle Auswahl, Maßstab-Stand, Einheit und ob Änderungen gespeichert werden (Cloud-Projekt, Demo oder Nur-Lese-Freigabe). Oben links auf der Zeichenfläche zeigt der Auswahl-Chip Typ und Name der aktiven Auswahl – Esc löst sie.
Geschoss-Grundriss: Die Etagen-Auswahl (im 2D-Plan oben mittig, in der Modellstruktur links) führt gleich benannte Etagen mehrerer Modelle zusammen und sortiert nach realer Höhe (oberstes Geschoss zuerst). Platzierte Melder, Lautsprecher und EMA-Geräte werden auf die aktive Etage gefiltert; „Alle Geschosse“ hebt Schnitt und Filter wieder auf. Gespeicherte Ansichten merken sich das aktive Geschoss.
Nicht benötigte Layer (z. B. Bemaßung, Möblierung) lassen sich im Layer-Panel ausblenden – das verbessert die automatische Wand-/Raumerkennung.
Sichtbarkeit: Der Reiter „Ansichten“ (Gruppe Modell) trägt oben einen Baum, der ganze Objektarten aus- und einblendet – etwa alle Kabel, nur die Wärmemelder oder die komplette BMA. Ein Klick auf eine Zeile schaltet sie, ein Klick auf eine Gruppe (BMA · SAA · EMA · Plan & Modell) schaltet alles darunter; das Fadenkreuz am Zeilenende zeigt nur diesen Zweig und blendet den Rest aus. Darüber sitzt die Schnellwahl „Nur Geräte (BMA · SAA · EMA)“: Sie zeigt allein die platzierten Melder, Lautsprecher und EMA-Geräte – Erfassungsradien, Schalldruck-Heatmap, Kabel, Räume, Sinnbilder, Markup, CAD-Geometrie und Raster gehen aus; ein zweiter Klick holt alles zurück. Genau so öffnet sich auch ein Plan, der schon Geräte trägt: ohne Erfassungsradien und ohne Heatmap. Auf einem leeren Plan bleiben die Radien an, weil sie beim Setzen des ersten Melders helfen. Sobald du selbst etwas schaltest, gilt dein Stand – er wird pro Projekt gemerkt und beim nächsten Öffnen wiederhergestellt. „Alles einblenden“ setzt zurück. Am Reiter-Symbol steht orange, wie viele Objektarten gerade ausgeblendet sind. Die Auswahl betrifft nur die Anzeige: Ausgeblendetes bleibt geplant, wird weiter geprüft und exportiert – lediglich anklicken lässt es sich nicht. Erfassungsradien, Schalldruck-Heatmap und Raster stehen ebenfalls im Baum und bleiben mit ihren bisherigen Schaltern (Melder-Panel, SAA-Panel, Werkzeugleiste) gekoppelt; „Kabel & Ringleitungen“ hängt am Schalter „Kabel im Plan anzeigen“ im Kabel-Panel. Gemerkt wird die Auswahl pro Projekt in diesem Browser; über die Befehlspalette (⌘K) gibt es „Nur … zeigen“, „Nur Geräte zeigen (ohne Radien, Heatmap & Raster)“, „Kabel ausblenden“ und „Alles einblenden“.
Der CAD-Editor (Reiter „CAD-Geometrie“ und der Werkzeug-Knopf „CAD-Geometrie zeichnen“) steht auf jedem geladenen Plan bereit – DXF/DWG-Vektorplan wie Raster-PDF; nur der Reiter „Layer“ bleibt Vektorplänen vorbehalten, denn ein PDF hat keine Layer. Kabelverläufe haben einen eigenen Reiter „Kabel“ (Gruppe „Fachplanung“, ganz unten hinter „Einbruchmeldeanlage“): Er zeichnet den Kabelverlauf einer BMA-Ringleitung als gestrichelte Linie mit Etikett (Ring, Länge in Metern, Kabeltyp, Verlegeart); die Klickpunkte rasten an jedem platzierten Objekt ein – an automatischen Meldern, Handfeuermeldern, der BMZ, dem Feuerwehrbedienfeld, Modulen und den übrigen VdS-Sinnbildern, an SAA-Lautsprechern und EMA-Geräten (Alt gedrückt setzt frei), ein gelber Ring zeigt den Fangpunkt. Versetzt du ein Objekt später, zieht das angeschlossene Kabel mit und seine Länge wird neu gerechnet. Die Übersicht „Ringlängen“ im selben Reiter summiert die Verläufe je Ring. Auf Plänen ohne gesicherten Maßstab (z. B. unkalibriertes PDF) erinnert das Panel daran, zuerst eine bekannte Länge zu kalibrieren – sonst stimmen die Kabel-Längen nicht. Der gezeichnete Verlauf bleibt im Plan stehen, auch wenn du den Zeichenmodus beendest oder den Reiter wechselst; „Kabel im Plan anzeigen“ im selben Panel blendet die Verläufe aus und wieder ein (derselbe Schalter wie im Sichtbarkeits-Baum). Gespeichert wird gemeinsam mit der übrigen Plan-Geometrie, und der DXF-Export im CAD-Reiter nimmt die Kabel mit.
War das hilfreich?