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Rauchmelder nach DIN 14676 platzieren

Rauchmelder-Planung · 6 Min · Aktualisiert 07. August 2026

Die Platzierungs-Engine arbeitet nach DIN VDE 0833-2 (Überwachungsflächen und D_H-Erfassungsradius) und DIN 14676-1 (Wandmontage, Wohnungs-Kontext): Aus den Raumgrundrissen werden Überwachungsflächen und der D_H-Erfassungsradius bestimmt; eine Greedy-Kreisabdeckung verteilt die Melder. Der Erfassungsradius folgt dabei der Überwachungsfläche je Melder: Verlangt die Norm-Tabelle in großen Räumen mehrere Melder (z. B. 60 m² je Rauchmelder bei flacher Decke bis 6 m), gilt der Radius dieser Fläche – nicht der größere Radius der gesamten Raumfläche.

Die Führung durch den Ablauf übernimmt die Ablaufleiste unter der Werkzeugleiste (Plan → Maßstab → Räume → Geräte setzen → Anlagenplanung → Prüfen → Ausgeben). Fehlen Maßstab oder Räume, zeigt das BMA-Panel die beiden Voraussetzungen als kurzen Hinweis: „Länge kalibrieren“ startet die Kalibrierung direkt (die Führung übernimmt die Leiste über dem Plan), „Räume öffnen“ führt in den Reiter „Räume & Rettungswege“ – dort werden Räume erkannt, gezeichnet und bestätigt, danach geht es im BMA-Panel mit dem Platzieren weiter. Offene Schritte lassen sich nicht überspringen. Bei IFC- und maßstabsechten DWG/DXF-Plänen sind Maßstab und Räume automatisch erfüllt – das Panel öffnet dann direkt auf dem Platzieren.

Ablauf

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    Grundriss bereitstellen
    IFC-Modell oder 2D-Plan (DWG/DXF/PDF) laden.
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    Schritt 1 – Maßstab kalibrieren
    Bei IFC/maßstabsechten Plänen automatisch gesetzt. Bei PDF und einheitenlosen DXF/DWG zuerst „Länge kalibrieren“ (zwei Punkte + bekannte Länge), sonst bleiben die folgenden Schritte gesperrt.
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    Schritt 2 – Räume festlegen
    Bei IFC/DWG/DXF automatisch aus der Geometrie; bei PDF „Räume automatisch erkennen“ im Reiter „Räume & Rettungswege“ (fehlende Räume mit „Raum zeichnen“ ergänzen) – das BMA-Panel führt mit „Räume öffnen“ direkt dorthin. Erst nach dem Maßstab möglich. Während die Erkennung läuft, zeigt eine Ladeanzeige über dem Plan den Fortschritt (mit „Abbrechen“). Auf DWG/DXF-Plänen steht „Räume automatisch erkennen“ zusätzlich als PRÜFBARER Weg bereit: Die aus den Wandlinien abgeleiteten Räume erscheinen dann als Umrisse in der Raumliste und lassen sich bearbeiten, je Raum mit Höhe versehen und als Raum mit Zwischendecke kennzeichnen – markierte Räume haben beim Platzieren Vorrang vor der automatischen Ableitung. Nach der automatischen Erkennung öffnet sich die Prüfansicht: jeden Raum löschen (Papierkorb) oder bearbeiten (Stift) – in der Liste wie direkt im Plan, wo jeder Raum seine Nummer und dieselben zwei Schaltflächen zeigt –, die Frage nach Räumen mit Zwischendecke beantworten und mit „Räume bestätigen & übernehmen“ abschließen – erst danach ist Schritt 3 offen. Diese Räume gelten auch für den Sprachalarm.
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    Schritt 3 – Platzieren
    Erst freigeschaltet, wenn Maßstab und Räume stehen – der Ablauf lässt sich nicht überspringen. Oben stehen die Kennzahlen (Melder gesamt, offene Räume), darunter die Platzier-Palette „Hersteller → Bauteil“: Chips wählen den Hersteller aus dem Melder-Katalog (generische Bauteile unter „Allgemein“), die Kartenliste darunter das Bauteil – Rauch-/Wärme-/Multisensormelder, Handfeuermelder (NAM) und die Brandmelderzentrale (BMZ, „nur manuell“). Die Wahl eines Bauteils schaltet das Setzen scharf: Doppelklick in den Plan setzt es, Klick wählt aus, Ziehen verschiebt, Entf löscht – beendet wird über „Platzieren beenden“ am unteren Panelrand. Ohne aktives Setzen zeigt die Karte „Automatik setzt Melder“, mit welcher Norm, Melderart und welchen Grenzwerten die automatische Platzierung rechnet. Die Aktion am unteren Panelrand trägt den Grund einer Sperre in der Zeile darunter; bei 2D-Plänen wird – falls nötig – die Decken-/Raumhöhe abgefragt.
Ist am Projekt noch kein BMA-Schutzumfang hinterlegt, fragt PlanWerke ihn vor der ersten automatischen Platzierung kurz ab (Anlagenart und Schutzumfang, vorbelegt mit Brandmeldeanlage/Vollschutz, dazu Zentralen-Hersteller und – freiwillig – der Standort des Bauvorhabens). Auf Wunsch wird die Auswahl am Projekt gemerkt. Details: „Planungsumfang festlegen“.
Höhere Decke ⇒ größere Überwachungsfläche ⇒ größerer Radius. Eine Änderung der Höhe rechnet bereits gesetzte manuelle Melder neu.
Dachschräge: Ist im IFC eine Dachneigung gepflegt, geht sie in die Auslegung ein (DIN 14676 Anhang B). Die Neigung wird dabei nicht nur aus dem Raum selbst gelesen, sondern – wenn der Raum keine eigene Angabe trägt – auch aus einem darüberliegenden eigenständigen Dachelement (IfcRoof bzw. IfcSlab mit Typ ROOF) übernommen; überdeckt kein Dach den Raum, bleibt es bei der geometrischen Schätzung aus der Deckenform.

Gesetzten Melder ansehen und ändern

Ein Klick auf ein gesetztes Melder-Symbol öffnet rechts den Reiter „Eigenschaften“ – die Objekt-Ansicht des Viewers. Sie braucht keinen aktiven Bearbeiten-Modus und zeigt alles zum angeklickten Melder: Melderart und – falls die Kategorie-Auswahl lief – die BMA-Melderkategorie nach DIN 14675, den Typ aus dem Katalog, Montageort, Raum und Geschoss, Erfassungsradius D_H und Überwachungsfläche, Position und Deckenhöhe sowie die Herkunft (automatisch platziert oder von Hand gesetzt).

  • Versetzen: Jedes Gerät einfach in der Szene anklicken, halten und an die neue Stelle ziehen – dafür braucht es weder eine vorherige Auswahl noch den Bearbeiten-Modus. Das gilt für Melder, Lautsprecher, EMA-Geräte und die frei gesetzten Zeichen (Handfeuermelder, BMZ …) gleichermaßen. Alternativ die Koordinaten in Metern eingeben und „Versetzen“ drücken. „Alle Geräte bearbeiten“ schaltet zusätzlich den Bearbeiten-Modus des Gewerks ein, in dem ein Doppelklick auf freie Fläche ein neues Gerät anlegt.
  • Ändern: Typ aus dem Katalog, Melderart (Rauch/Wärme), Montageort (Sicht-/Zwischendecke) und Nummer.
  • Löschen und „Auf Objekt zoomen“ – bei kombinierten Geräten führt ein Sprung direkt zum verknüpften Signalgeber.
  • Auslegungs-Hinweise: Liegt eine Auswertung vor, steht hier die Bewertung des Raums aus dem Validierungsbericht samt Sprung in den vollständigen Bericht.

Der Reiter „BMA“ (früher „Rauchmelder“) behält Liste, Automatik, Auslegung und Export. Die Details liegen in Aufklapp-Abschnitten: „Norm-Einstellungen“ (Überwachungsfläche, Montageort, Melderkategorie nach DIN 14675, Wandmontage, Erfassungsradien, Nummerierung), „Ergebnis pro Raum“ (samt fehlender Raumhöhen und Wandmontage-Hinweisen) und „Export & Bericht“ (CSV, IFC, BCF, Plan-DXF, Validierungsbericht). In freigegebenen Ansichten (Freigabe-Link) zeigt die Objekt-Ansicht nur die Werte – ändern lässt sich dort nichts.

Räume mit Zwischendecke (ZD-Melder)

Der Hohlraum über einer abgehängten Decke ist ein eigener überwachungspflichtiger Bereich. Sind die Räume markiert (Schritt 2), schaltest du dafür „Zwischendecke markieren“ ein und klickst in den betroffenen Raum – nochmal klicken hebt die Kennzeichnung wieder auf. Gekennzeichnete Räume erscheinen petrol statt blau; dieselbe Kennzeichnung setzt in der Raum-Liste die Schaltfläche „ZD“ je Raum.

  • Die automatische Platzierung bestückt solche Räume doppelt: Melder an der Sichtdecke wie bisher und dieselbe Zahl Melder im Hohlraum darüber. Die ZD-Melder stehen dabei NEBEN ihren Sichtdeckenmeldern – rund 0,6 Meter versetzt, für alle Melder eines Raums in dieselbe Richtung –, damit sich die Zeichen im Plan nicht gegenseitig verdecken und beide anzuklicken und zu bemaßen sind. Der Versatz hält den Wandabstand von 0,5 m ein und wird in die Richtung gelegt, die die Erfassung des Hohlraums am wenigsten verändert; passt keine Richtung (sehr kleiner Raum), bleibt der ZD-Melder auf der Stelle seines Sichtdeckenmelders.
  • Melder in der Zwischendecke tragen überall das Präfix „ZD“ (Marker im Plan, Objekt-Ansicht, CSV-Stückliste, DXF, IFC und BCF) – und zwar VOR der ganzen Kennzeichnung, also „ZD 3001/1“ für Melder 1 der Zwischendecken-Gruppe 3001. Ein eigenes Anlagen-Präfix steht davor, also z. B. „BMZ1-ZD 3001/1“. Ihr Erfassungsring ist petrol statt orange.
  • Im Validierungsbericht zählen sie getrennt: Der Raum wird weiterhin gegen sein DIN-Minimum bewertet, die Zwischendecke erscheint als Hinweis, als Zusatz „+2 ZD“ in der Melderspalte und als eigene Kennzahl bzw. CSV-Spalte.
  • Steht der Montageort in den Norm-Einstellungen bereits auf „Zwischendecke“, wird nicht verdoppelt – der ganze Plan liegt dann ohnehin im Hohlraum. Bei Wandmontage nach DIN 14676 Anhang B bleiben die ZD-Melder an der Decke des Hohlraums.

Melder-Beschriftung: Meldergruppe und Meldernummer

Jeder Melder trägt seine Kennzeichnung als Textbaustein direkt neben dem Sinnbild: „Meldergruppe/Meldernummer“, also zum Beispiel „100/1“ – Gruppe 100, Melder Nummer 1. Die Meldernummer beginnt in jeder Gruppe wieder bei 1. Es ist dieselbe Bezeichnung wie in Liste, Objekt-Ansicht und Export, mit deinem Präfix davor und dem „ZD“ der Zwischendeckenmelder vor der ganzen Kennzeichnung (z. B. „RM-ZD 3001/1“) – Melder im Hohlraum bilden ohnehin eigene Meldergruppen, das „ZD“ gilt also der Gruppe. Handfeuermelder werden genauso beschriftet. Der Schalter „Meldernummern anzeigen“ in den Norm-Einstellungen blendet die Beschriftung aus, wenn ein Plan sehr dicht wird; das genormte Zeichen bleibt davon unberührt.

Die Meldergruppen bildet PlanWerke je Melderbereich und Geräteart: automatische Melder und Handfeuermelder liegen nie in derselben Gruppe, und eine Gruppe fasst höchstens 32 automatische Melder beziehungsweise 10 Handfeuermelder (DIN VDE 0833-2, 6.2.3). Außerdem gelten die Raumregeln derselben Norm-Stelle: Eine Gruppe fasst die Melder mehrerer Räume nur, wenn die Räume direkt zusammenliegen (unmittelbar benachbart sind), es höchstens fünf Räume sind und ihre Gesamtfläche 400 m² nicht überschreitet – sonst beginnt automatisch eine neue Gruppe. Zusätzlich getrennt geführt werden Melder in der Zwischendecke (Montageort „Zwischendecke“) und Sondermelder – je Art eine eigene Gruppe, einzustellen im Eigenschaften-Reiter unter „Sondermelder“. Als Melderbereich gilt der am Melder gesetzte Bereich (Nutzungseinheit, Raumgruppe) – ohne Angabe das Geschoss. Die Gruppennummern vergibt PlanWerke standardmäßig geschossweise in Hunderter-Blöcken, sodass die Nummer das Geschoss mitträgt: EG 1–99, 1. OG 100–199, 2. OG 200–299 und so fort; Untergeschosse beginnen bei 2000 (1. UG 2000–2099, 2. UG 2100–2199). Ganz vorn stehen dabei die Gruppen der Handfeuermelder (nichtautomatische Melder): Sie werden anlagenweit zuerst nummeriert und tragen deshalb die kurzen Nummern 1, 2, 3 … – gleich in welchem Geschoss sie liegen; die automatischen Melder folgen ab dem Block ihres Geschosses. So erkennt die Feuerwehr den Handmelder-Alarm schon an der kurzen Gruppennummer. Das entspricht der Blockbildung der Technischen Anschlussbedingungen (TAB), nach denen Handfeuermelder in der Nummerierung vor den automatischen Meldern stehen. Das Geschoss liest PlanWerke aus dem Plan- bzw. Geschossnamen („Grundriss 1.OG.pdf“, IfcBuildingStorey).

  • Das Schema greift bei der automatischen Platzierung, beim manuellen Setzen (der neue Melder kommt in die letzte Gruppe seines Melderbereichs und seiner Trennung, solange dort Platz ist und die Raumregeln es erlauben) und bei „Automatisch neu nummerieren“. Stellst du an einem gesetzten Melder den Montageort, den Melderbereich oder die Sondermelder-Art um, wirkt das auf die Gruppen erst beim nächsten „Automatisch neu nummerieren“ – bestehende Nummern bleiben so lange stehen.
  • Ob Räume benachbart sind, schätzt PlanWerke aus den Raum-Umrissen des Plans (gemeinsame beziehungsweise nahe Grenzlinie, Wanddicke eingerechnet) – ein Vorschlag zur Prüfung: Ob zwei Räume im Sinne der Norm zusammengehören, entscheidet der Fachplaner. Verletzt eine bestehende Kennzeichnung die Raumregeln (etwa ein älterer Planstand mit mehr als fünf Räumen in einer Gruppe), meldet das Panel den Fall als Hinweis; „Automatisch neu nummerieren“ räumt ihn auf. Bei mehr als 400 m² zusammengefasster Raumfläche erlaubt die Norm bis 1 000 m² nur mit Melderparallelanzeigen an den Zugängen – das bleibt eine bewusste Projektentscheidung und wird nicht vorausgesetzt.
  • Handfeuermelder in einem Treppenraum über mehr als zwei Untergeschosse werden vom Erdgeschoss beziehungsweise vom Feuerwehrzugang aus in zwei Gruppen gefasst: eine nach oben, eine nach unten. Beide sind Handfeuermelder-Gruppen und liegen damit im kurzen Nummernkreis vorn – geteilt, aber jede mit eigener Nummer. Erkannt wird der Treppenraum am Namen des Melderbereichs; das ist eine TAB-Vorgabe der Feuerwehr, keine Normvorgabe.
  • Ein Dachgeschoss bekommt den nächsten freien Block über dem höchsten Obergeschoss, Pläne ohne erkennbares Geschoss einen Sammelbereich ab 3000. Zwei Gruppen tragen nie dieselbe Nummer; passt ein Geschoss nicht in seinen Block oder reichen die kurzen Nummern für die Handmelder-Gruppen nicht, wird nichts abgeschnitten – die Nummerierung läuft weiter und das Panel weist den Fall als Hinweis aus.
  • Wer die Gruppen lieber durchzählt, stellt unter „Nummerierung“ auf „Fortlaufend“ um und wählt die erste Gruppennummer frei; auch dort stehen die Handfeuermelder-Gruppen vorn. Einzelne Meldernummern lassen sich in der Objekt-Ansicht jederzeit von Hand überschreiben – eindeutig sein muss die Nummer innerhalb ihrer Gruppe.
  • Das Nummernschema selbst gibt keine Norm vor: DIN 14675 und DIN VDE 0833-2 verlangen die eindeutige, ohne Hilfsmittel lesbare Kennzeichnung mit Gruppen- und Meldernummer sowie die Gruppenbildung je Meldebereich – welche Nummernkreise eine Anlage nutzt, regeln die örtlichen Anschlussbedingungen (TAB) der Feuerwehr. Die Blockaufteilung ist deshalb eine Voreinstellung, keine Normvorgabe.

Fehler-Flag: doppelt vergebene Nummern

Jede Nummer darf im Plan nur einmal vorkommen. Tragen zwei Objekte dieselbe Bezeichnung, lässt sich eine Meldung keinem Gerät mehr eindeutig zuordnen: Die Laufkarte führt zu zwei Meldern, und in der Stückliste steht eine Position doppelt. PlanWerke prüft das laufend mit und meldet jeden Fund oben im Panel des betroffenen Gewerks – mit Nummer, Gattung und Geschoss der beteiligten Objekte. Aus der Meldung heraus lässt sich direkt fortlaufend neu nummerieren; das Flag verschwindet, sobald die Nummer eindeutig ist.

  • Geprüft wird über die Gattungen hinweg: Ein Melder und ein Handfeuermelder mit „100/1“ sind genauso ein Fehler wie zwei Melder mit derselben Nummer – beide liegen im selben Nummernkreis der BMA. In der EMA gilt das ebenso für Magnetkontakte, Bewegungsmelder und Zentrale, in der SAA für die Lautsprecher.
  • BMA, SAA und EMA führen getrennte Nummernkreise mit eigenen Plänen, Legenden und Listen. Ein Lautsprecher 3 und ein Magnetkontakt 3 sind deshalb kein Konflikt und werden nicht gemeldet.
  • Die Eingabe wird gar nicht erst angenommen: Trägst du in der Objekt-Ansicht eine bereits vergebene Nummer ein, bleibt die alte stehen und das Feld nennt den Grund. Das gilt für Melder, Lautsprecher und EMA-Geräte gleichermaßen.
  • Ein Gerät mit dem Status „Entfall“ gibt seine Nummer planmäßig an sein Ersatzgerät weiter. Diese Doppelung erscheint deshalb als gelber Hinweis, nicht als Fehler – erst zwei bleibende Objekte mit derselben Nummer sind ein Fehler.
Die Nummernblöcke sind übliche Planungspraxis, keine Vorgabe aus DIN 14675 oder DIN VDE 0833-2 – PlanWerke beschriftet sie deshalb nirgends als Normvorgabe. Die Eindeutigkeit der Kennzeichnung ist dagegen sehr wohl gefordert (DIN VDE 0833-2, 6.2.3; DIN 14675-1, 10.4) – deshalb das Fehler-Flag.
Kombinierte Melder (mit eingebautem Signalgeber): Wählst du einen solchen Melder-Typ (oder steht am Projekt die Vorgabe „Melder mit eingebauter Alarmierung“), entscheidet die automatische Platzierung je Melder, wer den Signalgeber tatsächlich trägt: Zwischendeckenmelder nie, an der Sichtdecke je Raum nur so viele, dass der Alarmpegel den Raum abdeckt (der Alarmierungsradius ist größer als der Erfassungsbereich) – mindestens einer je Raum; die übrigen Melder werden als reiner Melder desselben Herstellers geplant. Melder und Signalgeber bleiben als Paar verbunden (Verschieben/Löschen betrifft beide), und die Sprachalarm-Akustik rechnet die Signalgeber mit; „Ohne eingebaute Alarmierung“ plant reine Melder. Wichtig für Listen und Exporte: Ein solches Gerät ist EIN Betriebsmittel mit zwei Funktionen – es steht als Melder in der Melder-Stückliste (Spalte „Signalgeber (integriert)“), nicht zusätzlich als Lautsprecher in der SAA-Stückliste, und im Plan trägt es EIN Sinnbild (VdS 2135 Nr. 119 beim optischen Rauchmelder).
Handfeuermelder: Zusätzlich zu den automatischen Meldern schlägt die Platzierung nichtautomatische Melder (NAM) vor – einen an jedem erkannten Ausgang ins Freie, Zwischenmelder auf langen Fluren. Sie erscheinen als VdS-Zeichen Nr. 90 und lassen sich verschieben und löschen wie jedes Zeichen. Von Hand setzt du sie im Manuell-Modus über den NAM-Knopf der Palette „Gerät zum Setzen“; Näheres im Artikel „Weitere Zeichen im Plan setzen (VdS 2135)“.
Kalibrierst du den Maßstab nachträglich neu, werden bereits gesetzte Melder, Lautsprecher und markierte Räume verworfen (sie gälten sonst im alten Maßstab). PlanWerke fragt vorher nach – kalibriere daher möglichst zuerst.
Die automatische Platzierung ist eine Premium-Funktion – in deinem kostenlosen Projekt (dem ältesten, im Dashboard als „Premium frei“ gekennzeichnet) und bei lokal geöffneten Dateien ist sie ohne Abo nutzbar, für weitere Projekte braucht es den Pro-Tarif. Auf den mitgelieferten Beispielen – dem Plan hinter „Beispielmodell laden“ sowie den übrigen Test-Grundrissen und den IFC-Modellen im selben Menü – ist sie ohnehin zum Ausprobieren freigeschaltet.
Die automatische Platzierung ist eine Planungshilfe. Das Ergebnis ist vor der Ausführung fachlich zu prüfen.
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