Auslegungs-/Validierungsbericht & Protokolle
Zu jeder Planung lässt sich ein Bericht erzeugen, der die gesetzten Melder bzw. Lautsprecher mit den Normvorgaben abgleicht und die Stückliste enthält.
Grundlagen und Herkunft des Ergebnisses
Am Ende jedes Berichts steht, woraus er entstanden ist: die Regelsatz-Version (sie wird hochgesetzt, sobald sich ein Grenzwert oder eine Auslegungsregel ändert), der Zeitpunkt der Erstellung, die zugrunde liegenden Normausgaben und die Eingaben – Schutzumfang samt Herkunft (Projektvorgabe oder nur für diese Sitzung abgefragt), Melderart, Montageort, Zentralen-Hersteller, Standort des Bauvorhabens und die Normausgabe der Bestandsanlage. Damit bleibt ein exportierter Bericht nachvollziehbar, auch wenn PlanWerke sich weiterentwickelt.
- Rauchmelder: Überwachungsflächen, Erfassungsradien, Melderart und Montageort.
- Flure: Die DIN-Höchstabstände (max. 15 m zwischen Meldern, 7,5 m zum Flurende) werden geprüft und, wo nötig, zusätzliche Melder gesetzt. Auch geknickte (L-förmige) Flure werden jetzt automatisch als Flur erkannt; die Zusatzmelder folgen der tatsächlichen Flur-Mittellinie um die Ecke herum. Nur bei sehr großen/komplexen Grundrissen, für die sich keine Mittellinie bestimmen lässt, bleibt es bei der geraden Flur-Achse und der Bericht weist den Knick mit einer Warnung zur manuellen Prüfung aus.
- Handfeuermelder (NAM-Zeichen) erscheinen als eigene Kennzahl samt Hinweiskasten: wie viele im Plan stehen und wie viele davon aus der automatischen Ableitung entlang der Rettungswege stammen. Sie werden nicht ausgelegt (kein Erfassungsradius) und stehen deshalb nicht in der Raumtabelle; die Voreinstellungen der Ableitung (Höchst-Laufweg, Montagehöhe) sind ausdrücklich als Planungs-Voreinstellungen gekennzeichnet, nicht als Normwerte.
- Sprachalarm: erreichte Pegel, Abdeckungsgrad und Überlast-Hinweise.
- Die Daten lassen sich als CSV exportieren oder über IFC/BCF weitergeben.
BMA-Anlagenbeschreibung (DIN 14675)
Ist im Melder-Panel die Kategorie-Auswahl „Melderkategorie je Raumnutzung (DIN 14675)“ aktiv, enthält der Validierungsbericht zusätzlich eine Anlagenbeschreibung: den Schutzumfang aus dem Projekt-Planungsumfang (Vollschutz, Teilschutz, Rettungswege oder Einrichtungsschutz), je Raum die abgeleitete Nutzung, die gewählte Melderkategorie (Rauch/Wärme/Multisensor) mit Begründung sowie die nominale Melderzahl, dazu Summen je Kategorie.
Sprache
Beide Berichte folgen der eingestellten Sprache – als HTML zum Drucken ebenso wie in der CSV-Auswertung. Im Validierungsbericht der Melderplanung: Kopfzeilen, Kennzahlen, Status je Raum, die Hinweise (Flur, Dachschräge, herstellerzertifizierte Überwachungsfläche) und die BMA-Anlagenbeschreibung mit Nutzung, Melderkategorie und Begründung. Im Akustik-Prüfbericht der Sprachalarmierung: Kennzahlen, Versorgungsbereiche, Beschallungszonen, die Leistungsbilanz je 100-V-Linie, die Datenbasis der Lautsprecher und die Norm-Checkliste samt Begründungen. Zahlen erscheinen in der jeweiligen Landesschreibweise; Aufbau, Spalten und das Semikolon als Trennzeichen der CSV bleiben in beiden Sprachen gleich, damit sich Dateien weiterverarbeiten lassen. Ob ein Punkt der Checkliste besteht, entscheiden allein die Zahlen – das Ergebnis ist sprachunabhängig.