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Sprachalarm-Beschallung berechnen (EN 50849)

Sprachalarm (SAA) · 8 Min · Aktualisiert 30. Juli 2026

Der SAA-Planer (/app/sprachalarm) berechnet und visualisiert den Schalldruckpegel im Raum nach DIN VDE 0833-4 (EN 50849 für Gefahren außerhalb des Brandfalls).

Die SAA-Planung ist als Beta gekennzeichnet: Sie ist noch in Entwicklung und deshalb in allen Tarifen kostenlos – auch im kostenlosen Tarif. Der Schwerpunkt der Entwicklung liegt derzeit auf der Brandmeldeanlage (BMA); Ergebnisse der SAA-Planung können sich mit kommenden Versionen ändern. Endet die Beta, gehört der Sprachalarm-Planer zum Pro-Tarif – wir kündigen das vorher unter „Was ist neu“ an.

So rechnet die Engine

  • Pegel je Lautsprecher über das Abstandsgesetz: L = Kennempfindlichkeit + 10·log₁₀(P) − 20·log₁₀(d).
  • Energetische Summation mehrerer Quellen.
  • Vereinfachte Richtwirkung (−6-dB-Öffnungswinkel).
  • Versorgungsraster (Heatmap) mit Auswertung gegen Zielwerte.

Zielwerte

  • Mindestpegel und Umgebung + 10 dB.
  • Maximalpegel (Überlast-Markierung).
  • Gleichmäßigkeit über die Fläche.

Leistungsbilanz (100-V-Technik)

Aus den platzierten Lautsprechern ergibt sich die Anschlussleistung (Summe der Anzapfleistungen) und daraus – mit Reservefaktor – die empfohlene Verstärker-Nennleistung. Zusätzlich zur Gesamtbilanz lässt sich jeder Lautsprecher einer 100-V-Verstärkerlinie (1–8) zuordnen: Sobald mehr als eine Linie belegt ist, zeigt der Planer eine Bilanz je Linie mit Anschlussleistung, empfohlener Verstärkergröße und Überlast-Status. Eine Linie gilt als überlastet, wenn ihre Anschlussleistung den Richtwert (500 W) oder die größte verfügbare Verstärkergröße übersteigt. Der CSV-Export enthält denselben Abschnitt je Linie.

Sprache

  • Der eigenständige SAA-Planer (/app/sprachalarm) ist zweisprachig: Bei englischer Oberfläche erscheinen Bedienung, Auswertung, Sprachverständlichkeit (STI), Leistungsbilanz und Stückliste auf Englisch – einschließlich der EN-54-24-Datenblattzeilen des gewählten Lautsprechers.
  • Zahlen folgen der Sprache (Dezimaltrenner); der Dateiname der CSV-Stückliste ebenfalls. Auch die CSV-Datei selbst ist zweisprachig: Spaltenüberschriften, die erzeugten Werte (Bauform, „ja“/„nein“ bei Überlast) und der Haftungs-/Planungshinweis erscheinen in der eingestellten Sprache – Aufbau, Abschnitte und das Semikolon als Trennzeichen bleiben gleich. Dasselbe gilt für die Melder- und die EMA-Stückliste im Viewer sowie für die IFC- und BCF-Exporte. Auch die Prüfberichte folgen der Sprache: der Validierungsbericht der Melderplanung und der Akustik-Prüfbericht der Sprachalarmierung (Kennzahlen, Zonen, Leistungsbilanz, Norm-Checkliste).
  • Normbezeichnungen (DIN VDE 0833-4, EN 50849, EN 54-24) sowie Produkt- und Typbezeichnungen bleiben in beiden Sprachen unverändert.
MVP-Grenze: Es wird das direkte Schallfeld (Freifeld) gerechnet. Nachhall (Diffusfeld) und Sprachverständlichkeit (STI) sind noch nicht enthalten – Werte vor der Ausführung durch eine akustische Fachplanung verifizieren. Der 500-W-Wert der Linien-Überlast ist ein Planungs-Richtwert; maßgeblich ist die zulässige Last des konkreten Verstärkers.
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