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Wie viele Meldergruppen braucht die EMA? Der EMA-Rechner

Zugänge, Fenster, Verkehrswege und Räume je Sicherungsbereich zählen, den VdS-Grad als Vorgabe wählen — der Rechner leitet daraus Magnetkontakte und Bewegungsmelder ab, bildet Meldergruppen je Bereich und Geräteart und zeigt, wie viele Meldergruppen und Erweiterungsmodule die Einbruchmelderzentrale braucht. Dieselben Bausteine wie im PlanWerke-Planer, an DIN VDE 0833-3 orientiert. Kostenlos, ohne Anmeldung, komplett im Browser.

Vorgabe

Zusätzlich Bewegungsmelder in allen Räumen (fallen- und schwerpunktmäßig). Orientierung: Grad 2 / 3 nach DIN VDE 0833-3.

Sicherungsbereiche
Sicherungsbereich 1
Sicherungsbereich 2
Einbruchmelderzentrale

Meldergruppen (MG) der Zentrale und je Erweiterungsmodul sind Hersteller-Kennwerte; die Gerätezahl je Gruppe ist eine Planungs-Voreinstellung, kein Normwert.

4 Meldergruppen · 24 Melder
13 Magnetkontakte · 11 Bewegungsmelder · 2 Sicherungsbereich(e)
EMZ8 MGSB1 · EGMG1 · MK ×8MG2 · BWM ×6SB2 · OGMG3 · MK ×5MG4 · BWM ×5Zentrale 8 MG · max. 8 Geräte je MG
Meldergruppen
4
Meldergruppen
Magnetkontakte
13
Magnetkontakte
Bewegungsmelder
11
Bewegungsmelder
Erweiterungsmodule
0
Erweiterungsmodule
Auf dem Plan weiterplanen
Hinweise zur Auslegung
  • Meldergruppen werden je Sicherungsbereich und Geräteart gebildet (max. 8 Geräte je Gruppe), damit eine ausgelöste Gruppe örtlich eingrenzbar bleibt (DIN VDE 0833-3 / EN 50131).
  • VdS 2311 (7.4.2, Klassen B/C): Ein Meldebereich umfasst höchstens ein Geschoss und bis zu 5 benachbarte Räume mit zusammen ≤ 400 m² – der Raumzuschnitt wird hier nicht geprüft, bei der Zuordnung der Melder zu den Gruppen berücksichtigen.
Offene Punkte der Fachplanung

Maßnahmen der Tabellen 1–8 der DIN VDE 0833-3, die kein Rechner aus Stückzahlen setzt — sie gehören ausdrücklich in die Fachplanung. Klassen A/B/C und Grade 1–4 sind laut VdS 2311 (4.1.2) nicht bzw. nur bedingt vergleichbar – die Grad-Zuordnung ist eine grobe Orientierung, kein Nachweis.

  • Offen (Grad 2, Tabelle 2): Verschlussüberwachung der Zugänge – nicht Teil der Automatik, Riegel-/Verschlusskontakte von Hand ergänzen.
  • Offen (Grad 2, Tabelle 2): Auf Öffnen überwachte Fenster zusätzlich auf Verschluss überwachen oder mechanische Zwangsläufigkeit vorsehen (z. B. Aufdruckbolzen) – von Hand festlegen.
  • Offen (Grad 3, Tabellen 3/4): Bei Außenhautüberwachung sind Zugänge/Fenster/Öffnungen zusätzlich auf Durchstieg und Leichtbau-Flächen auf Durchstieg zu überwachen – die Automatik setzt nur Magnetkontakte (Öffnen); Glasbruch-/Körperschallmelder aus dem Katalog von Hand ergänzen.
  • Offen (Grad 3, Tabellen 3/4 mit 7/8): Wertbehältnis-Überwachung (Durchgriff, Zusatzmaßnahmen für Wertschutzschränke/-räume) – nicht Teil der Automatik, von Hand planen.
Vereinfachungen des Schnellchecks
  • Ein Magnetkontakt je Öffnung — gilt bis 1,3 m Türflügel bzw. 1,6 m Fensterflügel; breitere Öffnungen brauchen je Flügel einen Kontakt (im Planer aus der Öffnungsbreite abgeleitet).
  • Ein Bewegungsmelder je Raum — gilt bis rund 12 m Reichweite; große oder verwinkelte Räume brauchen mehr (im Planer aus der Raumgeometrie abgeleitet).
  • Sonstige Melder (Glasbruch, Körperschall, Überfalltaster) sind nicht enthalten — sie kommen im Planer aus dem Katalog dazu.
Normorientierte Auslegungshilfe auf Basis der gewählten Grad-Vorgabe — ein Planungsvorschlag zur fachplanerischen Prüfung, kein Nachweis und keine Aussage zur Konformität. Die Grad-Wahl selbst kommt aus Sicherungskonzept und Versicherer-Vorgabe; der Nachweis obliegt Errichter und Sachverständigem. Die Berechnung läuft lokal im Browser, es werden keine Daten übertragen.
Nächster Schritt

Auf dem echten Grundriss weiterplanen

Der Rechner rechnet mit Stückzahlen. Im PlanWerke-Viewer planst du die EMA auf deinem echten Plan (PDF, DWG/DXF oder IFC): Türen und Fenster erkennen lassen, Magnetkontakte je Flügel und Bewegungsmelder je Raum aus der Geometrie, Meldergruppen und Sicherungsbereiche je Geschoss — mit Planungspaket EMA. Das EMA-Modul ist Beta und währenddessen kostenlos.

01

Der Rechenweg dahinter

Grad → Überwachungsumfang

Home/A · B · C → Kontakte + BWM

Der gewählte Grad bestimmt, was überwacht wird: Home und Klasse A sichern die Außenhaut (Magnetkontakte an Zugängen und Fenstern) und die Zwangswege fallenmäßig; Klasse B ergänzt Bewegungsmelder in allen Räumen; Klasse C überwacht auch innenliegende Öffnungen. Genau diese Abstufung wendet der Planer bei der Vorgabe „EMA nach VdS, Grad …“ an.

Meldergruppen je Bereich

MG = ⌈Geräte ÷ max. Geräte je MG⌉

Meldergruppen werden je Sicherungsbereich und Geräteart gebildet — Kontakte und Bewegungsmelder nie gemischt, nie über Bereiche hinweg —, damit eine ausgelöste Gruppe örtlich eingrenzbar bleibt. Die Gerätezahl je Gruppe ist eine Planungs-Voreinstellung, die du an den Hersteller anpasst.

Bedarf der Zentrale

Module = ⌈(MG − MG₀) ÷ MG je Modul⌉

Aus der Zahl der Meldergruppen und den Kennwerten der Zentrale (Meldergruppen ab Werk, Meldergruppen je Erweiterungsmodul) ergibt sich, wie viele Erweiterungsmodule nötig sind — das Anlagenschema zeigt Zentrale, Bereiche und Gruppen auf einen Blick.

02

Fragen zur EMA-Auslegung

Wie viele Meldergruppen braucht eine Einbruchmeldeanlage?

So viele, dass eine ausgelöste Gruppe örtlich eingrenzbar bleibt: je Sicherungsbereich (in der Regel ein Geschoss) und je Geräteart eine eigene Gruppe, begrenzt auf eine praktikable Gerätezahl je Gruppe. Der Rechner bildet die Gruppen genau so und vergleicht sie mit den Meldergruppen der Zentrale — reichen sie nicht, nennt er die nötigen Erweiterungsmodule.

Welcher Grad ist für mein Objekt richtig?

Das ergibt sich aus Risiko, Sicherungskonzept und Versicherer-Vorgabe — nicht aus der Technik. Der Grad ist Eingabe der Planung; er bestimmt den Mindestumfang der Überwachungsmaßnahmen. Der Rechner nimmt ihn als Vorgabe entgegen und weist die Zuordnung zu den Graden 1–4 der DIN VDE 0833-3 nur als Orientierung aus, denn laut VdS 2311 sind Klassen und Grade nicht direkt vergleichbar.

Warum ein Kontakt je Öffnung und ein Melder je Raum?

Weil der Rechner keine Geometrie kennt. Im Planer entstehen Magnetkontakte je Flügel aus der Öffnungsbreite und Bewegungsmelder aus der Raumform und Reichweite — der Schnellcheck setzt dafür je Öffnung und Raum einen Standardwert an und weist das offen als Vereinfachung aus. Für breite Tore, mehrflügelige Fenster und große Hallen ist die Zahl im Planer deshalb höher.

Was rechnet der Rechner nicht?

Verschluss-, Durchstieg-, Durchgriff- und Wertbehältnis-Überwachung sowie Glasbruch-, Körperschall- oder Überfallmelder — Maßnahmen, die sich aus Stückzahlen nicht ableiten lassen. Sie erscheinen als benannte offene Punkte je Grad, damit sie sichtbar in der Fachplanung landen statt still zu fehlen.

Ersetzt der Rechner die Fachplanung?

Nein. Das Ergebnis ist eine an DIN VDE 0833-3 orientierte Auslegungshilfe auf Basis der Grad-Vorgabe — ein Planungsvorschlag zur fachplanerischen Prüfung. Sicherungskonzept, Abstimmung mit Versicherer und Errichter sowie der Nachweis bleiben Sache der Fachplanung; das EMA-Modul in PlanWerke ist zudem als Beta gekennzeichnet.

DIN VDE 0833-3EN 50131VdS-orientiertBerechnung im BrowserKostenlos

Ganzes Gebäude statt Stückzahlen?

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