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Reicht die Beschallung? Der SAA-Rechner

Raummaße eingeben, Lautsprecher aus dem Katalog wählen und per Klick oder automatisch platzieren — Schalldruck-Heatmap, Sprachverständlichkeit (STI) und 100-V-Leistungsbilanz live, mit Stückliste und CSV/IFC/BCF-Export. Dieselbe geprüfte Berechnung wie im PlanWerke-Planer, nach den Vorgaben von DIN VDE 0833-4 (Brandfall) bzw. EN 50849 (sonstige Gefahren). Kostenlos, ohne Anmeldung, komplett im Browser.

Klick in den Plan setzt einen Lautsprecher
0285785113

Pegel in dB(A). Bereiche unter dem Mindestpegel sind abgedunkelt, überlaute Bereiche (> 110 dB) magenta.

Auswertung

Keine Lautsprecher

Min.

0 dB

Mittel

0 dB

Max.

0 dB

Abdeckung

0 %

Effektiver Mindestpegel: 75 dB (max. aus 75 dB Ziel und 55+10 dB über Umgebung)

Gleichmäßigkeit (max − min): 0 dB

Leistungsbilanz & Stückliste

Lautsprecher

0

Anschluss

0 W

Verstärker

0 W

Reserve

0 %

100-V-Technik: empfohlene Verstärker-Nennleistung = Anschlussleistung × 1,3 (Reserve).

Raum

Lautsprecher-Typ

  • · Kennempfindlichkeit: 90 dB (1 W/1 m)
  • · Leistung: 6 W
  • · Öffnungswinkel: 120°
  • · Max. Pegel: 102 dB
  • · Montage: Decke – Vollkreis

EN 54-24 Datenblatt

  • · Nennschalldruck: 98 dB (1 m)
  • · Frequenzbereich: 120–18000 Hz
  • · Schutzart: IP21
  • · EN 54-24: Typ A (Innen)

Generischer 100-V-Deckenlautsprecher, breite Abstrahlung (Innenräume).

Nachhall & Verständlichkeit

Aktivieren, um das Diffusfeld (Nachhall) und die Sprachverständlichkeit (STI) in die Auswertung einzubeziehen.

Zielwerte

Lautsprecher (0)

Noch keine gesetzt. „Automatisch platzieren“ oder in den Plan klicken.

Nächster Schritt

Auf dem echten Grundriss weiterplanen

Der Rechner rechnet einen rechteckigen Raum. Im PlanWerke-Viewer planst du den Sprachalarm auf deinem echten Plan (PDF, DWG/DXF oder IFC): Räume erkennen lassen, Lautsprecher im Auto-Raster setzen, Heatmap und Leistungsbilanz je Geschoss — während der Beta kostenlos.

01

Der Rechenweg dahinter

Pegel je Lautsprecher

L = L₁W,₁m + 10·log₁₀(P) − 20·log₁₀(d)

Jeder Lautsprecher trägt über das Abstandsgesetz zum Pegel am Hörort bei (Kennschalldruck, angeschlossene Leistung, Entfernung); mehrere Quellen werden energetisch summiert. Geprüft wird gegen den Mindestpegel — Voreinstellung 75 dB(A) bzw. Umgebungsgeräusch + 10 dB, je nachdem, was höher liegt.

Nachhall & Sprachverständlichkeit

T₆₀ (Sabine) → STI ≥ 0,5

Mit aktiviertem Nachhall rechnet der Rechner das Diffusfeld dazu: Nachhallzeit nach Sabine aus Raumvolumen und Absorption, daraus Hallradius und Sprachverständlichkeitsindex (STI). Zielwert ist STI ≥ 0,5 — laut wiedergegeben heißt noch nicht verstanden.

100-V-Leistungsbilanz

Σ P × 1,3 Reserve

Aus den platzierten Lautsprechern entsteht die Leistungsbilanz der 100-V-Technik: Anschlussleistung je Verstärkerlinie, empfohlene Verstärkerleistung mit 30 % Reserve und die Stückliste — als CSV, IFC oder BCF exportierbar.

02

Fragen zur SAA-Beschallung

Wie laut muss eine Sprachalarmanlage sein?

Als Zielwert setzt der Rechner 75 dB(A) an bzw. Umgebungsgeräusch + 10 dB — je nachdem, was höher liegt. 75 dB(A) ist der konservative Wert für Schlafbereiche nach den Vorgaben der DIN VDE 0833-4; in allgemeinen Bereichen gelten mindestens 65 dB(A). Beide Zielwerte lassen sich im Rechner anpassen, die Heatmap zeigt unterversorgte Flächen sofort.

Was bedeutet der STI-Wert?

Der Sprachverständlichkeitsindex STI (Speech Transmission Index, 0–1) beschreibt, wie verständlich Sprache am Hörort ankommt — beeinflusst vor allem durch Nachhall und Störgeräusch. Als Zielwert gilt STI ≥ 0,5 (entspricht etwa CIS 0,7); ab 0,62 bewertet der Rechner die Verständlichkeit als gut. Ein Raum kann laut genug und trotzdem unverständlich sein — deshalb prüft der Rechner beides.

Woher kommen die Lautsprecher-Werte?

Der Rechner nutzt denselben Lautsprecher-Katalog wie der PlanWerke-Planer: generische 100-V-Typen (Decke, Wand, Horn, Säule) mit belegten Datenblattwerten — Kennschalldruck, Leistungsstufen, Öffnungswinkel, gemessene Richtcharakteristik, soweit gepflegt. Die Berechnung läuft lokal im Browser; es werden keine Daten übertragen.

Gilt EN 50849 oder DIN VDE 0833-4?

Beide, aber für verschiedene Fälle: Für Sprachalarmanlagen im Brandfall gelten DIN 14675 und DIN VDE 0833-4, für elektroakustische Notfallwarnsysteme bei allen anderen Gefahren die EN 50849 (Nachfolgerin der EN 60849). Die Zielwerte des Rechners (Mindestpegel, STI) tragen beide Anwendungsfälle; die Zuordnung trifft die Fachplanung.

Ersetzt der Rechner die Fachplanung?

Nein. Das Ergebnis ist eine normorientierte Auslegungshilfe — ein Planungsvorschlag zur fachplanerischen Prüfung. Raumgeometrie jenseits des Rechtecks, Einbauten, frequenzabhängige Absorption und die Abnahme-Messung vor Ort bleiben Sache der Fachplanung; die Sprachalarm-Planung in PlanWerke ist zudem als Beta gekennzeichnet.

DIN VDE 0833-4EN 50849Berechnung im BrowserKostenlos

Ganzes Gebäude statt ein Raum?

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