Export-Abfrage im Viewer
Export & Schnittstellen · 3 Min · Aktualisiert 05. September 2026
Rechts in der Werkzeugleiste des Viewers steht neben der Befehlssuche (⌘K) der Knopf „Export“. Er lädt nichts sofort herunter, sondern fragt zuerst ab, was ausgegeben werden soll – alle Ausgaben des Viewers an einer Stelle.
- Gesamtpaket · Montagepaket — druckfertig: EIN druckbares Dokument mit Deckblatt (Schriftfeld des Plankopfs, Kennzahlen, Inhaltsverzeichnis mit Blattnummern, unausgefülltes Freigabefeld), Anlagenplan aus dem Anlagenplaner (nur, wenn er für dieses Projekt konfiguriert ist), Stück- und Gerätelisten je Gewerk und den Fachplan-Ansichten mit Legenden – je Plan der VOLLSTÄNDIGE Plan (Originalseite des PDFs bzw. Vektorplan mit den Geräten als Overlay, DXF/DWG auf die Planhülle zugeschnitten, IFC als Grundriss-Schnitt je Geschoss), nie der gerade eingestellte Bildausschnitt.
- Gesamtpaket · Planungspaket BMA — zur Weitergabe (ZIP): der Dokumentensatz für Bauherr, Behörde oder Errichter – Deckblatt mit Dokumentenliste und unausgefülltem Freigabefeld, Melderliste als CSV, Auslegungs-/Validierungsbericht als HTML und CSV, bei konfigurierter Anlage das Meldergruppenverzeichnis als CSV UND als PDF (je Gruppe: Melderbereich, Geschoss, Geräteart, Trennung, Melderzahl, Ringe) und die Anlagenübersicht als Blockdiagramm (Zentrale → Ringkarten → Ringleitungen, dasselbe Schema wie im Montagepaket), bei aktiver Kategorie-Auswahl die Anlagenbeschreibung als eigenes HTML-Dokument in der Muster-Struktur der DIN 14675-1, Anhang M (A Normen und Richtlinien, B Objekt, C verantwortliche Fachfirma, D 1–8 Projektierungsangaben – mit den Angaben, die PlanWerk nicht erhebt, ausdrücklich als „vom Fachplaner zu ergänzen“), je Geschoss ein maßstäbliches Planblatt als PDF (A3 oder A4 – im Export-Dialog wählbar; der Maßstab wird daraus abgeleitet) mit Gerätezahlen, Legende, Maßstabsbalken und Schriftfeld – bei einem Vektor-PDF-Plan komplett aus Vektorpfaden gesetzt (Planhintergrund, Sinnbilder nach VdS 2135 und die im CAD-Modus gezeichneten Leitungswege mit Etikett; mit Leitungswegen und kalibriertem Maßstab heißt das Blatt dann „Ausführungsplan“), bei jedem anderen PDF-Plan (auch gescannt) mit der ORIGINALSEITE des Plans in ihrer Renderauflösung als Hintergrund und den Sinnbildern als Vektorpfaden darüber – das Blatt zeigt den Plan damit vollständig, unabhängig davon, wie im Viewer gerade gezoomt ist; nur wo es keine Planseite gibt (DXF/DWG-Hintergrund, Geschoss-Schnitt aus dem IFC-Modell), bleibt es beim Abzug der Zeichenfläche –, die Feuerwehr-Laufkarten je Meldergruppe als PDF (Vorderseite Gebäudeübersicht mit grünem Einsatzweg, Rückseite Detailplan mit den Meldernummern; Bildzeichen nach Bild 2 der DIN 14675-1 als Vektorpfade in den Normfarben) sowie „Hinweise und Grundlagen“ mit Regelwerkstand und den Eingaben. Die Geschosse kommen aus den geladenen 2D-Plänen UND aus den Geschossen eines IFC-Modells. Anders als das Montagepaket ist jede Unterlage eine eigene Datei in ihrem eigenen Format. Der Export ist erst wählbar, wenn die Melderplanung gerechnet ist.
- Ansicht: aktuelle Zeichenfläche als PNG-Standbild (inklusive sichtbarer Markups) oder zum Drucken als PDF.
- Brandmeldeanlage: Melder-Stückliste (CSV), Melderpositionen als IFC (IfcSensor), Melder als BCF-Themen, Auslegungs-/Validierungsbericht (HTML) und die Anlagenübersicht (Blockdiagramm) als eigenständige Ausgabe – wahlweise als Druckansicht zum Speichern als PDF oder als SVG-Vektordatei je Zentrale (für CAD und eigene Unterlagen); es ist dieselbe Zeichnung, die auch Montage- und Planungspaket tragen. Wählbar, sobald im Anlagenplaner eine Auslegung für das Projekt liegt.
- Sprachalarmanlage: Lautsprecher-Stückliste (CSV), Lautsprecherpositionen als IFC (IfcAudioVisualAppliance, Typ SPEAKER), Lautsprecher als BCF-Themen und Akustik-Prüfbericht (HTML). Stückliste, IFC und BCF führen nur eigenständige Lautsprecher – Melder mit eingebautem Signalgeber sind EIN Gerät und stehen in der Melder-Stückliste bzw. als Melder im IFC; ihre Zahl nennt die CSV im Kopf, weil sie im Alarmfall mitschallen und in der Akustik gerechnet werden.
- Einbruchmeldeanlage: EMA-Geräteliste (CSV) je Geschoss, Sicherungsbereich und Meldergruppe.
- Plan & Modell: Plan mit Meldern und Lautsprechern als DXF, gezeichnete CAD-Geometrie als DXF, Modell mit geänderten Eigenschaften als IFC.
- Messen: Längen und Flächen des Messwerkzeugs als CSV.
Auswählen per Klick oder mit den Pfeiltasten, auslösen mit Enter; Esc schließt die Abfrage. Zu jedem Eintrag stehen das Dateiformat und ein Satz dazu, was in der Datei landet. Der bestätigende Knopf trägt den Namen der gewählten Ausgabe („Montagepaket erzeugen“, „Stückliste speichern“, „Bericht öffnen“) statt eines allgemeinen „Exportieren“ – wer ihn drückt, liest vorher, was entsteht.
Unter dem Kopf der Abfrage steht der Stand der Anlagenplanung, BEVOR etwas erzeugt wird: grün mit Zentrale, Ringzahl und Akku-Bemessung, wenn alle fünf Teilschritte des Anlagenplaners stehen – gelb mit Teilfortschritt („Anlagenplanung 3/5“) und Sprung in den Planer, solange der Anlagenplan in Montage- und Planungspaket unvollständig bliebe. Ohne begonnene Planung erscheint die Zeile nur, wenn der Planungsumfang des Projekts eine BMA vorgibt.
Auch das Planungspaket trägt ein bewusst leeres Freigabefeld – mit den Zeilen „Aufgestellt“, „Geprüft“ und „Freigegeben“ und dem ausdrücklichen Satz, dass der Satz ein Entwurfsstand zur Freigabe ist und weder eine Errichterbestätigung noch ein Abnahmeprüfbericht. Das Deckblatt nennt außerdem Phase, Status und Index aus dem Schriftfeld (fehlt eine Angabe, steht dort „nicht angegeben“ statt eines stillen Standardwerts) und listet unter „Nicht enthalten“ auf, welche Unterlagen zum vollständigen Planungspaket gehören, aber (noch) nicht entstehen – Feuerwehr-Laufkarten stehen dort nur noch, wenn kein Melder eine Meldergruppe trägt (sie ist die Bezugsgröße der Karte); der vektorielle Ausführungsplan steht dort, solange nicht JEDES Blatt den Vektorweg mit Leitungswegen und kalibriertem Maßstab geht (das Deckblatt zählt den Fortschritt, z. B. „1 von 3 Blättern“; auch ein Ausführungsplan bleibt ein Planungsstand zur fachplanerischen Prüfung, kein Freigabedokument); Meldergruppenverzeichnis, Anlagenbeschreibung und Blockdiagramm stehen dort nur noch, solange keine Anlage konfiguriert bzw. die Kategorie-Auswahl nicht aktiv ist, das Planblatt nur ohne geladenen Plan.
Das Montagepaket trägt auf dem Deckblatt ein bewusst leeres Freigabefeld: Es ist eine automatisch zusammengestellte Planungsunterlage und erst nach fachplanerischer Prüfung und Freigabe zur Montage bestimmt. Fehlt ein Teil (z. B. keine BMA-Auslegung im Anlagenplaner konfiguriert), nennt die Dokumentenliste das ausdrücklich; sehr große Gerätelisten werden für den Druck gekürzt – vollständig bleiben sie im CSV-Export.
Was gerade nicht möglich ist, verschwindet nicht, sondern nennt den Grund mit einer gelben Warnmarke davor – etwa „Noch keine Melder platziert.“ oder „Erst ein Modell oder einen Plan laden.“. Die Marke steht dort, weil ein blasser grauer Text allein die Aussage nicht trägt. So ist auf einen Blick sichtbar, was der Viewer ausgeben kann und was dafür noch fehlt. Dieselben Exporte bleiben zusätzlich in ihren Panels (BMA, Sprachalarm, EMA, Messen, CAD-Geometrie, Eigenschaften) erreichbar.
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