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Melderart: Rauch- oder Wärmemelder

Rauchmelder-Planung · 5 Min · Aktualisiert 04. August 2026

Im Manuell-Modus wählst du die Melderart am Plan-Symbol: Die Palette „Gerät zum Setzen · VdS 2135“ bietet RMO (Rauchmelder, optischer), WMM (Wärmemelder, Maximal-), OT (Multisensormelder) und NAM (Handfeuermelder – Plan-Eintragung ohne Auslegung) – dieselben genormten Sinnbilder, die auch in der Legende und im DXF-Export stehen. Auch jeder bereits gesetzte Melder lässt sich in seiner Auswahl auf eine der drei Arten umstellen. Eine aufklappbare Zeichenübersicht unter der Palette zeigt alle Sinnbilder der BMA-Kategorie nach VdS 2135 – zum Nachschlagen und zum Setzen im Plan (siehe „Weitere Zeichen im Plan setzen“).

  • Farbcodierung: Rauch = Orange, Wärme = Blau.
  • Der Erfassungsradius wird passend zur Art neu berechnet.
  • Liegt die Raum-/Deckenhöhe über der Norm-Obergrenze der neuen Art (Wärme 7,5 m, Rauch 16 m), wird der Wechsel blockiert und der Grund angezeigt.
  • Die Melderart fließt in Stückliste (CSV), IFC (IfcSensor SMOKE-/HEATSENSOR) und BCF ein.
  • Manuell als OT gesetzte oder umgestellte Melder werden geometrisch wie Rauchmelder gerechnet und erscheinen in Legende und Stückliste als Multisensor; ein Wechsel auf ein Wärme-Modell beendet die Multisensor-Kennzeichnung.

Melderkategorie je Raumnutzung (DIN 14675)

Statt einer Melderart für alle Räume kann die automatische Platzierung die Kategorie je Raum wählen: Der Schalter „Melderkategorie je Raumnutzung (DIN 14675)“ im BMA-Panel leitet die Nutzung aus dem Raumnamen und dem Zuschnitt ab und setzt Wärmemelder dort, wo Rauchmelder täuschungsgefährdet wären (Küche, Bad/Feuchtraum, Garage), Multisensormelder (Rauch + Wärme) in Technik-/Heiz- und Elektro-/Serverräumen – sonst Rauchmelder.

Die Zuordnung erkennt inzwischen deutlich mehr Raumbezeichnungen: neben den Grundbegriffen auch Kurzformen und Zusammensetzungen aus dem Planalltag (TRH, Windfang, Schleuse, Aufzugsvorraum; NSHV, USV, BMZ, Leitwarte; RLT, Kessel-, Sprinkler-, Kälteraum; Müll-, Putz-, Trocken- und Fahrradraum; Ruhe- und Patientenzimmer; Kantine, Speisesaal, Seminarraum), dazu die gängigen englischen Bezeichnungen aus IFC-Exporten. Schreibweise, Umlaute und Trennzeichen spielen keine Rolle – „Tee-Küche“, „Tee Küche“, „Teeküche“ und „TEEKUECHE“ werden gleich behandelt.

  • Mehrdeutige Namen werden zur gefährdungsrelevanteren Seite aufgelöst: Ein „Kellerflur“ gilt als Rettungsweg (nicht als Lager), ein „Technikraum Elektro“ als Elektroraum, ein „Aufzugsvorraum“ als Verkehrsweg. Die „Waschküche“ bleibt Hauswirtschaftsraum und bekommt einen Rauch-, keinen Wärmemelder.
  • Multisensormelder werden geometrisch wie Rauchmelder platziert (gleiche Überwachungsfläche), erscheinen aber als eigene Position in Legende und CSV-Stückliste.
  • Überwachungsfläche und Erfassungsradius folgen je Raum der gewählten Kategorie – Wärmemelder-Räume erhalten die kleineren DIN-Werte.
  • Auf 2D-Plänen ohne Raumnamen wirkt die Auswahl nur auf geometrisch erkannte Flure; alle übrigen Räume bleiben Rauchmelder.
  • Einzelne Melder lassen sich danach weiterhin manuell umstellen – die manuelle Wahl ersetzt die DIN-Empfehlung des Melders.
  • Mit aktiver Kategorie-Auswahl enthält der Validierungsbericht zusätzlich die BMA-Anlagenbeschreibung nach DIN 14675 (siehe Artikel „Validierungsbericht & Protokolle“).

Montageort

Melder lassen sich als Sichtdeckenmelder (sichtbare Raumdecke) oder Zwischendeckenmelder (Hohlraum über abgehängter Decke) markieren. Beide Gruppen werden farblich unterschieden und in Stückliste, Bericht und IFC/BCF ausgewiesen.

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