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Landkreis Biberach

QUELLE · TAB Landkreis Biberach, Amt fuer Brand- und Katastrophenschutz (Landkreis Biberach) – Ausgabestand 2025-01
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung einer BMA auf die ILS Biberach setzt einen privatrechtlichen Vertrag mit einem zugelassenen HCS- oder NCS-Betreiber voraus. Vor dem Aufschalttermin sind saemtliche Unterlagen (Feuerwehrplan, Laufkarten, Betriebsbuch, Wartungsvertrag, Einweisungsnachweis) bereitzustellen. Die Aufschaltbereitschaft ist mindestens zwei Wochen vorher anzuzeigen; Maengel muessen innerhalb von 6 Wochen schriftlich nachgewiesen behoben werden.S. 8, 9, 10 · 2025
AlarmempfangsstelleDie Alarmempfangsstelle ist die Integrierte Leitstelle (ILS) Biberach. Stoermeldungen sowie Sabotagemeldungen von FSD, FAT usw. koennen in Absprache mit dem HCS-Betreiber an eine beauftragte private Leitstelle weitergeleitet werden; eine Weiterleitung des FSD-Sabotagealarms an die ILS Biberach ist ausdruecklich nicht zulassig.S. 7, 13 · 2025
ÜbertragungseinrichtungEs sind ausschliesslich nach einschlaegigen Schnittstellennormen und VdS-Vorgaben zertifizierte Uebertragungseinrichtungen zugelassen. Der Standarduebertragungsweg ist DSL als Primaerweg mit Mobilfunk als Redundanzweg gemaess DIN 14675 Anhang A; abweichende Verbindungsarten beduerften der Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle und der Leitung der ILS Biberach.S. 7, 8 · 2025
Feuerwehrzugang / Standort BMZDie Notwendigkeit, Art, Ort und einzubauende Geraete der Feuerwehranlaufstelle sind in Abstimmung mit der zustaendigen Brandschutzdienststelle im Benehmen mit der zustaendigen Feuerwehr festzulegen. Halbzylinder mit der Feuerwehrschliessung des Landkreises Biberach sind in FIZ, FAT, FBF, FSE und ggf. FGB sowie fuer Feuerwehrleitern und Plattenhebeeinrichtungen einzubauen.S. 12 · 2025
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Feuerwehr-InformationszentraleOb ein FAT oder ein FIZ erforderlich ist sowie weitere Details sind in Abstimmung mit der zustaendigen Brandschutzdienststelle festzulegen. Das Betriebsbuch ist im FIZ zu lagern; die Personenliste ist im FIZ/FAT aktuell zu halten.S. 13 · 2025
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Ein Feuerwehrbedienfeld ist einzubauen; der Einbauort ist im Einvernehmen mit der zustaendigen Feuerwehr festzulegen. Die Rueckstellung der BMA ueber das FBF darf im Einsatzfall nur durch Kraefte der Feuerwehr erfolgen.S. 13, 16 · 2025
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Ob ein FAT benoetigt wird, ist in Abstimmung mit der zustaendigen Brandschutzdienststelle zu klaeren. Halbzylinder mit der Feuerwehrschliessung des Landkreises Biberach sind im FAT einzubauen.S. 12, 13 · 2025
Feuerwehr-SchlüsseldepotEs ist ein elektrisch ueberwachtes, zweetueriges FSD der Klasse FSD 3 gemaess DIN 14675 einzubauen; Abweichungen nur in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle. Maximal drei eindeutig beschriftete Schluessel duerfen hinterlegt werden; das Umstellschloss muss VdS-Zulassung besitzen. Die Aufschaltung des FSD auf eine Meldergruppe der BMA ist nicht zulaessig; die Verbindung hat ueber einen VdS-anerkannten FSD-Adapter direkt mit der Uebertragungseinheit zu erfolgen.S. 13 · 2025
FreischaltelementIm Nahbereich des FSD ist ein FSE einzubauen, das als eigene Meldergruppe wie ein Brandmelder angeschlossen wird. Das FSE ist so zu programmieren, dass bei seiner Auslosung keine Brandfallsteuerungen aktiviert werden. Die Schliessung entspricht dem Halbzylinder der Feuerwehrschliessung des Landkreises Biberach.S. 13 · 2025
BlitzleuchteEs ist eine rote Blitzleuchte im Blickfeld der anfahrenden Einsatzkraefte anzubringen, um den Zugang zum Objekt bzw. die Lage des FSD anzuzeigen. Die Blitzleuchte am FSD darf erst mit der Rueckgabe und Sicherung des Objektschluessels im FSD erloeschen.S. 12, 16 · 2025
MeldergruppenNeue BMA sind ausschliesslich mit Einzelmelderkennung zulassig; dies gilt auch bei wesentlichen Aenderungen und Erweiterungen. Je Loeschbereich und je Sprinklergruppe ist eine eigene Meldergruppe vorzusehen; erstreckt sich eine Sprinklergruppe ueber mehrere Brandabschnitte oder Geschosse, sind zusaetzliche Stroemungswaechter je Brandabschnitt/Geschoss einzubauen.S. 14, 15 · 2025
MelderkennzeichnungMelder sind mit Gruppen- und Meldernummer zu kennzeichnen; Groesse und Farbgebung sind der Raumhoehe anzupassen. Verdeckt installierte und in Doppelboeden, Zwischendecken oder Lueftungskanaelen eingebaute Melder sind an der zugehoerigen Boden-/Deckenplatte bzw. Revisionsoefffnung dauerhaft mit Schild und Gruppen-/Meldernummer zu kennzeichnen.S. 14 · 2025
Laufkarten – FormatFeuerwehrlaufkarten sind nach den Vorgaben der DIN 14675 zu erstellen; Abweichungen sind in Abstimmung mit der zustaendigen Brandschutzdienststelle zulassig. Ein konkretes Format (z.B. A3) wird im Dokument nicht genannt.S. 16 · 2025
Laufkarten – Anzahl und AblageJe Meldergruppe ist eine Feuerwehrlaufkarte vorzusehen. Bei Sprinkleranlagen ist je Stroemungswaechter eine Laufkarte erforderlich; erstreckt sich der geschuetzte Bereich ueber verschiedene Etagen oder Gebaeudeteile, sind zwei miteinander zu verbindende Laufkarten zu erstellen.S. 15, 16 · 2025
Laufkarten – AktualisierungDie Meldergruppenpläne sind als Vorabzug der zustaendigen Brandschutzdienststelle zur Pruefung auf formale Richtigkeit vorzulegen. Eine explizite Frist fuer regelmaessige Aktualisierungen ist nicht genannt.S. 16 · 2025
Feuerwehrplan (DIN 14095)Feuerwehrplaene sind gemaess DIN 14095 und den Hinweisen des Landkreises Biberach zu erstellen und spaetestens vier Wochen vor dem geplanten Aufschalttermin der zustaendigen Brandschutzdienststelle zur formellen Freigabe vorzulegen. Der Verteiler richtet sich nach dem Hinweispapier fuer Feuerwehrplaene des Landkreises Biberach.S. 16 · 2025
Abnahme und AbstimmungAbnahme und Aufschaltfreigabe erfolgen durch die zustaendige Brandschutzdienststelle und die ILS Biberach nach maengelfreier Funktionspruefung. Am Termin muessen Betreiber, Errichterfirma, Vertreter der Brandschutzdienststelle, HCS/NCS-Vertreter sowie der oertliche Feuerwehrkommandant oder dessen Vertreter bzw. Einweisungsnachweis teilnehmen; der Fachplaner ist optional.S. 9 · 2025
InstandhaltungPlanung, Errichtung, Inbetriebsetzung und Instandhaltung duerfen nur durch nach DIN 14675 zertifizierte Fachfirmen erfolgen. Der Betreiber und die Wartungsfirma muessen eine 24-Stunden-Rufbereitschaft sicherstellen; im Einsatzfall muss der Bereitschaftsdienst innerhalb einer Stunde an der BMZ vor Ort sein. Das Betriebsbuch ist waehrend der gesamten Betriebszeit und fuenf Jahre nach Abschaltung aufzubewahren.S. 6, 11, 13, 14 · 2025
Kosten und GebührenKosten fuer Feuerwehreinsaetze durch Fehlalarme werden dem BMA-Betreiber auf Basis des Feuerwehrgesetzes Baden-Wuerttemberg in Verbindung mit der jeweiligen Gebuehrensatzung der zustaendigen Gemeindefeuerwehr in Rechnung gestellt. Dienstleistungen der Brandschutzdienststelle oder der ILS Biberach (z.B. Aufschaltarbeiten, Schluesselwechsel im FSD) koennen dem Betreiber ebenfalls berechnet werden.S. 12 · 2025

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

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Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

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ZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Biberach – untere Baurechtsbehörde (§ 46 Abs. 1 Nr. 3 LBO BW)
Kreisbrandmeister:in beim Landratsamt Biberach – feuerwehrtechnische Angelegenheiten (§§ 23–24 FwG BW)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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