Neckar-Odenwald-Kreis
QUELLE · TAB Feuerwehr Hardheim (Neckar-Odenwald-Kreis) – Ausgabestand 2011-09, Ausgabe 3.2
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung erfolgt über eine Übertragungseinrichtung zur automatischen Alarmierung der Feuerwehr Hardheim durch die Integrierte Leitstelle des Neckar-Odenwald-Kreises in Mosbach. Laufkarten müssen zwingend vor der Aufschaltung hinterlegt sein; ohne Laufkarten ist keine Aufschaltung möglich. Ein verbindlicher Wartungsvertrag muss spätestens zur Aufschaltung vorliegen.S. 1, 6, 7 · 2011
AlarmempfangsstelleAlarmempfangsstelle ist die Integrierte Leitstelle des Neckar-Odenwald-Kreises in Mosbach.S. 1 · 2011
ÜbertragungseinrichtungDie ÜE besteht aus Hauptmelder und Übertragungsgerät bzw. Telefonwahlgerät. Die Installation erfolgt durch den Konzessionär; im Neckar-Odenwald-Kreis ist dies die Firma Siemens (Mannheim). Auskünfte erteilt das Landratsamt Mosbach.S. 5 · 2011
Feuerwehrzugang / Standort BMZGewaltfreier Zutritt und Zufahrt zu allen mit BMA ausgestatteten Räumen ist bei Brandalarm durch geeignetes Personal mit Schlüsselgewalt rund um die Uhr vom Betreiber sicherzustellen. Ob ein Generalschlüssel ausreicht oder eine doppelte Objektschlüssel-Überwachung im FSD erforderlich ist, ist in Abstimmung mit der örtlichen Feuerwehr verbindlich zu klären.S. 6, 7 · 2011
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Feuerwehr-InformationszentraleFBF, FAT und Laufkarten sind in einem Feuerwehrinformationszentrum (FIZ) zusammenzufassen. Das FIZ ist am Anfang des Sicherungsbereiches, vorzugsweise in einem ständig besetzten Bereich und außerhalb des Gefahrenbereiches, zu installieren. Auf ausreichende und blendfreie Beleuchtung ist zu achten.S. 4, 7 · 2011
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das FBF ist nach DIN 14661 auszuführen. Es muss alle Bedienungen des FBF ermöglichen, auch bei vernetzten Zentralen.S. 5 · 2011
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Das FAT ist nach DIN 14622 auszuführen. Im Alarmfall muss es die ausgelöste Meldegruppe und den ausgelösten Melder in verständlicher Form anzeigen. Art und Inhalt der Programmierung sind in Abstimmung mit der Feuerwehr festzulegen und sollten mit den Benennungen im Feuerwehrplan übereinstimmen.S. 5 · 2011
Feuerwehr-SchlüsseldepotFSD kann in der Gebäudewand oder in einer dafür ausgelegten Säule eingebaut werden. FSD und FSE sind in unmittelbarer Nähe zueinander zu installieren. Für das FSD ist ein Doppelbartumstellschloss für die Innentür erforderlich; Lieferant ist eine Firma in Hardheim ('Schließung 74736 Hardheim').S. 5, 6 · 2011
FreischaltelementFSE kann in der Gebäudewand oder in einer Säule eingebaut werden und ist in unmittelbarer Nähe zum FSD zu installieren. Die passende Schließung für das FSE muss zum vorhandenen Halbrundschlüssel passen; Lieferant ist eine Firma in Hardheim ('Schließung 74736 Hardheim').S. 6 · 2011
BlitzleuchteEine rote Blitzleuchte bzw. ein rotes Rundumkennlicht ist von der Anfahrt zum Objekt sichtbar zu montieren, vorzugsweise zur genauen Signalisierung des FSD/FSE-Standorts bzw. alternativ auf der Säule des FSD/FSE. Je nach Örtlichkeit kann zusätzlich der Zugangsbereich zum FIZ mit einer weiteren Leuchte zu signalisieren sein.S. 6 · 2011
MeldergruppenMelder und Meldergruppen sind in einer sinnvollen und einfachen logischen Anordnung vorzusehen. Es ist grundsätzlich nur eine BMA ohne Unterbrandmeldezentralen vorzusehen; bei mehreren Zentralen sind diese als vernetzte Zentralen zu installieren.S. 5, 6 · 2011
MelderkennzeichnungAutomatische Melder einschließlich Melder in der Zwischendecke sind eindeutig und gut erkennbar zu kennzeichnen.S. 6 · 2011
Laufkarten – FormatLaufkarten sind auf Papier DIN A4 zu erstellen; falls erforderlich auch auf A3. Vorder- und Rückseite sind zusammen einzuschweißen (laminieren). Die Vorderseite ist mit einem Reiter auszuführen, dessen Nummer der Meldegruppen-Nummer entspricht. Erstellung in Abstimmung mit der Feuerwehr.S. 5, 9 · 2011
Laufkarten – SymbolikDie verwendeten Symbole sind gemäß DIN 14675 und VDS 2135 darzustellen. Der überwachte Bereich auf der Vorderseite ist vollflächig in gelb oder schraffiert darzustellen. Melder-Art muss auf der Laufkarte erkennbar sein; optischer Rauchmelder entspricht VDS 2135 Bild-Nr. 63, Wärmemelder Bild-Nr. 54.S. 9, 10 · 2011
Laufkarten – Anzahl und AblagePro Meldergruppe ist je eine Laufkarte zu erstellen. Die Laufkarten sind griffbereit an der BMZ bzw. am FIZ zu hinterlegen.S. 5, 7, 9 · 2011
Feuerwehrplan (DIN 14095)Für das überwachte Objekt ist ein Feuerwehrplan nach DIN 14095 sowie der Arbeitshilfe zur Erstellung von Feuerwehrplänen im Neckar-Odenwald-Kreis zu erstellen und ständig fortzuschreiben. Art und Ausführung sind in enger Abstimmung mit der örtlichen Feuerwehr vorzunehmen.S. 8 · 2011
Abnahme und AbstimmungVor Inbetriebnahme und bei jeder Änderung der BMA ist eine Abnahme erforderlich, an der u.a. die Feuerwehr, der Planer und der Errichter zu beteiligen sind. Die Teilnahme der Feuerwehr stellt keine Bestätigung der fachgerechten Installation dar. Planung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Abnahme und Instandhaltung dürfen nur durch zertifizierte Fachfirmen gemäß DIN 14675 Ziffer 4.2 erfolgen.S. 4 · 2011
InstandhaltungEin Wartungsvertrag ist zwingend abzuschließen, der Störungsbeseitigung und ordnungsgemäße Wartung der gesamten Anlage gewährleistet. BMA dürfen nur mit abgeschlossenem Wartungsvertrag betrieben bzw. zur automatischen Alarmierung aufgeschaltet werden.S. 6 · 2011
SonstigesDie BMZ ist mit einem Drucker ('Kassenbondrucker') auszuführen; die darauf ausgedruckten Ereignisse sind lückenlos ein Jahr rückwärts zu dokumentieren. Das Betriebsbuch ist am Standort des FIZ vorzuhalten; es darf nur ein Betriebsbuch existieren. Für FSD, FSE und FIZ sind drei unterschiedliche Schließungen/Zylinder erforderlich, wobei der Zylinder für das FIZ von einer Firma in Hardheim zu beziehen ist.S. 5, 6 · 2011
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis – untere Baurechtsbehörde (§ 46 Abs. 1 Nr. 3 LBO BW)
Kreisbrandmeister:in beim Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis – feuerwehrtechnische Angelegenheiten (§§ 23–24 FwG BW)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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