Ostalbkreis
QUELLE · TAB Brandschutzdienststelle des Ostalbkreises / Landkreises Heidenheim (Ostalbkreis / Landkreis Heidenheim) – Ausgabestand 2022-08
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDer Fernalarm ist auf die Integrierte Regionalleitstelle Ostwuerttemberg (IRLS) aufzuschalten. Die Verbindungsarten und technischen Anforderungen richten sich nach DIN EN 50136. Ein formeller schriftlicher Antrag ist spaetestens 8 Wochen vor dem geplanten Anschlusstermin bei der Brandschutzdienststelle zu stellen. Die Aufschaltung erfolgt am Tag der erfolgreichen Feuerwehr-Abnahme.S. 6, 15, 16 · 2022
AlarmempfangsstelleDie Alarm-Empfangs-Einrichtung (AEE) ist die IRLS Ostwuerttemberg. In den Landkreisen Ostalbkreis und Heidenheim ist neben dem Konzessionsnehmer auch der zugelassene Errichter ZE-NC berechtigt, eigene Uebertragungsgeraete auf die AEE aufzuschalten.S. 15 · 2022
ÜbertragungseinrichtungDie ÜE-Nummer wird durch den Konzessionsnehmer oder einen zugelassenen Errichter mit Neben-Clearingstelle vergeben und ist gut lesbar am ÜE-Gehaeuse anzubringen. Ist die BMZ nicht am Feuerwehrzugang installiert, ist die Nummer zusaetzlich an der FIZ anzubringen. Zuvor ist mit dem Konzessionsnehmer ein Vertrag ueber den Betrieb der ÜE abzuschliessen.S. 6, 7 · 2022
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer Feuerwehrzugang bis zur FIZ ist mit mechanischer Schliessung auszustatten. Fuer den Bereich des Ostalbkreises/Landkreises Heidenheim wurde ein gemeinsames Feuerwehrschliesssystem eingerichtet; jede Stadt/Gemeinde hat eine separate Schliessung. Die Bereitstellung der Feuerwehrschliessung geht zu Lasten des BMA-Betreibers; bei Demontage gehen die Schliesselemente kostenfrei in den Bestand der oertlichen Feuerwehr/Kommune ueber.S. 7, 10 · 2022
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Feuerwehr-InformationszentraleAm Feuerwehrzugang ist eine FIZ einzurichten, die u. a. FAT (DIN 14662), FBF (DIN 14661), Kartenhalter fuer Laufkarten, Feuerwehrplan, mind. 5 Ersatzglaeser fuer Handmelder und ein Betriebsbuch enthalten muss. Das Gehaeuse ist rot lackiert aus Stahlblech mit abschliessbarem Tuerensystem und DIN-Profil-Halbzylinder der oertlichen Feuerwehrschliessung auszufuehren. Der Stoerschallpegel darf 80 dB(A) nicht ueberschreiten. Genaue Positionierung und Abweichungen sind in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 7, 8 · 2022
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Die FIZ ist mit einem FBF nach DIN 14661 auszustatten. Alle Brandfallsteuerungen muessen am FBF mit der Taste 'Brandfallsteuerung ab' fuer Revisionszwecke abschaltbar sein. Der Profilhalbzylinder ist bei der oertlich zustaendigen Feuerwehr/Kommune zu beantragen.S. 8 · 2022
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Ein FAT nach DIN 14662 ist in der FIZ einzubauen. Es ist zu programmieren mit Meldergruppe/Meldernummer in der ersten Zeile und Raumbezeichnung in der zweiten Zeile. Bei ausgedehnten Objekten kann mehr als ein FAT erforderlich sein.S. 8 · 2022
Feuerwehr-SchlüsseldepotDas FSD ist gemaess DIN 14675 und VdS-Richtlinie 2105 einzubauen und ueber einen VdS-zugelassenen Anschlussadapter (SDA) an die BMZ anzuschliessen. Es muss mindestens 2 Objektschluessel aufnehmen koennen. Der Sabotagealarm des FSD ist nicht zur IRLS, sondern zu einer Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) weiterzuleiten. Die Vorlaufzeit fuer die Bestellung betraegt ca. 6 Wochen.S. 10, 11 · 2022
FreischaltelementEin FSE ist vorzugsweise im Nahbereich des FSD, im Umkreis von max. 50 cm um das FSD, zu installieren. Es muss VdS-anerkannt sein und auf eine eigene Meldergruppe (moeglichst MG 99) aufgeschaltet werden, fuer die eine Laufkarte zu erstellen ist. Das Ausloesen des FSE darf nur ÜE, Kennleuchten und FSD-Entriegelung ausloesen, nicht aber Brandfallsteuerungen oder oertliche Alarmierungen.S. 11 · 2022
BlitzleuchteKennleuchten (Blitzleuchten) sind rot auszufuehren. Ihre Standorte sind in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 11 · 2022
MeldergruppenAutomatische Brandmelder sind mit Meldergruppen-Nummer und Melder-Nummer (z. B. 17/1, 17/2) zu beschriften. Bei Sprinkleranlagen muss jeder Stroemungsmelder sowie jeder Alarmdruckschalter eine eigene Meldergruppe besitzen. Gas-Loeschanlagen sind ueber eine eigene Meldergruppe an die BMZ anzuschalten.S. 13, 14, 15 · 2022
MelderkennzeichnungAutomatische Melder sind mit Meldergruppen- und Meldernummer zu beschriften, Farbkombination schwarz auf weiss oder weiss auf rot. Es sind ausschliesslich Kunststoff- oder Metallschilder zu verwenden; Aufkleber oder Klebeband sind nicht zulaessig. Die Schriftgroesse richtet sich nach der Raumhoehe (bis 4 m: 12,5 mm, bis 6 m: 16,0 mm, bis 8 m: 20,0 mm, bis 12 m: 30,0 mm, bis 16 m: 40,0 mm; darueber Formel Schriftgroesse [mm] = Raumhoehe [m] / 0,3).S. 13, 14 · 2022
Laufkarten – FormatDetaillierte Ausfuehrungsbestimmungen fuer Feuerwehr-Laufkarten sind ueber die Brandschutzdienststellen bzw. deren Internetauftritte zu beziehen; im Dokument selbst werden Format-Vorgaben nicht explizit genannt.S. 8 · 2022
Laufkarten – Anzahl und AblageJe Meldergruppe ist mindestens eine gesonderte Laufkarte erforderlich. Am Tag der BMA-Aufschaltung muessen alle geprueften Laufkarten an der FIZ vorliegen. Auch fuer die FSE-Meldergruppe ist eine Laufkarte zu erstellen.S. 8, 9, 11 · 2022
Laufkarten – AktualisierungBei Aenderungen der Anlagenstruktur oder baulichen Veraenderungen sind die Laufkarten unverzueglich zu korrigieren und im Kartendepot auszutauschen. Bei allgemeinen Aenderungen an der BMA sind auch die Laufkarten zu aktualisieren.S. 9, 18 · 2022
Feuerwehrplan (DIN 14095)Feuerwehrplaene sind gemaess Anlage A (Merkblaetter der Landkreise) zu erstellen. Spaetestens zum Aufschalttermin ist die erforderliche Anzahl der Feuerwehrplaene an die oertlich zustaendige Feuerwehr und ggf. die Brandschutzdienststelle zu uebergeben.S. 16, 19 · 2022
Abnahme und AbstimmungVor der Aufschaltung ist eine Abnahme durch einen anerkannten Sachverstaendigen durchzufuehren; das Abnahmeprotokoll ist der Brandschutzdienststelle vorzulegen und festgestellte Maengel sind vor der Aufschaltung zu beheben. Die Aufschaltabnahme ist kostenpflichtig. Zum Abnahmetermin sind Betreiber, Errichter, Vertreter der oertlichen Feuerwehr und Brandschutzdienststelle anwesend; die Terminierung obliegt dem Betreiber. Die Gesamtkonzeption der BMA bedarf vor Ausfuehrung der Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle.S. 5, 6, 16, 17 · 2022
InstandhaltungInstandhaltung gemaess DIN 14675; nur durch nach DIN 14675 zertifizierte Fachfirmen. BMA-Revisionsarbeiten duerfen bei baurechtlich geforderten Anlagen nur waehrend Nichtnutzungszeiten vorgenommen werden, sonst sind Ersatzmassnahmen in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle zu treffen. Die BMA kann fuer max. 12 Stunden bei der Clearingstelle abgemeldet werden.S. 6, 15, 18, 19 · 2022
Kosten und GebührenDie Aufschaltabnahme ist kostenpflichtig; Grundlage ist die Kostensatzung der Landkreise bzw. Kommunen. Kosten fuer Falsch- und Taeuchungsalarme werden dem Betreiber in Rechnung gestellt, unabhaengig davon, ob Dritte den Alarm vorsaetzlich oder fahrlaeassig verursacht haben. Rechtsgrundlage ist das Feuerwehrgesetz Baden-Wuerttemberg.S. 18 · 2022
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Ostalbkreis – untere Baurechtsbehörde (§ 46 Abs. 1 Nr. 3 LBO BW)
Kreisbrandmeister:in beim Landratsamt Ostalbkreis – feuerwehrtechnische Angelegenheiten (§§ 23–24 FwG BW)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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