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Landkreis Rastatt

QUELLE · TAB Landkreis Rastatt und Stadt Baden-Baden (Feuerwehr Baden-Baden / LRA Rastatt) (Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden) – Ausgabestand 2019-12-20
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung einer BMA auf das Einsatzleitsystem der ILS Mittelbaden setzt einen privatrechtlichen Vertrag mit einem zugelassenen HCS- oder NCS-Betreiber voraus. Die Aufschaltbereitschaft ist mindestens 14 Kalendertage vor dem gewünschten Termin anzuzeigen. Nach mängelfreier Abnahme und Funktionsprüfung erfolgt die Freigabe durch die zuständige Brandschutzdienststelle und die ILS Mittelbaden.S. 9, 10 · 2019
AlarmempfangsstelleDie Alarmübertragung erfolgt über die ILS Mittelbaden als Alarmempfangsstelle (AES). Über die AÜA dürfen ausschließlich Brandalarme übertragen werden; andere Meldungen (z. B. Störungen, Sabotage) sind nur in Ausnahmefällen mit Zustimmung der zuständigen Brandschutzdienststelle und der ILS-Leitung möglich.S. 7, 8 · 2019
ÜbertragungseinrichtungEs sind ausschließlich nach einschlägigen Schnittstellennormen und VdS-Vorgaben zertifizierte Übertragungseinrichtungen zugelassen. Als Standardübertragungsweg gilt primär DSL gemäß DIN 14 675 Anhang A mit Mobilfunk als Ersatzweg. Abweichende Verbindungsarten sind nur in Ausnahmefällen und in Abstimmung mit der zuständigen Brandschutzdienststelle sowie der Leitung der ILS möglich.S. 7, 8 · 2019
Feuerwehrzugang / Standort BMZDie Feuerwehranlaufstelle (Feuerwehrstützpunkt) — Notwendigkeit, Art, Ort und einzubauende Geräte — ist im Einvernehmen mit der zuständigen Brandschutzdienststelle in Benehmen mit der zuständigen Feuerwehr abzustimmen. In FIZ, FAT, FBF, FSE und ggf. FGB sind Halbzylinder mit der Feuerwehrschließung der zuständigen Feuerwehr einzubauen.S. 14, 15 · 2019
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Feuerwehr-InformationszentraleOb ein FAT oder ein FIZ erforderlich ist sowie weitere Details sind mit der zuständigen Brandschutzdienststelle abzustimmen. Im FIZ sind Halbzylinder mit der Feuerwehrschließung der zuständigen Feuerwehr einzubauen.S. 15 · 2019
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Ein Feuerwehrbedienfeld ist einzubauen. Art, Schließung und Einbauort sind im Einvernehmen mit der zuständigen Feuerwehr festzulegen. Die Rückstellung der BMA im Einsatzfall darf nur durch Kräfte der Feuerwehr über das FBF erfolgen.S. 15, 19 · 2019
Feuerwehr-SchlüsseldepotIm Einvernehmen mit der zuständigen Brandschutzdienststelle ist ein elektrisch überwachtes, zweitüriges FSD (DIN 14 675, FSD 3) einzubauen. Abweichungen sind nur in Abstimmung mit der zuständigen Brandschutzdienststelle möglich. Der Sabotagealarm des FSD ist auf eine ständig besetzte Stelle zu übertragen und darf nicht zur ILS Mittelbaden weitergeleitet werden. Das FSD ist jährlich zu warten.S. 14, 26 · 2019
FreischaltelementIm Nahbereich des FSD ist ein FSE einzubauen. Es muss so programmiert sein, dass bei einem FSE-Alarm keine Brandfallsteuerungen ausgelöst werden, und wird als eigene Meldergruppe angeschlossen. Die Art der Schließung ist mit der zuständigen Feuerwehr abzustimmen.S. 15 · 2019
BlitzleuchteEine rote Blitzleuchte ist im Blickfeld der anfahrenden Einsatzkräfte anzubringen, um den Zugang zum Objekt bzw. die Lage des FSD anzuzeigen. Die Blitzleuchte am FSD darf erst mit der Rückgabe und Sicherung des Objektschlüssels im FSD erlöschen.S. 14, 19 · 2019
MeldergruppenBei Sprinkleranlagen ist für jeden Löschbereich und jede Sprinklergruppe eine eigene Meldergruppe vorzusehen. Erstreckt sich eine Sprinklergruppe über mehrere Brandabschnitte oder Geschosse, sind je Brandabschnitt und Geschoss Strömungswächter oder vergleichbare Einrichtungen einzubauen. Das FSE wird als eigene Meldergruppe angeschlossen.S. 15, 18 · 2019
MelderkennzeichnungMelder sind mit Gruppen- und Meldernummer zu kennzeichnen; Schriftgröße und Farbgebung sind der jeweiligen Raumhöhe so anzupassen, dass die Beschriftung gut lesbar ist. Verdeckt installierte Melder müssen durch ein Kennzeichnungsschild ausgewiesen werden. Melder in Doppelböden, Zwischendecken oder Lüftungskanälen sind zusätzlich an der zugehörigen Bodenplatte, Deckenplatte oder Revisionsöffnung dauerhaft zu kennzeichnen.S. 16 · 2019
Laufkarten – FormatFormat und Symbolik der Meldergruppenpläne (Feuerwehrlaufkarten) sind nach den Vorgaben der zuständigen Brandschutzdienststelle zu erstellen; Art und Ort der Lagerung sind ebenfalls mit dieser abzustimmen. Konkrete Formatvorgaben (z. B. A3, laminiert) werden im Dokument nicht spezifiziert.S. 19 · 2019
Laufkarten – Anzahl und AblageJe Strömungswächter bei Sprinkleranlagen sowie je Löschbereich bei sonstigen automatischen Löschanlagen ist jeweils ein Meldergruppenplan vorzusehen.S. 18 · 2019
Laufkarten – AktualisierungNach Umbauarbeiten sind die Meldergruppenpläne und der Feuerwehrplan ggf. anzupassen. Die Pläne sind der zuständigen Brandschutzdienststelle als Vorabzug zur Prüfung auf Vollständigkeit und Richtigkeit vorzulegen; die Endfassung darf erst nach Zustimmung erstellt werden.S. 19, 33 · 2019
Feuerwehrplan (DIN 14095)Feuerwehrpläne gemäß DIN 14 095 sind vom Betreiber der BMA in Absprache mit der zuständigen Brandschutzdienststelle zu erstellen. Beim Aufschalt- und Abnahmetermin muss der Feuerwehrplan vorliegen.S. 19, 30 · 2019
Abnahme und AbstimmungVor der Aufschaltung ist ein Abstimmungsgespräch mit der zuständigen Brandschutzdienststelle zu führen. Mängel, die beim Aufschalttermin festgestellt werden, müssen innerhalb von 6 Wochen schriftlich behoben und der Vollzug der zuständigen Brandschutzdienststelle angezeigt werden. Planung, Montage und Inbetriebsetzung dürfen nur durch gemäß DIN 14 675 zertifizierte Fachfirmen erfolgen.S. 6, 9, 10 · 2019
InstandhaltungDer Betreiber ist für die Durchführung der durch DIN- und VDE-Normen sowie Behördenvorschriften geregelten Prüfungen, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten verantwortlich. Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten, die eine Auslösung der ÜE bewirken können, sind beim HCS- bzw. NCS-Betreiber über ein zwingend vorgeschriebenes Betreiberkennwort-Verfahren anzumelden. Betreiber und Wartungsfirma sollen eine 24-Stunden-Rufbereitschaft gewährleisten und innerhalb einer Stunde am Ort der BMZ verfügbar sein.S. 11, 12 · 2019
Kosten und GebührenFehlalarme werden dem BMA-Betreiber auf Basis des Feuerwehrgesetzes Baden-Württemberg in Verbindung mit der jeweiligen kommunalen Kostenersatzsatzung in Rechnung gestellt. Dienstleistungen der Brandschutzdienststelle oder der ILS Mittelbaden (z. B. Aufschaltungsarbeiten, FSD-Schlüsseltausch) können ebenfalls in Rechnung gestellt werden. Alle Kosten für Einrichtung, Unterhaltung und Außerbetriebnahme von FSD und FSE trägt der Betreiber.S. 13, 27 · 2019

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

Mit PlanWerke planen

Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

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ZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Rastatt – untere Baurechtsbehörde (§ 46 Abs. 1 Nr. 3 LBO BW)
Kreisbrandmeister:in beim Landratsamt Rastatt – feuerwehrtechnische Angelegenheiten (§§ 23–24 FwG BW)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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Anforderungen kennen — und direkt danach planen.

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