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Schwarzwald-Baar-Kreis

QUELLE · TAB Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, Ordnungsamt Brand- und Katastrophenschutz, Kreisbrandmeisterstelle (Schwarzwald-Baar-Kreis) – Ausgabestand 2024-01
Festlegungen nach Thema
AufschaltungBMA werden über eine Alarmübertragungsanlage (AÜA) auf das Einsatzleitsystem (ELS) der Integrierten Leitstelle Schwarzwald-Baar-Kreis aufgeschaltet. Konzessionär ist Bosch Sicherheitssysteme GmbH; die ÜE kann auch durch einen zugelassenen Errichter (ZE) oder ZE-NC gestellt werden. Die Aufschaltbereitschaft ist dem Konzessionär mindestens 14 Tage vor dem gewünschten Termin anzuzeigen.S. 2, 6, 11, 12 · 2024
AlarmempfangsstelleDie Alarmempfangsanlage (AES) inkl. Haupt-Clearingstelle wird vom Konzessionär auf Basis eines Konzessionsvertrages betrieben. Ein ZE-NC muss mindestens zwei gegenseitig redundante Clearingstellen an getrennten Orten rund um die Uhr besetzt halten.S. 2, 35 · 2024
ÜbertragungseinrichtungStörungen der ÜE oder der Übertragungswege sind unverzüglich dem Konzessionär zu melden; die Alarmübertragung muss innerhalb von 24 Stunden wiederhergestellt sein. Sonstige Störungen ohne Auswirkung auf die Alarmübertragung sind innerhalb von 3 Tagen zu beheben. Als Verbindungsart wird Typ 2 (erster Weg Festverbindung IP, zweiter Weg bedarfsgesteuerte Funkverbindung) erwartet; Abweichungen sind möglich, wenn Betriebssicherheit bis 2027 nachgewiesen wird.S. 6, 34 · 2024
Feuerwehrzugang / Standort BMZFeuerwehrzugang und Anfahrstelle sind in der Planungsphase mit der zuständigen Dienststelle abzustimmen. Bei umfriedeten Geländen oder verschlossenen Toren und Schranken müssen geeignete Maßnahmen (z. B. Dreikant-Schließung, B-Schließung) sichergestellt werden, um der Feuerwehr jederzeit gewaltfreien und unverzüglichen Zutritt zu ermöglichen, auch bei Ausfall der Energieversorgung.S. 2, 3, 8 · 2024
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Feuerwehr-InformationszentraleDie FIZ (mechanische Kombination aus FBF, FAT, Halter für Laufkarten und Feuerwehrpläne) ist im Regelfall im Bereich des Hauptzuganges für die Feuerwehr einzurichten; der Standort ist mit der zuständigen Dienststelle abzustimmen. Der Weg zur FIZ ist nach DIN 4066 mit Aufschrift 'FIZ' zu kennzeichnen. Befindet sich die FIZ in einem verschlossenen Raum, muss der Schlüssel mit dem im FSD hinterlegten Objektschlüssel übereinstimmen.S. 7, 8 · 2024
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das FBF ist Bestandteil der FIZ und muss mit einem Halbzylinderschloss mit der Feuerwehrschließung der örtlich zuständigen Feuerwehr versehen werden. Mit Rückstellung der BMA über das FBF gehen alle Steuerungen und Alarmierungen in den Ruhezustand zurück; im Stadtgebiet Villingen-Schwenningen darf die Blitzleuchte erst nach Rückgabe und Sicherung des Objektschlüssels in das FSD ausgehen.S. 7, 8 · 2024
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Das FAT ist Teil der FIZ und ebenfalls mit der Feuerwehrschließung zu versehen. Der Standort ist in der Planungsphase mit der örtlich zuständigen Feuerwehr abzustimmen.S. 2, 7, 8 · 2024
Feuerwehr-SchlüsseldepotEin FSD ist zu installieren, sofern keine 24-stündige Besetzung des Objektes gewährleistet ist; Objektschlüssel werden von Kreisbrandmeisterstelle und Feuerwehr nicht angenommen. Es ist ausschließlich ein VdS-anerkanntes FSD (Typ A) zu verwenden; Einbauort ist in der Regel an der Anfahrstelle der Feuerwehr in unmittelbarer Nähe des Gebäudezuganges. Die Sabotageüberwachung muss aktiviert sein und an eine ständig besetzte Stelle (Polizei oder VdS-anerkanntes Unternehmen) übertragen.S. 7, 17, 18 · 2024
FreischaltelementEin vom VdS anerkanntes Freischaltelement (FSE) ist vorzusehen, um der Feuerwehr den gewaltfreien Zugang zum Objekt und zum FSD ohne Auslösung der BMA zu ermöglichen. FSE und FSD sind sachgerecht am festgelegten Einbauort zu montieren und mit Profilzylinder-Feuerwehrschließung auszustatten.S. 7, 8, 30 · 2024
BlitzleuchteDer Zugang zum FSD ist außen am Gebäude mit einer roten Blitzleuchte (RAL 3000) zu kennzeichnen. Ist diese von der Hauptanfahrt der Feuerwehr nicht erkennbar, können auf Verlangen der zuständigen Dienststelle weitere Blitzleuchten gefordert werden. Im Stadtgebiet Villingen-Schwenningen gilt die Sonderregel, dass die Blitzleuchte erst mit der Rückgabe und Sicherung des Objektschlüssels im FSD erlischt.S. 7, 8 · 2024
MeldergruppenJe Meldergruppe ist eine eigene Feuerwehr-Laufkarte zu erstellen. Bei automatischen Löschanlagen ist je Alarmventil eine separate Meldung zur BMZ vorzusehen; bei selbsttätigen Löschanlagen ist je Geschoss eine Löschgruppe mit einer Meldergruppe vorzusehen.S. 9, 45 · 2024
MelderkennzeichnungMelder sind mit Gruppen- und Meldernummern (mindestens zweistellig, mit führender Null) zu kennzeichnen. Die Meldernummer ist gut lesbar am FBF und am Handfeuermelder der ÜE anzubringen. Die Übermittlung der Meldernummer an die Kreisbrandmeisterstelle ist vor Aufschaltung erforderlich.S. 7, 11, 50 · 2024
Laufkarten – FormatFeuerwehr-Laufkarten sind im Format DIN A4 (Querformat) auf weißem, mattem Papier laminiert oder auf bedrucktem Kunststoff herzustellen. In Ausnahmefällen ist DIN A3 möglich, muss aber vorab mit der Feuerwehr abgestimmt werden. Auf der Längsseite sind gelbe Kartenreiter mit der Meldergruppennummer fest zu verbinden.S. 46 · 2024
Laufkarten – SymbolikEs sind ausschließlich genormte Symbole nach DIN 14034-6 und Farben entsprechend den Ausführungsbestimmungen für Feuerwehrpläne zu verwenden. Besondere Hinweise sind im Klartext zu schreiben und rot zu umranden. Der Laufweg ist als grüne Linie mit Pfeilspitze darzustellen; Treppenbereiche sind hellgrün zu hinterlegen; Bereiche mit stationären Löschanlagen blau (ggf. mit Schraffur) zu kennzeichnen.S. 45, 48 · 2024
Laufkarten – Anzahl und AblageFür jede Meldergruppe ist eine farbige Feuerwehr-Laufkarte zu erstellen. Bei mehr als 50 Laufkarten ist dies mit der zuständigen Feuerwehr abzustimmen; unter Umständen ist ein weiterer Aufbewahrungsort einzurichten.S. 45, 43 · 2024
Laufkarten – AktualisierungDer Betreiber der BMA ist für die Aktualisierung und Vollständigkeit der Feuerwehr-Laufkarten verantwortlich. Geänderte Laufkarten sind der zuständigen Dienststelle vorab im PDF-Format per E-Mail zur Abstimmung zu senden. Feuerwehrpläne und Laufkarten sind ausdrücklich nicht über die Feuerwehrschließung zu verschließen, damit der Betreiber sie eigenständig aktualisieren kann.S. 52, 8 · 2024
Feuerwehrplan (DIN 14095)Für Objekte mit BMA sind Feuerwehrpläne nach DIN 14095 und den Ausführungsbestimmungen des Schwarzwald-Baar-Kreises zu erstellen. Die zuständige Dienststelle kann darüber hinaus Sonderpläne (z. B. Lagepläne, Alarmpläne) verlangen, die in der Nähe des FIZ zu hinterlegen sind. Feuerwehrpläne sind bei Änderungen zu aktualisieren und der Kreisbrandmeisterstelle in der erforderlichen Anzahl zur Verfügung zu stellen.S. 9, 27 · 2024
Abnahme und AbstimmungVor Aufschaltung ist eine Inbetriebsetzungsprüfung durch den Errichter sowie eine Abnahme durch einen Prüfsachverständigen gemäß Landesprüfverordnung vorgeschrieben. Die zuständige Dienststelle nimmt eine stichprobenartige Abnahme der in den TAB aufgeführten Anforderungen vor; ein mängelfreier Schlussabnahmebericht des Sachverständigen muss zum Aufschalttermin vorliegen. Feuerwehr-Laufkarten müssen der Kreisbrandmeisterstelle mindestens zwei Wochen vor Aufschaltung vorliegen.S. 10, 11, 44 · 2024
InstandhaltungDer Betreiber ist für die Durchführung der durch VDE-Bestimmungen und DIN-Normen geregelten Prüfungen sowie Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten verantwortlich. Ein Wartungsvertrag gemäß VDE 0833-2 ist abzuschließen und der Baurechtsbehörde bis spätestens zur Schlussabnahme vorzulegen. Bestehende BMA, die nicht mehr den gültigen Aufschaltbedingungen entsprechen, sind innerhalb von zwei Jahren anzupassen.S. 12, 13, 30 · 2024
Kosten und GebührenDie örtlich zuständige Feuerwehr ist berechtigt, Kosten für Fehleinsätze durch BMA-bedingte Fehlalarme nach ihrer Gebührenordnung zu ersetzen. Kosten für FSD-Einbau, Betrieb und Änderungen trägt der Betreiber; die Inbetriebnahme des FSD und Anwesenheit des Feuerwehr-Schlüsselträgers sind gebührenpflichtig. Für den ersten Aufschalttermin beim Landratsamt entstehen keine Kosten; Folgetermine können kostenpflichtig werden.S. 14, 18, 30 · 2024
SonstigesGebäudefunkanlagen (FGB nach DIN 14663): Bei baurechtlich geforderten Anlagen ist das FGB an der FIZ anzuordnen; Einschaltung erfolgt automatisch durch die BMA, Ausschaltung manuell durch die Feuerwehr. Die Anlage schaltet sich 24 Stunden nach Einschalten automatisch ab. Die Abnahme erfolgt vor Ort durch die örtlich zuständige Feuerwehr und ggf. Kreisbrandmeisterstelle mit einem Sachverständigen für Gebäudefunkanlagen.S. 14, 15, 27 · 2024

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

Mit PlanWerke planen

Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

Projekt anlegen
ZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis – untere Baurechtsbehörde (§ 46 Abs. 1 Nr. 3 LBO BW)
Kreisbrandmeister:in beim Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis – feuerwehrtechnische Angelegenheiten (§§ 23–24 FwG BW)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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Anforderungen kennen — und direkt danach planen.

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