Landkreis Bad Kissingen
QUELLE · TAB Landkreis Bad Kissingen und Stadt Bad Kissingen (Bad Kissingen) – Ausgabestand 2019-09-10
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung erfolgt zur ILS Schweinfurt. Als Konzessionäre sind zwei bestimmte Firmen (Bosch Sicherheitssysteme, Würzburg, und Siemens AG, Würzburg) zugelassen; die Auswahl obliegt dem Betreiber. Der Aufschalttermin ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle rechtzeitig abzusprechen, und alle erforderlichen Unterlagen müssen spätestens vier Wochen vor Aufschaltung vorliegen. Die Aufschaltung ist kostenpflichtig.S. 4, 19 · 2019
AlarmempfangsstelleAlarmempfangsstelle ist die ILS Schweinfurt.S. 4 · 2019
ÜbertragungseinrichtungDie Art der Übertragungseinrichtung richtet sich nach den technischen Empfangsmöglichkeiten der ILS. Die technische Anschaltung ist mit dem Konzessionär abzustimmen. Das Zurückstellen der ÜE darf ausschließlich über das FBF erfolgen, im Alarmfall nur durch die Feuerwehr. Das FBF ist mit einem Halbzylinder der Feuerwehrschließung auszustatten. Baulich bedingte Abweichungen sind in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle vorab festzulegen.S. 7 · 2019
Feuerwehr-InformationszentraleDas Dokument nennt ein Feuerwehr-Informationscenter (FIZ) als möglichen Hinterlegungsort der Meldergruppenübersicht, gibt jedoch keine eigenständigen Anforderungen an das FIZ selbst vor.S. 6, 19 · 2019
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das FBF ist mit einem Halbzylinder der Feuerwehrschließung zu versehen. Der Standort ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen. Beim Drücken der Taste 'ÜE-prüfen' muss die ÜE auslösen und darf erst beim Loslassen wieder scharf werden; das FSD muss dabei öffnen. Über den Taster 'Brandfallsteuerung ab' darf die Anschaltung an die ÜE sowie von stationären Löschanlagen nicht unterbrochen werden.S. 9 · 2019
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Das FAT kann eingesetzt werden, wenn der BMZ-Standort aufgrund der Anlagengröße nicht an der Bedieneinheit für die Feuerwehr sein kann oder wenn mehr als ca. 100 Meldergruppen vorhanden sind. Es zeigt zweizeilig (je 20 Zeichen) die ausgelöste Meldergruppe an; gleichzeitig können zwei ausgelöste Meldergruppen angezeigt werden. Als Abkürzungen sind festgelegt: Sprinkler-/Löschanlagen als 'Sprinkler/Löschanlage', Handfeuermelder als 'HF-Melder', automatischer Melder als 'aut. Melder'. Ein Halbzylinder der Feuerwehrschließung ist vorzusehen.S. 9, 10 · 2019
Feuerwehr-SchlüsseldepotIm Bereich des FSD 3 ist grundsätzlich ein VdS-zugelassenes Freischaltelement einzubauen; Ausnahmen nur in begründeten Fällen in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle. FSD Typ 1 (ohne VdS-Zulassung) muss an der Außenfassade in einer Höhe von 800 mm (Unterkante) bis 1.400 mm (Oberkante) unmittelbar neben dem Feuerwehrzugang angebracht werden; der Standort ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen. FSD Typ 2 oder 3 erfordert zusätzlich eine rote Blitz-/Rundumleuchte ab 2,50 m Höhe, die nur bei ausgelöster ÜE aktiv sein darf. Im FSD dürfen maximal drei Schlüssel, vorzugsweise ein Haupt- bzw. Generalschlüssel, hinterlegt werden.S. 16, 17 · 2019
FreischaltelementIm Bereich des FSD 3 ist grundsätzlich ein VdS-zugelassenes Freischaltelement (FSE) einzubauen. Nur in begründeten Ausnahmefällen und in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle kann darauf verzichtet werden. Der Standort des FSE ist mit der Brandschutzdienststelle abzuklären.S. 17 · 2019
BlitzleuchteBei FSD Typ 2 oder 3 ist eine rote Blitz-/Rundumleuchte ab 2,50 m Höhe über dem FSD anzubringen. Die Leuchte wird von der Stromversorgung der BMA betrieben und ist parallel zur Signalanzeige 'ÜE ausgelöst' an der BMZ zu schalten; sie darf nur aktiv sein, wenn die ÜE tatsächlich ausgelöst ist, und erlischt erst nach Rückstellung der BMA, Hinterlegung des Generalschlüssels und Verriegelung der äußeren FSD-Klappe.S. 16 · 2019
MeldergruppenMeldergruppen sind in folgender Reihenfolge zu nummerieren: zuerst Sprinkler-/Löschanlagen, dann nichtautomatische Melder, dann automatische Melder, zuletzt technische/interne Alarme. Wiederholung von Meldergruppennummern ist unzulässig. Je Meldergruppe sind maximal 32 automatische Melder (bei sofort überschaubarem Raum) bzw. 10 Melder (bei mehreren zusammenhängenden Räumen) zulässig; für Handfeuermelder maximal 5 je Meldergruppe. Automatische und nichtautomatische Melder dürfen nicht in derselben Meldergruppe kombiniert werden.S. 8, 9, 12, 14 · 2019
MelderkennzeichnungHandfeuermelder sind auf Höhe 1.400 mm (Mittelpunkt) über Fertigfußboden einzubauen, Abweichung bis +/-200 mm in Ausnahmefällen zulässig. HF-Melder sind mit Meldergruppen- und Meldernummer zu beschriften (z.B. 4/1), Schrifthöhe 8 mm, Farbe weiß/schwarz. Automatische Melder sind ebenfalls mit Meldergruppen- und Meldernummer zu beschriften; die Schildgröße richtet sich nach der Raumhöhe (z.B. bis 4 m: mind. 60x20 mm, Zifferngröße mind. 14 mm). Melder in Doppelböden und Zwischendecken sind mit gelben Punkten (50-100 mm Durchmesser) zu markieren.S. 12, 13 · 2019
Laufkarten – FormatFeuerwehr-Laufkarten sind im Format DIN A3 oder nach Absprache mit der Brandschutzdienststelle in DIN A4 auszuführen. Sie sind in formstabiler Folie oder laminiert zu schützen. Die Ausrichtung (Hoch- oder Querformat) richtet sich nach der Gebäudelage zur Anfahrtstraße.S. 11 · 2019
Laufkarten – SymbolikLaufkarten sind grundsätzlich zweiseitig auszuführen: Vorderseite zeigt Gesamtübersicht mit Standorten von BMZ/FAT und ggf. Sprinklerzentrale, Rückseite zeigt Detailansicht der betreffenden Meldergruppe als Grundrissplan. Der Laufweg ist vom Standort der Erstinformation (BMZ/FAT) aus durch grüne Linien und Richtungspfeile zu kennzeichnen. Planreiter sind farblich nach Meldergruppen-Typ zu kennzeichnen: Sprinkler/Löschanlagen blau, Handfeuermelder rot, automatische Melder gelb, technische/interne Alarme grün.S. 10, 11 · 2019
Laufkarten – Anzahl und AblageFür jede Meldergruppe ist eine Feuerwehr-Laufkarte zu erstellen. Ist die BMZ räumlich von der Bedieneinheit für die Feuerwehr getrennt, ist zusätzlich eine Laufkarte mit dem Weg zur BMZ zu erstellen (grün/schwarzer Planreiter mit Aufschrift 'BMZ-Standort').S. 10, 11 · 2019
Laufkarten – AktualisierungAusführung und Gestaltung der Feuerwehr-Laufkarten sind vor dem Erstellen in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen. Explizite Fristen zur Aktualisierung bei Änderungen werden in der TAB nicht genannt.S. 11 · 2019
Feuerwehrplan (DIN 14095)Der Weg von der Anfahrtsstelle der Feuerwehr bis zur BMZ ist im Feuerwehrplan darzustellen und ggf. auf Forderung der Brandschutzdienststelle mit Schildern nach DIN 4066 ('BMZ'/'SPZ') zu kennzeichnen. Größe und Anbringungsort der Schilder sind in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 8 · 2019
Abnahme und AbstimmungSchriftliche Bestätigungen (Wartungsvertrag, Errichterbestätigung nach DIN und TAB, Abnahmebericht eines Sachverständigen) müssen spätestens vier Wochen vor Aufschaltung dem Verantwortlichen der Brandschutzdienststelle vorgelegt werden. Erst danach erfolgt die Aufschaltung durch den Verantwortlichen der Brandschutzdienststelle. Bei Änderungen oder Erweiterungen ist eine erneute Abnahme erforderlich. Die TAB gilt ab dem 10.09.2019 für alle noch nicht freigegebenen Ausführungsplanungen.S. 5, 18, 19 · 2019
InstandhaltungBrandmeldeanlagen sind regelmäßig instandzuhalten; als Nachweis gelten Instandhaltungsverträge mit einer Fachfirma oder Instandhaltung durch eigenes, nachweislich geschultes Personal des Betreibers. Störungsbeseitigung muss rund um die Uhr und spätestens innerhalb von 24 Stunden nach Bekanntwerden möglich sein. Ein Wartungsbuch ist an der BMZ zu hinterlegen.S. 17 · 2019
Kosten und GebührenDie Aufschaltung der BMA auf die ILS ist kostenpflichtig und wird dem Betreiber in Rechnung gestellt. Nach Art. 28 BayFwG können Einsatzkosten für Fehlalarme in Rechnung gestellt werden.S. 4, 6 · 2019
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Bad Kissingen – Untere Bauaufsichtsbehörde
Kreisbrandrat im Landkreis Bad Kissingen (über das Landratsamt Bad Kissingen)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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