Zum Inhalt springen
Viewer öffnenkostenlos

Stadt Bayreuth (kreisfrei)

QUELLE · TAB Integrierte Leitstelle Bayreuth/Kulmbach (Landkreis Bayreuth, Landkreis Kulmbach, Stadt Bayreuth) – Ausgabestand 2025-03-05, Ausgabe 05
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDer Anschlussantrag ist spätestens 20 Wochen vor dem gewünschten Anschlusstermin schriftlich beim Konzessionär zu stellen. Die Inbetriebnahme ist der Leitstelle mindestens 4 Wochen vorher anzuzeigen. Ein Sachverständigengutachten (SPrüfV) muss spätestens am Tag der Feuerwehraufschaltung per E-Mail vorliegen und innerhalb von 4 Wochen in Papierform nachgereicht werden.S. 5 · 2025
AlarmempfangsstelleDie Alarmempfangseinrichtung (AEE) befindet sich bei der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach. Der Geltungsbereich umfasst den Landkreis Bayreuth, den Landkreis Kulmbach und die Stadt Bayreuth. Konzessionäre sind Siemens AG Smart Infrastructure und Bosch Sicherheitssysteme GmbH.S. 4 · 2025
ÜbertragungseinrichtungDie BMA ist durch den Konzessionär gemäß DIN 14675 mit einer Übertragungseinrichtung an die Alarmempfangseinrichtung der Leitstelle Bayreuth/Kulmbach anzuschließen. Für die Übertragungseinrichtung ist neben der Haupt-BMZ ein Platzbedarf von mindestens 300 x 400 mm vorzuhalten. Störungen der BMA dürfen die Übertragungseinrichtung nicht aktivieren.S. 8, 13 · 2025
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer gewaltlose Zugang zu allen geschützten Bereichen ist rund um die Uhr sicherzustellen. Im FSD ist ein Generalhauptschlüssel für das gesamte Objekt zu hinterlegen; der Umfang des zu schließenden Bereichs wird durch die zuständige Brandschutzdienststelle festgelegt. Bei Objekten mit mehreren Nutzern oder besonderer Nutzung kann die Brandschutzdienststelle mehrere Generalschlüssel verlangen.S. 6, 7 · 2025
17 weitere Themen aufklappen →
Feuerwehr-InformationszentraleFAT, FBF, FGB, eine etwaige Feuerwehr-Sprechstelle sowie die Feuerwehr-Laufkarten sind vorzugsweise in einem ausreichend dimensionierten FIZ im gesicherten Bereich unmittelbar hinter dem Feuerwehr-Hauptzugang unterzubringen. Alternativ kann ein FIZ mit FSE, FSD und Blitzleuchte im Außenbereich des Feuerwehr-Hauptzugangs eingerichtet werden; der Standort ist in Abstimmung mit der zuständigen Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 8 · 2025
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das FBF ist in unmittelbarer Nähe des FAT nach DIN 14661 zu montieren. In die FBF-Tür ist ein 'Zeiss-Ikon' Profilhalbzylinder Typ 0532 einzubauen. Die Tasten 'UE ab', 'akustische Signale ab' und 'Brandfallsteuerungen ab' sind funktionsfähig anzuschalten; alle Ansteuerungen fremder Anlagen müssen über das FBF deaktivierbar sein.S. 8, 9 · 2025
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Das FAT ist gemäß DIN 14662 im FIZ zu installieren und vor unbefugtem Zugriff durch eine Klappe zu schützen. In die gemeinsame Tür von FBF und FAT ist ein 'Zeiss-Ikon' Profilhalbzylinder Typ 0532 einzubauen. Der Standort ist in Abstimmung mit der zuständigen Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 8 · 2025
Feuerwehr-SchlüsseldepotEs ist ein FSD Typ 3 neuester VdS-Zulassung im Außenbereich zu installieren. Die Montagehöhe beträgt mindestens 80 cm (Unterkante) bis höchstens 140 cm (Oberkante). Der genaue Montageort ist in Abstimmung mit der zuständigen Brandschutzdienststelle festzulegen. Die Feuerwehrschließung muss dem Typ Landkreis Bayreuth, Landkreis Kulmbach oder Stadt Bayreuth entsprechen; der Schließzylinder wird von der Fa. Gunnebo Deutschland GmbH nach vorheriger Genehmigung durch die Brandschutzdienststelle geliefert.S. 6 · 2025
FreischaltelementIm Außenbereich ist ein Freischaltelement (Schlüsselschalter) in unmittelbarer Nähe des FSD zu installieren. Das FSE löst die Übertragungseinrichtung sowie die Blitzleuchte aus und schaltet das FSD frei. Ausführung und Montageort sind mit der zuständigen Brandschutzdienststelle abzustimmen.S. 7 · 2025
BlitzleuchteJeder Alarmzustand, der einen Alarm bei der Leitstelle auslöst, ist durch eine im Außenbereich installierte Blitzleuchte anzuzeigen (Haubenfarbe RAL 1023 verkehrsgelb, Blitzenergie 10 Joule, Bauform pyramidenförmig). Die Leuchte ist in der Regel senkrecht über dem FSD zu montieren; der Montageort wird von der zuständigen Brandschutzdienststelle festgelegt. Die Blitzleuchte darf erst nach Verriegelung des FSD erlöschen (Erinnerungsfunktion).S. 8 · 2025
MeldergruppenNichtautomatische Brandmelder in Treppenhäusern sind jeweils vom EG ausgehend nach oben oder unten in eigene Meldergruppen zusammenzuschalten. Meldergruppen sind auf Meldebereiche zu beschränken; brandabschnittsübergreifende Zusammenlegung ist nicht zulässig. Innerhalb einer Meldergruppe ist die Kombination automatischer und nichtautomatischer Melder unzulässig.S. 9, 10 · 2025
MelderkennzeichnungAutomatische und nichtautomatische Brandmelder sind dauerhaft mit Gruppen- und Meldernummer zu beschriften (z.B. 04/01). Bei automatischen Meldern muss die Beschriftung von der Standebene aus gut lesbar sein; die Schilder sind rechteckig rot mit weißer Schrift auszuführen. Die Schriftgröße richtet sich nach DIN 1450 und der Raumhöhe (z.B. 10 mm bis 2,5 m, 25 mm bis 4,5 m, 65 mm bis 9,0 m, 150 mm bis 18,0 m).S. 9, 10 · 2025
Laufkarten – FormatLaufkarten sind im Format DIN A3 zu erstellen. Sie müssen aus formstabiler Folie oder laminiertem Karton bestehen und mit Kartenreitern (Meldergruppennummer) gekennzeichnet sein. In Abstimmung mit der zuständigen Brandschutzdienststelle kann im begründeten Ausnahmefall von der Forderung Größe A3 abgewichen werden.S. 10 · 2025
Laufkarten – SymbolikLaufkarten sind nach DIN 14675 auszuführen; Symbole richten sich nach DIN 14034-6. Standorte von Wandhydranten Typ 'F' sind mit Piktogrammen gemäß DIN 14034-6 einzuzeichnen.S. 10 · 2025
Laufkarten – Anzahl und AblageFür jede Meldergruppe der BMA ist eine eigene Laufkarte zu hinterlegen. An der BMZ ist zudem stets ein griffbereites Meldergruppen-Verzeichnis DIN A3 bereitzuhalten. Die Laufkarten sind in unmittelbarer Nähe zu FAT/FBF gut sichtbar und griffbereit aufzubewahren.S. 10, 11 · 2025
Laufkarten – AktualisierungBei Änderungen am Gebäude oder der Liegenschaft sind die Laufkarten entsprechend zu aktualisieren (Betreiberverantwortung). Da Laufkarten Bestandteil der BMA sind (DIN 14675), ist deren Vollständigkeit und Richtigkeit nach SPrüfV zu bestätigen.S. 11 · 2025
Feuerwehrplan (DIN 14095)Der Betreiber hat einen Feuerwehrplan nach DIN 14095 und DIN 14034-6 zu erstellen. Die Anzahl der Kopien und Hinterlegungsregelungen sind in Abstimmung mit der zuständigen Brandschutzdienststelle festzulegen (mindestens vier in Klarsichthülle geheftete Exemplare in Schnellheftern, ein Satz bei den Laufkarten, sowie einmal digital als PDF auf einem USB-Stick). Änderungen sind binnen Wochenfrist auf Kosten des Betreibers zu aktualisieren.S. 11 · 2025
Abnahme und AbstimmungDie finale Feuerwehraufschaltung erfolgt durch die zuständige Brandschutzdienststelle erst nach schriftlicher Bestätigung der Wirksamkeit und Betriebssicherheit durch einen Prüfsachverständigen. Alle Neuanlagen sowie Änderungen und Erweiterungen sind bereits in der Planungsphase mit der zuständigen Brandschutzdienststelle und der Leitstelle Bayreuth/Kulmbach abzusprechen. Die Prüfstelle ist frühzeitig in die Planungen einzubeziehen.S. 14, 15 · 2025
InstandhaltungBMA müssen regelmäßig instand gehalten werden (VDE 0833, DIN 14675); FSD sind einmal jährlich zu warten. Instandhaltungsverträge werden nur mit nach DIN 14675 zertifizierten Fachfirmen anerkannt. Am FBF ist ein Aufkleber mit Name, Adresse und Telefonnummer der Wartungsfirma sowie der Instandhaltungsvertragsnummer anzubringen. Bei Schlüsseltausch ist die Brandschutzdienststelle mindestens 4 Wochen vorher zu informieren.S. 12 · 2025
Kosten und GebührenKosten und Aufwendungen, die aus Fehlfunktionen der BMA (z.B. mangelnde Wartung, fehlerhafte Installation) oder nicht vorliegenden Aufschaltvoraussetzungen resultieren, können den Feuerwehrträgern in Rechnung gestellt werden. FSD-Wartung bei erforderlicher Anwesenheit eines Feuerwehr-Schlüsselträgers wird nach der jeweiligen Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz der örtlichen Feuerwehren verrechnet. Weitere Feuerwehrplan-Prüfungen über die erste kostenfreie Prüfung hinaus werden dem Ersteller in Rechnung gestellt.S. 11, 12 · 2025
SonstigesVerzögerungszeiten in der BMA-Programmierung sind der zuständigen Brandschutzdienststelle und der ILS spätestens bei der Terminvereinbarung zur Aufschaltung schriftlich anzuzeigen; eine schriftliche Zustimmung des Sachversicherers ist beizufügen. Bei Ausfall der Übertragungseinrichtung oder manuellem Abschalten ist keine Feuerwehralarmierung per BMA möglich und die FSD-Überwachung entfällt. Abweichungen von den TAB sind der zuständigen Brandschutzdienststelle schriftlich zur Genehmigung vorzulegen.S. 13, 14 · 2025

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

Mit PlanWerke planen

Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

Projekt anlegen
ZUSTÄNDIGE STELLEN
Stadt Bayreuth – Untere Bauaufsichtsbehörde
Brandschutzdienststelle der Stadt Bayreuth (Feuerwehr)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

Alle Orte durchsuchen

Anforderungen kennen — und direkt danach planen.

Kein Account erforderlich · läuft komplett lokal im Browser