Landkreis Dingolfing-Landau
QUELLE · TAB Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Landshut (ILS Landshut (Lkr. Dingolfing-Landau, Lkr. Kelheim, Stadt und Lkr. Landshut)) – Ausgabestand 2023-03
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDer schriftliche Antrag auf Aufschaltung einer ÜE an die ILS Landshut ist mindestens 10 Wochen vor dem geplanten Aufschalttermin über den Konzessionär zu stellen. Der Aufschalttermin ist 2 Wochen vor gewünschter Inbetriebnahme mit der ILS-Geschäftsstelle und der Brandschutzdienststelle abzustimmen. Eine Aufschaltung setzt die Abnahme durch einen Sachverständigen voraus.S. 3 · 2023
AlarmempfangsstelleAlarmauslösende Stelle ist die Integrierte Leitstelle Landshut (ILS Landshut). Auf die Alarmübertragungsanlage sind ausschließlich Brandmeldungen aufzuschalten; Sabotage- bzw. Einbruchalarm darf die ÜE nicht auslösen. Konzessionär für die Alarmübertragungsanlage ist die Bosch Sicherheitssysteme GmbH.S. 3, 14, 20 · 2023
ÜbertragungseinrichtungDie Art der ÜE wird vom Betreiber der Alarmübertragungsanlage in Verbindung mit der ILS Landshut festgelegt; die technische Anschaltung ist mit dem Konzessionär abzustimmen. Das Zurückstellen der ÜE muss ausschließlich über das FBF erfolgen. Bei Störung der ÜE hat der Teilnehmer geeignete Ersatzmaßnahmen (z. B. Sicherheitswache) durchzuführen und auflaufende Störungen innerhalb von 4 Stunden zu beseitigen.S. 19, 20 · 2023
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das FBF ist in Absprache mit der Brandschutzdienststelle im selben Raum in unmittelbarer Nähe der BMZ in einer Höhe von 1.600 mm (+/- 200 mm) anzubringen. Die Schließung ist vorab mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. Durch den Taster 'Brandfallsteuerung ab' darf die Anschaltung der BMZ an die ÜE sowie von stationären Löschanlagen nicht unterbrochen werden.S. 7, 8 · 2023
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Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Ein FAT ist grundsätzlich vorzusehen; eine Ausnahme ist nur bei Meldergruppen-Anzeige durch Leuchtdioden möglich. Die Anzeige erfolgt zweizeilig mit je 20 Zeichen (Meldergruppennummer, Meldernummer, Melderart). Die Schließung für das FAT ist vorab mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen.S. 8, 9 · 2023
Feuerwehr-SchlüsseldepotZugelassen sind ausschließlich FSD Typ 3 mit VdS-Zulassung. Das FSD ist an der Außenfassade in einer Höhe von mindestens 800 mm (UK) bis höchstens 1.400 mm (OK) unmittelbar neben dem Feuerwehrzugang anzubringen; Standort und Anzahl der Generalschlüssel sind vorab mit der Brandschutzdienststelle festzulegen. Das FSD darf ausschließlich bei ausgelöster ÜE von der Feuerwehr geöffnet werden.S. 13, 14 · 2023
FreischaltelementEin VdS-zugelassenes FSE ist unmittelbar im Bereich des FSD zu installieren und an eine eigene letztmögliche Meldergruppe zu schalten; der Planreiter ist rot zu kennzeichnen.S. 14 · 2023
BlitzleuchteIn Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle ist unmittelbar über dem FSD eine Unterputz-Informationsleuchte (mindestens 150 x 65 mm) oder eine rote Blitz-/Rundumleuchte anzubringen. Die Leuchte wird von der Stromversorgung der BMA betrieben und darf nur bei ausgelöster ÜE eingeschaltet sein; sie erlischt erst, wenn die BMA zurückgestellt, der Generalschlüssel hinterlegt und die äußere Klappe des FSD verriegelt ist.S. 13, 14 · 2023
MeldergruppenMaximal 32 automatische Melder je Meldergruppe sind zulässig, wenn diese innerhalb eines vom Zugang überschaubaren Raumes verlaufen; bei Verteilung auf bis zu fünf zusammenhängende Räume maximal 10 Melder. Für nichtautomatische Melder gilt ein Maximum von 5 Stück je Meldergruppe. Innerhalb einer Meldergruppe ist die Kombination von automatischen und nichtautomatischen Meldern unzulässig.S. 11, 12 · 2023
MelderkennzeichnungNichtautomatische Melder (rot RAL 3000) sind in 1.400 mm Höhe (± 200 mm) anzubringen und mit Meldergruppe und Meldernummer zu beschriften (weiß/schwarz, Schrifthöhe 8 mm). Automatische Melder sind gelb/schwarz zu beschriften; die Schildgröße richtet sich nach der Raumhöhe (z. B. bis 4 m: mindestens 60 x 20 mm, Zifferngröße 14 mm). Automatische Melder mit rotem Blink- oder Dauerlicht im Ruhezustand sind unzulässig und bei Umbaumaßnahmen auszutauschen.S. 10, 11 · 2023
Laufkarten – FormatFeuerwehr-Laufkarten sind grundsätzlich im Format DIN A3 Querformat auszuführen. Die Karten sind zweiseitig aufzubauen: Vorderseite mit Gesamtübersicht (Standorte BMZ, ÜE, FSD, ggf. Sprinklerzentrale), Rückseite mit Detailgrundriss der jeweiligen Meldergruppe. Die Ausführung ist vorab mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen.S. 8, 9 · 2023
Laufkarten – SymbolikPlanreiter sind nummeriert und farblich nach Melderart zu kennzeichnen: Sprinkler-/Löschanlagen blau, Handfeuermelder rot, automatische Melder gelb, technische/interne Alarme grün. Der Weg zur ausgelösten Meldergruppe ist durch grüne Linien und Richtungspfeile an Zugängen zu kennzeichnen. Bei räumlich getrennter BMZ ist eine eigene Laufkarte mit grün/schwarzem Planreiter 'BMZ-Standort' zu erstellen.S. 8, 9 · 2023
Laufkarten – Anzahl und AblageFür jede Meldergruppe ist eine Feuerwehr-Laufkarte zu erstellen und an der BMZ bzw. am Erstinformationsstandort zu hinterlegen. Zusätzlich ist ein Meldergruppenverzeichnis mit Übersicht der Brandfallsteuerungen im Laufkartenkasten vorzuhalten.S. 8, 9 · 2023
Laufkarten – AktualisierungIn Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle sind die Laufkarten auch in digitaler Form als PDF-Dateien zur Verfügung zu stellen.S. 9 · 2023
Abnahme und AbstimmungDie Prüfung erfolgt durch Mitarbeiter der Brandschutzdienststelle des Landratsamtes bzw. der Stadt. Die erste Überprüfung von bis zu einer Stunde ist kostenfrei; darüber hinaus kann gemäß Art. 28 BayFwG nach der gültigen Kostensatzung abgerechnet werden. Änderungen oder Erweiterungen der BMA sind vor Ausführung der Brandschutzdienststelle zu melden und im Rahmen eines Plangesprächs freizugeben.S. 4, 5 · 2023
InstandhaltungBrandmeldeanlagen sind regelmäßig instandzuhalten; als Nachweis gelten Instandhaltungsverträge mit einer Fachfirma oder Instandhaltung durch eigenes geschultes Personal (Schulungsnachweis erforderlich). Ein Wartungsbuch ist an der BMZ zu hinterlegen. Störungsbeseitigung muss rund um die Uhr und spätestens innerhalb von 24 Stunden sichergestellt sein. Bei BMA mit VdS-Attest ist ausschließlich die Errichterfirma zur Instandhaltung zugelassen.S. 15 · 2023
Kosten und GebührenDie erste Überprüfung der BMA bis zu einer Stunde ist kostenfrei. Fehlalarme können von der zuständigen Gemeinde gemäß Art. 28 BayFwG nach der jeweiligen Kostensatzung verrechnet werden. Weitere Überprüfungen können ebenfalls nach Art. 28 BayFwG abgerechnet werden.S. 4, 5 · 2023
SonstigesTechnische Änderungen, die von den TAB abweichen, sind grundsätzlich mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen und ggf. zur Genehmigung vorzulegen. Die TAB stehen kostenlos unter 'https://.zrf-landshut.bayern' zum Download bereit oder können schriftlich bei der ILS-Geschäftsstelle in Papierform bestellt werden.S. 2, 18 · 2023
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Dingolfing-Landau – Untere Bauaufsichtsbehörde
Kreisbrandrat im Landkreis Dingolfing-Landau (über das Landratsamt Dingolfing-Landau)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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