Landkreis Donau-Ries
QUELLE · TAB Landkreise Augsburg-Land, Aichach-Friedberg, Donau-Ries, Dillingen und Stadt Augsburg (Donau-Ries) – Ausgabestand im Dokument nicht angegeben
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung an die ILS Augsburg ist ausschliesslich ueber die Firmen Siemens Building Technologies oder BOSCH Sicherheitstechnik moeglich. Der Betreiber muss mindestens 6 Wochen vor dem geplanten Termin einen schriftlichen Antrag stellen; die beauftragte Firma muss den Termin spaetestens 2 Wochen vorher der ILS Augsburg melden.S. 3
AlarmempfangsstelleAlarmempfangsstelle ist die Integrierte Leitstelle Augsburg (ILS Augsburg). Alle aufzuschaltenden Brandmeldeanlagen muessen den einschlaegigen Normen und Richtlinien (u.a. VDE 0833, DIN 14675, DIN EN 54) entsprechen.S. 5
ÜbertragungseinrichtungDie technische Anschaltung der BMZ an die UE ist mit der beauftragten Firma (Siemens Building Technologies oder BOSCH Sicherheitstechnik) abzustimmen. Das Zurueckstellen der UE im Alarmfall erfolgt ausschliesslich durch die Feuerwehr.S. 8
Feuerwehrzugang / Standort BMZBMZ, FBF, FAT und Laufkarten sind im Erdgeschoss in einem gut auffindbaren, fuer die Feuerwehr jederzeit zugaenglichen, ausreichend beleuchteten und trockenen Raum unterzubringen. Ist der Zugang nur ueber Automatiktueren oder elektronische Schlosssysteme moeglich, ist ein Feuerwehr-Schluesselsalter mit Beschriftung nach DIN 4066 vorzusehen.S. 7
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Feuerwehr-InformationszentraleEine Beschriftung des BMZ-Schrankes oder -Raumes mit dem Begriff 'FIZ' oder 'FKT' ist ausdruecklich nicht zulaessig; vorgeschrieben ist ausschliesslich das Schild 'BMZ' nach DIN 4066.S. 7
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) nach DIN 14661 ist in unmittelbarer Naehe der BMZ in einer Hoehe von 1600 mm (+/- 200 mm) anzubringen (gemessen Fussboden bis Mitte Bedienfeld). Es ist ein Halbzylinder mit der jeweiligen Feuerwehr-Schliesskreisschliessungvorzusehen. Ueber den Taster 'Brandfallsteuerung ab' muss die Aufzugs-Brandfallsteuerung abgeschaltet werden koennen.S. 9
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Ein Feuerwehr-Anzeige-Tableau (FAT) nach DIN 14662 oder eine Meldergruppen-Anzeige mit roten Meldergruppenlampen ist erforderlich. Am FAT sind ausschliesslich Brandmeldungen anzuzeigen; keine Vermischung mit anderen Gefahrenmeldegruppen. Der Anzeigetext muss Meldergruppennummer, Meldernummer, Melderart und Gebaeudeteil enthalten und identisch mit den Laufkarten sein.S. 9
Feuerwehr-SchlüsseldepotEin Feuerwehr-Schluesseldepot (FSD) ist erforderlich und muss von einer von oeffentlicher Verkehrsflaeche gut einsehbaren Stelle angebracht werden; der genaue Standort ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle (zustaendige Kreisverwaltungsbehoerde) festzulegen. Die Freigabe der Feuerwehr-Schliesskreise ist formblattgebunden bei der zustaendigen Behoerde zu beantragen.S. 7, 11
FreischaltelementEin Freischaltelement (FSE) ist Bestandteil der Anlage. Standort an gut einsehbarer Stelle von der oeffentlichen Verkehrsflaeche; genaue Festlegung in Abstimmung mit der zustaendigen Kreisverwaltungsbehoerde. Bei elektronischen Schliessystemen ist eine Schadensverzichtserklaerung vorzulegen.S. 6, 7
BlitzleuchteEine rote Blitz- oder rote Rundumkennleuchte ist Bestandteil der Anlage. Sie wird zusammen mit dem FSD an einer von der oeffentlichen Verkehrsflaeche gut einsehbaren Stelle angebracht.S. 6, 7
MeldergruppenMeldergruppen sind nach festgelegter Reihenfolge zu bilden: zuerst Sprinklergruppen/Loeschanlagen, dann nichtautomatische Melder, dann automatische Melder, zuletzt technische/interne Alarme. Meldergruppennummern duerfen nicht wiederholt werden. Fuer jede Ebene in Doppel- und Dreifach-Parkanlagen ist eine eigene Meldergruppe vorzusehen.S. 9
MelderkennzeichnungDie Beschriftung der Melder muss von unten lesbar sein; Schriftgroessen sind gemaess DIN 5008 auszufuehren. Vorzugsfarbe ist schwarze Schrift auf weissem Grund.S. 8
Laufkarten – FormatFeuerwehr-Laufkarten sind im Format DIN A3 gemaess DIN 14675 Anhang K zu erstellen. Der Laufkartenkasten ist mit dem Schild 'Feuerwehr-Laufkarten' nach DIN 4066 zu kennzeichnen.S. 11
Laufkarten – Anzahl und AblageAlle erforderlichen Laufkarten muessen bei der Abnahme vollstaendig vorliegen. Ein Muster ist der zustaendigen Kreisverwaltungsbehoerde vor Erstellung aller Laufkarten vorzulegen.S. 7, 11
Abnahme und AbstimmungDie Abnahme und Aufschaltung wird durch die jeweils zustaendige Kreisverwaltungsbehoerde geregelt. In den Landkreisen (inkl. Donau-Ries) erfolgt die Abnahme nach Abstimmung mit dem Kreisbrandrat durch die zustaendige oertliche Feuerwehr. Vor Abnahme muessen Errichterbestaetigung, Wartungsvertrag, Bestaetigung der Stoerungsweiterleitung sowie eine Meldergruppenubersicht vorliegen.S. 5, 11
InstandhaltungEin rechtsgueltiger Wartungsvertrag (Umfang nach DIN VDE 0833) muss spaetestens bei der Abnahme vorliegen. Bei Betrieb muss die Anlage durch ausreichende Instandhaltung betriebssicher gehalten werden; bei wiederholten Fehlalarmen kann die zustaendige Behoerde die UE abschalten. Revisionsarbeiten sind bei der beauftragten Aufschaltfirma anzumelden, nicht bei der ILS.S. 5, 7
Kosten und GebührenDie Aufwendungen der Kreisverwaltungsbehoerde werden nach der jeweils gueltigen Gebuehrensatzung dem Antragsteller in Rechnung gestellt. Kostenersatz bei vorsaetzlicher oder grob fahrlaessiger Falschalarmierung ist nach Art. 28 BayFwG moeglich.S. 7, 13, 19, 22, 25
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Donau-Ries – Untere Bauaufsichtsbehörde
Kreisbrandrat im Landkreis Donau-Ries (über das Landratsamt Donau-Ries)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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