Zum Inhalt springen
Viewer öffnenkostenlos

Landkreis Fürstenfeldbruck

QUELLE · TAB Kreisbrandinspektion Landkreis Fürstenfeldbruck (Fürstenfeldbruck) – Ausgabestand 2020, Ausgabe TAB FFB – 2020
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDer Antrag zur Aufschaltung einer ÜE an die ILS Fürstenfeldbruck ist schriftlich mindestens 6 Wochen vor dem geplanten Aufschalttermin beim Konzessionär (Siemens Building Technologies) zu stellen. Der Abnahmetermin muss mindestens 2 Wochen vorher bekannt sein und ist mit der Kreisbrandinspektion sowie dem Konzessionär abzustimmen. Die Abnahmevoraussetzungen sind spätestens 14 Arbeitstage vor der Abnahme per Mail an die Kreisbrandinspektion zu übermitteln.S. 4 · 2020
AlarmempfangsstelleAlarmempfangsstelle ist die Integrierte Leitstelle (ILS) Fürstenfeldbruck. Die erfolgte Aufschaltung ist durch die ILS der Kreisbrandinspektion schriftlich mitzuteilen.S. 4 · 2020
ÜbertragungseinrichtungDie Art der ÜE ergibt sich aus den technischen Empfangsmöglichkeiten der ILS (TAR FFB). Die technische Anschaltung ist mit dem Konzessionär abzustimmen. Das Zurückstellen der ÜE darf ausschließlich über das FBF erfolgen, im Alarmfall nur durch die Feuerwehr. Unterzentralen mit stufenweiser Aufschaltung sind nicht zulässig.S. 7, 8 · 2020
Feuerwehr-InformationszentraleDie Erstinformationsstelle (FIZ) besteht mindestens aus FBF, Feuerwehr-Laufkarten und FAT und ist in einem leicht auffindbaren, jederzeit zugänglichen, ausreichend beleuchteten sowie trockenen Raum beim Feuerwehrzugang, in der Regel im Erdgeschoss, unterzubringen. Die bauliche Einheit ist in der Farbe Rot auszuführen. Der genaue Standort ist in Abstimmung mit der Kreisbrandinspektion Fürstenfeldbruck festzulegen.S. 8, 9, 10 · 2020
15 weitere Themen aufklappen →
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das FBF ist in einer Höhe von 1600 mm (+/- 200 mm) über dem Fußboden (Mitte Bedienfeld) anzubringen, in unmittelbarer Nähe der BMZ oder an der Erstinformationsstelle, in Absprache mit der Kreisbrandinspektion. Für das FBF ist ein Halbzylinder mit der Feuerwehr-Schließung des Landkreises Fürstenfeldbruck vorzusehen.S. 9 · 2020
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Das FAT soll grundsätzlich verwendet werden; eine Abweichung ist vorab mit der Kreisbrandinspektion Fürstenfeldbruck abzusprechen. Das FAT muss zusammen mit dem FBF im FIZ untergebracht sein und zeigt zweizeilig (je 20 Zeichen) Meldergruppennummer, Meldernummer und Melderart an. Auch das FAT benötigt einen Halbzylinder der Feuerwehr-Schließung des Landkreises.S. 9, 10 · 2020
Feuerwehr-SchlüsseldepotEs ist ein FSD Typ 3 mit VdS-Zulassung zu verwenden, an der Außenfassade unter Putz oder mechanisch gesichert in einer Höhe von mindestens 800 mm (UK) bis maximal 1400 mm (OK) unmittelbar neben dem Feuerwehrzugang anzubringen. Der Standort ist vorab mit der Kreisbrandinspektion Fürstenfeldbruck abzustimmen. Es sind mindestens zwei Schlüsselsätze mit je maximal drei Schlüsseln (vorzugsweise Haupt- bzw. Generalschlüssel) zu hinterlegen.S. 16, 17 · 2020
FreischaltelementEin FSE ist zwingend einzubauen; der akustische Alarm soll durch das FSE nicht ausgelöst werden. Brandfallsteuerungen (Schranken, Tore usw.) sind im Einzelnen mit der Kreisbrandinspektion Fürstenfeldbruck abzustimmen. Für das FSE ist eine eigene Feuerwehr-Laufkarte mit grünem Reiter zu erstellen.S. 17 · 2020
BlitzleuchteZum besseren Auffinden der BMZ ist eine rote Blitz-/Rundumkennleuchte anzubringen. Der genaue Standort ist vorab in Abstimmung mit der Kreisbrandinspektion Fürstenfeldbruck festzulegen.S. 9 · 2020
MeldergruppenAutomatische Melder sind grundsätzlich geschossweise innerhalb von Brandabschnitten zusammenzufassen; maximal 32 Melder je Gruppe bei überschaubarem Einzelraum, maximal 10 Melder bei mehreren zusammenhängenden Räumen. Handfeuermelder: maximal 5 je Meldergruppe. Meldergruppen sind zuerst mit Sprinkler-/Löschanlagen, dann HF-Melder, dann automatischen Meldern zu belegen. Die Meldergruppenaufteilung muss von der Kreisbrandinspektion Fürstenfeldbruck genehmigt werden.S. 8, 12, 14, 15 · 2020
MelderkennzeichnungHandfeuermelder sind mit Meldergruppen- und Meldernummer (z.B. 4/1) in weißer Schrift auf schwarzem Grund, Schrifthöhe 8 mm, zu beschriften. Automatische Melder sind gelb/schwarz zu kennzeichnen; die Schildergröße richtet sich nach der Raumhöhe (z.B. mind. 60x20 mm bis 4 m, mind. 150x50 mm bis 12 m). Nicht sichtbare Melder in Doppelböden oder Zwischendecken sind mit gelben Punkten (50–100 mm Durchmesser) zu markieren.S. 12, 13, 14 · 2020
Laufkarten – FormatFeuerwehr-Laufkarten sind grundsätzlich im Format DIN A3, zweiseitig (kurze Kante beim beidseitigen Druck) auszuführen: Vorderseite Gesamtübersicht, Rückseite Detailgrundriss der Meldergruppe. Hoch- oder Querformat richtet sich nach der Gebäudelage zur Anfahrtstraße.S. 11 · 2020
Laufkarten – SymbolikFür Eintragungen in die Laufkarten sind die von der Brandschutzdienststelle im Landratsamt Fürstenfeldbruck vorgegebenen Symbole zu verwenden (Anhang). Wegführung zur Meldergruppe ist durch grüne Linien und Richtungspfeile zu kennzeichnen. Planreiterfarben: Sprinkler/Löschanlagen blau, Handfeuermelder rot, automatische Melder gelb, technische/interne Alarme grün, FSE grün.S. 10, 11, 17 · 2020
Laufkarten – Anzahl und AblageFür jede Meldergruppe ist eine eigene Feuerwehr-Laufkarte zu erstellen und gut sichtbar sowie griffbereit an der BMZ oder Erstinformationsstelle zu hinterlegen. Zusätzlich ist für das FSE eine eigene Laufkarte (grüner Reiter) zu erstellen. Ist die BMZ räumlich von der FIZ getrennt, ist eine weitere Laufkarte 'BMZ-Standort' (grün/schwarzer Planreiter) erforderlich.S. 10, 12, 17 · 2020
Laufkarten – AktualisierungDie Ausführung und Gestaltung der Feuerwehr-Laufkarten ist stets vor dem Erstellen mit der Brandschutzdienststelle im Landratsamt/der Stadt abzustimmen. Computergenerierte Laufkartenausdrucke entsprechen noch nicht in allen Punkten den Vorgaben.S. 11 · 2020
Feuerwehrplan (DIN 14095)Der Feuerwehrplan muss vor der Aufschaltung vorliegen (Abnahmevoraussetzung). Weitere detaillierte Vorgaben zu Inhalt oder Format des Feuerwehrplans sind in dieser TAB nicht geregelt.S. 19 · 2020
Abnahme und AbstimmungEine Vorabnahme ist Pflicht, bevor der Abnahmetermin bei der ILS stattfinden kann. Die Planung ist vor Ausführungsbeginn in einem Plangespräch nach DIN 14675 mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. Schriftliche Unterlagen (Errichterbestätigung, Instandhaltungsvertrag, Inbetriebsetzungsprüfliste) müssen mindestens 5 Werktage vor der Abnahme vorliegen.S. 4, 5, 6, 19, 20 · 2020
InstandhaltungBrandmeldeanlagen sind regelmäßig instandzuhalten; als Nachweis gilt ein Instandhaltungsvertrag mit einer Fachfirma oder Eigeninstandhaltung durch geschultes Personal. Störungsbeseitigung muss rund um die Uhr und spätestens innerhalb von 24 Stunden möglich sein. Ein Betriebsbuch ist an der BMZ oder FIZ zu hinterlegen.S. 17 · 2020
Kosten und GebührenNach Art. 28 BayFwG besteht die Möglichkeit, bei Fehl- oder Falschalarmen durch Brandmeldeanlagen angefallene Einsatzkosten in Rechnung zu stellen (mit entsprechender Satzung).S. 5 · 2020

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

Mit PlanWerke planen

Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

Projekt anlegen
ZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Fürstenfeldbruck – Untere Bauaufsichtsbehörde
Kreisbrandrat im Landkreis Fürstenfeldbruck (über das Landratsamt Fürstenfeldbruck)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

Alle Orte durchsuchen

Anforderungen kennen — und direkt danach planen.

Kein Account erforderlich · läuft komplett lokal im Browser