Landkreis Haßberge
QUELLE · TAB ILS Schweinfurt / Landkreis Haßberge (Haßberge) – Ausgabestand 2016-09, Ausgabe 1.1
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung erfolgt an die ILS Schweinfurt. Der Betreiber muss mindestens 8 Wochen vor dem geplanten Termin einen schriftlichen Antrag an einen zugelassenen Konzessionär stellen; der Konzessionär muss den Aufschalttermin spätestens 4 Wochen vorher bei der ILS anmelden. Schriftliche Unterlagen (Wartungsvertrag, Bestätigungen) müssen spätestens 2 Wochen vor Aufschaltung vorliegen.S. 2 · 2016
AlarmempfangsstelleDie erstalarmierende Stelle ist die ILS Schweinfurt. Revisionsarbeiten sind bei den zugelassenen Konzessionären (Siemens Building Technologies oder BOSCH Sicherheitstechnik) sowie der ILS anzumelden; die ILS selbst nimmt keine Revisionsanmeldungen zur Weiterleitung entgegen.S. 6, 7 · 2016
ÜbertragungseinrichtungDie BMA ist mit einer Übertragungseinrichtung (ÜE) über einen Leitungsweg an die BMA-Empfangseinrichtung der ILS Schweinfurt anzuschließen. Werden ÜE und BMZ in einem gemeinsamen Schrank untergebracht, darf dieser grundsätzlich nicht verschließbar sein; in öffentlich zugänglichen Bereichen ist ausnahmsweise ein Sonderschloss zulässig.S. 3 · 2016
Feuerwehrzugang / Standort BMZIm FSD ist ein Generalhauptschlüssel für das gesamte Objekt zu deponieren, um der Feuerwehr Zugang zu allen Gebäudeteilen zu ermöglichen. Bei elektronischen Schließsystemen haftet der Betreiber für die sichere Funktion; eine Überwachung des elektronischen Schlüssels im FSD ist nicht möglich. Die Feuerwehr behält sich gewaltsame Öffnung vor, wenn nötig.S. 3, 4 · 2016
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Feuerwehr-InformationszentraleEin Feuerwehr-Info-Bediensystem (FIBS) kann eingesetzt werden; Standort und Typ sind mit den zuständigen Ansprechpartnern abzustimmen (in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle). Eine zwingende Pflicht zum Einbau ist nicht geregelt.S. 5 · 2016
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Der Standort des Feuerwehr-Bedienfeldes ist mit den zuständigen Ansprechpartnern abzusprechen (in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle). Für das FBF ist ein Halbzylinder mit der Feuerwehr-Schließung des jeweiligen Landkreises oder der Stadt vorzusehen; dieser ist über die Kreisverwaltungsbehörde oder Stadt zu beantragen.S. 3 · 2016
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Die BMA muss mit einem FAT ausgerüstet sein, das zusammen mit dem FBF in unmittelbarer Nähe zur BMZ untergebracht sein muss. Die Bedienung der BMA erfolgt ausschließlich durch die örtlich zuständige Feuerwehr über das FBF.S. 3 · 2016
Feuerwehr-SchlüsseldepotEin FSD mit roter oder oranger Blitzleuchte ist an der Außenfassade oder in einer zugelassenen freistehenden Säule anzubringen. Im Regelfall ist nur ein Generalhauptschlüssel zu deponieren; mehr als ein Schlüssel ist nur in begründeten Ausnahmefällen zulässig und erfordert Doppel-Objektschlüsselüberwachung sowie vorherige Abstimmung mit dem zuständigen Ansprechpartner. Profilhalbzylinder im FSD müssen DIN 18252 entsprechen, Schließbartstellung 90° rechts, verstellbar, gleiche Schließung wie Gesamtobjekt.S. 3, 4 · 2016
FreischaltelementNeben dem FSD ist ein zugelassenes Freischaltelement einzubauen. Standort und Typ sind mit dem zuständigen Ansprechpartner abzustimmen (in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle). Der Schließzylinder ist über die Kreisverwaltungsbehörde oder Stadt zu beantragen.S. 4 · 2016
BlitzleuchteEine rote oder orange Blitzleuchte ist zusammen mit dem FSD an der Außenfassade oder in einer zugelassenen freistehenden Säule anzubringen. FSD und FSE müssen von der öffentlichen Verkehrsfläche (Anfahrtsweg der Feuerwehr) gut erkennbar sein.S. 3, 4 · 2016
MeldergruppenFür jede Meldergruppe ist eine separate Feuerwehrlaufkarte mit Lage- und Grundrissplan zu erstellen. Bei größeren oder unübersichtlichen Objekten kann die Feuerwehr ein Lageplantableau oder ein vergleichbares Informationssystem fordern.S. 4 · 2016
MelderkennzeichnungAutomatische und nichtautomatische Brandmelder sind dauerhaft und gut sichtbar mit Gruppen- und Meldernummer zu beschriften, erkennbar von der jeweiligen Standebene. Nicht unmittelbar sichtbare Melder (z. B. in Doppelböden, Lüftungskanälen, Zwischendecken) sind mit dauerhaften Hinweiszeichen zu kennzeichnen und müssen über Revisionsklappen zugänglich sein.S. 4 · 2016
Laufkarten – FormatLaufkarten sind nach gültiger Norm zu erstellen. Der Entwurf ist mindestens 4 Wochen vor Aufschaltung elektronisch als PDF per E-Mail zur Freigabe einzureichen. Die Ausführung und Gestaltung sind mit dem zuständigen Ansprechpartner abzuklären (in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle). Computergestützte Ausdrucke prozessorgesteuerter BMA sind nur nach Absprache als Ersatz zulässig.S. 4, 5 · 2016
Laufkarten – Anzahl und AblageAm FBF sind Laufkarten mindestens in einfacher Ausfertigung zu hinterlegen, bei Bedarf auch mehrfach. Ein Satz geht an die örtlich zuständige Feuerwehr. Laufkarten sind in einem Laufkartenkasten mit Halbzylinder der Feuerwehr-Schließung (in öffentlich zugänglichen Bereichen) oder in einer Laufkartentasche (in abgeschlossenen Räumen) zu hinterlegen.S. 4, 5 · 2016
Laufkarten – AktualisierungGeänderte Laufkarten sind der örtlich zuständigen Feuerwehr unaufgefordert zu übergeben; die Kreisverwaltungsbehörde, die Stadt Schweinfurt und die Stadt Bad Kissingen erhalten die geänderte PDF-Datei per E-Mail. Änderungen am Feuerwehreinsatzplan (DIN 14095) sind dem Betreiber kostenpflichtig und unverzüglich mitzuteilen und zu übergeben.S. 5 · 2016
Feuerwehrplan (DIN 14095)Für jedes mit BMA oder automatischer Löschanlage gesicherte Objekt ist ein Feuerwehreinsatzplan nach DIN 14095 zu erstellen. Die örtlich zuständige Feuerwehr erhält diesen in 2-facher Ausfertigung, der zuständige Kreisbrandrat als PDF per E-Mail. Änderungen sind dem Betreiber kostenpflichtig und unverzüglich einzupflegen und weiterzugeben.S. 5 · 2016
Abnahme und AbstimmungDie Abnahme und Freigabe der Aufschaltung wird durch den zuständigen Ansprechpartner geregelt; Umfang der Prüfung kann vollständig, stichprobenartig oder nur durch Vorlage schriftlicher Nachweise sein. Vor der Endabnahme ist eine mängelfreie Abnahmebescheinigung einer anerkannten Prüfstelle sowie ggf. eine Prüfung durch einen Sachverständigen nach SPrüfV dem Konzessionär vorzulegen. Alle Absprachen mit dem Ansprechpartner sind schriftlich zu protokollieren.S. 2, 6 · 2016
InstandhaltungBMA müssen durch ausreichende Instandhaltung betriebssicher gehalten werden; ein schriftlicher Wartungsvertrag muss der ILS spätestens 2 Wochen vor Aufschaltung vorliegen. Bei wiederkehrenden Unregelmäßigkeiten oder Fehlalarmen kann die ILS Wiederaufschaltung von Funktionsprüfungen oder Anlagenüberprüfungen abhängig machen. Nach jedem Alarm oder jeder Störung muss der Betreiber die BMA innerhalb einer Stunde wieder in Betrieb nehmen lassen.S. 2, 5, 6 · 2016
Kosten und GebührenNach Art. 28 BayFWG können dem Betreiber Einsatzkosten für Fehlalarme durch BMA in Rechnung gestellt werden. Die Träger der Feuerwehren behalten sich vor, Kosten aus Inbetriebnahme oder Fehlfunktionen (z. B. mangelnde Wartung, fehlerhafte Installation) zu berechnen.S. 5, 6 · 2016
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Haßberge – Untere Bauaufsichtsbehörde
Kreisbrandrat im Landkreis Haßberge (über das Landratsamt Haßberge)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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