Landkreis Lichtenfels
QUELLE · TAB Kreisbrandinspektion Landkreis Lichtenfels (Landkreis Lichtenfels) – Ausgabestand 2017-08-01, Ausgabe 1.6
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung der BMA erfolgt auf die Integrierte Leitstelle Coburg (ILS Coburg). Voraussetzung ist die vollstaendige Einhaltung der TAB-F-LKR-LIF sowie die Anerkennung durch Unterschrift. Der Aufschaltantrag ist spaetestens 8 Wochen vor Anschlusstermin schriftlich beim Konzessionaer einzureichen.S. 2, 4, 5 · 2017
AlarmempfangsstelleAlarmempfangsstelle ist die Integrierte Leitstelle Coburg (ILS Coburg). Stoerungen der BMA sind an eine staendig besetzte, zertifizierte Stelle weiterzuleiten. Sabotagealarm muss an ein VdS-zertifiziertes Ueberwachungsunternehmen uebertragen werden; eine Ausloesung der Uebertragungseinrichtung zur ILS Coburg bei Sabotage ist ausdruecklich unzulaessig.S. 2, 20, 22 · 2017
ÜbertragungseinrichtungDer Anschluss an die Alarmueberatragungsanlage (AUeA) erfolgt ueber die ILS Coburg; zugelassene Konzessionaere sind Siemens AG und Bosch Sicherheitssysteme GmbH (beide Bayreuth). Bei wiederholten Fehlalarmen kann das Landratsamt die Abschaltung der Uebertragungseinrichtung veranlassen. Bei selbsttaetigen Loeschanlagen muss die Uebertragungseinrichtung nach Ausloesung sofort angesteuert werden.S. 5, 6, 17 · 2017
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer gewaltfreie Zugang zu allen ueberwachten Raeumen ist rund um die Uhr sicherzustellen, insbesondere durch den verpflichtenden Einbau eines FSD. Wegweiserbeschilderung zur BMZ ist nach DIN 4066 mit Schildern 'BMZ' bzw. 'SPZ' durchgehend anzubringen; Groesse und Anbringungsort sind in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen. Kraftbetaetigte Zufahrtstore und Schrankenanlagen sind bei Brandalarm in Stellung 'AUF' zu fahren.S. 7, 8 · 2017
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Feuerwehr-InformationszentraleFAT, FBF, Feuerwehrlaufkarten, Feuerwehrplan, ggf. Einsprechstelle und Gebaeudefunk sowie der Hauptmelder sind zu einem FIZ zusammenzufassen, das im unmittelbaren Eingangsbereich zu installieren ist. Das FIZ ist mit einem Profilhalbzylinder Schliessung 'N1' zu versehen; der Betreiber erhaelt keinen Schluessel. Der genaue Standort ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 16, 18 · 2017
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das FBF ist nach DIN 14661 auszufuehren und im FIZ zu integrieren. Die detaillierte Programmierung ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen. Bei Alarmausloesung darf das FBF ausschliesslich von der Feuerwehr zurueckgestellt werden. Bei ausgedehnten Objekten mit mehreren Zufahrten koennen mehrere FBF erforderlich sein.S. 15 · 2017
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Das FAT ist nach DIN 14662 auszufuehren und im FIZ zu integrieren; Leitungen sind in Funktionserhalt E30 auszufuehren. Am FAT sind zusaetzlich die FSD-Informationen 'FSD-entriegelt' und 'Sabotagealarm' ueber LEDs anzuzeigen. Die detaillierte Programmierung ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 14 · 2017
Feuerwehr-SchlüsseldepotDas FSD ist nach DIN 14675 und VdS-Zulassung mit Schliessung 'Landkreis Lichtenfels' (Fa. Gunnebo) zu errichten; Montagehoeehe Unterkante mindestens 100 cm, Oberkante hoechstens 160 cm. Es ist vor dem ersten verschliessbaren Zugang im Bereich der Hauptzufahrt anzubringen; der genaue Montageort ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen. Das FSD muss an die BMZ angeschlossen und elektrisch ueberwacht werden sowie in einer eigenen Meldegruppe programmiert sein; Oeffnung ist nur bei ausgeloestem Hauptfeuermelder durch die Feuerwehr moeglich.S. 8, 9, 10 · 2017
FreischaltelementBei Einbau eines FSD ist stets ein VdS-zugelassenes FSE erforderlich. Das FSE wird ueber oder neben dem FSD installiert und in einer eigenen Meldegruppe an die BMA angeschlossen. Die Betaetigung erfolgt mit einem Profilhalbzylinder Schliessung 'N1'; das FSE muss stets frei zugaenglich sein.S. 10 · 2017
BlitzleuchteJeder Alarmzustand ist durch eine rote Blitzleuchte im Aussenbereich anzuzeigen. Die Leuchte ist in der Regel senkrecht ueber dem FSD zu montieren, Einbauhoehe so, dass sie im Blickfeld ankommender Einsatzkraefte liegt. Der genaue Anbringungsort ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 10 · 2017
MeldergruppenInnerhalb einer Meldergruppe ist die Kombination von automatischen und nichtautomatischen Meldern unzulaessig. Fuer jede selbsttaetige Loeschanlage ist eine eigene Meldergruppe vorzusehen; bei Sprinkleranlagen muss die Sprinklergruppennummer der Meldergruppennummer entsprechen. FSD und FSE sind jeweils in eigenen Meldergruppen zu programmieren.S. 9, 10, 16 · 2017
MelderkennzeichnungNichtautomatische Brandmelder sind in 140 cm Hoehe (Mitte Druckknopf) anzuordnen; automatische Melder sind mit Gruppen- und Meldernummer dauerhaft am Sockel oder auf einem danebenliegenden Schild zu beschriften. Die Mindestschriftgroesse richtet sich nach der Raumhoehe: bis 4 m mindestens 60 x 20 mm Schild mit 15 mm Ziffernhoehe, bis 6 m 80 x 25 mm / 20 mm, bis 8 m 100 x 30 mm / 30 mm, bis 12 m 150 x 50 mm / 40 mm; darueber nach Vereinbarung mit der Brandschutzdienststelle.S. 11, 12 · 2017
Laufkarten – FormatLaufkarten sind nach DIN 14675 und den 'Technischen Vorgaben fuer die Erstellung von Feuerwehrplaenen und Feuerwehrlaufkarten im Schutzbereich der Feuerwehren des Landkreises Lichtenfels' zu erstellen. Das Mindestformat ist DIN A3; die Entwuerfe sind vor Inbetriebnahme zur Freigabe bei der Brandschutzdienststelle vorzulegen.S. 12, 13 · 2017
Laufkarten – Anzahl und AblageLaufkarten sind laminiert im FIZ in einfacher Anzahl vorzuhalten; auf Verlangen kann die Brandschutzdienststelle weitere Fertigungen auf Kosten des Betreibers anfordern. Je Meldegruppe ist eine Laufkarte vorzusehen.S. 12, 25 · 2017
Laufkarten – AktualisierungAenderungen und Erweiterungen der BMA muessen vor Ausfuehrung der Brandschutzdienststelle gemeldet und nach Abschluss erneut abgenommen werden; Laufkarten sind entsprechend anzupassen. Eine explizite Frist fuer die Aktualisierung nach Aenderungen ist nicht genannt.S. 6 · 2017
Feuerwehrplan (DIN 14095)Fuer jedes von einer BMA ueberwachte Objekt ist ein Feuerwehrplan nach DIN 14095 zu erstellen, ebenfalls gemaess den 'Technischen Vorgaben' des Landkreises Lichtenfels. Der laminierte Feuerwehrplan ist im FIZ in 2-facher Anzahl in einem Ordner vorzuhalten; weitere Fertigungen koennen auf Kosten des Betreibers angefordert werden.S. 13 · 2017
Abnahme und AbstimmungDie Abnahme der BMA erfolgt ausschliesslich durch die Brandschutzdienststelle (Kreisbrandrat oder Beauftragter). Anwesend sein muessen: Techniker des Konzessionaers, Kreisbrandrat oder Beauftragter, oeirtlicher Kommandant oder Beauftragter, Errichterfirma sowie Betreiber oder Beauftragter. Ein maengelfreies Sachverstaendigengutachten ueber DIN- und VDE-gerechte Montage ist bei der Abnahme vorzulegen; bei Brandfallsteuerung ist eine funktionale Brandfallsteuermatrix schriftlich zu erstellen und mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen.S. 5, 6 · 2017
InstandhaltungBrandmeldeanlagen sind gemaess VDE 0833 und DIN 14675 regelmaessig instandzuhalten; ein dauerhafter Wartungsvertrag ist spaetestens am Tag der Aufschaltung der Brandschutzdienststelle vorzulegen. Stoerungen muessen an eine staendig besetzte, zertifizierte Stelle weitergeleitet werden.S. 18 · 2017
Kosten und GebührenNach Art. 28 BayFwG koennen fuer Fehlalarme durch BMA Einsatzkosten in Rechnung gestellt werden. Kosten fuer den FSD-Schliesszylinder, Schliessungen sowie erforderliche Aenderungen traegt der Betreiber; ebenso Kosten fuer eine ggf. erforderliche BOS-Gebaeudefunkanlage.S. 6, 9, 13 · 2017
SonstigesFuer Objekte mit baurechtlich geforderter Feuerwehr-Gebaeudefunkanlage ist ein FGB nach DIN 14663 vorzusehen; Gehaeuseoberflaeche RAL 7032. Bei negativem Funkfeldmessergebnis ist das Gebaeude auf Verlangen der Brandschutzdienststelle mit einer BOS-Gebaeudefunkanlage auszuruesten. Aufzuege sind bei Alarmausloesung auf Erdgeschossebene zu fahren und mit offenen Tueren ausser Betrieb zu nehmen; Be- und Entlueftungsanlagen sind automatisch abzuschalten.S. 15, 13, 17 · 2017
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Lichtenfels – Untere Bauaufsichtsbehörde
Kreisbrandrat im Landkreis Lichtenfels (über das Landratsamt Lichtenfels)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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