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Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

QUELLE · TAB Feuerwehren in der Region 10 im Bereich der Integrierten Leitstelle Ingolstadt (Region 10 (Ingolstadt, Landkreis Eichstätt, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm)) – Ausgabestand 2011-05
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDer Antrag zur Aufschaltung ist mindestens 8 Wochen vor dem geplanten Aufschaltzeitpunkt über den zuständigen Konzessionär und die Integrierte Leitstelle Ingolstadt zu stellen. Eine Aufschaltung setzt die Abnahme durch einen anerkannten Sachverständigen voraus. Der Abnahmetermin ist mindestens 2 Wochen vor Inbetriebnahme mit der zuständigen Brandschutzdienststelle und dem Konzessionär abzustimmen.S. 3, 4 · 2011
AlarmempfangsstelleDie alarmauslösende Stelle ist die Integrierte Leitstelle Ingolstadt. Das FSD darf ausschließlich nach ausgelöster ÜE zur Integrierten Leitstelle Ingolstadt von der Feuerwehr geöffnet werden.S. 4, 17 · 2011
ÜbertragungseinrichtungDie Art der Übertragungseinrichtung (ÜE) wird vom jeweiligen Konzessionär festgelegt. Die Anschaltung an die BMZ ist mit dem Konzessionär abzustimmen. Das Zurückstellen der ÜE darf ausschließlich über das FBF erfolgen. Bei Unterbringung in einem Schrank ist ein DOM CL 1-Schloss zu verwenden und ein Schild 'BMZ' nach DIN 4066, Größe 0 (74 x 210 mm) anzubringen.S. 7 · 2011
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer gewaltlose Zutritt zu allen überwachten Räumen ist mit einem im FSD hinterlegten Schlüssel sicherzustellen. Bei Automatiktüren ist ein Schlüsselschalter mit eindeutiger Dreh­richtungskennung und Generalhauptschlüssel-Zylinder vorzusehen; Details sind mit der zuständigen Brandschutzdienststelle abzustimmen. Fluchtwege gelten zugleich als Angriffswege der Feuerwehr.S. 6 · 2011
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Feuerwehr-InformationszentraleKann die BMZ aus sicherheitstechnischen Gründen nicht an der Feuerwehranfahrt angebracht werden, darf in Abstimmung mit der zuständigen Brandschutzdienststelle ein Feuerwehr-Informationszentrum (FIZ) an einer leicht zugänglichen Stelle errichtet werden. Ist die BMZ räumlich von der Feuerwehr-Bedieneinheit getrennt, ist eine eigene Laufkarte mit dem Weg zur BMZ anzufertigen und mit einem grün/weißen Planreiter 'BMZ-Standort' zu kennzeichnen.S. 8, 9 · 2011
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das FBF ist in Abstimmung mit der zuständigen Brandschutzdienststelle im Raum der BMZ oder zusammen mit einem FAT in einer Höhe von 1600 mm (+/- 200 mm) anzubringen. Für das FBF ist ein Halbzylinder mit der Feuerwehr-Schließung der zuständigen Feuerwehr bzw. des zuständigen Landkreises vorzusehen. Der Revisionsschalter darf die Anschaltung der BMZ an die ÜE sowie stationärer Löschanlagen nicht unterbrechen.S. 9 · 2011
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Ein FAT kann verwendet werden, wenn der BMZ-Standort nicht an der Feuerwehr-Bedieneinheit sein kann oder wenn mehr als ca. 100 Meldergruppen vorhanden sind. Im FAT werden Meldergruppen zweizeilig (je 20 Zeichen) angezeigt; gleichzeitig können erster und letzter Alarm dargestellt werden. Für das FAT ist ebenfalls ein Halbzylinder mit Feuerwehr-Schließung vorzusehen.S. 10 · 2011
Feuerwehr-SchlüsseldepotEs sind ausschließlich FSD Typ 3 (mit VdS-Zulassung) zulässig; bei Tiefgaragen ist FSD Typ 1 in Absprache möglich. Das FSD ist an der Außenfassade in einer Höhe von 800 mm (Unterkante) bis 1400 mm (Oberkante) unmittelbar neben dem Feuerwehrzugang anzubringen; der Standort ist mit der zuständigen Brandschutzdienststelle abzustimmen. Es dürfen maximal drei Schlüssel, vorzugsweise ein General- bzw. Hauptschlüssel, im FSD hinterlegt werden.S. 17, 18 · 2011
FreischaltelementEin vom VdS zugelassenes Freischaltelement (FSE) ist unmittelbar im Bereich des FSD zu installieren und an eine eigene letztmögliche Meldergruppe zu schalten; der zugehörige Laufkartenreiter ist rot.S. 18 · 2011
BlitzleuchteUnmittelbar über dem FSD (ca. 2,50 m Höhe) ist eine rote Blitzleuchte oder Rundumkennleuchte zu installieren, die parallel zur Signalanzeige 'ÜE ausgelöst' an der BMZ geschaltet wird. Sie erlischt erst, wenn die BMA zurückgestellt, der Generalschlüssel hinterlegt und die äußere Klappe des FSD verriegelt ist. In begründeten Ausnahmefällen können zusätzliche Blitzleuchten zur Kennzeichnung ausgelöster Schutzbereiche angebracht werden; der Montageort ist mit der zuständigen Brandschutzdienststelle abzustimmen.S. 6, 17 · 2011
MeldergruppenMeldergruppen sind zuerst Sprinkler-/Löschanlagen, dann nichtautomatische, dann automatische Brandmelder in Blockbildung zusammenzufassen; technische/interne Alarme folgen zuletzt. Maximal 5 nichtautomatische bzw. 10 (mehrere zusammenhängende Räume) oder 32 (einzelner überschaubarer Raum) automatische Melder pro Meldergruppe. Doppelboden-, Zwischendecken- und Lüftungskanalmelder sind auf getrennte eigene Gruppen zu schalten. Die Meldergruppenaufteilung ist von der zuständigen Brandschutzdienststelle zu genehmigen.S. 9, 13, 14, 15 · 2011
MelderkennzeichnungNichtautomatische Brandmelder sind mit Meldergruppe und Meldernummer (z. B. '4/1') auf dem Bedienschild hinter der Glasscheibe in weißer/schwarzer Schrift mit 8 mm Höhe zu beschriften. Automatische Melder werden mit graviertem Schild gelb/schwarz je nach Raumhöhe unterschiedlich groß (ab 60x20 mm bis Sondergröße) gekennzeichnet. Zwischendecken- und Doppelbodenmelder erhalten eigene Buchstabenpräfixe (ZD, DB).S. 12, 13 · 2011
Laufkarten – FormatFeuerwehr-Laufkarten sind grundsätzlich im Format DIN A3, zweiseitig auszuführen. Die Vorderseite zeigt die Gesamtübersicht (BMZ, ÜE, FSD, ggf. SPZ), die Rückseite den Grundrissplan der betreffenden Meldergruppe. Das Hochformat oder Querformat richtet sich nach der Gebäudelage zur Anfahrtstraße. Die Laufkarten sind in formstabiler Folie oder laminiert zu schützen.S. 10, 11 · 2011
Laufkarten – SymbolikFür Laufkarten sind die im Anhang vorgegebenen Symbole zu verwenden. Der Weg zur ausgelösten Meldergruppe ist durch grüne Linien und Richtungspfeile zu kennzeichnen. Farbige Planreiter unterscheiden Alarmarten: blau für Sprinkler-/Löschanlagen, rot für Handfeuermelder, gelb für automatische Melder, grün für technische/interne Alarme. Ausführung und Gestaltung sind vor Erstellung mit der Abnahmebehörde abzustimmen.S. 11 · 2011
Laufkarten – Anzahl und AblageFür jede Meldergruppe ist eine eigene Laufkarte anzufertigen und gut sichtbar sowie griffbereit an der BMZ zu hinterlegen. Sind BMZ und Feuerwehr-Bedieneinheit räumlich getrennt, ist zusätzlich eine Laufkarte mit dem Weg zur BMZ zu erstellen.S. 10, 9 · 2011
Laufkarten – AktualisierungBei Änderungen oder Umbauarbeiten im Gebäude ist die BMA (und damit auch die Laufkarten) nach Vorgabe der Abnahmebehörde anzugleichen. Eine explizite Aktualisierungsfrist ist nicht genannt.S. 18 · 2011
Feuerwehrplan (DIN 14095)Ein aktueller Feuerwehreinsatzplan nach DIN 14095 muss bei der Abnahme vorhanden sein. Feuerwehr-Laufkarten sind ausdrücklich keine Feuerwehreinsatzpläne.S. 11, 20 · 2011
Abnahme und AbstimmungDie Abnahme der BMA erfolgt ausschließlich durch Mitarbeiter der zuständigen Brandschutzdienststelle nach vorheriger Sachverständigenabnahme. Unterlagen (Wartungsvertrag, Errichterbestätigung, Abnahmeprotokoll, Mängelliste etc.) sind spätestens 1 Woche vor der Abnahme vorzulegen. Technische Abweichungen von der Richtlinie sind grundsätzlich mit der zuständigen Brandschutzdienststelle abzustimmen und ggf. zur Genehmigung vorzulegen.S. 3, 5, 20, 21 · 2011
InstandhaltungDie BMA ist regelmäßig instand zu halten; als Nachweis werden Instandhaltungsverträge mit einer Fachfirma oder nachgewiesene Eigeninstandhaltung durch geschultes Personal anerkannt. Störungsbeseitigung muss rund um die Uhr, spätestens innerhalb von 24 Stunden, sichergestellt sein. Bei BMA mit VdS-Attest ist ausschließlich die Errichterfirma zur Instandhaltung zugelassen.S. 18 · 2011
Kosten und GebührenFehlalarme werden von der zuständigen Feuerwehr gemäß Art. 28 BayFwG nach der jeweils gültigen Kostenersatzsatzung in Rechnung gestellt.S. 6 · 2011
SonstigesBrandfallsteuerung für Aufzüge: Bei Feueralarm müssen Aufzüge ohne Zwischenhalt in eine Ebene mit direktem Ausgang ins Freie fahren und dort mit offenen Türen verbleiben, bis die Feuerwehr die BMA über das FBF zurückgestellt hat. Akustischer Räumungsalarm nach DIN 33404-3 ist für jede bauaufsichtlich geforderte BMA vorzusehen; Sirenen sind mit dem Schriftzug 'BRANDALARM' zu kennzeichnen. BOS-Gebäudefunkanlagen schalten sich mit Auslösung der BMA ein und erst nach Schlüsselhinterlegung, FSD-Verriegelung und Erlöschen der roten Blitzleuchte wieder ab.S. 7, 7, 18 · 2011

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

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Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

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ZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen – Untere Bauaufsichtsbehörde
Kreisbrandrat im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (über das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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