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Landkreis Roth

QUELLE · TAB Brandschutzdienststelle Landkreis Roth (Landkreis Roth) – Ausgabestand 2024-12
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung erfolgt an die Integrierte Leitstelle Mittelfranken Süd in Schwabach. In Ausnahmefällen ist eine Aufschaltung auf private Wach- und Sicherheitsunternehmen mit ständig besetzter Wache zulässig, sofern diese den Notruf 112 direkt erreichen können. Änderungen und Erweiterungen sind vor Ausführung der ILS Mittelfranken Süd und der unteren Bauaufsichtsbehörde anzuzeigen.S. 3 · 2024
AlarmempfangsstelleFeueralarme werden zur ILS weitergeleitet. Störungsmeldungen der BMA und Sabotagealarme des FSD müssen an eine ständig besetzte, VdS-zugelassene Stelle gemeldet werden.S. 9 · 2024
ÜbertragungseinrichtungDie Art der Übertragungseinrichtung wird vom Konzessionär festgelegt. Die technische Aufschaltung der ÜE an die BMZ ist mit Konzessionär und Errichter abzustimmen. Zugelassene Konzessionäre sind Bosch Sicherheitssysteme GmbH (Nürnberg) und Siemens AG (Erlangen); der Vertrag zur Aufschaltung ist spätestens 8 Wochen vor dem geplanten Termin schriftlich an den Konzessionär zu übermitteln.S. 5, 6 · 2024
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer gewaltfreie Zugang ist zu allen mit BMA oder Löschanlage geschützten Räumen jederzeit sicherzustellen. Bei Automatiktüren ist ein Schlüsselschalter 'Feuerwehr-Schlüsselschalter' (Schild nach DIN 4066, Größe 0) vorzusehen; die Tür muss auch bei Stromausfall mechanisch entriegelbar sein. Der Weg von der Anfahrtsstelle bis zur BMZ und ggf. SPZ ist mit Hinweiszeichen nach DIN 4066 zu kennzeichnen; Größe und Anbringungsort sind mit der Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 6 · 2024
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) nach DIN 14661 ist Bestandteil des Feuerwehr-Koordinationstableaus (FKT), das sich im unmittelbaren Bereich der ersten Zugangstür für die Feuerwehr befinden muss. Das FBF wird mit einem Profilhalbzylinder der Schließung 'Landkreis Roth' gesichert.S. 8 · 2024
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Das Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT) nach DIN 14662 ist Teil des FKT (roter Stahlblechschrank) und im unmittelbaren Bereich der ersten Zugangstür für die Feuerwehr anzubringen.S. 8 · 2024
Feuerwehr-SchlüsseldepotEs ist ein FSD der Klasse 3 nach VdS 2105 einzubauen. Der Standort ist mit der Brandschutzdienststelle festzulegen und muss vor dem ersten verschließbaren Gebäude- oder Grundstückszugang im Bereich der Hauptzufahrt liegen. Im FSD sind mindestens zwei Halbzylinder 35 mm zur Aufnahme von Objektschlüsseln zu montieren; maximal zwei Schließmedien sind zulässig. Die Innentür des FSD wird mit der Schließung 'Feuerwehr Landkreis Roth' gesichert, die am Tag der Abnahme im Beisein der Feuerwehr einzubauen ist.S. 6, 7 · 2024
FreischaltelementIn der Nähe des FSD ist ein FSE zum Einbau eines Profilhalbzylinders nach DIN 18252 anzuordnen. Die Schließung erfolgt über ein feuerwehrspezifisches System. Der Montageort ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. Das FSE muss BMA, FSD und akustische Alarmierungseinrichtungen wie ein Nebenmelder in einer eigenen Gruppe ansteuern und auf einer eigenen Laufkarte dargestellt werden.S. 7 · 2024
BlitzleuchteAn der Fassade oder einer geeigneten Stelle ist eine rote Blitzleuchte zu montieren; der Montageort wird von der Brandschutzdienststelle festgelegt. Die Leuchte aktiviert sich bei Auslösung der BMA und erlischt erst nach Rückstellung. Bei ausgedehnten Objekten können mehrere Blitzleuchten erforderlich sein; Anzahl und Kosten trägt der Betreiber.S. 7 · 2024
MeldergruppenFür jede Meldergruppe ist eine eigene Laufkarte zu erstellen. Bei Sprinkleranlagen ist für jede Löschgruppe eine eigene Meldergruppe vorzusehen; die Sprinklergruppennummer soll der Meldergruppennummer entsprechen. Melder in Doppelböden sind in Laufkarten mit dem Kürzel 'DB', in Lüftungskanälen mit 'LK' und in Zwischendecken mit 'ZD' zu kennzeichnen.S. 9, 10, 11 · 2024
MelderkennzeichnungDruckknopfmelder und automatische Melder sind gut lesbar nach DIN 14623 zu kennzeichnen; die Schildgröße richtet sich nach DIN 4066. Die Beschriftung muss witterungs- und UV-beständig sein, vorzugsweise graviert. Schilder sind nicht am Melder selbst, sondern an der Decke neben dem Melder, von unten lesbar zu montieren.S. 10 · 2024
Laufkarten – FormatLaufkarten sind grundsätzlich im Format DIN A3 zu erstellen; in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle kann ein anderes Format (z. B. A4) verwendet werden. Die Karten sind formatfüllend und mit einem übersichtlichen, möglichst runden Maßstab (z. B. 1:200, 1:500, 1:1000) zu gestalten. Das Material muss formstabil (z. B. laminiert, Polyesterfolie) sowie UV- und witterungsbeständig sein; am oberen Rand sind nummerierte, farblich gekennzeichnete Kartenreiter vorzusehen.S. 12 · 2024
Laufkarten – SymbolikFür Laufkarten und alle grafischen Darstellungen der BMA sind Symbole nach DIN 14675, DIN 14095 und DIN 14034 zu verwenden. Laufkarten sind zweiseitig auszuführen: Vorderseite enthält die Gesamtübersicht mit Standorten von BMZ, ÜE, FKT, FSD, FSE und ggf. FEC und SPZ; Rückseite zeigt die Detailansicht der jeweiligen Meldergruppe mit Meldernummern.S. 12 · 2024
Laufkarten – Anzahl und AblageFür jede Meldergruppe der BMA ist eine eigene Laufkarte zu erstellen. Ist die BMZ vom FKT abgesetzt, ist eine zusätzliche Laufkarte mit Reiter 'BMZ' anzufertigen. Das FSE ist auf einer eigenen Laufkarte darzustellen. An der BMZ ist ein Meldergruppenverzeichnis im Format DIN A4 zu hinterlegen.S. 7, 12 · 2024
Laufkarten – AktualisierungFeuerwehrlaufkarten sind spätestens alle 2 Jahre vom Betreiber zu überprüfen. Jede Veränderung am Objekt ist der Brandschutzdienststelle umgehend mitzuteilen; Laufkarten und Feuerwehrpläne sind entsprechend zu aktualisieren. Bei Änderungen ist der Brandschutzdienststelle ein geänderter Satz der Pläne und Laufkarten kostenlos zur Verfügung zu stellen. Der Betreiber haftet für Schäden aus falschen oder nicht aktualisierten Laufkarten.S. 13 · 2024
Feuerwehrplan (DIN 14095)Feuerwehrpläne sind nach dem Merkblatt für die Erstellung von Feuerwehrplänen im Landkreis Roth zu erstellen. Zur Abnahme sind freigegebene Feuerwehrpläne 3-fach sowie zusätzlich auf zwei Datenträgern als PDF vorzulegen.S. 13, 14 · 2024
Abnahme und AbstimmungDie Abnahme wird durch die ILS Mittelfranken Süd durchgeführt; anwesend sein müssen Vertreter der ILS, der Errichterfirma, des Betreibers, des Konzessionärs sowie der Brandschutzdienststelle bzw. der örtlichen Feuerwehr. Spätestens eine Woche vor dem Abnahmetermin sind u. a. Wartungsvertrag, Prüfbericht eines Prüfsachverständigen ('mängelfrei'), freigegebene Laufkarten und Feuerwehrpläne vorzulegen. Nach Abschluss von Änderungen oder Erweiterungen ist eine Abnahme durch einen Prüfsachverständigen erforderlich und das neue Protokoll der ILS vorzulegen.S. 3, 14 · 2024
InstandhaltungWartungen nach DIN 14675 und VDE 0833 sind vertraglich zwischen Betreiber und Wartungsfirma zu vereinbaren; nur Fachfirmen mit Akkreditierung nach DIN 14675 und Zertifizierung (z. B. DIN EN ISO 9001) werden anerkannt. Der unterzeichnete Wartungsvertrag ist der ILS spätestens 2 Wochen vor dem Abnahmetermin vorzulegen. Bei längerem Ausfall der BMA sind Kompensationsmaßnahmen (z. B. 24h-Sicherheitswache oder telefonischer Bereitschaftsdienst) zu treffen.S. 9, 10 · 2024
Kosten und GebührenFehlalarme können von der zuständigen Stadt, dem Markt oder der Gemeinde nach Art. 28 BayFwG oder der jeweiligen Feuerwehrgebührensatzung (FwAGS) in Rechnung gestellt werden. Kosten für Schließzylinder, Blitzleuchte, FSD-Ausstattung und sonstige feuerwehrspezifische Einbauten trägt der Betreiber. Feuerwehr-Schließzylinder und Schlüssel werden der Feuerwehr unentgeltlich zur Verfügung gestellt.S. 7, 14 · 2024
SonstigesFür TETRA-BOS-Gebäudefunkanlagen ist vorab eine Funkfeldmessung durch eine Fachfirma durchzuführen und der Brandschutzdienststelle nachzuweisen. Planung und Einbau sowie die geplanten Bedienstellen sind schriftlich von der Brandschutzdienststelle freizugeben. Die Gebäudefunkanlage ist vor Inbetriebnahme durch einen staatlich anerkannten Sachverständigen abzunehmen; das Protokoll ist der Brandschutzdienststelle und der ILS spätestens 1 Woche vor BMA-Abnahme vorzulegen.S. 8 · 2024

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

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Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

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ZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Roth – Untere Bauaufsichtsbehörde
Kreisbrandrat im Landkreis Roth (über das Landratsamt Roth)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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