Landkreis Straubing-Bogen
QUELLE · TAB Zweckverband fuer Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Straubing (ZRF), Landkreise Deggendorf, Regen, Straubing-Bogen und kreisfreie Stadt Straubing (Landkreis Regen, Landkreis Deggendorf, Landkreis Straubing-Bogen, Stadt Straubing) – Ausgabestand 2010-09-30
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDer schriftliche Antrag zur Anschaltung einer Uebertragungseinrichtung an die Integrierte Leitstelle Straubing (ILS Straubing) muss mindestens 6 Wochen vor dem geplanten Aufschalttermin beim Betreiber und einem zugelassenen Konzessionaer eingehen. Der Abnahme-/Aufschalttermin muss mindestens zwei Wochen vorher feststehen und ist in Abstimmung mit der ILS, dem zustaendigen Feuerwehrfuehrungsdienstgrad und dem Konzessionaer abzustimmen.S. 9 · 2010
AlarmempfangsstelleDie Alarmempfangsstelle ist die Integrierte Leitstelle Straubing (ILS Straubing), betrieben vom Bayerischen Roten Kreuz. Alle Aufschaltungen, Stoermeldungen und Probealarme sind mit der ILS abzustimmen; bei Probealarmen ist die ILS vorher zu informieren.S. 9, 30 · 2010
ÜbertragungseinrichtungDie Art der Uebertragungseinrichtung wird von der ILS in Abstimmung mit dem Konzessionaer und dem zustaendigen Feuerwehrfuehrungsdienstgrad festgelegt. Das Zurueckstellen der ÜE muss ausschliesslich ueber das Feuerwehr-Bedienfeld erfolgen. Baulich bedingte Abweichungen sind vorab mit dem Konzessionaer und dem zustaendigen Feuerwehrfuehrungsdienstgrad abzustimmen.S. 14 · 2010
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer gewaltlose Zugang zu allen Brandmeldern und mit Loeschanlagen geschuetzten Raeumen ist durch ein Feuerwehr-Schluesseldepotn sicherzustellen. Bei Zugaengen ausschliesslich ueber Automatiktueren ist ein eigener Schluesselsschalter mit der Beschriftung 'Feuerwehr-Schluesselsschalter' nach DIN 4066 Groesse 0 vorzusehen, der auch bei Stromausfall funktioniert.S. 12 · 2010
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das Feuerwehr-Bedienfeld ist in Absprache mit dem zustaendigen Feuerwehrfuehrungsdienstgrad im selben Raum unmittelbar neben der BMZ in einer Hoehe von 1600 mm (+/- 200 mm) Mitte Bedienfeld anzubringen. Fuer das FBF ist ein Halbzylinder mit der jeweiligen Feuerwehr-Schliessung vorzusehen. Durch den Taster 'Brandfallsteuerung ab' darf die Anschaltung der BMZ an die ÜE sowie von stationaeren Loeschanlagen nicht unterbrochen werden.S. 18 · 2010
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Ein Feuerwehr-Anzeige-Tableau ist grundsaetzlich vorzusehen; Ausnahmen sind nur zulaessig, wenn die Meldergruppenanzeige mittels Leuchtdioden sichergestellt wird. Das FAT zeigt zweizeilig (je 20 Zeichen) die ausgeloeste Meldergruppe an. Fuer das FAT ist ebenfalls ein Halbzylinder der jeweiligen Feuerwehr-Schliessung vorzusehen.S. 19 · 2010
Feuerwehr-SchlüsseldepotIm gesamten Bereich des ZRF duerfen nur Feuerwehr-Schluesseldepotsn vom Typ 3 mit VdS-Zulassung eingesetzt werden. Das FSD ist an der Aussenfassade in einer Hoehe von mindestens 800 mm Unterkante bis hoechstens 1400 mm Oberkante unmittelbar neben dem Feuerwehrzugang anzubringen; der Standort ist vorab in Abstimmung mit dem zustaendigen Feuerwehrfuehrungsdienstgrad festzulegen.S. 28, 29 · 2010
FreischaltelementIm unmittelbaren Bereich des Feuerwehrschluesseldepotsn ist grundsaetzlich ein VdS-zugelassenes Freischaltelement anzuordnen. Die Schliessung des FSE ist je nach Zustaendigkeitsbereich unterschiedlich (Deggendorf, Regen, Straubing-Bogen, Stadt Straubing) und beim jeweiligen Hersteller zu beziehen.S. 3, 4, 5, 29 · 2010
BlitzleuchteEine rote Blitz-/Rundumkennleuchte zum besseren Auffinden der BMZ ist nur in begruendeten Ausnahmefaellen anzubringen; der Standort ist mit dem zustaendigen Feuerwehrfuehrungsdienstgrad in Abstimmung festzulegen.S. 17 · 2010
MeldergruppenAutomatische Melder sind geschossweise je Brandabschnitt zusammenzufassen, maximal 32 Melder je Meldergruppe bei einem sofort ueberschaubaren Raum, sonst maximal 10 je Meldergruppe. Nichtautomatische Brandmelder duerfen maximal 5 je Meldergruppe zusammengeschaltet werden. Die Kombination von automatischen und nichtautomatischen Meldern innerhalb einer Meldergruppe ist unzulaessig. Die Meldergruppenaufteilung muss in Abstimmung mit dem zustaendigen Feuerwehrfuehrungsdienstgrad genehmigt werden, sonst erfolgt keine Aufschaltung.S. 22, 24, 25 · 2010
MelderkennzeichnungNichtautomatische Brandmelder sind grundsaetzlich in 1400 mm Hoehe (Mitte Melder, +/- 200 mm) anzuordnen und mit Meldergruppen- und Meldernummer (z.B. 4/1) zu beschriften (Schrifthoehe 8 mm, weiss/schwarz). Automatische Melder sind gelb/schwarz mit Meldergruppen- und Meldernummer zu beschriften; die Schildgroesse richtet sich nach der Raumhoehe (z.B. bis 4 m: mindestens 60 x 20 mm, Ziffergroesse 14 mm).S. 22, 23 · 2010
Laufkarten – FormatFeuerwehr-Laufkarten sind grundsaetzlich im Format DIN A3 auszufuehren, in formstabiler Folie oder laminiert. Das Format DIN A4 ist nur in begruendeten Ausnahmefaellen mit ausdruecklicher Zustimmung des zustaendigen Feuerwehrfuehrungsdienstgrades zulaessig. Laufkarten sind zweiseitig auszufuehren (Vorderseite Gesamtuebersicht, Rueckseite Detailansicht der Meldergruppe als Grundrissplan).S. 20, 21, 33 · 2010
Laufkarten – SymbolikFuer Eintragungen in Laufkarten sind ausschliesslich die in DIN 14675 vorgegebenen Symbole zu verwenden. Planreiter sind nummeriert und farbcodiert: blau fuer Sprinkler-/Loeschanlagen, rot fuer Handfeuermelder, gelb fuer automatische Melder, gruen fuer technische oder interne Alarme. Der Weg zur ausgeloesten Meldergruppe ist vom BMZ-Standort aus durch gruene Linien und Richtungspfeile zu kennzeichnen.S. 20 · 2010
Laufkarten – Anzahl und AblageFuer jede Meldergruppe ist eine eigene Feuerwehr-Laufkarte zu erstellen und gut sichtbar an der BMZ bzw. am Erstinformationsstandort zu hinterlegen.S. 20 · 2010
Laufkarten – AktualisierungVor Ausfuehrung der Feuerwehr-Laufkarten sind diese dem zustaendigen Feuerwehrfuehrungsdienstgrad zur Genehmigung und Freigabe vorzulegen. Rechnergesteuerte Laufkartenausdrucke sind als Probeausdruck rechtzeitig zur Einsichtnahme und Freigabe vorzulegen.S. 20, 21 · 2010
Abnahme und AbstimmungDie Abnahme der Brandmeldeanlage erfolgt ausschliesslich durch Mitarbeiter der ILS Straubing, des zustaendigen Konzessionaers und den zustaendigen Kreis-/Stadtbrandrat bzw. dessen Beauftragten. Bei Aenderungen oder Erweiterungen bauaufsichtlich notwendiger BMA ist eine erneute Abnahme durch einen Prufsachverstaendigen erforderlich. Spetestens zur Abnahme muessen Errichterbestaetigung, Inbetriebsetzungsprotokoll gemaess DIN 14675, Pruefbericht nach SPruefV, Wartungsvertrag und alle Feuerwehr-Laufkarten (DIN A3, laminiert) vorliegen.S. 11, 33 · 2010
InstandhaltungBrandmeldeanlagen muessen regelmaessig instandgehalten werden; als Nachweis gilt ein Instandhaltungsvertrag mit einer zertifizierten Fachfirma oder Instandhaltung durch eigenes geschultes Personal des Betreibers. Stoerungsbeseitigung muss rund um die Uhr und spaetestens innerhalb von 24 Stunden nach Bekanntwerden der Stoerung moeglich sein.S. 30 · 2010
SonstigesDas Dokument gilt gemeinsam fuer vier Zustaendigkeitsbereiche (Landkreise Deggendorf, Regen, Straubing-Bogen und kreisfreie Stadt Straubing) mit jeweils eigenen Feuerwehr-Schliessungen. Die TAB gilt mit Wirkung vom 30. September 2010; bestehende bauaufsichtlich notwendige BMA mussten bis 30. Juni 2011 dieser TAB entsprechen. Die letzte Aenderung des Dokuments ist auf den 13.03.2016 datiert.S. 1, 31 · 2010
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Straubing-Bogen – Untere Bauaufsichtsbehörde
Kreisbrandrat im Landkreis Straubing-Bogen (über das Landratsamt Straubing-Bogen)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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