Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge
QUELLE · TAB Feuerwehren im Landkreis Hof, der Stadt Hof sowie im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge (Landkreis Hof, Stadt Hof, Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge) – Ausgabestand 2020-03-01
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung der BMA erfolgt zur 'ILS Hochfranken' (Integrierte Leitstelle) als zustaendige Erstalarmierungsstelle. Die Beantragung des Anschlusses laeuft ueber konzessionierte Fachfirmen (Siemens AG und Bosch Sicherheitssysteme GmbH, beide Bayreuth). Die Art des Leitungsweges ist zwischen Konzessionaer und Feuerwehr abzustimmen.S. 3, 6, 9 · 2020
AlarmempfangsstelleDie alarmempfangende Stelle ist die 'ILS Hochfranken' in Hof/Saale. Alle Abstimmungen sind grundsaetzlich mit den Feuerwehren sowie den Baugenehmigungsbehoerden zu treffen.S. 9 · 2020
ÜbertragungseinrichtungDie UE ist im selben Raum und unmittelbarer Naehe der BMZ unterzubringen. Sie muss durch die BMZ mit Strom versorgt werden; falls nicht moeglich, ist eine eigene unterbrechungsfreie Stromversorgung vorzusehen. Einbruch- oder Sabotagealarm darf die UE nicht ausloesen.S. 6, 7 · 2020
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer gewaltfreie Zugang zu allen Raeumen und Gebaeudeteilen ist rund um die Uhr sicherzustellen, in der Regel durch ein FSD. Der Weg von der Anfahrtsstelle bis zur BMZ ist fortlaufend mit Hinweiszeichen nach DIN 4066 'BMZ' bzw. 'SPZ' zu kennzeichnen; Groesse und Anbringungsort sind vor der Abnahme mit der Feuerwehr abzustimmen. Das erste strassenseitige BMZ-Schild (Groesse 3, 210 x 594 mm) ist mit der Alarmadresse zu versehen.S. 3, 4 · 2020
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Direkt neben der BMZ bzw. dem FAT ist ein FBF nach DIN 14661 zu installieren. Der Tuerzylinder muss die Schliesssung 'Oberfranken' haben; der Zylinder ist durch den Errichter kostenfrei fuer die Feuerwehr zu beschaffen und geht in deren Eigentum ueber.S. 7 · 2020
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Der Einsatz von BMA-Paralleltableaus ist zulaessig, wenn sie mit dem FBF verknuepft sind und als Einheit gelten (z. B. FAT nach DIN 14662). Wird das FAT als 'Erstinformationsstelle' fuer die Feuerwehr verwendet, sind die Leitungen in Funktionserhalt E30 auszufuehren; am FAT sind FSD-Informationen 'entriegelt' und 'Sabotagealarm' per LED anzuzeigen.S. 6 · 2020
Feuerwehr-SchlüsseldepotDas FSD muss an der Aussenfassade unter Putz oder mechanisch gesichert in einer Hoehe von mindestens 100 cm (Unterkante) bis hoechstens 160 cm (Oberkante) angebracht sein. Es sind Depots Kategorie 'III' mit VdS-Zulassung und Generalsicherheitsschloss mit Schliesssung der oertlichen Feuerwehr zu verwenden; der genaue Montageort ist mit der Feuerwehr abzustimmen. Ist eine Einbruchmeldeanlage vorhanden, ist das FSD einzubeziehen; bei Sabotagealarm darf nur eine Stoerung angezeigt werden, nicht der Hauptmelder der BMZ ausloesen.S. 4, 5 · 2020
FreischaltelementNeben dem FSD ist ein FSE mit VdS-Zulassung als eigene Meldergruppe (Meldergruppe 1/1) in die BMA einzubeziehen. Standort und Typ (Abloy/Profilzylinder) sind mit der Feuerwehr abzustimmen; der Zylinder ist kostenfrei fuer die Feuerwehr zu beschaffen.S. 5 · 2020
BlitzleuchteIn der Naehe des FSD ist eine gelbe Blitzleuchte (Haubenfarbe RAL 1023 verkehrsgelb, Bauform pyramidenfoermig, Blitzenergie 10 J) zu montieren.S. 5 · 2020
MeldergruppenFuer jede Anlagengruppe einer selbsttaetigen Loeschanlage (z. B. Sprinklergruppe) ist eine eigene Meldergruppe vorzusehen; eine Kombination mit automatischen oder nichtautomatischen Meldern ist unzulaessig. Rauchmelder in Aufzugsschaechten, die den Hauptmelder ansteuern, sind in Zwei-Melder-Abhaengigkeit auf einer eigenen Meldergruppe zu betreiben.S. 6, 8 · 2020
MelderkennzeichnungAutomatische Melder sind dauerhaft und gut sichtbar mit Gruppen- und Meldernummer zu beschriften (z. B. '04/01'). Bei nicht unmittelbar sichtbaren Meldern (Doppelboeden, Lueftungskanaele, Zwischendecken) sind zusaetzliche Hinweisschilder (weisser Hintergrund, rote Schrift) im sichtbaren Bereich anzubringen. Druckknopfmelder sind in 140 +/- 20 cm Hoehe anzubringen.S. 5, 6 · 2020
Laufkarten – FormatLaufkarten sind im Format DIN A3 auszufuehren und mit Klarsichtfolie zu schuetzen oder vollstaendig in Kunststoff auszufuehren. Jede Laufkarte hat auf der Vorderseite die Gesamtuebersicht (Standorte BMZ, FSD, OLA-Zentralen) und auf der Rueckseite die Detailansicht der jeweiligen Meldergruppe darzustellen.S. 7 · 2020
Laufkarten – SymbolikIn Laufkarten sind Symbole nach DIN 40900 T8 zu verwenden; alle verwendeten Symbole sind seitlich auf der Laufkarte zu erlaeutern. Graphische Darstellungen der BMA sind nach DIN 14095 bzw. DIN 14034 auszufuehren.S. 7 · 2020
Laufkarten – Anzahl und AblageFuer jede Meldergruppe ist eine Laufkarte (mit Lage- und Grundrissplan) an der BMZ zu hinterlegen. Die Laufkarten sind unmittelbar neben der Feuerwehr-Erstinformationsstelle in einem geeigneten Behaltnis aufzubewahren.S. 7 · 2020
Laufkarten – AktualisierungBei Aenderungen (z. B. Grundrisse, Nutzung) ist der Betreiber verpflichtet, die Laufkarten unverzueglich zu aktualisieren; bei Nutzung elektronischer Medien (System 'smartryx') gilt dies auch fuer die digitalen Laufkarten. Fuer Schaeden aus fehlerhafter oder nicht rechtzeitiger Aktualisierung haftet ausschliesslich der Betreiber.S. 8, 15 · 2020
Feuerwehrplan (DIN 14095)Feuerwehrplaene sind nach DIN 14095 in Abstimmung mit der Feuerwehr zu erstellen: 5-fach in DIN A3 (davon 3-fach laminiert) und 1-fach auf Datentraeger im PDF-Format. Aenderungen sind der Feuerwehr unverzueglich schriftlich mitzuteilen und die Unterlagen auf Kosten des Betreibers zu aktualisieren.S. 8, 9 · 2020
Abnahme und AbstimmungVor der Endabnahme ist eine maengelfreie Abnahmebescheinigung einer anerkannten Pruefstelle (z. B. DEKRA, LGA, TUeV) vorzulegen. Die Inbetriebnahme erfolgt nach Terminabstimmung mit Feuerwehr, Konzessionaer, ILS, Errichter und Betreiber; der Termin ist mindestens 7 Werktage vorher abzustimmen. Vorab sind Sachverstaendigen-Abnahmeprotokoll, Wartungsvertragsbestaetigung und Feuerwehrplan vorzulegen.S. 2, 9 · 2020
InstandhaltungBMA muessen im Hinblick auf staendige Funktionsbereitschaft (VDE 0833) regelmaessig instand gehalten werden; der Nachweis ist vor der Anschaltung vorzulegen. Der Betreiber muss sicherstellen, dass nach jedem Alarm oder jeder Stoerung ein Beauftragter die Anlage unverzueglich wieder in Betrieb nimmt.S. 2, 8 · 2020
Kosten und GebührenDie Traeger der Feuerwehren behalten sich vor, Kosten und Aufwendungen aus Fehlfunktionen einer BMA (z. B. mangelnde Wartung, fehlerhafte Installation) in Rechnung zu stellen. Kosten fuer Aenderungen aufgrund von Festlegungen mit oertlichen Feuerwehren, die nicht ueber die zustaendige Behoerde liefen, traegt der Betreiber.S. 8, 9 · 2020
SonstigesFuer die elektronische Weitermeldung von Alarmen via Smartphone/Tablet an die Feuerwehr ist im Bereich der ILS Hochfranken ausschliesslich das System 'smartryx' der Firma Schraner zu verwenden; Aktivierung/Deaktivierung erfolgt ausschliesslich ueber die zustaendige Brandschutzdienststelle. Bei unzureichender TETRA-Funkversorgung innerhalb des Gebaeudes ist eine flaechendeckende Gebaeudefunkanlage nachzuruesten.S. 9, 15 · 2020
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge – Untere Bauaufsichtsbehörde
Kreisbrandrat im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge (über das Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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