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Stadt Cottbus (kreisfrei)

QUELLE · TAB Regionalleitstelle 'Lausitz' (Cottbus) – Ausgabestand 2017-01, Ausgabe Fassung I/2017
Festlegungen nach Thema
AufschaltungBMA werden ueber eine Alarmuebertragunsanlage (AUeA) mit direkter Aufschaltung (Fernalarm) an die konzessionierte Alarmempfangseinrichtung der Feuerwehr in der Regionalleitstelle 'Lausitz' angeschlossen. Der Antrag auf Einrichtung einer UeE ist in der Planungsphase an den Konzessionaer Siemens AG zu stellen. Die Aufschaltung gilt fuer die Zustaendigkeitsbereiche der Landkreise Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neisse sowie der Staedte Cottbus, Koenigs Wusterhausen und Senftenberg.S. 2, 3 · 2017
AlarmempfangsstelleDie Alarmempfangseinrichtung wird in der Regionalleitstelle 'Lausitz' (Cottbus) betrieben. Revisionsalarme sind nur in Abstimmung mit der Regionalleitstelle zulässig. Eine Ausserbetriebnahme der BMA oder Deaktivierung des Fernalarms ist ueber die Regionalleitstelle zu veranlassen.S. 3, 8 · 2017
ÜbertragungseinrichtungEs sind vom Konzessionaer Siemens AG zertifizierte UeE einzusetzen, die mit der Alarmempfangseinrichtung kompatibel sind. Zugelassene Geraete sind NK2002 (Siemens AG), TAS-LINK III (Telefonbau Arthur Schwabe GmbH & Co. KG), ComXLine 1516 (Telenot) und SiSeNet Router Vigor 271 One TDSL (Inter.net Germany GmbH). Drittanbieter-UeE koennen unter Abgabe einer Eigenerklaerung verwendet werden.S. 3, 14 · 2017
Feuerwehr-InformationszentraleDer Standort der Erstinformationsstelle (BMZ mit FBF, FAT, ggf. FGF) ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen und muss fuer Einsatzkraefte unverzueglich und ohne Gefaehrdung erreichbar sein. Der Weg ist mit Schildern nach DIN 4066 mit Aufschrift 'BMZ' zu kennzeichnen; die technische BMZ selbst ist nicht zu kennzeichnen.S. 4 · 2017
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)FBF und FAT sind gemeinsam mit den Laufkarten in einem Gehaeuse zu integrieren. Der Verschluss des Gehaeuses muss mit der Feuerwehrschliessung FB erfolgen; der erforderliche Halbzylinder ist bestaeligungspflichtig und der Betreiber erhaelt keinen Schluessel.S. 4 · 2017
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Das FAT ist zusammen mit dem FBF in einem gemeinsamen Gehaeuse an der Erstinformationsstelle unterzubringen. Der Standort ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 4 · 2017
Feuerwehr-SchlüsseldepotEin FSD ist in der Naehe der Zufahrt bzw. Eingangstuer zu installieren, sofern keine staendig besetzte Stelle vorhanden ist. Es ist die Feuerwehrschliessung FA der zustaendigen Brandschutzdienststelle anzuwenden; das FSD muss einen VdS-anerkannten Zulassungsbescheid aufweisen. Haupt- und FSD-Standort muessen aus dem oeffentlichen Verkehrsraum deutlich erkennbar sein.S. 5 · 2017
FreischaltelementEin vom VdS zugelassenes Freischaltelement (FSE) sollte vorhanden sein (Empfehlung, nicht zwingend vorgeschrieben). Es ist mit einer Vandalismusrosette zu versehen, an eine eigene Meldegruppe anzuschalten und ueber dem FSD zu installieren.S. 5 · 2017
BlitzleuchteAn der Aussenwand des Objektes ist in unmittelbarer Naehe des Hauptzugangs und des FSD eine gelbe Blitzleuchte zu installieren, die bei BMA-Ausloesung aufleuchtet. Das Verloeschen darf nur bei Ruecksetzung am FBF erfolgen.S. 5 · 2017
MelderkennzeichnungNicht sichtbare Melder sind mit einem roten Punkt (50-100 mm Durchmesser) dauerhaft zu markieren. Melder- und Meldergruppennummer sind an der Revisionsklappe und ggf. an der Parallelanzeige sowie am Befestigungspunkt des Melders anzubringen.S. 6 · 2017
Laufkarten – FormatLaufkarten sind gemaess DIN 14675 Anlage K herzustellen. Sie sind zusammen mit FBF und FAT in einem gemeinsamen Gehaeuse zu integrieren.S. 4, 5 · 2017
Feuerwehrplan (DIN 14095)Ein Feuerwehrplan gemaess DIN 14095 ist zu fertigen und in der geforderten Anzahl zu uebergeben, davon einmal zur Hinterlegung an der Erstinformationsstelle. Zusaetzlich ist er einmal im elektronischen Format (vorzugsweise PDF) der Brandschutzdienststelle zu uebergeben. Laufkarten und Feuerwehrplan sind mit der zustaendigen Brandschutzdienststelle im Entwurf abzustimmen.S. 4, 5 · 2017
Abnahme und AbstimmungDas BMA-Konzept nach DIN 14675 ist vor Baubeginn in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen; als Nachweis gilt das Formular aus Anlage 1. Ein Abnahmetermin ist mindestens 10 Arbeitstage vorher mit der zustaendigen Brandschutzdienststelle zu vereinbaren. Bei erheblichen Maengeln oder Nichterfuellung der Anforderungen kann die Inbetriebnahme der UeE verweigert werden.S. 4, 6, 7 · 2017
InstandhaltungFuer jede aufgeschaltete BMA ist ein Wartungs- und Instandhaltungsvertrag abzuschliessen. Wartungen und Inspektionen sind fortlaufend in einem Betriebsbuch zu dokumentieren, das jederzeit einsehbar an der technischen BMZ zu hinterlegen ist. Revisionsalarme sind nur in Abstimmung mit der Regionalleitstelle 'Lausitz' zulassig.S. 3, 8 · 2017
Kosten und GebührenErstabnnahme und Wiederholungspruefungen, die wegen Nichterfuellung der Anschlussbedingungen erforderlich werden, koennen dem Betreiber nach der jeweiligen Gebuehrensatzung in Rechnung gestellt werden. Bei Fehlalarmen kann der Betreiber nach Paragraph 45 Abs. 1 Ziffer 8 BbgBKG zum Kostenersatz gegenueber dem Aufgabentraeger verpflichtet werden.S. 7 · 2017

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

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Stadt Cottbus – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 57 Abs. 1 BbgBO)
Stadt Cottbus – Brandschutzdienststelle (§ 32 BbgBKG)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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