Stadt Frankfurt (Oder) (kreisfrei)
QUELLE · TAB Feuerwehr Frankfurt (Oder) (Frankfurt (Oder)) – Ausgabestand 2010-02-28
Festlegungen nach Thema
AufschaltungEine Aufschaltung auf die Empfangsanlage der Feuerwehr Frankfurt (Oder) erfolgt nur, wenn die BMA die normativen Anforderungen (VDE 0800, VDE 0833, EN 54/DIN 14675 u. a.) vollständig erfüllt. Die Feuerwehr behält sich vor, die Aufschaltung von der Einhaltung dieser TAB abhängig zu machen.S. 2 · 2010
AlarmempfangsstelleAlarmempfangsstelle ist die Leitstelle 'Oderland'. Revisionsalarme sind nur in Abstimmung mit der Leitstelle 'Oderland' zulässig.S. 4 · 2010
ÜbertragungseinrichtungDie Übertragungseinrichtung umfasst Primärleitung, Hauptmelder, Standleitung der Telekom, Hauptmelderzentrale in der Feuerwehr sowie Wählverbindung ISDN mit Funkteil. Installation erfolgt durch den Konzessionär (Bosch Telekom) nach Absprache mit der Feuerwehr. Abschaltungen wegen Wartung sind über die Leitstelle 'Oderland' zu veranlassen.S. 2, 4 · 2010
Feuerwehrzugang / Standort BMZDurch technische Lösungen, z. B. einen Feuerwehrschlüsselkasten gemäß Festlegungen der Feuerwehr Frankfurt (Oder), ist die Zugänglichkeit für die Feuerwehr zum Grundstück, zu den Gebäuden und zu Räumen mit automatischen Meldern jederzeit und ohne Verzögerung sicherzustellen.S. 3 · 2010
12 weitere Themen aufklappen →
Feuerwehr-InformationszentraleFBF, FAT und Laufkarten sind in einem Feuerwehr-Informations- und Bediensystem (FIBS) zusammenzufassen und im Eingangsbereich des Objektes anzuordnen. Ist die BMZ für Einsatzkräfte nicht unverzüglich erreichbar, ist das FIBS im Bereich des Hauptzuganges anzubringen. Der Verschluss des FIBS hat grundsätzlich mit der Feuerwehrschließung zu erfolgen.S. 3 · 2010
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das Feuerwehrbedienfeld (FBF) ist Bestandteil des FIBS und im Eingangsbereich des Objektes unterzubringen. Das Verlöschen der Blitzleuchte darf nur bei Rücksetzung am FBF erfolgen.S. 3 · 2010
Feuerwehr-SchlüsseldepotIn der Nähe der Zufahrt bzw. Eingangstür ist ein FSD zu installieren, sofern keine ständig besetzte Stelle vorhanden ist. Das FSD ist gemäß VdS-Richtlinien auf die BMZ aufzuschalten und elektrisch zu überwachen. Es ist mit einem Schließzylinder der Feuerwehrschließung der Feuerwehr Frankfurt (Oder) auszustatten. Bei fehlendem Generalschlüssel darf die BMA nicht scharf geschaltet werden können.S. 3 · 2010
FreischaltelementEin VdS-zugelassenes Freischaltelement mit Vandalismusrosette kann vorhanden sein (fakultativ), um der Feuerwehr die Zwangsauslösung über die BMA zu ermöglichen. Es ist an eine eigene Meldegruppe anzuschalten und über dem FSD zu installieren.S. 4 · 2010
BlitzleuchteZur Kennzeichnung des äußeren Zugangs zur BMZ ist eine gelbe Blitz- oder Rundumkennleuchte anzubringen, die bei Brandalarm automatisch durch die BMA angesteuert wird. Das Verlöschen der Leuchte darf nur bei Rücksetzung am FBF erfolgen.S. 3 · 2010
MeldergruppenMeldelinien in waagerechten Ebenen sind auf ihre jeweiligen Brandabschnitte zu begrenzen.S. 4 · 2010
MelderkennzeichnungJeder Brandmelder ist mit Linien- und Meldernummer zu beschriften (Schema 1/1, 1/2, 2/1 ...). Druckknopfmelder werden innen hinter der Glasscheibe beschriftet, automatische Melder außen. Die Beschriftungsgröße richtet sich nach der Deckenhöhe, gute Lesbarkeit ist Pflicht.S. 4 · 2010
Laufkarten – FormatLaufkarten sind gemäß DIN 14675 Anlage K zu erstellen und doppelseitig im Format DIN A4 anzulegen. Laufkarten und Feuerwehrplan sind mit der zuständigen Brandschutzdienststelle im Entwurf abzustimmen.S. 4 · 2010
Feuerwehrplan (DIN 14095)Ein Feuerwehrplan gemäß DIN 14095 ist in der geforderten Anzahl (davon einmal Hinterlegung im FIBS) zu übergeben. Zusätzlich ist eine elektronische Version (vorzugsweise CorelDraw *.cdr oder PDF) der Brandschutzdienststelle zur Weiterbearbeitung zu überlassen. Die konkrete Stückzahl für die gedruckte Ausfertigung ist nicht explizit beziffert.S. 4 · 2010
Abnahme und AbstimmungDie Abnahme erfolgt nach DIN 14675 durch die Feuerwehr Frankfurt (Oder). Zum Abnahmetermin müssen ein Beauftragter des Betreibers und ein Mitarbeiter des Errichters anwesend sein; fehlt eine der Personen, wird die Abnahme kostenpflichtig verschoben. Ein Abnahmeprotokoll des Errichters ist der Feuerwehr zu übergeben. Bei Nutzungsänderungen ist eine erneute Abnahme erforderlich.S. 5 · 2010
InstandhaltungEs ist ein Wartungsvertrag mit einer anerkannten Wartungsfirma abzuschließen und bei der Abnahme vorzulegen. Die Instandhaltung muss den gesetzlichen Bestimmungen und anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Ein VdS-Kontrollbuch ist an der BMZ vorzuhalten.S. 2, 4 · 2010
Kosten und GebührenDie erste Abnahme ist kostenlos. Jeder weitere oder ergänzende Abnahmetermin ist kostenpflichtig nach der Entgeltordnung der Feuerwehr Frankfurt (Oder). Fehlalarme können nach § 45 Abs. 1 Ziffer 8 BbgBKG zum Kostenersatz führen; die Höhe richtet sich nach der jeweils gültigen Gebührensatzung.S. 3, 5 · 2010
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Stadt Frankfurt (Oder) – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 57 Abs. 1 BbgBO)
Stadt Frankfurt (Oder) – Brandschutzdienststelle (§ 32 BbgBKG)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
Kein Account erforderlich · läuft komplett lokal im Browser