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Landkreis Kassel

QUELLE · TAB Landkreis Kassel, Amt für Brand- und Katastrophenschutz, Vorbeugender Brandschutz (Landkreis Kassel) – Ausgabestand 2009-01
Festlegungen nach Thema
AufschaltungAufschaltung erfolgt zur Leitfunkstelle Kassel bei der Feuerwehr Kassel, im Regelfall über Fernsprechstandleitungen. Objekte in Naehebereich Stadt Kassel schalten direkt auf die Empfangseinrichtung an der Wolfhager Strasse auf; andere Orte ueber Netzknoten; Bereiche ohne Netzknoten in Abstimmung mit dem Amt fuer Brand- und Katastrophenschutz ueber Waehlgeraete. Konzessionsträger ist Siemens Building Technologies GmbH & Co. OHG, Kassel.S. 7, 20 · 2009
AlarmempfangsstelleAlarmempfangsstelle ist die Leitfunkstelle Kassel bei der Feuerwehr Kassel. Stoerungsmeldungen muessen bei nicht staendig besetzter Stelle ueber ein automatisches Waehl- und Uebertragungsgeraet (AWUG) an beauftragte Stellen (z. B. Notrufzentralen von GMA-Betreibern) weitergeleitet werden.S. 7, 10 · 2009
ÜbertragungseinrichtungDie UE muss DIN VDE 0833 entsprechen. Bei abweichenden Aufschaltmoeglichkeiten ist die Zustimmung des Amtes fuer Brand- und Katastrophenschutz erforderlich. Zwischen Betreiber und Empfangszentrale ist ein Anschlussvertrag abzuschliessen.S. 7, 8 · 2009
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer gewaltlose Feuerwehrzutritt zur BMZ und zu den Ueberwachungsbereichen ist durch ein FSD sicherzustellen. Der Weg vom Feuerwehrzugang zur BMZ ist fortlaufend mit DIN-4066-Schildern 'Brandmelderzentrale – BMZ' (105 x 297 mm) zu kennzeichnen. Abnahme erfolgt im Beisein des Amtes fuer Brand- und Katastrophenschutz.S. 8, 20 · 2009
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das Feuerwehrbedienfeld nach DIN 14661 ist im Aufstellraum der BMZ anzuordnen, mit Feuerwehrschliesssung (Profilhalbzylinder) zu sichern und in einer Montagehöhe von 1600 mm (+100/-200 mm) zu installieren.S. 8, 20 · 2009
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Wird die BMZ dezentral installiert, ist mindestens ein Feuerwehranzeigetableau (FAT) mit Klartextanzeigefeld im Feuerwehr-Zugangsbereich zu errichten. Das FAT ist ebenfalls in 1600 mm (+100/-200 mm) Hoehe zu installieren und mit Feuerwehrschliesssung zu sichern.S. 9, 21 · 2009
Feuerwehr-SchlüsseldepotEin FSD mit gueltiger VdS-Zulassung ist einzubauen; der Objektschluessel ist direkt zu ueberwachen (entgegen VdS-Richtlinie 2105). Der mitgelieferte Servicezylinder ist durch einen Profilhalbzylinder (max. 35 mm) der Objektschliesssung zu ersetzen. Einbauhoehe: 1000–1400 mm Oberkante Fertigfussboden.S. 12, 21 · 2009
FreischaltelementEin VdS-zugelassenes Freischaltelement (FSE) ist an gut erreichbarer Stelle fuer die Feuerwehr einzubauen. Einbauhoehe: 2000 mm Oberkante Fertigfussboden. Das FSE verwendet die Feuerwehrschliesssung.S. 12, 21 · 2009
BlitzleuchteAm Feuerwehrzugang ist eine gelbe Kennleuchte (Dreh- oder Blitzleuchte, stehend oder haengend) zu installieren, die bei Ausloesen der UE aktiviert wird. Standort in Abstimmung mit dem Amt fuer Brand- und Katastrophenschutz so waehlen, dass sie aus der Anfahrtrichtung der Feuerwehr sichtbar ist.S. 9 · 2009
MeldergruppenPro Meldergruppe duerfen maximal 32 automatische Brandmelder zusammengefasst werden. Nichtautomatische Melder sind in eigenen Meldergruppen mit nicht mehr als 10 Meldern zu fuehren. Nichtautomatische und automatische Melder duerfen nicht in einer gemeinsamen Meldergruppe dargestellt werden.S. 16 · 2009
MelderkennzeichnungMeldergehaeuse duerfen nur dann mit 'Feuerwehr' in Rot RAL 3000 beschriftet sein, wenn eine Uebertragungseinrichtung ausgeloest wird. Ohne UE-Aufschaltung ist nur die Beschriftung 'Hausalarm' mit blauer Farbkennzeichnung RAL 5005 zulaessig. Platten von Doppelboeden oder Unterdecken mit dahinter montierten Meldern sind durch einen roten Punkt (mindestens 50 mm Durchmesser) dauerhaft zu kennzeichnen.S. 15, 16 · 2009
Laufkarten – FormatFeuerwehrlaufkarten sind gemaess DIN 14675 Anhang K zu erstellen. Das Depot ist mit DIN-4066-Schild 'Feuerwehrlaufkarten' (mindestens 105 x 297 mm) dauerhaft zu kennzeichnen und in 1200 mm Hoehe anzubringen. Das Dokument zeigt Mustervorlagen im Hochkantformat (Vorder- und Rueckseite).S. 11, 21, 24, 25 · 2009
Laufkarten – Anzahl und AblageJe Meldergruppe ist mindestens eine gesonderte Feuerwehrlaufkarte erforderlich. Bei mehr als 50 Meldergruppen muss bei Alarm eine rote Leuchtanzeige ueber der betreffenden Laufkarte aufleuchten.S. 11 · 2009
Laufkarten – AktualisierungBei Aenderungen der Anlagenstruktur oder baulichen Veraenderungen mit Auswirkung auf die Melderbereiche sind die Laufkarten unverzueglich zu korrigieren und im Kartendepot auszutauschen. Der Betreiber ist fuer die Aktualisierung und Vollstaendigkeit verantwortlich.S. 7, 11 · 2009
Feuerwehrplan (DIN 14095)Ein Feuerwehrplan ist als separater Ordner zu fuehren und beim Abnahmetermin vorzulegen. Naehere Anforderungen an Inhalt und Format des Feuerwehrplans werden im Dokument nicht ausdruecklich geregelt.S. 14, 23 · 2009
Abnahme und AbstimmungDer Abnahmetermin ist dem Amt fuer Brand- und Katastrophenschutz mindestens 14 Tage vorher mitzuteilen. Die Abnahme erfolgt im Beisein des Amtes fuer Brand- und Katastrophenschutz und erfordert vollstaendige Planungsunterlagen, maegelfreie Sachverstaendigenabnahme (Kopie), Vertragsunterlagen (Wartungs- und Stoerweiterleitungsvertrag), DIN-14675-Zertifikate, Brandschutzordnung, Musterlaufkarte und Feuerwehrplaene.S. 7, 23 · 2009
InstandhaltungFuer den Anschluss an die Leitstelle ist ein Wartungsvertrag mit dem Errichter oder einer gleichwertigen Firma abzuschliessen, der Pruefungen nach DIN VDE 0833 beinhaltet. Eine Kopie der Wartungsnachweise (mindestens jaehrlicher Sammelnachweis) ist dem Amt fuer Brand- und Katastrophenschutz unaufgefordert zuzustellen.S. 22 · 2009
SonstigesBMA mit mehr als 50 Meldergruppen sind mit einer Registriereinrichtung (z. B. Protokolldrucker) auszustatten, die Alarme, Abschaltungen und Stoerungen mit Datum und Uhrzeit erfasst; Einzelheiten sind in Abstimmung mit dem Amt fuer Brand- und Katastrophenschutz festzulegen. Nur VdS-zugelassene Brandmeldesysteme sind zulaessig.S. 9 · 2009

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

Mit PlanWerke planen

Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

Projekt anlegen
ZUSTÄNDIGE STELLEN
Kreisausschuss des Landkreises Kassel – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 60 Abs. 1 Nr. 1 HBO)
Brandschutzdienststelle des Landkreises Kassel – Leitung Kreisbrandinspektor:in (§ 4 Abs. 2 HBKG)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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Anforderungen kennen — und direkt danach planen.

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