Stadt Offenbach am Main (kreisfrei)
QUELLE · TAB Feuerwehr Offenbach a. M. (Offenbach am Main) – Ausgabestand 2004-02
Festlegungen nach Thema
AufschaltungBauaufsichtlich geforderte Brandmeldeanlagen sind bei der Feuerwehr Offenbach aufzuschalten. Einbau und konzessionärer Betrieb der Übertragungsanlage bedürfen einer Abstimmung mit der Feuerwehr Offenbach am Main.S. 3 · 2004
ÜbertragungseinrichtungAn die Brandmeldezentrale wird eine Übertragungseinrichtung angeschlossen, die Meldungen über die Übertragungswege des Konzessionärs zur Feuerwehr überträgt. Der Anschluss bedarf einer vertraglichen Regelung mit dem Konzessionär. Die Handauslösung der Übertragungseinrichtung ist im Handbereich der Anzeige- und Bedieneinrichtung für die Feuerwehr zu montieren.S. 3, 5 · 2004
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer gewaltlose Zutritt für die Feuerwehr zum Feuerwehrbedienplatz und zu den Überwachungsbereichen muss im Alarmfall jederzeit sichergestellt sein. Ist keine ständig besetzte Stelle vorhanden, kann dies über ein FSD 3 (nach DIN 14675/A2) erfolgen. Für das FSD 3 ist ausschließlich ein Umstellschloss mit der Schließung 'Offenbach' der Firma Kruse zulässig; der Standort ist in Abstimmung mit der Feuerwehr Offenbach festzulegen.S. 7, 8 · 2004
Feuerwehr-InformationszentraleEin Lageplantableau ist zu installieren, wenn die Gegebenheiten des Objektes dies erfordern. Es zeigt den vereinfachten Grundriss mit Zugängen, Treppen, Fluren, Meldergruppen-Standorten und Feuerwehrzu-/-umfahrten, lagerichtig aufgestellt. Lampenfarben: Rot für nichtautomatische Brandmelder, Gelb für automatische Brandmelder, Blau für Löschanlagen, Weiß für Geschossanzeige, Grün für Standort der Brandmelde-/Unterzentralen. Die Ausführungsplanung ist vor der Fertigung in Abstimmung mit der Feuerwehr Offenbach abzustimmen.S. 5, 6 · 2004
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Für jede BMA ist ein Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) und ein Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT) vorzusehen; beides muss ohne Verzögerung zugänglich sein. Das Schloss des FBF ist mit einem Schließzylinder mit Feuerwehrschließung auszuführen. Die Anzeige- und Bedieneinrichtung ist im Regelfall im Haupteingangsbereich einzurichten und mit einem Schild nach DIN 4066 ('BMZ') zu kennzeichnen.S. 4, 5 · 2004
Feuerwehr-SchlüsseldepotFür das FSD 3 ist ausschließlich ein Umstellschloss mit Schließung 'Offenbach' der Firma Kruse zulässig. Einbau, Betrieb und Instandhaltung richten sich nach VdS-Richtlinie 2105. Im hinteren Teil des FSD 3 ist ein Halbzylinder der Objektschließung einzubauen; der Generalhauptschlüssel ist darin zu sichern. Der Einbau des Umstellschlosses erfolgt im Beisein der Feuerwehr.S. 8, 9 · 2004
FreischaltelementZur manuellen Auslösung der Außentürsicherung des FSD 3 ist ein VdS-zugelassenes Freischaltelement (FSE) mit Feuerwehrschließung einzubauen.S. 8 · 2004
BlitzleuchteAm Feuerwehrzugang zum Feuerwehrbedienplatz ist eine gelbe Kennleuchte zu installieren, die bei Auslösung der Übertragungseinheit aktiviert wird. Zulässig sind Dreh- oder Blitzleuchten. Der Standort ist so zu wählen, dass die Leuchte aus der Anfahrtrichtung der Feuerwehr sichtbar ist.S. 4 · 2004
MeldergruppenJe Meldergruppe ist mindestens eine gesonderte Meldergruppenkarte anzulegen; die Kartei muss sofortigen Zugriff ermöglichen und gegen unbefugten Zugriff gesichert sein.S. 6 · 2004
Laufkarten – FormatFeuerwehrlaufkarten müssen mindestens im Format DIN A4 und eingeschweißt (laminiert) vorliegen.S. 9 · 2004
Laufkarten – SymbolikBildzeichen und Kennzeichen auf den Meldergruppenkarten sind gemäß DIN 14095 und DIN 14034 farbig darzustellen. Die Vorderseite zeigt vereinfachten Grundriss mit Standort des FBP, Zugang zum Überwachungsbereich, Melderarten/-anzahl und Raumbezeichnung. Die Rückseite zeigt den Teilausschnitt des Meldebereichs mit Zugängen und standortgenauem Eintrag der Brandmelder mit Meldergruppen- und Meldernummern.S. 6, 7 · 2004
Laufkarten – Anzahl und AblageJe Meldergruppe ist mindestens eine gesonderte Meldergruppenkarte erforderlich. Bei Anlagen mit mehr als 50 Meldergruppen muss bei Alarm über der betreffenden Karte eine rote Leuchtanzeige aufleuchten.S. 6 · 2004
Laufkarten – AktualisierungBei digitalen Meldergruppenkarteien sind die Karten im Alarmfall farbig auszudrucken. Zusätzlich ist am Feuerwehrbedienplatz eine Handakte mit dem kompletten Satz aktueller Ausdrucke jeder Meldergruppe zu hinterlegen. Muster der Meldergruppenkartei sind der Feuerwehr Offenbach zur Zustimmung vorzulegen.S. 7 · 2004
Abnahme und AbstimmungZur mängelfreien Endabnahme/Inbetriebnahme sind folgende Nachweise erforderlich: TÜV- oder Sachverständigenbestätigung über mängelfreie BMA, Kopie des Wartungsvertrags, Kopie des Vertrags über Störungsmeldungsübertragung, vorhandene und nutzbare Feuerwehrlaufkarten (mind. DIN A4, eingeschweißt) sowie eingebaute Feuerwehrschließzylinder. Nach Aufschaltung durch den Konzessionär führt die Feuerwehr Offenbach eine abschließende Funktionsüberprüfung durch.S. 9 · 2004
InstandhaltungFür die BMA ist ein Wartungsvertrag mit einer zertifizierten Wartungsfirma abzuschließen. Bei Eigenwartung ist die Fachkunde nachzuweisen. Prüfberichte und Bescheinigungen sind vom Betreiber aufzubewahren und auf Verlangen vorzulegen (gemäß HauPrüfVO).S. 8, 9 · 2004
SonstigesAlarmierungsanlagen zum Auslösen eines Räumungsalarms unterliegen nicht den Anforderungen an Brandmeldeanlagen und sind nach dem gesonderten Merkblatt 'Alarmierungsanlagen' zu errichten.S. 8 · 2004
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Gemeindevorstand der Stadt Offenbach am Main – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 60 Abs. 1 Nr. 1 HBO)
Stadt Offenbach am Main – Brandschutzdienststelle/Feuerwehr (§ 3 Abs. 3, § 16 Abs. 1 HBKG)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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