Schwalm-Eder-Kreis
QUELLE · TAB Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises, Fachbereich 37 - Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen (Schwalm-Eder-Kreis) – Ausgabestand 2009-05-15
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung erfolgt auf die Zentrale Leitstelle des Schwalm-Eder-Kreises. Der Aufschalttermin ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle mit dem Konzessionaer, dem Fachbereich Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen sowie der zustaendigen Feuerwehr zu vereinbaren. Voraussetzung sind u.a. maengelfreie Sachverstaendigenabnahme, Wartungsvertrag, Stoerweiterleitungsvertrag, Zertifikate nach DIN 14675 und vollstaendige Planungsunterlagen.S. 11 · 2009
AlarmempfangsstelleAlarmempfangsstelle ist die Zentrale Leitstelle des Schwalm-Eder-Kreises.S. 2 · 2009
ÜbertragungseinrichtungDie Uebertragungseinrichtung fuer Brandmeldungen ist ueber das zugelassene Uebertragungssystem des Konzessionaers (zum Zeitpunkt der Ausgabe: Fa. Siemens Building Technologies GmbH & Co. OHG, Kassel) auf die Zentrale Leitstelle aufzuschalten. Zwischen Betreiber und Konzessionsnehmer ist ein Vertrag erforderlich; Ausnahmen sind in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle moeglich.S. 2 · 2009
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer gewaltlose Zutritt zur BMZ und zu den Ueberwachungsbereichen ist im Alarmfall jederzeit sicherzustellen, entweder durch staendige Besetzung oder durch Generalschluessel im FSD. Bei gesicherten Tueren, die sich nicht mit dem Generalschluessel oeffnen lassen, ist automatische Freischaltung bei BMA-Auslosung erforderlich.S. 4, 5 · 2009
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Feuerwehr-InformationszentraleBMZ, FAT, Feuerwehr-Laufkarten, UE und Feuerwehrbedienfeld sollen eine Einheit bilden und in einer Feuerwehr-Informationszentrale (FIZ) zusammengefasst sein. Abgesetzte Installation ist nur mit Einvernehmen des Fachbereichs Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen zulaessig. BMZ duerfen nicht in notwendigen Treppenhaeusern untergebracht werden.S. 2 · 2009
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Die BMZ ist mit einem Feuerwehrbedienfeld nach DIN 14661 auszustatten. Die Feuerwehrschliesssung des Bedienfeldes ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle (oetrlich zustaendige Gemeindefeuerwehr) festzulegen.S. 2 · 2009
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Ein Feuerwehranzeigetableau (FAT) ist Bestandteil der FIZ. Die Standorte der Auslösestellen sind im Lageplantableau durch farbige Lampen darzustellen: Rot fuer nicht automatische Brandmelder, Gelb fuer automatische Brandmelder, Blau fuer selbsttaetige Loeschanlagen, Weiss fuer Geschossanzeigen, Gruen fuer den Standort der BMZ bzw. Unterzentralen. Die Ausfuehrungsplanung ist vor der Fertigung dem Fachbereich Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen zur Zustimmung vorzulegen.S. 3 · 2009
Feuerwehr-SchlüsseldepotWenn keine staendig besetzte Stelle vorhanden ist, ist ein Feuerwehrschlüsseldepot (FSD 3 nach DIN 14675) einzubauen, das staendig zu beheizen ist. Die Schliessung erfolgt mit einem Umstellschloss der Fa. Kruse; die Freigabe ist schriftlich beim Fachbereich Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen zu beantragen.S. 4 · 2009
FreischaltelementEin Freischaltelement (FSE) kann an einer fuer die Feuerwehr gut erreichbaren Stelle verlangt werden, um im Bedarfsfall die BMA nachtraeglich ausloesen zu koennen.S. 4 · 2009
BlitzleuchteAm Feuerwehrzugang ist mindestens eine gelbe Kennleuchte zu installieren, die bei Auslosung der UE aktiviert wird. Zulaessig sind netzunabhaengige Dreh- oder Blitzleuchten (12V oder 24V), stehend oder haengend. Die Standorte sind so zu waehlen, dass die Leuchte aus der Anfahrrichtung sichtbar ist. Die Standorte sind in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 3 · 2009
MeldergruppenIn einer Meldergruppe duerfen maximal 32 automatische Brandmelder zusammengefasst werden. Fuer nicht automatische Brandmelder sind eigene Meldergruppen mit nicht mehr als 10 Meldern vorzusehen. Bei Sprinkleranlagen ist je Nass- bzw. Trocken-Alarmventil eine eigene Meldergruppe zu installieren.S. 7, 8 · 2009
MelderkennzeichnungPlatten von Doppelboeden oder abgehaengten Unterdecken, hinter denen automatische Brandmelder montiert sind, sind durch einen roten Punkt (Mindestgroesse 50 mm Durchmesser) dauerhaft zu kennzeichnen. Bodenplattenheber sind am Zugang zum Melderbereich griffbereit und gegen unbefugtes Entnehmen gesichert vorzuhalten sowie mit der Aufschrift 'Feuerwehr' dauerhaft zu kennzeichnen.S. 8 · 2009
Laufkarten – FormatDie Ausfuehrung der Laufkarten muss DIN 14675 Anhang K entsprechen. Kein weiteres Format (z.B. A3, Laminierung) wird im Dokument spezifiziert.S. 4 · 2009
Laufkarten – Anzahl und AblageJe Meldergruppe ist mindestens eine gesonderte Laufkarte erforderlich. Bei BMA mit mehr als 50 Meldergruppen muss bei Alarm ueber der betreffenden Laufkarte eine rote Leuchtanzeige aufleuchten. Bei Sprinkleranlagen ist je Stroemungsmelder eine eigene Laufkarte erforderlich.S. 4, 8 · 2009
Laufkarten – AktualisierungEinzelheiten zu Feuerwehr-Laufkarten, einschliesslich etwaiger Aktualisierungsanforderungen, sind in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle des Schwalm-Eder-Kreises festzulegen. Das Dokument macht dazu keine weiteren konkreten Vorgaben.S. 3 · 2009
Feuerwehrplan (DIN 14095)Feuerwehrplaene sind als Voraussetzung fuer die Aufschaltung beizubringen (Kopien). Inhaltliche Anforderungen an die Feuerwehrplaene werden im Dokument nicht naeher spezifiziert.S. 11 · 2009
Abnahme und AbstimmungVor der ersten Inbetriebnahme ist die BMA durch bauaufsichtlich anerkannte Sachverstaendige nach HausPrüfVO pruefen und abnehmen zu lassen. Der Pruefbericht ist der Bauaufsichtsbehoerde und dem Fachbereich Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen vorzulegen. Die Brandschutzdienststelle behaelt sich weitere Pruefungen vor. Die Einweisung der oertlich zustaendigen Feuerwehr in die Funktionsweise der BMA ist erforderlich.S. 10, 11 · 2009
InstandhaltungFuer den Anschluss an die Leitstelle ist ein Wartungsvertrag mit dem Errichter oder einer nach DIN 14675 zertifizierten Fachfirma abzuschliessen, der Pruefungen nach DIN VDE 0833 Teil 1 Abschnitte 4 und 5 beinhaltet. Bei Eigenwartung ist die Zertifizierung nach DIN 14675 nachzuweisen. Prüfungen und Wartungsarbeiten, bei denen Brandmelder zeitweise ausser Kraft gesetzt werden, duerfen nur bei staendiger Besetzung der BMZ durch eine eingewiesene Person erfolgen.S. 10, 11 · 2009
Kosten und GebührenDas Dokument enthaelt keine Angaben zu Kosten oder Gebuehren fuer die Aufschaltung oder Abnahme.2009
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 60 Abs. 1 Nr. 1 HBO)
Brandschutzdienststelle des Schwalm-Eder-Kreises – Leitung Kreisbrandinspektor:in (§ 4 Abs. 2 HBKG)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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