Zum Inhalt springen
Viewer öffnenkostenlos

Wetteraukreis

QUELLE · TAB Der Kreisausschuss des Wetteraukreises, Fachdienst Gesundheit und Gefahrenabwehr, Brand- und Katastrophenschutz (Wetteraukreis) – Ausgabestand 2022-08
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDer Termin zur Aufschaltung der BMA auf die Brandmeldeempfangszentrale ist mindestens 10 Arbeitstage vorher schriftlich bei der Fachstelle zu beantragen; Voraussetzung ist die vorherige Vorlage der Feuerwehrplaene und weiterer Unterlagen. Zum Termin muss der Konzessionaer bzw. der zertifizierte Errichter der Uebertragungseinrichtung anwesend sein.S. 13, 14 · 2022
AlarmempfangsstelleDer Fernalarm der BMA wird ueber die Alarmuebertragungseinrichtung auf die Haupt-Clearing-Leitstelle des vom Wetteraukreis beauftragten Konzessionaers (Bosch Sicherheitssysteme GmbH) und von dort auf die Alarmempfangseinrichtung der Zentralen Leitstelle des Wetteraukreises aufgeschaltet. Zwischen Betreiber, Kreisausschuss und Konzessionaer ist eine vertragliche Regelung zwingend erforderlich.S. 9 · 2022
ÜbertragungseinrichtungDie Alarmuebertragungsanlage muss mindestens der Kategorie DP3 (dual path 3) nach Tabelle 1 der DIN EN 50136-1 (VDE 0830-5-1) entsprechen.S. 4 · 2022
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer Feuerwehrzugang zur FIZ ist mit mindestens einer gelben Kennleuchte zu kennzeichnen, die bei Ausloesung der Uebertragungseinrichtung aktiviert wird; ihr Standort muss aus der Hauptanfahrrichtung der Feuerwehr sichtbar sein und ist mit der Fachstelle abzustimmen. Der gewaltlose Zutritt fuer die Feuerwehr ist ueber ein Feuerwehrschluesseldepot (FSD Kat. 3 nach DIN 14675) sicherzustellen; Objektschluessel werden von der Feuerwehr nicht angenommen.S. 6 · 2022
14 weitere Themen aufklappen →
Feuerwehr-InformationszentraleDie FIZ bildet den Feuerwehranlaufpunkt und muss ein Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) nach DIN 14661, ein Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT) nach DIN 14662 sowie Feuerwehrlaufkarten mindestens zweifach vorhalten; die genaue Anzahl kann in Abstimmung mit der zustaendigen Brandschutzdienststelle abweichen. Bei vorhandener Gebaeudefunkanlage ist zusaetzlich ein Feuerwehr-Gebaeudefunkbedienfeld (FGB) nach DIN 14663 vorzusehen; Sprachalarmierungs-Einsprechstellen sind ebenfalls in der FIZ unterzubringen.S. 8 · 2022
Die FIZ soll nicht in notwendigen Treppenraeumen, jedoch unmittelbar in der Naehe des Grundstuecks-/Feuerwehrzugangs untergebracht werden; Ausnahmen sind schriftlich mit der Fachstelle abzustimmen. Bei ausgedehnten Objekten koennen mehrere FIZ erforderlich sein, ebenfalls in Abstimmung mit der Fachstelle.S. 8 · 2022
Die FIZ ist dauerhaft mit einem Schild 'FIZ' nach DIN 4066 in Mindestgroesse 105 x 297 mm zu kennzeichnen; befindet sich die FIZ nicht unmittelbar am Feuerwehrzugang, ist der Weg dorthin mit Hinweisschildern 'FIZ' und Richtungspfeilen nach DIN 4066 zu kennzeichnen.S. 9 · 2022
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Die am Feuerwehr-Bedienfeld abschaltbaren bzw. automatisch ausloesenden Brandfallsteuerungen sind in einer dauerhaften Liste auf oder in der Naehe des FBF sichtbar darzustellen.S. 8 · 2022
Feuerwehr-SchlüsseldepotIm Feuerwehrschluesseldepot (Typ FSD 3 nach DIN 14675) sind mindestens zwei Generalschluessel der Liegenschaft zu hinterlegen; die genaue Anzahl der Gebaeudeschliessungen ist mit der Fachstelle abzustimmen. Bei elektromechanischen/elektronischen Schliessanlagen sind im FSD mindestens zwei ueberwachte mechanische Profilhalbzylinder-Schluessel zu hinterlegen und ab dem FSD eine Doppelschliessung bis zum FIZ vorzusehen.S. 6, 7 · 2022
Feuerwehrschliessungen fuer FIZ, FSD und FSE sind vom Betreiber/Errichter zu beschaffen; die benoetigte Anzahl ist mindestens 6 Wochen vor geplanter Inbetriebnahme formlos schriftlich bei der Fachstelle zu beantragen. Nach Freigabebescheinigung koennen die Schliessungen ueber die dort genannte Bezugsquelle bestellt werden; sie werden vom Lieferanten ausschliesslich an die Fachstelle ausgehaendigt und bei Inbetriebnahme durch die Fachstelle angeliefert.S. 8 · 2022
FreischaltelementBei Verwendung von Zugangskarten ist zusaetzlich zur Hinterlegung von mindestens zwei Generalkarten im FSD ein Freischaltelement (FSE) an einer fuer die Feuerwehr gut erreichbaren Stelle zur nachtraeglichen Ausloesung der BMA zu installieren; Ausnahmen beduerfen schriftlicher Einzelfallabstimmung mit der Fachstelle.S. 7 · 2022
BlitzleuchteAn jedem Feuerwehrzugang ist mindestens eine gelbe Kennleuchte zu installieren, die bei UE-Ausloesung aktiviert wird; bei Campusanlagen mit mehreren ueberwachten Gebaeuden koennen aufgrund oertlicher Besonderheiten weitere Kennleuchten verlangt werden.S. 6 · 2022
MeldergruppenBei BMA mit mehr als 50 Meldergruppen sind die Feuerwehrlaufkarten mit roten Lampen oder Leuchten als Gruppeneinzelanzeige auszustatten. Registrierdrucker muessen Alarme, Abschaltungen und Stoerungen mit Datum und Uhrzeit erfassen; weitergehende Anforderungen sind mit der Fachstelle abzustimmen.S. 9 · 2022
MelderkennzeichnungAutomatische Brandmelder in Zwischendecken sind so zu kennzeichnen, dass die Beschriftung aus Laufrichtung der Feuerwehrlaufkarte erkennbar ist, ausreichend gross neben dem Sockel bzw. an der Revisionsoeffnung; alternativ ist eine Kennzeichnung mit weissen Stromkreisbezeichnungsschildern mit roter Beschriftung nach DIN 1450 zulaessig. Revisionsoeffnungen unter solchen Meldern muessen mindestens 0,60 x 0,60 m gross sein.S. 12 · 2022
Laufkarten – FormatJe Meldergruppe ist ein Brandmelderlageplan (Laufkarte) im Format DIN A3 in zweifacher Ausfertigung griffbereit im FIZ vorzuhalten; Abweichungen vom Format sind vor Erstellung mit der Fachstelle abzustimmen. Die Karten sind im Laufkartendepot an der BMZ mit Mindestgroesse B 800 x H 560 x T 80 mm verschlossen unterzubringen.S. 9 · 2022
Bei mehr als 200 Meldergruppen koennen anstelle der Papierlaufkarten elektronische Informationssysteme mit automatischem Ausdruck (Duplex-Farblaserdrucker, mindestens DIN A3, wasserfest, eigenstaendiges Netzwerk, USV-gestuetzt, eigene Netzsicherung, Festanschluss) eingesetzt werden; ein Satz Laufkarten ist zusaetzlich laminiert in einem Ordner zu hinterlegen. Alle Stoerungsmeldungen des Systems (z. B. Papierstau, Tonermangel, Netzausfall) sind an eine staendig besetzte Stelle weiterzuleiten.S. 10 · 2022
Laufkarten – Anzahl und AblageKommen mehr als 50 Melderlaufkarten zum Einsatz, ist ein Laufkartendepot mit optischer LED-Kennzeichnung der ausloesenden Melderlinie einzubauen.S. 9 · 2022
Feuerwehrplan (DIN 14095)Fuer Objekte mit BMA sind Feuerwehrplaene nach DIN 14095 anzufertigen und der Fachstelle zur Freigabe vorzulegen; die Freigabe ist kostenpflichtig gemaess Gebuehrensatzung. Art und Anzahl der Papier- und Datentraegerausfertigungen werden von der Fachstelle bei der Freigabe mitgeteilt.S. 11 · 2022
Abnahme und AbstimmungVor Erstinbetriebnahme ist die BMA durch nach der Hessischen Pruefberechtigten- und Pruefsachverstaendigenverordnung anerkannte Pruefsachverstaendige zu pruefen und abzunehmen; der Pruefbericht nach der Technischen Pruefverordnung ist der Bauaufsichtsbehoerde und der Fachstelle vorzulegen. Dieselben Anforderungen gelten fuer wiederkehrende Pruefungen.S. 13 · 2022
InstandhaltungFuer den Anschluss der BMA an die Brandmeldeempfangszentrale ist ein Wartungsvertrag mit dem Errichter oder einer nach DIN 14675 zertifizierten Fachfirma erforderlich, der Pruefungen nach DIN VDE 0833 Teil 1 Abschnitt 4 und 5 umfasst; bei Eigenwartung ist die Fachkunde (Zertifizierung nach DIN 14675) der zustaendigen Personen nachzuweisen.S. 13 · 2022
Kosten und GebührenDer Betreiber der BMA traegt saemtliche Kosten fuer Betrieb und Instandhaltung seiner Anlage und muss auf Verlangen der Fachstelle notwendige Aenderungen auf eigene Kosten vornehmen lassen. Leistungen der Fachstelle Brand- und Katastrophenschutz sind gemaess der jeweils gueltigen Gebuehrensatzung kostenpflichtig, ebenso die Freigabe der Ausfuehrungsplanung.S. 5 · 2022
Kosten fuer Feuerwehreinsaetze im Zusammenhang mit der BMA richten sich nach der Gebuehrensatzung der jeweils zustaendigen Stadt oder Gemeinde als Traegerin des abwehrenden Brandschutzes.S. 5 · 2022
SonstigesIm Bereich der FIZ ist eine Sicherheitsbeleuchtung in Bereitschaftsschaltung mit mindestens 1 Lux an den Bedieneinheiten und einem Funktionserhalt von mindestens 120 Minuten zu installieren.S. 8 · 2022
Die Brandmelderzentrale (BMZ) ist mit einer FIZ auszustatten und muss gemaess MLAR einen Funktionserhalt von mindestens 30 Minuten fuer sich und die zugehoerigen Uebertragungsanlagen aufweisen; sie ist brandschutztechnisch mindestens F30 von fremden Anlagen abzutrennen. Bei Unterbringung in Schrank oder Raum sind die Tueren abschliessbar und mit einem Schild 'Brandmelderzentrale'/'BMZ' nach DIN 4066 (mind. 105 x 297 mm) zu kennzeichnen.S. 9 · 2022
Ob und in welchem Umfang ein Feuerwehr-Lageplantableau erforderlich ist, richtet sich nach der Baugenehmigung und/oder ist mit der Fachstelle abzustimmen; Meldergruppen sind darin farblich gekennzeichnet (rot Handfeuermelder, gelb automatische Brandmelder, blau selbsttaetige Loeschanlagen, weiss Geschossanzeigen, gruen Standort der BMZ/Unterzentralen), und die Ausfuehrungsplanung ist vor Fertigung zur Freigabe vorzulegen.S. 10 · 2022
Optische Signalgeber koennen bei erhoehtem Hintergrundlaerm oder bestimmten Nutzungen (z. B. Krankenhaus, Altenpflege, Beherbergungsbetriebe) nach DIN EN 54-23 gefordert werden und sind mit dauerhaften Hinweisschildern 'Feueralarm/Fire Alarm' nach DIN 4066 zu kennzeichnen; die schriftliche Abstimmung mit der Fachstelle ist in jedem Fall erforderlich.S. 11 · 2022
Bei Sprinkleranlagen ist je Alarmventil eine eigene Meldergruppe mit zugehoeriger Feuerwehrlaufkarte zu erstellen, bei mehrgeschossigen Nassanlagen je Geschoss ein Stroemungsmelder; Stroemungsmeldungen duerfen die Uebertragungseinrichtung nicht ausloesen, sondern nur einen oertlichen Alarm bewirken. Bei Gasloeschanlagen ist der Fachstelle vorab ein Sicherheitskonzept vorzulegen und ebenfalls eine eigene Feuerwehrlaufkarte zu erstellen.S. 12, 13 · 2022
Werden durch die BMA Brandfallsteuerungen weiterer Gewerke ausgeloest (z. B. Aufzuege, Alarmierungsanlagen), ist eine gewerkuebergreifende Schnittstellenpruefung erforderlich, deren Ergebnis in einem Pruefprotokoll eines Pruefsachverstaendigen zu dokumentieren ist.S. 14 · 2022
Die oertlich zustaendige Feuerwehr ist vor Inbetriebnahme der Aufschaltung in die Standorte der Feuerwehrperipherie/FIZ und die objektspezifischen Gegebenheiten einzuweisen.S. 14 · 2022
Der Betreiber muss geschultes Betriebspersonal als 'eingewiesene Personen' vorhalten, die vom Errichter mit Anlage und Betrieb vertraut gemacht werden; deren Angaben sind auf der Anlage B zu dokumentieren.S. 14 · 2022

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

Mit PlanWerke planen

Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

Projekt anlegen
ZUSTÄNDIGE STELLEN
Kreisausschuss des Wetteraukreises – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 60 Abs. 1 Nr. 1 HBO)
Brandschutzdienststelle des Wetteraukreises – Leitung Kreisbrandinspektor:in (§ 4 Abs. 2 HBKG)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

Alle Orte durchsuchen

Anforderungen kennen — und direkt danach planen.

Kein Account erforderlich · läuft komplett lokal im Browser