Stadt Rostock (kreisfrei)
QUELLE · TAB Brandschutz- und Rettungsamt der Hansestadt Rostock (Rostock) – Ausgabestand 2017-01
Festlegungen nach Thema
AufschaltungNeuanlagen sowie Erweiterungen und Änderungen bestehender BMA können an die Alarmübertragungsanlage (AUA) der Berufsfeuerwehr Rostock aufgeschaltet werden. Bei Objekten größeren Umfangs ist vor Baubeginn eine Abstimmung mit dem Konzessionär und der Feuerwehr Rostock durchzuführen.S. 3, 4, 5 · 2017
AlarmempfangsstelleBrandmeldungen werden an die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Rostock übermittelt. Störungsmeldungen werden von der Feuerwehr Rostock nicht entgegengenommen; sie sind an eine ständig besetzte Stelle weiterzuleiten.S. 6 · 2017
ÜbertragungseinrichtungDie AUA der Hansestadt Rostock wird von der Fa. Siemens AG als Konzessionär betrieben. An- und Abschaltung einer Übertragungseinrichtung erfolgt schriftlich auf Antrag beim Konzessionär. Eine vereinfachte Revision ist einmal je Kalendervierteljahr möglich; bei kurzfristiger Revision max. 3 Minuten per Telefon, bei täglicher Revision mit schriftlicher Voranmeldung spätestens einen Arbeitstag vorher.S. 6, 18, 19, 20, 21 · 2017
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer Feuerwehrzugang muss sich in unmittelbarer Nähe der Anfahrstelle befinden, die als Feuerwehrzufahrt gemäß der Richtlinie über Flächen für die Feuerwehr M-V ausgeführt sein muss. Lage des Feuerwehrzugangs, FSE, FSD und FIBS sind bereits in der Planungsphase mit der Feuerwehr Rostock abzustimmen.S. 6 · 2017
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Feuerwehr-InformationszentraleAm Feuerwehrzugangspunkt ist ein Feuerwehrinformations- und Bediensystem (FIBS) zu installieren. Das FIBS enthält mindestens FAT, FBF, Laufkarten, Feuerwehrplan nach DIN 14095 und Betriebsbuch; auf Anforderung der Feuerwehr zusätzlich FAT-Funk-Sprechstelle. Das Betriebsbuch ist im FIBS zu hinterlegen.S. 6, 7, 9 · 2017
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Ein Feuerwehrbedienfeld (FBF) ist Bestandteil des FIBS. Die Schließung für das FIBS wird von der Feuerwehr Rostock vorgegeben; Halbzylinder sind bei der Fa. Ehlers Sicherheitssysteme GmbH zu beschaffen.S. 6, 7 · 2017
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Ein Feuerwehranzeigetableau (FAT) ist verpflichtender Bestandteil des FIBS. Die Beschriftung von FIBS und BMZ hat nach DIN 14675 zu erfolgen und muss mit den Bezeichnungen in anderen Orientierungshilfen übereinstimmen.S. 6 · 2017
Feuerwehr-SchlüsseldepotEin VdS-anerkanntes Feuerwehrschlüsseldepot (FSD) ist in Absprache mit der Feuerwehr Rostock zu installieren. Im FSD müssen mindestens zwei Halbzylinder der Schließanlage zur Aufnahme von 2 Generalschlüsseln vorhanden sein; maximal 3 Schlüssel je Generalschlüsselbund. Der Anbringungsort sowie elektronische Schlüssel bedürfen der Absprache mit der Feuerwehr Rostock.S. 3, 4, 5, 12, 13, 14 · 2017
FreischaltelementEin VdS-anerkanntes Freischaltelement (FSE) ist zu installieren und als separate Meldergruppe auf die BMZ aufzuschalten. Die Auslösung des FSE wird wie das Auslösen eines Handdruckmelders gewertet. Die Lage des FSE ist in der Planungsphase mit der Feuerwehr Rostock abzustimmen.S. 3, 4, 5, 6 · 2017
BlitzleuchteFeuerwehrzufahrt und/oder Zugang zum FIBS sind an der Außenseite mit einer grünen Blitzleuchte zu kennzeichnen. Innerhalb von Liegenschaften sind verknüpfte BMZ (bei autarker Funktion) mit einer orangen Blitzleuchte, private BMA mit einer blauen Blitzleuchte zu kennzeichnen.S. 4, 5 · 2017
MeldergruppenZur Vermeidung von Falschalarmen ist bei automatischen Rauchmeldern, die die Übertragungseinrichtung auslösen, grundsätzlich eine der Maßnahmen Zweimelderabhängigkeit, Zweigruppenabhängigkeit oder eine andere geeignete technische Lösung anzuwenden, sofern keine gesonderte Abstimmung erfolgte.S. 7 · 2017
MelderkennzeichnungJeder Brandmelder ist dauerhaft mit Gruppen- und Meldernummer zu beschriften; die Beschriftung darf nicht auf dem Melderkopf erfolgen. Eine Einzelmelderidentifikation für alle Brandmelder ist verpflichtend; Abweichungen bedürfen der Zustimmung der Feuerwehr Rostock.S. 7 · 2017
Laufkarten – FormatLaufkarten dürfen das Format DIN A4 nicht unterschreiten und sollten DIN A3 nicht überschreiten. Sie sind in festen Behältern zu lagern und in Kunststofffolie einzuschweißen.S. 8 · 2017
Laufkarten – SymbolikLaufkarten sind auf Basis aktueller Grundrisspläne zu erstellen. Bildzeichen nach DIN 14034 sind zu verwenden; vereinfachte Darstellung ohne Maße und Möblierung, mit Raumnutzungsangabe, Legende, Nordpfeil und Straßenbezeichnungen. Bereiche mit stationären Löschanlagen sind farblich (blau) nach DIN 14034 und VdS-Empfehlung zu kennzeichnen.S. 8, 9 · 2017
Laufkarten – Anzahl und AblageJe Meldergruppe ist eine Laufkarte gut sichtbar und griffbereit im FIBS zu hinterlegen. Bei Brandmeldesystemen mit alarmgesteuertem individuellem Ausdruck muss zusätzlich immer eine komplett ausgedruckte farbige Fassung am FIBS bereitliegen.S. 8 · 2017
Laufkarten – AktualisierungLaufkarten sind ständig fortzuschreiben und auf Basis aktueller Bestandszeichnungen zu erstellen. Abweichungen vom vorgegebenen Muster sind mit der Feuerwehr Rostock abzustimmen.S. 8 · 2017
Feuerwehrplan (DIN 14095)Der Feuerwehrplan (nach DIN 14095) ist Bestandteil des FIBS. Er ist im Original 5-fach sowie als PDF spätestens 3 Wochen vor Inbetriebnahme der Feuerwehr abgestimmt zur Verfügung zu stellen. Die Feuerwehr kann zudem weitere Lage-, Alarm- und Übersichtspläne in unmittelbarer Nähe des FIBS verlangen.S. 6, 9 · 2017
Abnahme und AbstimmungVor Anschaltung an die AUA erfolgt eine gemeinsame Inbetriebnahme zwischen Konzessionär und Errichter, danach Abnahme durch die Berufsfeuerwehr Rostock. Der Betreiber oder Errichter hat den Konzessionär 14 Tage vor Inbetriebnahme schriftlich zu informieren. Laufkarten sind als PDF spätestens 3 Wochen vor Inbetriebnahme einzureichen.S. 9 · 2017
InstandhaltungVorgeschriebene Wartungen und Inspektionen sind fortlaufend im Betriebsbuch zu dokumentieren (gemäß VDE 0833 Teil 1). Das Betriebsbuch ist im FIBS zu hinterlegen. Bestehende BMA, die nicht mehr den gültigen Anschaltbedingungen entsprechen, sind innerhalb von 2 Jahren anzupassen.S. 9, 11 · 2017
Kosten und GebührenAlle Kosten für Einbau, Betrieb und Instandhaltung des FSD trägt der Betreiber. Falschalarme können dem Betreiber gemäß der Gebührensatzung der Hansestadt Rostock in Rechnung gestellt werden; bei Wiederholung kann die Aufschaltung zur Leitstelle gekündigt werden.S. 10, 14 · 2017
SonstigesSofern eine baurechtliche Verpflichtung vorliegt, ist eine Gebäudefunkanlage nach der Gebäudefunkrichtlinie der Feuerwehr Rostock, den BDBOS-Festlegungen und den Anforderungen des Deutschen Feuerwehrverbandes einzubauen. In unmittelbarer Nähe des FBF ist ein Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld (FGB) nach DIN 14663 anzubringen. Einschalten der Anlage muss manuell und automatisch mit Auslösung der Übertragungseinrichtung möglich sein; Ausschalten ausschließlich manuell durch die Feuerwehr Rostock.S. 9 · 2017
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Oberbürgermeister:in der Stadt Rostock – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 57 Abs. 1 Nr. 1 LBauO M-V)
Berufsfeuerwehr der Stadt Rostock – Stellungnahmen zum vorbeugenden Brandschutz (§ 20 Abs. 2 BrSchG M-V)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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