Stadt Schwerin (kreisfrei)
QUELLE · TAB Feuerwehr Schwerin / Berufsfeuerwehr Schwerin (Schwerin) – Ausgabestand 2016-01-01
Festlegungen nach Thema
AufschaltungAufschaltpflichtige BMA müssen auf die Integrierte Leitstelle Westmecklenburg aufgeschaltet werden. Der Antrag ist über den Konzessionär (SIEMENS AG, Rostock) zu stellen. Es sind drei Varianten der Übertragungseinrichtung zulässig: Betrieb durch Konzessionär, durch zertifizierten Errichter mit Anschluss an das Konzessionärsnetz, oder durch zertifizierten Errichter mit Nebenclearingstelle.S. 3, 4 · 2016
AlarmempfangsstelleDie Alarmempfangsanlage und Hauptclearingstelle wird durch die SIEMENS AG in Rostock als vertraglich gebundener Konzessionär betrieben. Die Integrierte Leitstelle Westmecklenburg ist die zuständige Feuerwehr- und Rettungsdienstleitstelle.S. 2 · 2016
ÜbertragungseinrichtungDie Übertragungseinrichtung muss vom Konzessionär zugelassen sein, differenzierte Meldungsübertragung über separate Schnittstellen nach DIN 14675 mit eigener Meldenummer ermöglichen und den ersten Übertragungsweg als feststehende Verbindung in einem IP-Netz nach DIN 14675 Anhang A ansteuern können. Errichtung und Betrieb erfolgen gemäß DIN VDE 0833.S. 14 · 2016
Feuerwehr-InformationszentraleAls Feuerwehr-Erstinformationsstelle ist ein Feuerwehr-Informations- und Bediensystem (FIBS) am Hauptzugang der Feuerwehr zu Beginn des Sicherungsbereiches anzuordnen. Das FIBS ist als Schrank mit zweiflügeliger Tür auszuführen; die genaue Lage ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle nach Punkt 2.1 festzulegen. Vor dem FIBS ist eine Bewegungsfläche von ca. 1,5 m x 1,0 m zu gewährleisten.S. 7, 8 · 2016
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das Feuerwehrbedienfeld (FBF) ist Pflichtbestandteil des FIBS und auf der linken Seite des zweiflügeligen FIBS-Schranks hinter der mit Feuerwehr-Profilhalbzylinder gesicherten Tür mit Klarsichtscheibe anzuordnen. Die Rückstellung der BMA erfolgt durch die Feuerwehr ausschließlich über das FBF.S. 7, 8, 10 · 2016
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Das Feuerwehranzeigetableau (FAT) ist Pflichtbestandteil des FIBS und gemeinsam mit FBF und einem Hauptmelder der Übertragungseinrichtung untereinander auf der linken Seite des FIBS-Schranks anzuordnen.S. 7, 8 · 2016
Feuerwehr-SchlüsseldepotEin Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse FSD 3 nach DIN 14675 Anhang C ist zwingend im Außenbereich des Feuerwehr-Hauptzugangs anzuordnen. Es ist ein Umstellschloss mit der Feuerwehrschließung Schwerin zu verwenden. Schlüssel im FSD sind regelmäßig durch den Betreiber zu überprüfen und bei Änderungen auszutauschen.S. 6, 7, 10 · 2016
FreischaltelementEin Freischaltelement (FSE) nach DIN 14675 Anhang C ist verpflichtend vorzusehen. Einbau ist unterputz, wandbündig, in unmittelbarer Nähe von FSD und Blitzleuchte, mindestens 3 m über Geländeoberfläche. Als Zylinder ist ein FSE-Spezialzylinder des Systems 'Abloy' mit Feuerwehrschließung Schwerin zu verwenden.S. 6, 7 · 2016
BlitzleuchteEine orangefarbene Blitzleuchte als optischer Externsignalgeber nach DIN VDE 0833-2 Punkt 6.4.6.1 ist vertikal über dem FSD, sichtbar im Anfahrtsbereich der Feuerwehr, in mindestens 3 m Höhe über der Geländeoberfläche anzubringen. Weitere Blitzleuchten können in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle gefordert werden.S. 6 · 2016
MeldergruppenEin Meldergruppenverzeichnis nach DIN VDE 0833-2 Punkt 6.5.2 ist im FIBS vorzuhalten. Automatische Brandmelder müssen ohne besonderen Aufwand zugänglich sein; verdeckt angebrachte Melder benötigen eine Revisionsklappe von mindestens 0,4 m x 0,4 m.S. 8, 9 · 2016
MelderkennzeichnungPlatten von Doppelböden oder abgehängten Decken mit verdeckten Brandmeldern sind dauerhaft mit roter Markierung und Gruppen-Meldernummer zu kennzeichnen; andersfarbige Bodenplatten sind alternativ zulässig. Handfeuermelder dürfen nur rot mit Brandsymbol oder den Aufschriften 'FEUER' bzw. 'FEUERWEHR' gekennzeichnet werden, wenn sie unmittelbar die ÜE auslösen.S. 8, 9 · 2016
Laufkarten – FormatFeuerwehr-Laufkarten sind gemäß DIN 14675 Punkt 10.2 und Anhang K auszuführen. Bei größeren oder unübersichtlichen Objekten ist das Format A3 in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle zu klären; das Standardformat ist nicht explizit festgelegt.S. 8 · 2016
Laufkarten – Anzahl und AblageZum Aufschalttermin ist ein Komplettexemplar der Feuerwehr-Laufkarten vorzulegen. Laufkarten werden bei der Aufschaltung stichprobenartig überprüft.S. 5, 7 · 2016
Feuerwehrplan (DIN 14095)Ein Feuerwehrplan nach DIN 14095 ist in der erforderlichen Anzahl von Exemplaren bereitzustellen; ein Exemplar ist im FIBS zu hinterlegen. Bei der Erstellung ist das Merkblatt zur Erstellung von Feuerwehrplänen der Feuerwehr Schwerin zu beachten. Zum Aufschalttermin muss ein geprüfter und bestätigter Feuerwehrplan vorliegen.S. 5, 8 · 2016
Abnahme und AbstimmungDie Konzeption der BMA ist der Brandschutzdienststelle in Phase 1 nach DIN 14675 vorzustellen; daraus resultiert eine Abstimmung zum Gesamtkonzept. Die Abnahme durch bauaufsichtlich anerkannte Sachverständige nach § 2 AnlPrüfVO M-V ist erforderlich. Zum Aufschalttermin müssen Errichter, Betreiber der ÜE und ggf. Betreiber der Nebenclearingstelle schriftlich die Normkonformität bestätigen; der Termin ist mindestens vier Wochen vorher abzustimmen.S. 3, 4, 5 · 2016
InstandhaltungZum Aufschalttermin ist ein gültiger Instandhaltungsvertrag für die BMA als Originaldokument vorzulegen. Änderungen an der BMA können auf Verlangen der Brandschutzdienststelle angeordnet werden, wenn sie dem sicheren Betrieb und der Falschalarmvermeidung dienen.S. 5, 12 · 2016
SonstigesBetriebsart: Bauordnungsrechtlich erforderliche BMA sind grundsätzlich in Betriebsart TM (technische Maßnahmen zur Falschalarmvermeidung) zu errichten; Betriebsart PM ist nur nach Nachweis und in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle zulässig. Schutzumfang: Standardmäßig Kategorie 1 (Vollschutz) nach DIN 14675; abweichende Kategorien nur nach Nachweis und Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle.S. 9, 10 · 2016
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Oberbürgermeister:in der Stadt Schwerin – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 57 Abs. 1 Nr. 1 LBauO M-V)
Berufsfeuerwehr der Stadt Schwerin – Stellungnahmen zum vorbeugenden Brandschutz (§ 20 Abs. 2 BrSchG M-V)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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