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Stadt Braunschweig (kreisfrei)

QUELLE · TAB Berufsfeuerwehr Braunschweig (Braunschweig) – Ausgabestand 2024-01-01
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung einer BMA auf die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel ist zwingend vorgeschrieben und setzt die Einhaltung der Anschlussbedingungen sowie der geltenden Normen voraus. Störungs- und Sabotagemeldungen dürfen nicht auf die Empfangszentrale der IRLS aufgeschaltet werden. Das Zurückstellen der BMA vor Eintreffen der Feuerwehr ist unzulässig.S. 5 · 2024
AlarmempfangsstelleEmpfangszentrale ist die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel; der Betrieb ist an Konzessionäre (Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Siemens AG) übertragen. Die Brandmeldeanlagennummer wird durch die Brandschutzdienststelle vergeben und ist gut lesbar an der ÜE sowie der Erstinformationsstelle anzubringen.S. 8, 12 · 2024
ÜbertragungseinrichtungJede BMA muss eine Übertragungseinrichtung für Störungs- und Sabotagemeldungen besitzen. Der Betrieb der Empfangszentrale ist an Konzessionäre (Bosch, Siemens) übertragen; Antragsformulare für die Aufschaltung sind beim jeweiligen Konzessionär zu stellen. Bei Ausfall oder mehr als 24-stündiger Abschaltung der ÜE einer bauordnungsrechtlich genehmigten BMA ist die zuständige Bauaufsichtsbehörde unverzüglich zu kontaktieren.S. 5, 8 · 2024
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer Zugang zum FIBS ist mit einem DIN-4066-Hinweisschild mit der Kennung „FIBS“ dauerhaft zu kennzeichnen. Bei Objekten mit Gefahrenmeldeanlagen für Einbruch/Überfall muss diese bei Brandalarm so angesteuert werden, dass der Feuerwehr ein ungehinderter Zugang möglich ist; die Rückstellung hat durch eingewiesenes Personal zu erfolgen.S. 6, 7 · 2024
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Feuerwehr-InformationszentraleDie Erstinformationsstelle (FIBS) muss alle Einzelkomponenten als räumliche Einheit in unmittelbarer Nähe des Feuerwehrzugangs enthalten und mit der Schließung der Feuerwehr Braunschweig gesichert sein. Am FIBS sind Kontaktdaten (E-Mail-Adresse, drei Ansprechpartner mit ständiger Erreichbarkeit 24/7) sowie Informationen zum Instandhalter zu hinterlegen; mindestens eine Person muss innerhalb von 30 Minuten am Objekt eintreffen können. Zusätzlich sind ein Handfeuermelder-Schlüssel und benötigte Werkzeuge (z. B. Dreikant) am FIBS zu hinterlegen.S. 7 · 2024
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das Feuerwehrbedienfeld (FBF) ist Teil des FIBS; für die Schließzylinder des FBF ist eine schriftliche Freigabe der Feuerwehr Braunschweig erforderlich und die Zylinder werden nur über die angegebenen Ansprechpartner (KRUSE Sicherheitssysteme GmbH oder SCHRANER GmbH) bezogen.S. 8, 11 · 2024
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Das Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT) ist Bestandteil des FIBS. Klartextanzeigen im FAT-Display (z. B. Raumbezeichnungen) sind analog zu den Melderortangaben der Feuerwehrlaufkarten zu programmieren.S. 7 · 2024
Feuerwehr-SchlüsseldepotDas FSD 3 ist mit einer roten Blitzleuchte zu kennzeichnen; ist es von der Hauptanfahrt nicht sichtbar, sind in Abstimmung weitere optische Hinweise und Richtungspfeile nach DIN 4066 anzubringen. Im FSD 3 sind mindestens zwei Sätze Objektschließungen vorzuhalten, die genaue Anzahl ist im Planungsgespräch festzulegen; maximal drei Objektschlüssel je Steckplatz sind zulässig (Ausnahmen in Abstimmung mit der Feuerwehr Braunschweig). Alle FSD sind dauerhaft mit DIN-4066-Schildern mit der Kennung „FSD“ zu kennzeichnen; ein Schlüsseltausch ist mindestens zwei Wochen im Voraus abzustimmen.S. 6 · 2024
FreischaltelementDas FSE (VdS-anerkannt) ist in unmittelbarer Nähe des FSD 3, im Handbereich bis maximal 1,80 m Höhe über dem Boden, zu installieren. Das Auslösen des FSE darf keine Brandfallsteuerungen oder akustischen Signalgeber aktivieren, muss jedoch FSD, Blitzleuchte und ÜE ansteuern. Es ist eine Staubschutzblende mit rotem „F“ anzubringen; eine Vandalismus-Rosette ist unzulässig.S. 6 · 2024
BlitzleuchteDer Standort des FSD 3 ist mit einer roten Blitzleuchte zu kennzeichnen. Ist das FSD 3 von der Hauptanfahrt nicht erkennbar, sind in Abstimmung zusätzliche optische Informationselemente sowie Richtungspfeile nach DIN 4066 anzubringen.S. 6 · 2024
MeldergruppenSpezielle automatische Meldersysteme (Flammenmelder, lineare Rauch-/Wärmemelder, Ansaugrauchmelder) sind jeweils auf eine eigene Meldergruppe zu schalten. Bei Sprinkleranlagen erhält jede Sprinklergruppe und jeder Strömungswächter eine eigene Meldergruppe.S. 8, 9 · 2024
MelderkennzeichnungDie Beschriftung der Brandmelder muss ohne optische Hilfsmittel nach DIN 1450 lesbar sein. Verdeckte automatische Brandmelder (z. B. in Doppelböden, Zwischendecken) sind mit runden Hinweisschildern nach DIN 14623 zu kennzeichnen, die Gruppen- und Meldernummer sowie ein „P“ für Parallelanzeige (z. B. „P 4-1“) enthalten. Revisions-/Erkundungsöffnungen unter Meldern in Zwischendecken müssen mindestens 0,50 m × 0,50 m groß sein.S. 8 · 2024
Laufkarten – FormatFeuerwehrlaufkarten sind im Format DIN A3 Querformat, laminiert und versteift auszuführen. Nach Abstimmung mit der Feuerwehr sind Alternativen auf wasserfestem, robustem Papier zulässig.S. 7 · 2024
Laufkarten – SymbolikAusführung und Gestaltung der Laufkarten richten sich nach den Musterlaufkarten in Anhang B (Seiten 13–32). Die Freigabe durch die Feuerwehr Braunschweig bezieht sich nur auf die Darstellungsart, nicht auf die detaillierte räumliche Übereinstimmung mit dem Objekt.S. 7, 17 · 2024
Laufkarten – Anzahl und AblageFür jede Meldergruppe ist eine Feuerwehrlaufkarte vorzusehen. Bei Sprinkleranlagen ist für jede Sprinklergruppe und jeden Strömungswächter eine eigene Meldergruppe mit Laufkarte erforderlich; erstreckt sich ein Meldebereich über mehrere Ebenen, ist je Ebene ein Strömungswächter und eine Laufkarte vorzusehen. Ist die BMZ nicht an der Erstinformationsstelle, ist eine zusätzliche (nicht nummerierte) Laufkarte „Weg zur BMZ“ zu erstellen.S. 7, 9 · 2024
Laufkarten – AktualisierungFeuerwehrlaufkarten sind ständig aktuell zu halten. Auf Verlangen der Feuerwehr Braunschweig ist eine vollständige Überarbeitung aller Laufkarten durchzuführen. Laufkartenentwürfe sind mindestens zwei Monate vor dem geplanten Abnahmetermin der Feuerwehr im PDF-Format zur Freigabe vorzulegen.S. 7 · 2024
Abnahme und AbstimmungDie Abnahme der BMA erfolgt zunächst durch einen anerkannten Sachverständigen nach § 1 BauSVO und anschließend durch die Brandschutzdienststelle. Die Anmeldung zur Abnahme (Anhang A) ist mindestens vier Wochen vor dem Termin bei der Brandschutzdienststelle einzureichen; der gemeinsame Abnahmetermin wird danach abgestimmt. Vor Abnahme muss u. a. ein durch die Brandschutzdienststelle freigegebenes Brandmelde- und Alarmierungskonzept nach DIN 14675-1 vorliegen.S. 5, 14, 15, 16 · 2024
InstandhaltungFür jede BMA ist ein Betriebsbuch zu führen und an der Erstinformationsstelle aufzubewahren; die Verantwortung liegt beim Betreiber. Am FIBS ist eine Information des Instandhalters anzubringen. Die Feuerwehr Braunschweig behält sich jederzeit den Zutritt zum Objekt und zur BMA zur Überprüfung vor.S. 7, 5 · 2024
SonstigesBei Außerbetriebnahme einer BMA ist dies der Brandschutzdienststelle umgehend anzuzeigen. Schlösser/Schließzylinder werden bei Außerbetriebnahme eingezogen; bei Verlust behält sich die Feuerwehr Braunschweig vor, den Austausch sämtlicher Schließungen auf Kosten des Verursachers vorzunehmen. Treppenräume sind nach DIN 4066 mit „T“ plus Buchstabe/Zahl und Geschossangabe zu kennzeichnen; diese Bezeichnungen sind in die Feuerwehrlaufkarten zu übernehmen.S. 10, 9 · 2024

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

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Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

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ZUSTÄNDIGE STELLEN
Stadt Braunschweig – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 57 Abs. 1 NBauO)
Vorbeugender Brandschutz nach dem NBrandSchG (§§ 25–27) – die Fundstelle der zuständigen Stelle ist noch nicht im Repo belegt, bitte örtlich erfragen
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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