Landkreis Hildesheim
QUELLE · TAB Landkreis Hildesheim, 302 - Bauordnungsamt - Vorbeugender Brandschutz (Hildesheim) – Ausgabestand 2017-12
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung einer BMA auf die Brandmeldeempfangszentrale der Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle (FEL) des Landkreises Hildesheim setzt die Erfullung aller organisatorischen und technischen Hinweise voraus. Die FEL behalts sich vor, die Aufschaltung von der Vorlage der geforderten Unterlagen abhangig zu machen. Anderungen an einer aufgeschalteten BMA sind genehmigungspflichtig und mussen vor Durchfuhrung bei der Bauaufsicht beantragt werden.S. 1, 5 · 2017
AlarmempfangsstelleDie Feuerwehr-Einsatz- und Rettungsleitstelle des Landkreises Hildesheim betreibt die Brandmeldeempfangszentrale und lost bei Alarmeingang Feueralarm fur die ortlich zustandigen Feuerwehren aus.S. 1 · 2017
ÜbertragungseinrichtungDer Ubertragungsweg zwischen ÜE, Clearingstelle des Konzessionars und Brandmeldeempfangszentrale muss uber ein nach DIN 14675 Anhang A zertifiziertes Ubertragungssystem erfolgen. Installation und Anschluss mussen von einer nach DIN 14675 zertifizierten oder VdS-anerkannten Fachfirma ausgefuhrt oder uberwacht werden; der vorschriftgemasse Einbau ist schriftlich zu bescheinigen. Konzessionar ist BOSCH Sicherheitssysteme.S. 1, 2, 6 · 2017
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer Weg vom Anfahrtspunkt der Feuerwehrfahrzeuge bis zur BMA ist nach Absprache mit dem Landkreis Hildesheim und der zustandigen Ortsfeuerwehr mit Hinweisschildern nach DIN 4066 zu kennzeichnen (Schilder 210x594 mm oder 148x420 mm).S. 3 · 2017
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Standort des Feuerwehrbedienfeldes (FBF) ist in der Planungsphase in Abstimmung mit dem Landkreis Hildesheim - vorbeugender Brandschutz - festzulegen.S. 2 · 2017
Feuerwehr-SchlüsseldepotEin FSD ist zu installieren, wenn der gewaltlose Zugang zu allen geschutzten Raumen rund um die Uhr nicht sichergestellt ist. Das Umstellschloss fur das FSD ist bei der zustandigen Gemeinde zu erfragen; die Freigabe/Bedarfsbestatigung ist rechtzeitig zu beantragen. Das Schloss geht nach Einstellung auf die Gemeindeschliessung unentgeltlich in das Eigentum der Gemeinde uber.S. 2, 6 · 2017
FreischaltelementDas FSE ist zusammen mit dem FSD zu installieren, wenn kein jederzeitiger Zugang gewahrleistet ist. Es muss uber den Feuerwehrschlussel der zustandigen Ortsfeuerwehr betatigt werden, wie ein Handfeuermelder angeschlossen sein und Brandalarm auslosen. Der Einbau erfolgt in unmittelbarer Nahe des FSD und oberhalb des Handbereiches. Die Auslösung des FSE darf die Brandfallsteuerung der BMA nicht beeinflussen.S. 2 · 2017
BlitzleuchteSofern der Zugang zum Gebaude und zur BMA nicht uber den Haupteingang erfolgt, ist der vorgesehene Zugangsbereich in Absprache mit dem Landkreis Hildesheim und der zustandigen Ortsfeuerwehr mit einer roten Blitzleuchte zu kennzeichnen.S. 3 · 2017
MelderkennzeichnungAutomatische Brandmelder sind mit Linien- und Meldernummer zu kennzeichnen (z.B. 3/1, 3/2); die Beschriftung muss vom Boden ohne optische Hilfsmittel lesbar sein. Druckknopfmelder sind ebenfalls dauerhaft mit Linien- und Meldernummer zu beschriften. Nicht sichtbare Melder in Doppelboden oder Zwischendecken sind mit gelben kreisformigen Punkten (Durchmesser 50-100 mm) zu markieren und alle auf einem Lageplantableau darzustellen; Standort des Tablaus ist mit dem Landkreis Hildesheim abzusprechen.S. 4 · 2017
Laufkarten – FormatPro Melderlinie ist je eine Feuerwehr-Laufkarte nach DIN 14675 Anhang K an der BMZ gut sichtbar und griffbereit vorzuhalten. Das Format soll DIN A3 entsprechen. Die Karten sind in Klarsichtfolien einzuschweissen und mit nummerierten Kartenreitern mit Liniennummern zu kennzeichnen.S. 3, 4 · 2017
Laufkarten – SymbolikFur Eintragungen in die Linienpläne sind die in DIN 14675 Anhang K vorgegebenen Symbole und deren Farben zu verwenden. Der Plan ist zweiseitig auszufuhren: eine Seite zeigt die Gesamtubersicht (Standorte von BMZ, ÜE, Lageplan/FAT, FSD/Sprinklerzentrale), die andere die Detailansicht des betreffenden Melderbereichs.S. 4 · 2017
Laufkarten – Anzahl und AblageJe Melderlinie ist eine Laufkarte vorzuhalten; sie ist an der BMZ gut sichtbar und griffbereit aufzubewahren.S. 3 · 2017
Laufkarten – AktualisierungLinienkarten sind vom Betreiber der BMA standig auf dem aktuellen Stand zu halten.S. 5 · 2017
Feuerwehrplan (DIN 14095)Feuerwehrplane nach DIN 14095 sind in 5-facher Ausfertigung mit Objektbeschreibung vorzulegen: 3x in Papierform fur Archivzwecke auf A4 gefaltet, 2x wetterfest laminiert fur Einsatzzwecke sowie 2 Daten-CDs mit Planen und Objektbeschreibung im PDF-Format.S. 5 · 2017
Abnahme und AbstimmungDie Gesamtkonzeption der BMA ist vor Ausfuhrung mit dem Landkreis Hildesheim, Bauordnungsamt - Vorbeugender Brandschutz, abzustimmen. Bei Inbetriebnahme sind einzureichen: Fertigstellungsanzeige (2x), Linienbelegungsverzeichnis (2x), Blockschaltbild (2x), Abnahmeprufungsnachweis eines bauordnungsrechtlich anerkannten Sachverstandigen, Herstellererklarung, Wartungsvertragnachweis sowie Nachweis des jederzeitigen Zugangs. Am Tag der Inbetriebnahme sind zusatzlich Wartungsbuch, Kontaktliste mit mindestens 3 vom Betreiber benannten Personen, Brandmelderkartei sowie Feuerwehrplan nach DIN 14095 vorzulegen.S. 1, 3 · 2017
InstandhaltungVor Aufschaltung ist ein Wartungsvertrag mit einer zertifizierten Fachfirma nachzuweisen. Eine fur die BMA eingewiesene Person muss standig erreichbar sein und die Anlage nach Behebung der Alarmursache teilweise oder voll betriebsfahig machen konnen. Technisch bedingtes Abschalten der BMA soll nur nach vorheriger Absprache mit und Zustimmung der FEL des Landkreises Hildesheim erfolgen.S. 2, 4, 5 · 2017
Kosten und GebührenNicht erfulle Absprachen, die die Aufschaltung verzogern oder verhindern, gehen nicht zu Lasten der FEL des Landkreises Hildesheim. Weitere Gebuhrenfestlegungen sind im Dokument nicht enthalten.S. 5 · 2017
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Landkreis Hildesheim – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 57 Abs. 1 NBauO)
Vorbeugender Brandschutz nach dem NBrandSchG (§§ 25–27) – die Fundstelle der zuständigen Stelle ist noch nicht im Repo belegt, bitte örtlich erfragen
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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