Stadt Bottrop (kreisfrei)
QUELLE · TAB Feuerwehr Bottrop (Bottrop) – Ausgabestand 2019-07
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Feuerwehr Bottrop betreibt gemeinsam mit dem Konzessionsnehmer (Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Bochum) eine Alarmübertragungsanlage. Neuanlagen, Erweiterungen und wesentliche Änderungen bestehender Anlagen fallen unter diese Anschlussbedingungen. Die Gesamtkonzeption sowie jede Änderung ist vorab mit der Feuerwehr Bottrop – Abteilung 37/3.2 abzustimmen.S. 4, 5, 6 · 2019
AlarmempfangsstelleDie Leitstelle der Feuerwehr Bottrop ist Alarmempfangsstelle. Bei wiederholten Unregelmäßigkeiten oder vermeidbaren Fehlalarmen behält sich die Leitstelle – in Zusammenarbeit mit dem Konzessionär und der Bauaufsichtsbehörde – die Abschaltung der ÜE samt Nutzungsuntersagung vor.S. 8 · 2019
ÜbertragungseinrichtungDie ÜE ist im gesicherten Funktionsbereich der BMZ zu installieren. Der Betreiber stellt 230-V-Festanschluss (gleicher Stromkreis wie BMZ), eine Fernmeldeverbindung zum Übergabepunkt des Netzbetreibers sowie eine Verbindung zur BMZ zur Verfügung. Differenzierte Brandmeldungen je Anlaufpunkt werden objektspezifisch in Abstimmung mit der Feuerwehr festgelegt.S. 8 · 2019
Feuerwehrzugang / Standort BMZBei Neuanlagen oder wesentlichen Änderungen ist ein eigener Feuerwehrraum mit direktem Außenzugang für die feuerwehrspezifischen Einrichtungen (FBF, FAT, Hauptmelder, Laufkarten u. a.) erforderlich. Lage des Feuerwehrraums und Anfahrtsstelle sind vorab mit der Feuerwehr Bottrop – Abteilung 37/3.2 abzustimmen. Abweichungen bei baulichen Hinderungsgründen sind ebenfalls mit Abteilung 37/3.2 abzusprechen.S. 7, 8 · 2019
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Feuerwehr-InformationszentraleFBF, FAT, Laufkarten und Feuerwehrplan sind als Einheit in einer FIBS oder FIZ vorzuhalten. FBF und FAT sind mit der Schließung 'Halbzylinder Feuerwehr Bottrop' auszurüsten; der Betreiber erhält keinen Schlüssel dafür.S. 10, 11 · 2019
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)An der Erstinformationsstelle ist ein FBF nach DIN EN 14661 zu installieren. Es ist mit der Schließung 'Halbzylinder Feuerwehr Bottrop' auszurüsten.S. 10 · 2019
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Ein FAT nach DIN EN 14662 ist an der Erstinformationsstelle zu installieren. Das FAT muss mit einer ESPA-Schnittstelle V4.4.4 ausgestattet sein, um künftig zusätzliche Informationen an die Feuerwehr übertragen zu können; zwischen FAT und ÜE-Montageort ist bauseits eine 4-adrige Leitungsverbindung vorzusehen. Die genaue Ausführung des Tableau mit Grundrissdarstellung ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen.S. 10, 11 · 2019
Feuerwehr-SchlüsseldepotEin von der Feuerwehr Bottrop zugelassenes FSD ist in Absprache mit Abteilung 37/3.2 zu installieren. Es sind grundsätzlich zwei überwachte Generalhauptschlüssel (GHS) mit je einem objektspezifischen Halbzylinder zu hinterlegen; je nach Objektgröße können mehr GHS gefordert werden. Objektschlüssel werden von der Feuerwehr nicht angenommen.S. 7 · 2019
FreischaltelementEs ist ein VdS-anerkanntes FSE mit der Schließung 'Feuerwehr Bottrop' einzusetzen. Das FSE ist an eine eigene Meldergruppe aufzuschalten und darf ausschließlich die Blitzleuchte, die Entriegelung des FSD sowie die ÜE auslösen.S. 7 · 2019
BlitzleuchteDer Zugang zum Feuerwehrraum ist mit einer roten Blitzleuchte und einem Hinweisschild 'BMZ' zu kennzeichnen. Die Betätigung des FSE löst ebenfalls die Blitzleuchte aus.S. 7, 8 · 2019
MeldergruppenFür jede Sprinklergruppe bzw. jeden Strömungswächter ist eine separate Meldergruppe vorzusehen; Meldegruppen für Strömungswächter dürfen die ÜE nicht auslösen. Für ortsfeste Löschanlagen ist je Löschbereich eine separate Meldergruppe einzurichten. In Treppenräumen dürfen max. 5 Handfeuermelder senkrecht übereinander in einer Gruppe zusammengefasst werden.S. 11, 13 · 2019
MelderkennzeichnungJeder Brandmelder ist dauerhaft und gut sichtbar mit Gruppen- und Meldernummer nach DIN EN 14675 zu beschriften. Bei Meldern in Zwischendecken sind Gruppen- und Meldernummern unterhalb der Decke zu kennzeichnen; bei Doppelbodenmeldern oberhalb des Doppelbodens.S. 11, 12 · 2019
Laufkarten – FormatFeuerwehrlaufkarten sind nach DIN 14675 in der Größe DIN A3 zu erstellen, laminiert und mit Kartenreitern zu versehen. Grundlage sind aktuelle Grundrisspläne in vereinfachter Darstellung (Wände, Türöffnungen, ohne Vermassung) mit Legende und Nordpfeil.S. 14 · 2019
Laufkarten – Anzahl und AblageDie Laufkarten sind in zweifacher Ausfertigung zu hinterlegen. Für jede Meldergruppe ist eine eigene Laufkarte zu erstellen.S. 14 · 2019
Laufkarten – AktualisierungDie Laufkartenerstellung ist mit der Feuerwehr Bottrop abzusprechen. Bauliche, nutzungsbezogene und betriebliche Änderungen sind der Feuerwehr unverzüglich mitzuteilen; die Dokumentation ist stets aktuell zu halten.S. 14, 17 · 2019
Feuerwehrplan (DIN 14095)Feuerwehrpläne nach DIN 14095 sind in der BMZ in Größe DIN A3, laminiert oder auf synthetischem Papier, in einem Ordner zu hinterlegen. Zur Abnahme sind vier farbige Exemplare (DIN A3) sowie eine digitale Version (PDF) zu übergeben. Die Pläne müssen von der Brandschutzdienststelle geprüft und freigegeben sein.S. 14, 15 · 2019
Abnahme und AbstimmungVor der Anschaltung erfolgt eine Funktionsprüfung durch die Feuerwehr Bottrop im Beisein des Konzessionsnehmers bzw. zugelassenen Errichters. Der Termin ist mindestens 14 Tage vorher mitzuteilen; Teilnehmer und Errichter müssen anwesend sein. Zur Abnahme sind u. a. Sachverständigenprüfbericht, Errichtungsnachweis, Instandhaltungsnachweis (je nach DIN 14675), Sabotageweiterleitung-Nachweis, FSD-Vereinbarung und Feuerwehrpläne vorzulegen.S. 15, 16 · 2019
InstandhaltungDie BMA ist durch eine normenkonforme Instandhaltung betriebssicher zu halten; entsprechende Nachweise sind spätestens zur Abnahme vorzulegen. Bei Ausfall sicherheitstechnischer Einrichtungen oder Abschaltung der ÜE sind Kompensationsmaßnahmen unverzüglich mit der Brandschutzdienststelle der Feuerwehr Bottrop und der Bauordnungsbehörde abzustimmen.S. 6, 15 · 2019
Kosten und GebührenFunktionsprüfung und Wiederholungsprüfungen sind kostenpflichtig. Kosten durch Fehlalarme werden dem Teilnehmer in Rechnung gestellt, unabhängig von der Verursachung. Einrichtung und Instandhaltung feuerwehrtechnischer Einrichtungen (FSD, FSE u. a.) sind ebenfalls kostenpflichtig gemäß der Kosten- und Entgeltsatzung der Feuerwehr Bottrop; in begründeten Ausnahmefällen kann auf Antrag auf Kostenersatz verzichtet werden.S. 16 · 2019
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Stadt Bottrop – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 57 Abs. 1 Nr. 3 BauO NRW)
Stadt Bottrop – Brandschutzdienststelle (Feuerwehr, § 25 BHKG)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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