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Kreis Höxter

QUELLE · TAB Feuerwehr Beverungen (Stadt Beverungen, Kreis Höxter) – Ausgabestand 2016-12
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung erfolgt an die Übertragungsanlage für Gefahrenmeldungen (ÜAG) der Kreisleitstelle Höxter in Brakel. Konzessionär ist Siemens AG; Neuanlagen übertragen nach Protokoll X.31 im Euro ISDN. Der vollständig ausgefüllte Antrag muss mindestens 8 Wochen vor dem geplanten Anschalttermin beim Konzessionär vorliegen.S. 6, 7 · 2016
AlarmempfangsstelleAlarmempfangsstelle ist die Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Höxter in Brakel. Störungsmeldungen werden von der Feuerwehr nicht entgegengenommen, sondern müssen mindestens als Sammelanzeige an eine beauftragte Stelle weitergeleitet werden.S. 3, 7, 8 · 2016
ÜbertragungseinrichtungDie ÜE wird vom Konzessionär eingerichtet, gewartet und bleibt dessen Eigentum. Gefahrenmeldungen dürfen nur über Primärleitungen übermittelt werden; der Einsatz von AWUG ist nur in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle des Kreises Höxter zulässig. Die ÜE-Nummer ist gut lesbar am Gehäuse des Hauptmelders anzubringen.S. 6, 7 · 2016
Feuerwehrzugang / Standort BMZÜbertragungseinrichtung, BMZ bzw. Parallelanzeige, FBF und Laufkarten müssen als räumliche Einheit in unmittelbarer Nähe des Feuerwehrzugangs installiert sein. Der Feuerwehrzugang muss sich in unmittelbarer Nähe der gemäß BauO NRW ausgeführten Feuerwehrzufahrt befinden. Standort und Anfahrstelle sind in der Planungsphase in Abstimmung mit der Feuerwehr Beverungen festzulegen.S. 5, 6 · 2016
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Feuerwehr-InformationszentraleEin FIZ ist verbindlich vorgeschrieben; es besteht aus einem rot lackierten Stahlblechgehäuse (RAL 3000) mit zwei Türen und Überschließung mit Feuerwehrschließung ('Feuerwehrschließung Feuerwehr Beverungen'). Die Anzeigen von FAT und FBF müssen auf Augenhöhe (ca. 1,40 m bis 1,60 m) angebracht sein. Das FIZ gliedert sich in einen Nur-Feuerwehr-Bereich (mit FAT, FBF und weiteren Feuerwehrbedienelementen) und einen Feuerwehr-und-Betreiber-Bereich (Laufkarten, Feuerwehrpläne, Betriebsbuch, Kontaktdaten Wartungsfirma).S. 8, 9 · 2016
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Ein FBF nach DIN 14 661 ist verbindlich vorgeschrieben. Es befindet sich im Nur-Feuerwehr-Bereich des FIZ und wird vom Konzessionär der ÜAG bei der Prüfung der ÜE mitüberprüft.S. 8 · 2016
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Ein FAT nach DIN 14 662 ist verbindlich vorgeschrieben. Ein Lageplantableau ist bei Neuanlagen und Erweiterungen von Altanlagen nicht mehr zulässig; stattdessen sind Laufkarten nach DIN 14 675 erforderlich. Das FAT wird vom Konzessionär der ÜAG bei der Prüfung mitüberprüft.S. 8 · 2016
Feuerwehr-SchlüsseldepotEin FSD ist in Abstimmung mit der Feuerwehr Beverungen zu installieren und nach VdS 2105 auszuführen. Der Montageort liegt unmittelbar neben dem Feuerwehrzugang; bei nicht frei zugänglichen Objekten bereits am Übergang zur öffentlichen Verkehrsfläche. Maximal 3 Schlüssel dürfen im FSD hinterlegt werden. Die Feuerwehrschließung wird bei Inbetriebnahme eingebaut; aktive Schlüssel mit Batterie sind jährlich kostenpflichtig zu prüfen. Karten- und biometrische Schließsysteme sind nicht zulässig.S. 5, 6 · 2016
FreischaltelementEin VdS-anerkanntes FSE ist ober- oder unterhalb des FSD (Toleranz max. ±0,5 m) einzubauen. Die Auslösung über das FSE darf keine Brandfallsteuerungen oder akustische Alarmierung bewirken. Das FSE muss an eine eigene Meldegruppe angeschlossen, witterungsgeschützt und mit der 'Feuerwehrschließung Feuerwehr Beverungen' ausgestattet sein.S. 6 · 2016
BlitzleuchteSenkrecht über dem FSD ist in ca. 3,0 m Höhe eine grüne Blitzleuchte an der Gebäudeaußenseite zu installieren. Bei nicht frei zugänglichen Objekten sind Position des FSD und des Feuerwehrzugangs mit separaten grünen Blitzleuchten zu markieren. Standorte sind in der Planungsphase in Abstimmung mit der Feuerwehr Beverungen festzulegen.S. 5, 6 · 2016
MeldergruppenAnordnung und Aufteilung der Meldergruppen sind stets in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen. Nichtautomatische und automatische Melder sowie Melder mit unterschiedlichen physikalischen Auslösekriterien dürfen nicht in einer Meldergruppe zusammengeschaltet werden. Grundsätzlich ist eine Einzelmelderidentifikation für alle Brandmelder gefordert; Abweichungen bedürfen der Zustimmung der Feuerwehr Beverungen.S. 9 · 2016
MelderkennzeichnungAlle Melder sind dauerhaft mit Plaketten zu kennzeichnen (schwarze arabische Ziffern auf weißem Grund, Format z.B. '3/7' für Gruppe 3, Melder 7). Die Schriftgröße richtet sich nach der Deckenhöhe (z.B. bis 3,0 m: 12 mm, bis 5,0 m: 25 mm, bis 7,5 m: 40 mm, bis 10,0 m: 60 mm, bis 15,0 m: 85 mm, bis 20,0 m: 110 mm). Die Beschriftung ist am Meldersockel oder an der Decke, nicht am Melderkopf, anzubringen.S. 9, 10 · 2016
Laufkarten – FormatFeuerwehrlaufkarten dürfen das Format DIN A3 nicht überschreiten und müssen einlaminiert werden.S. 12 · 2016
Laufkarten – SymbolikBildzeichen nach DIN 14 034 sind zu verwenden; vorgeschriebene Symbole umfassen u.a. Feuerwehrzufahrt, BMZ, Parallelanzeige, Unterzentrale, FSD, FBF, FAT, FIZ, FSE, Druckknopfmelder, automatischer Brandmelder, linienförmiger Brandmelder, Feuerwehraufzug, Sprinkleranlage, CO2-Löschanlage, Wandhydrant und Steigleitung. Abweichungen sind nur nach Rücksprache mit der Feuerwehr Beverungen zulässig.S. 12, 13, 14 · 2016
Laufkarten – Anzahl und AblageDas Laufkartensystem ist in zweifacher Ausfertigung im FIZ anzubringen. Je Meldergruppe ist eine eigene Laufkarte mit versetzten Reitern an der längeren Blattkante vorzusehen.S. 11 · 2016
Laufkarten – AktualisierungLaufkarten sind stets auf aktuellem Stand zu halten. Bei baulichen oder nutzungsbezogenen Änderungen sind die Pläne vom Betreiber zu aktualisieren und der Feuerwehr unaufgefordert erneut zur Verfügung zu stellen.S. 11, 16 · 2016
Feuerwehrplan (DIN 14095)Feuerwehrpläne nach DIN 14 095 sind in 3-facher Ausfertigung einlaminiert (DIN A3 Querformat), in 3-facher Ausfertigung in Folientaschen sowie auf CD-ROM als PDF der Feuerwehr Beverungen bis zur Inbetriebnahme zur Verfügung zu stellen. Ein weiterer Satz ist einlaminiert im FIZ zu hinterlegen; ein PDF-Plansatz ist der Kreisleitstelle Höxter zu übermitteln. Der Plan ist mindestens alle 2 Jahre von einer sachkundigen Person zu prüfen; der Nachweis ist der Feuerwehr unaufgefordert zuzusenden.S. 14 · 2016
Abnahme und AbstimmungVor Aufschaltung ist ein mindestens 4-wöchiger Probebetrieb durchzuführen. Der Abnahmetermin ist der Feuerwehr Beverungen mit mindestens 14 Tagen Vorlauf mitzuteilen. Die erste Abnahme bei Neuanlagen sowie bei Erweiterungen und Änderungen ist kostenfrei; Wiederholungsabnahmen aufgrund von Mängeln sind kostenpflichtig. Vor Abnahme ist eine Sachverständigenprüfung durch einen VdS-anerkannten Sachverständigen erforderlich.S. 14, 15 · 2016
InstandhaltungEs ist ein Wartungsvertrag mit einer VdS-anerkannten Fachfirma abzuschließen. Wartungen und Inspektionen sind in einem Betriebsbuch zu dokumentieren, das jederzeit im FIZ einsehbar vorzuhalten ist. Der Feuerwehr ist einmal jährlich die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Instandhaltung zu geben. Bei Außerbetriebnahme ist die Kreisleitstelle zu informieren; bei Arbeiten, die ein Auslösen oder Abschalten der ÜE erfordern, ist Abstimmung mit der Kreisleitstelle zwingend erforderlich.S. 15, 16 · 2016
Kosten und GebührenAlle Kosten für Aufschaltung, Wartung und Betrieb trägt der Betreiber. Bei Falschalarmen sind Einsatzkosten nach der jeweils gültigen Gebührensatzung der Stadt Beverungen zu erstatten. Wiederholungsabnahmen aufgrund von Mängeln sind kostenpflichtig.S. 15, 16 · 2016

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

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Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

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ZUSTÄNDIGE STELLEN
Kreis Höxter – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 57 Abs. 1 Nr. 3 BauO NRW)
Brandschutzdienststelle: Kreis Höxter – oder die Gemeinde, deren Feuerwehr über geeignete hauptamtliche Kräfte verfügt (§ 25 BHKG)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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