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Stadt Leverkusen (kreisfrei)

QUELLE · TAB Feuerwehr der Stadt Leverkusen (Leverkusen) – Ausgabestand 2021-06, Ausgabe 372.1
Festlegungen nach Thema
AufschaltungVor Inbetriebnahme ist eine Abnahme durch die Feuerwehr Leverkusen erforderlich; die BMA muss bei Aufschaltung voll betriebsbereit sein. Der Antrag inklusive aller Dokumentationen muss mindestens 6 Wochen vor dem Aufschalttermin beim Konzessionsnehmer (Bosch Sicherheitssysteme GmbH) vorliegen. Fehlen Planunterlagen oder Nachweise, kann die Aufschaltung verweigert werden.S. 7, 28, 29 · 2021
AlarmempfangsstelleAlarmempfangsstelle ist die Leitstelle der Feuerwehr der Stadt Leverkusen. Störmeldungen der BMA müssen an eine ständig besetzte Stelle weitergeleitet werden; bei Ausfall ist eine sofortige Weiterleitung zur Leitstelle durch den Betreiber sicherzustellen.S. 30 · 2021
ÜbertragungseinrichtungDie Übertragungseinrichtung ist beim Konzessionsnehmer für das Stadtgebiet Leverkusen zu beantragen; die eigentliche Aufschaltung und Installation erfolgt durch den Konzessionär (Bosch Sicherheitssysteme GmbH). Bei Störung der ÜE hat der Betreiber sicherzustellen, dass Feueralarme unverzüglich auf anderem Wege an die Leitstelle gemeldet werden. Probealarme sind Mo.–Fr. 08:00–16:00 Uhr möglich und sind 10–15 Minuten vorher anzumelden.S. 7, 30, 31, 32 · 2021
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer Weg von der Anfahrstelle zur FIZ ist mit Schildern nach DIN 4066 mit Aufschrift 'FIZ' zu beschildern; das erste straßenseitige Schild ist ggf. mit der Objektnummer zu ergänzen. Der Standort des FSD 3 ist vor Einbau mit der Feuerwehr abzustimmen und ggf. mit der Objektnummer zu kennzeichnen. Elektronische Schließsysteme sind nur nach vorheriger Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle zulässig.S. 9, 11 · 2021
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Feuerwehr-InformationszentraleDie FIZ (Erstinformationsstelle der Feuerwehr) wird i.d.R. als roter Stahlschrank mit zweiflügeliger Tür ausgeführt und enthält als Mindestausstattung FBF, FAT, Laufkarten und alle Planunterlagen. Der Standort ist im Vorfeld mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen; an der FIZ muss eine Ablagemöglichkeit von mindestens 50 x 50 cm dauerhaft freigehalten werden. Alternativ kann die FIZ als separater, gesicherter Raum ausgeführt werden.S. 12, 13 · 2021
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Es wird ein Feuerwehr-Bedienfeld nach DIN 14661 gefordert, ausgestattet mit einem Profilhalbzylinder mit Schließung 'Feuerwehr Leverkusen'. Alle Brandfallsteuerungen müssen am FBF mit der Taste 'Brandfallsteuerungen ab' für Revisionszwecke abschaltbar sein. Die Hauptmeldernummer ist am FBF kenntlich zu machen.S. 14, 15 · 2021
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Es wird ein FAT nach DIN 14662 für die Meldergruppeneinzelanzeige gefordert, mit Profilhalbzylinder und Schließung 'Feuerwehr Leverkusen'. Die erste Zeile der Anzeige muss Meldergruppenummer, Meldernummer und Melderart zeigen, die zweite Zeile die Örtlichkeit; eine Wiederholung der Meldergruppenummer ist nicht zulässig.S. 14 · 2021
Feuerwehr-SchlüsseldepotDas FSD Typ 3 verwendet ein VdS-zugelassenes Umstellschloss der Firma Kruse; der genaue Standort ist vor Einbau mit der Feuerwehr Leverkusen abzustimmen. Mindestens 2 Generalschlüssel mit je eigenem Profilhalbzylinder sind im FSD 3 zu hinterlegen; die Kosten trägt der Betreiber, die Schließsysteme bleiben Eigentum der Feuerwehr. Der Einbau erfolgt erst nach erfolgreicher Abnahme der BMA.S. 9, 10, 11 · 2021
FreischaltelementEin FSD Typ 1 (Feuerwehrschlüsselrohr, MASTIFF Schlüsselsafe) ist im Außenbereich neben dem Feuerwehrzugang anzubringen; der genaue Einbauort ist mit der Feuerwehr abzustimmen. Im FSD Typ 1 dürfen keine Gebäudezugangsschlüssel hinterlegt werden; es ist nicht an die BMA angebunden und wird nicht überwacht.S. 10 · 2021
BlitzleuchteDer Zugang zur FIZ ist außen am Gebäude mit einer roten Blitzleuchte zu kennzeichnen, die von der öffentlichen Verkehrsfläche erkennbar sein muss. Bei weitläufigen Objekten können mehrere Blitzleuchten erforderlich sein. Bei Bereichen mit Gaslöschanlagen ist über jeder Zugangstür eine gelbe Blitzleuchte bei Auslösung zu installieren.S. 9, 20 · 2021
MeldergruppenStrömungswächter von Sprinkleranlagen müssen am FAT einzeln identifizierbar sein; je Sprinklerbereich und/oder Strömungswächter ist eine Laufkarte vorzusehen. Meldergruppen sind am FAT mit Nummer, Meldernummer, Melderart und Örtlichkeit eindeutig zu bezeichnen; eine Wiederholung der Meldergruppenummer ist nicht zulässig.S. 14, 19 · 2021
MelderkennzeichnungMelder sind so auszuführen, dass Falschalarme vermieden werden; Kennzeichnung und benötigte Hilfsmittel sind im Vorfeld mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. Bei Meldern in Zwischendecken oder Doppelböden sind entsprechende Hilfsmittel (Bockleitern, Bodenplattenheber) in gesicherter Halterung mit FBF-Schließung vorzuhalten.S. 18, 16, 17 · 2021
Laufkarten – FormatLaufkarten sind grundsätzlich im DIN A3-Querformat zu erstellen, beidseitig bedruckt und laminiert; sie sollen 'über Kopf' gedruckt werden, damit die Einsatzkraft die Karte mit einer Hand drehen kann. Vorderseite zeigt die Gebäudeübersicht als Grundriss EG mit Seitenriss, Rückseite den Detailplan des jeweiligen Geschosses. Die Pläne sind mit Legende, Nordpfeil, mindestens einer angrenzenden Straße und einem Maßstab zu versehen.S. 23, 24, 25 · 2021
Laufkarten – SymbolikLöschbereiche von Sprinkleranlagen sind blau-weiß schraffiert, Gaslöschanlagen gelb-weiß schraffiert darzustellen. SEVESO-Schutzräume sind orange-weiß schraffiert darzustellen. Besondere Gefahren sind deutlich darzustellen; die Melderart ist bei automatischen Meldern auf der Laufkarte zu konkretisieren.S. 24 · 2021
Laufkarten – Anzahl und AblageAn der FIZ sind grundsätzlich zwei Sätze der Laufkarten in entsprechenden Halterungen vorzuhalten; beide Sätze sind laminiert mit Kantenreitern auszuführen. Gleiche Karten sind direkt hintereinander zu lagern (1-1, 2-2, ...). Die Aufnahmebehälter sind so zu dimensionieren, dass die erwartete Anzahl DIN A3-Laufkarten laminiert hineinpassen, mit 10 % Reserve.S. 16, 25, 26 · 2021
Laufkarten – AktualisierungFeuerwehrlaufkarten sind jährlich durch ausgebildete Sachkundige zu überprüfen und zu aktualisieren; der Feuerwehrplan ist alle 2 Jahre zu prüfen. Änderungen der Planunterlagen sind der Brandschutzdienststelle der Feuerwehr Leverkusen anzuzeigen. Planunterlagen müssen mindestens 4 Wochen vor Aufschaltung als Entwurf und mindestens 1 Woche vor Aufschaltung in der freigegebenen endgültigen Fassung vorliegen.S. 22, 32, 34 · 2021
Feuerwehrplan (DIN 14095)Der Feuerwehrplan ist grundsätzlich im Format DIN A3-Querformat zu erstellen und in achtfacher Ausfertigung an die Feuerwehr zu liefern: vier laminiert und gebunden, zwei in Papierform, je eines für FIZ und als PDF auf Datenträger. Der Betreiber ist verpflichtet, den Plan mindestens alle 2 Jahre durch sachkundige Personen prüfen zu lassen. Abweichungen von Anzahl und Form sind im Planungsgespräch mit der Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 22, 23 · 2021
Abnahme und AbstimmungVor Baubeginn ist ein Planungsgespräch nach DIN 14675-1 mit der Brandschutzdienststelle der Feuerwehr Leverkusen durchzuführen, zu dokumentieren und das Protokoll vorzulegen. Der Abnahmetermin ist mindestens 2 Wochen vorher mit der Berufsfeuerwehr zu koordinieren; 1 Woche vor Abnahme sind umfangreiche Unterlagen in elektronischer Form einzureichen. Wesentliche Änderungen an der BMA bedürfen zwingend der vorherigen Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle.S. 5, 28, 32 · 2021
InstandhaltungDer Betreiber hat einen Instandhaltungsvertrag mit einer zertifizierten Fachfirma abzuschließen; Inspektionen sind mindestens 4-mal jährlich durchzuführen. Instandsetzungen müssen unmittelbar nach Auftreten eines Fehlers erfolgen; das Betriebsbuch ist 5 Jahre aufzubewahren. Längere Abschaltungen von Löschanlagen sind mindestens 3 Werktage vorher mit der Bauordnungsbehörde und der Brandschutzdienststelle abzustimmen.S. 31, 33, 34 · 2021
Kosten und GebührenFür Abnahme, Aufschaltung und Wiederholungsabnahmen erhebt die Feuerwehr Leverkusen Gebühren nach der jeweils gültigen Gebührensatzung der Stadt Leverkusen. Falschalarme werden dem Betreiber in Rechnung gestellt, unabhängig davon, ob Dritte den Alarm verursacht haben. Das Öffnen des FSD ist kostenpflichtig; nicht abgestimmte Probealarme sind kostenpflichtig.S. 11, 32, 35 · 2021
SonstigesSEVESO-Anforderungen: Objekte in SEVESO-Schutzzonen erhalten besondere Anforderungen; SEVESO-Alarm darf nicht die ÜE zur Leitstelle auslösen und keine Brandfallsteuerung aktivieren. Schlüsselschalter zur Übersteuerung der SEVESO-Funktionalität sind gemäß Konzept einzusetzen, deutlich zu beschriften und mit LED-Anzeige auszustatten. Die Koordination zwischen Brandfall- und SEVESO-Steuerung ist in einem SEVESO-Schutzkonzept zu beschreiben.S. 27 · 2021

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

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Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

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ZUSTÄNDIGE STELLEN
Stadt Leverkusen – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 57 Abs. 1 Nr. 3 BauO NRW)
Stadt Leverkusen – Brandschutzdienststelle (Feuerwehr, § 25 BHKG)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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