Stadt Mönchengladbach (kreisfrei)
QUELLE · TAB Feuerwehr Mönchengladbach (Mönchengladbach) – Ausgabestand 2011-01
Festlegungen nach Thema
AlarmempfangsstelleBrandmeldungen werden an die konzessionierte Empfangseinrichtung für Brandmeldeanlagen der Feuerwehr Mönchengladbach aufgeschaltet. Konzessionär ist die Siemens AG (Building Technologies Division) in Düsseldorf.S. 1, 15 · 2011
ÜbertragungseinrichtungDer Anschluss der ÜE erfolgt grundsätzlich über angemietete Stromwege der Telekom. Typ und Anschlusswert der ÜE werden durch den Konzessionär (Siemens AG) festgelegt. Die ÜE ist beim Konzessionsnehmer für das Stadtgebiet Mönchengladbach zu beantragen.S. 13, 15 · 2011
Feuerwehrzugang / Standort BMZBei nicht ständig besetzten Objekten ist der gewaltlose Zugang durch ein überwachtes FSD sicherzustellen. Elektronische und digitale Schließsysteme sind nur mit Zustimmung der Feuerwehr im Einzelfall zulässig und müssen bei Auslösung der BMA automatisch entriegeln. Elektrisch betriebene Schiebetüren als Feuerwehrzugang müssen notstromversorgt sein und bei Stromausfall automatisch auffahren.S. 5, 12, 13 · 2011
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das FBF muss nach DIN 14661 ausgeführt und neben der BMZ frei zugänglich und gut sichtbar montiert sein. Im Kastenschloss ist ein Profilhalbzylinder mit Schließung Feuerwehr Mönchengladbach (Anlagen-Nr. 60500/12207) einzubauen, der durch die Feuerwehr auf Kosten des Betreibers beschafft und bereitgestellt wird. Der Betreiber erhält keinen Schlüssel.S. 6 · 2011
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Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Grundsätzlich ist ein FAT nach DIN 14662 zu installieren. Das FAT muss gleichzeitig zwei Meldungen (erste und letzte) auf einem hintergrundbeleuchteten Display anzeigen, Meldertexte müssen frei programmierbar sein, Bedienerführung über beleuchtete Blättertasten. Im Kastenschloss ist derselbe Profilhalbzylinder wie beim FBF einzubauen (Anlagen-Nr. 60500/12207). In Absprache mit der Feuerwehr Mönchengladbach kann je nach Anlagengröße auf ein FAT verzichtet werden, sofern ein Anzeigefeld mit je einer roten LED pro Meldergruppe vorhanden ist.S. 7 · 2011
Feuerwehr-SchlüsseldepotEin FSD der Klasse 3 mit VdS-Anerkennung ist bei nicht ständig besetzten Objekten zu installieren und ausschließlich mit einem VdS-zertifizierten Umstellschloss Fabrikat 'Kruse' Typ VdS G 105001 oder Fabrikat 'BNS' Typ VdS G 105055 zu bestücken. Das FSD wird durch den Leistungsnehmer auf eigene Kosten bestellt. Der Standort ist mit der Feuerwehr Mönchengladbach abzustimmen. Zusätzlich ist für die Geländezugänglichkeit ein FSD Klasse 1 zulässig.S. 12 · 2011
FreischaltelementBeim Einbau eines FSD wird zusätzlich ein VdS-zugelassenes Freischaltelement (FSE) gefordert. Das FSE wird wie ein Brandmelder mit eigener Gruppe angeschlossen und darf beim Auslösen nur einen Alarm zur Feuerwehr absetzen, um das FSD zu entriegeln. Es ist ausschließlich ein Schloss mit 'Schließung Mönchengladbach' zulässig; dieses wird vom Betreiber bei der Firma Kruse bestellt. Die Positionierung ist mit der Feuerwehr Mönchengladbach abzustimmen.S. 13 · 2011
BlitzleuchteDer äußere Zugang zur BMZ ist durch eine grüne Blitzleuchte zu kennzeichnen, die bei Brandmeldung automatisch durch die BMZ angesteuert wird. Ist die BMZ von der Hauptzufahrt der Feuerwehr nicht zu erkennen, ist auf Verlangen der Feuerwehr eine weitere Blitzleuchte anzubringen.S. 5, 6 · 2011
MeldergruppenAutomatische Brandmelder dürfen grundsätzlich nicht mehr als 32 je Meldergruppe umfassen; nichtautomatische Brandmelder maximal 10 je Meldergruppe. Meldergruppen dürfen nicht brandabschnittsübergreifend installiert werden. Nichtautomatische und automatische Brandmelder dürfen nicht auf eine gemeinsame Meldergruppe geschaltet werden.S. 7, 8 · 2011
MelderkennzeichnungJeder Brandmelder (automatisch und nichtautomatisch) ist mit Meldergruppe und Meldernummer gut lesbar und dauerhaft zu kennzeichnen. Meldergehäuse dürfen nur dann rot und mit der Aufschrift 'Feuerwehr' versehen sein, wenn durch sie die ÜE ausgelöst wird; Hausalarm-Melder erhalten blaue Gehäuse mit Aufschrift 'Hausalarm'.S. 7, 8 · 2011
Laufkarten – FormatMeldergruppenpläne sind entsprechend DIN 14675:2003-11 Anhang K zu fertigen. Auf der Vorderseite ist das Ausgangsgeschoss, auf der Rückseite der Detailausschnitt des Überwachungsbereichs darzustellen. Für Sprinkleranlagen ist je Strömungsmelder bzw. Sprinklerbereich eine separate Laufkarte anzulegen; der gesprinklerte Bereich ist blau zu hinterlegen.S. 11, 10 · 2011
Laufkarten – SymbolikTüren im Verlauf der Brandmelderortung sind in den Meldergruppenplänen mit der zugehörigen Schlüsselnummer zu markieren (grauer Punkt mit schwarzer Ziffer). Bei Löschanlagen ist der Bereich blau zu schraffieren oder blau zu hinterlegen; Etagen-Absperrschieber von Sprinkleranlagen sind im Detailausschnitt mit blauem Symbol darzustellen.S. 11, 10 · 2011
Laufkarten – Anzahl und AblageBei Objekten mit großer räumlicher Ausdehnung und besonders hohem Gefahrenpotential sind die Meldergruppenpläne mindestens in zweifacher Ausführung an der BMZ vorzuhalten.S. 11 · 2011
Laufkarten – AktualisierungFeuerwehr- und Meldergruppenpläne sind bei baulichen oder betrieblichen Änderungen jederzeit anzupassen und der Feuerwehr auf dem aktuellen Stand zu halten.S. 16 · 2011
Feuerwehrplan (DIN 14095)Feuerwehrpläne sind nach DIN 14095 zu erstellen, in Abstimmung mit der Feuerwehr Mönchengladbach, Abteilung Vorbeugende Gefahrenabwehr. Die endgültigen, von der Feuerwehr freigegebenen Pläne sind mindestens 14 Tage vor der geplanten Aufschaltung vorzulegen. Ohne vorliegende Feuerwehrpläne erfolgt keine Aufschaltung. Die Pläne sind der Brandschutzdienststelle zusätzlich in digitalisierter Form (PDF-Format) zu übermitteln.S. 11 · 2011
Abnahme und AbstimmungVor der Aufschaltung ist eine Aufschaltabnahme durch die Feuerwehr Mönchengladbach im Beisein eines Konzessionärsvertreters durchzuführen. Zur Abnahme müssen u. a. Abnahmeprotokoll eines staatlich anerkannten Sachverständigen (PrüfVO NRW), Zertifizierungsnachweise aller Fachfirmen, Fachbauleiterbescheinigung, Meldergruppen- und Feuerwehrpläne sowie Wartungs- und Betriebsbuch vorliegen. Die Abnahme ist kostenpflichtig.S. 15, 16 · 2011
InstandhaltungEin Wartungsvertrag mit einer zertifizierten Fachfirma ist abzuschließen. Jährliche und vierteljährliche Wartungen sowie Störmeldungen und Abschaltungen sind in einem Betriebsbuch zu dokumentieren, das an der BMZ zu hinterlegen ist. Bei erhöhter Falschalarmhäufigkeit infolge mangelhafter Wartung kann die Feuerwehr die Anlage überprüfen und im Extremfall von der ÜE trennen.S. 16 · 2011
Kosten und GebührenDie Aufschaltungsabnahme sowie alle Wiederholungsabnahmen aufgrund von Mängeln sind kostenpflichtig und werden dem Betreiber in Rechnung gestellt; Grundlage ist die Kostensatzung der Stadt Mönchengladbach. Kosten für Falschalarme trägt der Betreiber unabhängig davon, ob Dritte den Alarm verursacht haben.S. 16, 17 · 2011
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Stadt Mönchengladbach – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 57 Abs. 1 Nr. 3 BauO NRW)
Stadt Mönchengladbach – Brandschutzdienststelle (Feuerwehr, § 25 BHKG)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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