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Kreis Steinfurt

QUELLE · TAB Kreis Steinfurt (Kreis Steinfurt) – Ausgabestand 2014-01
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung von BMA erfolgt an die Kreisleitstelle Steinfurt in Rheine ueber eine oeffentliche Alarmuebertragungs-/Brandmeldeanlage auf Konzessionsbasis. Der Antrag auf Einrichtung einer UE ist schriftlich beim Konzessionaer (Siemens Building Technologies) spaetestens 8 Wochen vor Inbetriebnahme einzureichen. Sind nicht alle Bedingungen erfuellt, erfolgt keine Aufschaltung.S. 5, 18 · 2014
AlarmempfangsstelleAlarmempfangsstelle ist die Kreisleitstelle Steinfurt in Rheine. Die Leitstelle alarmiert bei Einlauf eines Melders die zustaendige Feuerwehr. Waehrend angemeldeter Abschaltungen des Hauptmelders werden keine Alarmierungen durchgefuehrt.S. 3, 19 · 2014
ÜbertragungseinrichtungDie UE wird vom Konzessionaer eingerichtet, gewartet und bleibt dessen Eigentum. Sie wird ueber eine Festverbindungsleitung oder alternativ per zugelassener ISDN-Doppelwaehlverbindung an die Leitstelle angeschlossen und ist im Handbereich der BMA zu montieren. Stoerungen sind der Leitstelle Steinfurt und dem Konzessionaer (Siemens Muenster) unverzueglich zu melden.S. 5, 6 · 2014
Feuerwehr-InformationszentraleBMZ oder FIZ ist im Bereich der Feuerwehrzufahrt bzw. des Eingangsbereichs zu installieren; ist das nicht moeglich, ist der Standort mit der oertlichen Feuerwehr abzustimmen. Der Zugang ist mit Hinweisschildern nach DIN 4066 fortlaufend zu kennzeichnen. Als Alternative zur getrennten Installation von FBF und FAT wird eine FIZ empfohlen, in der diese Peripherie in einer Einheit verbaut wird.S. 6, 8 · 2014
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Ein FBF nach DIN 14661 ist zu installieren und mit der Schliessungder zustaendigen Feuerwehr auszuruesten. Der Betreiber erhaelt keinen Schluessel fuer das FBF oder FIZ. Eine ausgeloeste BMA darf bei Alarm nicht durch den Betreiber zurueckgestellt werden.S. 8 · 2014
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Ein FAT nach DIN 14662 ist neben der BMZ/FIZ im Bereich des FBF zu installieren; befindet sich die BMZ nicht im Hauptzugangsbereich der Feuerwehr, ist das FAT am Feuerwehranlaufpunkt vorzusehen. Der Anschluss ist redundant auszufuehren und das FAT muss ueber eine History-Funktion verfuegen.S. 8 · 2014
Feuerwehr-SchlüsseldepotEs ist ein vom VdS zugelassenes FSD3 in Absprache mit der Feuerwehr zu installieren; Unterkante mindestens 0,8 m, maximal 1,4 m ueber Fertigfussboden, Abweichungen in Abstimmung mit der Feuerwehr. Das Schloss der Innentuer muss ein VdS-anerkanntes Doppelbartschloss sein; die Schliessungen sind ausschliesslich an die zustaendige Feuerwehr zu liefern. Die Deponierung von Objektschluesseln im FSD3 ist ausgeschlossen.S. 7 · 2014
FreischaltelementEin VdS-anerkanntes FSE (VdS 2105) mit Schliessungder zustaendigen Feuerwehr ist in unmittelbarer Naehe (Handbereich) des FSD3 anzubringen und an eine eigene Meldergruppe der BMA anzuschalten.S. 7, 8 · 2014
BlitzleuchteDer aeussere Zugang zur BMZ bzw. FIZ ist durch eine rote Blitz- bzw. Rundumkennleuchte kenntlich zu machen, die bei Brandmeldung automatisch durch die BMZ angesteuert wird.S. 6 · 2014
MeldergruppenAutomatische Brandmelder duerfen nicht mit nichtautomatischen Meldern in einer Meldergruppe geschaltet werden. In Treppenraeumen sind Melder in separaten Linien zusammenzuschalten, maximal 10 Melder senkrecht uebereinander je Linie. Je Sprinklergruppe ist eine eigene Meldergruppe der BMA vorzusehen.S. 9, 11 · 2014
MelderkennzeichnungJeder Brandmelder ist dauerhaft mit Gruppen- und Meldernummer zu beschriften (z. B. '3/1'). Die Schriftgroesse richtet sich nach der Raumhoehe: bis 3 m mindestens 10 mm, 3-6 m mindestens 20 mm, 6-9 m mindestens 30 mm, 9-12 m mindestens 40 mm, ab 12 m Sondergroesse nach Vereinbarung. Automatische Melder sind so zu kennzeichnen, dass die Bezeichnung vom Standpunkt des Betrachters lesbar ist.S. 8, 9, 11 · 2014
Laufkarten – FormatFeuerwehrlaufkarten sind im Format DIN A3, farbig, mit Lage- und Grundrissplan zu erstellen und dauerhaft zu laminieren. Meldergruppenpläne sind zweiseitig auszufuehren: eine Seite mit Gesamtuebersicht und Anrueckweg, die andere mit Detailuebersicht der betreffenden Meldergruppe. Laufkarten sind mit unloeslichen, versetzt angebrachten Karteireitern fuer Liniennummern zu versehen.S. 14, 15, 16 · 2014
Laufkarten – SymbolikDie verwendeten Symbole muessen der DIN 14034 entsprechen. Bereiche mit stationaeren Loschanlagen sind durch Schraffur und Bildzeichen nach DIN 14034 sowie gemaess VdS-Empfehlung (Form 2030) farblich blau zu markieren, mit Angabe des Loeschmittels. Der Laufweg ist als gruene Linie mit Laufrichtung einzutragen.S. 15 · 2014
Laufkarten – Anzahl und AblageJe Brandmeldegruppe ist eine Laufkarte zu erstellen. Ein Laufkartenmuster (je Meldertyp und Geschoss, soweit vorhanden) ist der Brandschutzdienststelle oder der zustaendigen Feuerwehr zur Freigabe vorzulegen. Die Laufkarten sind griffbereit an der BMZ bzw. im FIZ zu hinterlegen.S. 14, 15 · 2014
Laufkarten – AktualisierungDie Laufkarten sind auf Basis aktueller Bestandszeichnungen zu erstellen und staendig fortzuschreiben. Bei Aenderungen der Gebaeudegrundrisse oder nach Umbaumassnahmen sind die Laufkarten anzupassen.S. 15 · 2014
Feuerwehrplan (DIN 14095)Feuerwehrplaene sind nach DIN 14095 und in Absprache mit der Brandschutzdienststelle und der zustaendigen Feuerwehr zu erstellen und muessen bei Inbetriebnahme in allen Exemplaren fertiggestellt sein. Zu uebergeben sind: 1 laminiertes Exemplar im Bereich der BMZ/FIZ, 3 Exemplare in Papierform in Klarsichthuellen (DIN A3) sowie eine CD-ROM/DVD mit PDF. Feuerwehrplaene muessen alle 2 Jahre von einem Sachkundigen geprueft werden.S. 14 · 2014
Abnahme und AbstimmungVor der ersten Inbetriebnahme ist die BMA durch bauaufsichtlich anerkannte Sachverstaendige nach PruefVO NRW prufen und abnehmen zu lassen. Der Abnahmetermin ist mindestens 21 Tage im Voraus mit der Feuerwehr/Brandschutzdienststelle und dem Konzessionaer abzustimmen; ebenso ist die Leitstelle des Kreises Steinfurt mit mindestens 21-taegigem Vorlauf zu informieren. Bei der Abnahme muessen Antragsteller und Errichter anwesend sein.S. 16, 17 · 2014
InstandhaltungDie jaehrliche bzw. vierteljaehrliche Wartung und Inspektion sowie weitere Vorkommnisse sind fortlaufend in einem Betriebsbuch zu dokumentieren, das fuer die Feuerwehr jederzeit einsehbar an der BMZ zu hinterlegen ist. Bei erhöhter Anzahl von Fehlalarmen durch mangelhafte Wartung ist der Kreis Steinfurt berechtigt, die AUE/BMZ abzuschalten; anfallende Kosten traegt der Betreiber.S. 18 · 2014
Kosten und GebührenKosten, die der Gemeinde durch nicht bestimmungsgemässe Ausloesungen der BMA entstehen, werden dem Betreiber auf Grundlage der geltenden Gemeindesatzung in Rechnung gestellt. Dies gilt unabhaengig davon, ob Dritte den Alarm vorsaetzlich oder fahrlässig verursacht haben. In begruendeten Faellen kann die Gemeinde auf den Kostenersatz verzichten.S. 19, 20 · 2014

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

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Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

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ZUSTÄNDIGE STELLEN
Kreis Steinfurt – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 57 Abs. 1 Nr. 3 BauO NRW)
Brandschutzdienststelle: Kreis Steinfurt – oder die Gemeinde, deren Feuerwehr über geeignete hauptamtliche Kräfte verfügt (§ 25 BHKG)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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