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Donnersbergkreis

QUELLE · TAB Kreisverwaltung Donnersbergkreis, Brand- und Katastrophenschutz -Brandschutzdienststelle- (Donnersbergkreis) – Ausgabestand 2025-08
Festlegungen nach Thema
AufschaltungAufschaltung an die Integrierte Leitstelle Kaiserslautern (ILS Kaiserslautern) als gemeinsame Empfangsstelle des Donnersbergkreises. Die Anschaltung einer UE an die Empfangsstelle erfolgt nur auf schriftlichen Antrag; Konzessionaer ist die Siemens AG, Smart Infrastructure, Mannheim. Terminabstimmung fuer die Funktionspruefung erfolgt mindestens 14 Arbeitstage vor Aufschaltung ueber die Brandschutzdienststelle.S. 5, 23, 25 · 2025
AlarmempfangsstelleEmpfangsstelle ist die Integrierte Leitstelle Kaiserslautern (ILS Kaiserslautern), die der Donnersbergkreis gemeinsam unterhalt. Sabotagemeldungen des FSD werden von der Feuerwehr nicht entgegengenommen; diese muessen an eine staendig besetzte Stelle (Polizei, Konzessionaer oder VdS-anerkanntes Wach- und Sicherungsunternehmen) uebertragen werden.S. 5, 23, 34 · 2025
ÜbertragungseinrichtungDie Verbindungsleitung zwischen dem Uebergabepunkt des Telekommunikationsdienstleisters und der Uebertragungseinheit der BMZ stellt der Betreiber richtlinienkonform her. Bei Abschaltung der UE (z.B. Wartung) ist ein Hinweisschild an BMZ und FIZ anzubringen mit dem Text 'Uebertragungseinrichtung abgeschaltet! Bei Alarm Feuerwehr Notruf 112 waehlen!'.S. 11, 23 · 2025
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer Weg von der Anfahrtsstelle bis zur FIZ ist mit Schildern nach DIN 4066 (Aufschrift 'FIZ') zu kennzeichnen; das erste strassenseitige Schild hat die Groesse 148x420 mm oder 210x594 mm. Schilder im Aussenbereich sind mit Unterkante 2,20-2,50 m ueber dem Fertigfussboden anzubringen. Die Anfahrtsstelle muss gemaess DIN 14090 und der Richtlinie 'Flaechen fuer die Feuerwehr auf Grundstuecken' ausgefuehrt sein.S. 12 · 2025
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Feuerwehr-InformationszentraleDie FIZ sowie eine ggf. vorhandene Parallelanzeige und die Laufkarten muessen in unmittelbarer Naehe des Feuerwehrzugangs installiert sein; Standort ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen. Der Zugangsweg zur FIZ ist mit Hinweisschildern nach DIN 4066 fortlaufend zu kennzeichnen. Bei raeumlicher Trennung von BMZ und FIZ ist ein zweites Betriebsbuch bereitzustellen.S. 11, 26 · 2025
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das Feuerwehrbedienfeld muss nach DIN 14661 ausgefuehrt sein und die Schliesszylinderung der Feuerwehr der zustaendigen Verbandsgemeinde aufweisen. Bei Erneuerung der Schliessanlage traegt der Betreiber die Kosten des Zylindertausches. Alle Brandfallsteuerungen muessen am FBF mit der Taste 'Brandfallsteuerungen ab' fuer Revisionszwecke abschaltbar sein.S. 11, 19 · 2025
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Die Brandschutzdienststelle fordert Einzelmelderidentifikation fuer alle Brandmelder mittels FAT nach DIN 14662. Das FAT muss zusaetzlich Positionierung des Melders (mit Zusatz ZD fuer Zwischendecke bzw. DB fuer Doppelboden), Gebaeude, Geschoss und Raumnummer anzeigen. Wird das FAT gesondert verschlossen, ist dieselbe Schliesszylinderung wie beim FBF zu verwenden.S. 12 · 2025
Feuerwehr-SchlüsseldepotEs ist ein FSD Typ 3 einzubauen; der genaue Standort ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen und befindet sich in der Regel neben dem Feuerwehrzugang. Im FSD sind mindestens 2 Generalschluessel mit je eigenem Halbzylinder zu hinterlegen (max. 3 Schluessel je Bund, max. 3 Schluessel je sabotageuberwachtem Halbzylinder). Sabotageueberwachung muss aktiviert sein und Alarm an staendig besetzte Stelle uebertragen. Einbau und Instandhaltung erfolgen nach DIN 14675 und VdS 2105.S. 13, 14, 24, 33, 34 · 2025
FreischaltelementBei Einbau eines FSD 3 wird zusaetzlich ein VdS-anerkanntes Freischaltelement (FSE) mit Profilhalbzylinder der FBF-Schliessanlage gefordert. Das FSE muss in unmittelbarer Naehe des FSD 3 angebracht werden. Es darf ausschliesslich einen Brandmeldealarm im Objekt ausloesen und das FSD freischalten; weitere Steuerungen der Signalgeber sind nicht zulassig.S. 14, 25 · 2025
BlitzleuchteAm Feuerwehrzugang ist aussen eine orangene Blitzleuchte anzubringen, die in unmittelbarer Naehe zum FSD/FSE und zur abgestimmten Anfahrtsstelle fuer die Feuerwehr zu befinden hat.S. 12 · 2025
MeldergruppenBMA mit automatischen Brandmeldern sind grundsaetzlich in Betriebsart TM (Technische Massnahmen zur Vermeidung von Falschalarmen) auszufuehren. Sprinkleranlagen sind in Meldergruppen von hoechstens 2000 m2 je Ebene zu unterteilen; Meldebereiche duerften sich nicht ueber mehrere Ebenen erstrecken. Je Alarmventil ist mindestens eine separate Meldung zur BMZ vorzusehen.S. 16, 19 · 2025
MelderkennzeichnungJeder Brandmelder ist dauerhaft mit Gruppen- und Meldernummer nach DIN 14675 zu beschriften. Die Schriftgroesse ergibt sich aus der Formel: Schriftgroesse (mm) = Raumhoehe (m) / 0,3; Klebeschilder/Etiketten werden nicht akzeptiert. Melder in Zwischendecken muessen unter jedem Melder ein besonders gekennzeichnetes Deckenelement (Revisionsklappen 40x40 cm bis 60x60 cm) aufweisen; Hinweisschilder nach DIN 14623. Bodenplatten ueber Meldern in Zwischenboeden sind durch eingelassenen roten Punkt (Durchmesser 50 mm, mit Meldernummer in weiss) zu kennzeichnen.S. 16, 17, 18 · 2025
Laufkarten – FormatLaufkarten duerften das Format DIN A4 nicht unterschreiten und sollen DIN A3 nicht ueberschreiten. Schutz durch Laminierung oder reissfestes, wetterfestes, abwischbar-beschreibbares Papier ist vorgeschrieben. Bei mehr als 50 Laufkarten ist ein Laufkartenmagazin/-schrank mit LED-Einzelanzeige zu verwenden. Zusaetzlich ist ein unlaminierter Satz in Ordnerform an der FIZ vorzuhalten.S. 21 · 2025
Laufkarten – SymbolikKarten sind auf Basis aktueller Grundrissplaene in vereinfachter Darstellung (Waende mit Tueroeffnungen, ohne Masse und Mobelierung) zu erstellen. Bildzeichen nach DIN 14034 sind zu verwenden. Laufweg zur Meldergruppe ist als gruene Linie mit Laufrichtung zu markieren; Einsatzhinweise rot zu hinterlegen. Bereiche mit Rauch-Ansaug-Systemen sind mit gelben Linien/Begrenzungen, Bereiche mit stationaeren Loeschanlagen blau (mit Schraffur nach VdS-Empfehlung Form 2030) zu kennzeichnen.S. 21, 22 · 2025
Laufkarten – Anzahl und AblageJe Meldergruppe ist eine Laufkarte vorzuhalten. Bei BMA mit automatischem Laufkartenausdruck muss stets eine komplett ausgedruckte farbige Fassung an der FIZ bereitliegen; zusaetzlich ein vollstaendiger Satz fuer alle Meldergruppen separat. Fehlende Meldergruppen sind mit Blankoblaettern aufzufuellen. Fuer Sprinkleranlagen ist je Stroemungsmelder eine Laufkarte zu erstellen.S. 21, 22 · 2025
Laufkarten – AktualisierungFeuerwehrlaufkarten sind jedes Jahr zu ueberpruefen und zu aktualisieren; dies hat durch ausgebildete Sachkundige zu erfolgen. Die Karten sind auf Basis aktueller Grundrissplaene staendig fortzuschreiben.S. 28 · 2025
Feuerwehrplan (DIN 14095)Feuerwehrplaene sind gemaess dem Merkblatt zur Erstellung von Feuerwehrplaenen im Donnersbergkreis zu erstellen (nach DIN 14095) und muessen 4 Wochen vor Funktionspruefung bei der Brandschutzdienststelle zur Pruefung vorliegen. Genehmige Plaene sind an der FIZ vorzuhalten. Eine Aktualisierung durch ausgebildete Sachkundige ist alle 2 Jahre erforderlich.S. 9, 28 · 2025
Abnahme und AbstimmungVor der Aufschaltung ist die BMA durch einen staatlich anerkannten Sachverstaendigen fuer Gefahrenmeldeanlagen gemaess HTechAnlV RP zu pruefen; ein maengelfreier Abnahmebericht ist der Brandschutzdienststelle vorzulegen. Die abschliessende Funktionspruefung und Aufschaltung erfolgt im Beisein eines Vertreters der Brandschutzdienststelle. Planungsgespraeche mit der Brandschutzdienststelle sind bereits in der fruehen Planungsphase zu fuehren; Abweichungen von Vorschriften sind in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle vorab zu klaeren.S. 7, 8, 10, 25 · 2025
InstandhaltungEs ist ein Wartungsvertrag mit einer nach DIN 14675 zertifizierten Fachfirma abzuschliessen; der Zertifizierungsnachweis ist Bestandteil der Funktionspruefung. Alle Betriebsereignisse sowie Instandhaltungs- und Aenderungsmassnahmen sind laufend in das Betriebsbuch einzutragen; Aufbewahrungsdauer 5 Jahre. Der Betreiber hat mindestens 3 erreichbare Kontaktpersonen zu benennen, die ca. 15 Minuten nach Auslosung am Objekt erscheinen koennen.S. 26, 27, 28 · 2025
Kosten und GebührenDie Funktionspruefung durch die Brandschutzdienststelle sowie alle erforderlichen Wiederholungspruefungen sind kostenpflichtig. Kosten fuer Fehleinsaetze aufgrund von Falschalarmen werden grundsaetzlich dem Betreiber in Rechnung gestellt. Gebuehren richten sich nach der Feuerwehrsatzung der oeortlich zustaendigen Verbandsgemeinde in der jeweils gueltigen Fassung.S. 29 · 2025

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

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Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

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ZUSTÄNDIGE STELLEN
Kreisverwaltung Donnersbergkreis – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 58 Abs. 1 Nr. 3 LBauO RP)
Kreisverwaltung Donnersbergkreis als Brandschutzdienststelle (§ 9 Abs. 2 LBKG)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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