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Landkreis Neuwied

QUELLE · TAB Integrierte Leitstelle Montabaur (Landkreise Altenkirchen, Rhein-Lahn, Neuwied, Westerwaldkreis) – Ausgabestand 2021-03-25
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie BMA ist gemäß DIN 14675 und DIN VDE 0833 zu errichten, zu betreiben und zu unterhalten. Das Dokument dient als organisatorischer Leitfaden für die Aufschaltung auf die integrierte Leitstelle Montabaur, zuständig für die Landkreise AK, Rhein-Lahn, NR und WW.S. 1 · 2021
ÜbertragungseinrichtungAlle Details zur Einrichtung der Übertragungseinrichtung sowie der Übertragungswege sind vom Anschlussnehmer oder seinem Beauftragten mit allen an der Abnahme Beteiligten abzustimmen.S. 5 · 2021
Feuerwehrzugang / Standort BMZAlle Türen und Zugänge zum und im Objekt müssen mit dem im FSD hinterlegten GHS gewaltfrei geöffnet werden können. Bei eingefriedetem Gelände oder Nichtzugänglichkeit durch Tore und Schranken sind Maßnahmen zu treffen, die im Alarmfall gewaltfreien Zutritt ermöglichen (z. B. Schlüsseldepot, Tor-/Schrankenentriegelung, Feuerwehrschließung). Ausnahmen sind vorab mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen.S. 3, 4, 7 · 2021
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Eine Feuerwehrschließung für das Feuerwehrbedienfeld ist zum Zeitpunkt der Abnahme und Aufschaltung bereitzustellen.S. 3 · 2021
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Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Ein Feuerwehranzeigetableau mit Feuerwehrschließung muss zum Zeitpunkt der Abnahme und Aufschaltung vorhanden sein. Laufkarten und weitere Unterlagen sind am FAT-Standort zu hinterlegen.S. 3 · 2021
Feuerwehr-SchlüsseldepotZum Zeitpunkt der Abnahme und Aufschaltung müssen ein FSD der Klasse 3 inklusive Feuerwehrschließung, ein General-Hauptschlüssel des Objektes sowie ein objektspezifischer Halbzylinder mit GHS-Schließung im FSD vorhanden und nutzbar sein. Die Anzahl der hinterlegten GHS und Überwachungszylinder wird von der Brandschutzdienststelle festgelegt.S. 3, 4 · 2021
FreischaltelementEin Freischaltelement mit Feuerwehrschließung ist zum Zeitpunkt der Abnahme und Aufschaltung vorzuhalten.S. 3 · 2021
BlitzleuchteDer Zugang zur BMZ bzw. zum FAT ist durch eine rote Blitzleuchte zu kennzeichnen, die die Auslösung der Übertragungseinrichtung anzeigt.S. 4 · 2021
MelderkennzeichnungAutomatische Melder müssen gemäß DIN 14675 gekennzeichnet sein. Die Beschriftung hat auf gravierten roten, rechteckigen Schildern zu erfolgen und muss identisch mit den Angaben auf den Meldergruppenkarten und der BMZ sein. Nichtautomatische Melder müssen rote Meldergehäuse besitzen.S. 4 · 2021
Laufkarten – FormatFeuerwehrlaufkarten sind laminiert zu erstellen. Sie sind zusammen mit dem Feuerwehrplan und dem Betriebsbuch in einem geeigneten und gekennzeichneten Depot an der BMZ bzw. beim FAT zu hinterlegen.S. 3 · 2021
Feuerwehrplan (DIN 14095)Feuerwehrpläne müssen DIN 14095 entsprechen und sind vorab der Brandschutzdienststelle zur Prüfung und Freigabe vorzulegen. Nach Freigabe werden sie in DIN A3 auf wasserabweisendem Papier, laminiert oder in Klarsichthüllen, gefaltet auf DIN A4, in 5-facher Ausfertigung sowie einmal auf CD als PDF benötigt. Der Verteiler umfasst Brandschutzdienststelle, Feuerwehreinsatzzentrale, ELW der Verbandsgemeinde, örtliche Feuerwehr und Datenträger für ELW 2 und ELW 1.S. 3 · 2021
Abnahme und AbstimmungTermin zur Abnahme und Aufschaltung sowie alle Details sind vom Anschlussnehmer mit allen Beteiligten abzustimmen. Bei der Abnahme müssen mindestens je ein Vertreter des Anschlussnehmers, des Anlagenerrichters bzw. der Wartungsfirma und der Feuerwehr sowie der Konzessionär und die Brandschutzdienststelle anwesend sein.S. 5 · 2021
InstandhaltungBei der Abnahme ist ein Beleg über das Bestehen eines Instandhaltungs- und Wartungsvertrages mit einer zertifizierten Fachfirma vorzulegen. Der im FSD hinterlegte Feuerwehr-Transponder sowie das FSD sind gemäß DIN 14675 vierteljährlich zu inspizieren und zu warten.S. 5, 7 · 2021
SonstigesFür Objekte mit elektronischen Schließanlagen gelten zusätzliche Anforderungen: Das Schließsystem muss über eine gültige Zulassung einer anerkannten Prüfstelle verfügen, der Transponder ist im FSD zu deponieren und unverlierbar mit dem Schlüssel der Schlüsselüberwachung zu verbinden. Die Energiereserve muss für mindestens 100 Entsperrvorgänge ausreichen. Störungen der Netzspannungsversorgung dürfen keinen Einfluss auf die Funktion des Schließsystems haben.S. 6, 7 · 2021

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

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Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

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ZUSTÄNDIGE STELLEN
Kreisverwaltung Neuwied – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 58 Abs. 1 Nr. 3 LBauO RP)
Kreisverwaltung Neuwied als Brandschutzdienststelle (§ 9 Abs. 2 LBKG)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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