Stadt Worms (kreisfrei)
QUELLE · TAB Feuerwehr Worms (Worms) – Ausgabestand 2018-01
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDer Antrag auf Anschaltung einer UE muss die Bezeichnung des Teilnehmers (postalische Anschrift von Objekt und Antragsteller) sowie den gewuenschten Inbetriebnahmetermin enthalten und muss vollstaendig ausgefuellt und rechtsguelig unterschrieben mindestens 8 Wochen vor dem geplanten Anschalttermin beim Konzessionaer vorliegen.S. 6, 7 · 2018
ÜbertragungseinrichtungDie UE (Hauptmelder) wird vom Konzessionaer (Fa. Siemens AG) eingerichtet und gewartet und bleibt dessen Eigentum; die vom Konzessionaer vergebene UE-Nummer ist gut lesbar am Gehaeuse des Hauptmelders sowie am FAT anzubringen.S. 6, 7 · 2018
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer Feuerwehrzugang muss sich in unmittelbarer Naehe der Anfahrstelle fuer die Feuerwehr befinden, die gemaess LBauO Paragraf 7 bzw. MBO Paragraf 5 als Feuerwehrzufahrt auszufuehren ist; Feuerwehrzugang und Anfahrstelle sind bereits in der Planungsphase mit der Feuerwehr abzustimmen.S. 6 · 2018
Feuerwehr-InformationszentraleDie FIZ ist unmittelbar hinter dem Feuerwehrzugang im Eingangsbereich anzubringen; der genaue Standort ist mit der Feuerwehr Worms abzustimmen. In der Regel wird eine FIZ bzw. ein standardisiertes FIBS gefordert.S. 7 · 2018
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Die Installation eines FBF ist verbindlich vorgeschrieben und grundsaetzlich zu einer FIZ zusammenzufassen; die Position ist mit der Feuerwehr abzustimmen. Die Schliessung wird von der Feuerwehr vorgegeben, der Betreiber erhaelt keinen Schluessel; der Profilhalbzylinder wird von der Feuerwehr Worms gegen Kostenersatz gestellt und geht bei Abbau der Anlage in deren Eigentum ueber.S. 8 · 2018
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Die Installation eines FAT ist verbindlich vorgeschrieben und wird grundsaetzlich mit dem FBF zu einer FIZ zusammengefasst; das FBF wird vom Konzessionaer bei der UE-Pruefung mitgeprueft.S. 8 · 2018
Feuerwehr-SchlüsseldepotEin FSD ist in Absprache mit der Feuerwehr zu installieren, in der Regel neben dem Feuerwehrzugang an der Anfahrstelle; Objektschluessel werden von der Feuerwehr nicht angenommen. Naeheres regeln gesonderte, dem Dokument als Anhang A beigefuegte Vereinbarungen; der Betreiber muss Profilhalbzylinder mit GHS-Schliessung bereitstellen.S. 5 · 2018
FreischaltelementEin VdS-anerkanntes Freischaltelement (FSE) muss vorhanden sein, damit die Feuerwehr das FSD ohne Alarmausloesung oeffnen kann; es ist an eine eigene Meldegruppe der BMZ anzuschalten. Der Profilhalbzylinder fuer das FSE wird von der Feuerwehr Worms gegen Kostenersatz gestellt.S. 5 · 2018
BlitzleuchteDer Standort des FSD ist durch eine gelbe Blitzleuchte (RAL 1003) zu kennzeichnen; ist eine jederzeitige Einweisung der Feuerwehr durch ortskundiges Personal nicht sichergestellt, ist zusaetzlich der Feuerwehrzugang aussen mit einer gelben Blitzleuchte und ggf. Schildern zu kennzeichnen.S. 5, 6 · 2018
MeldergruppenZur Vermeidung von Falschalarmen bei automatischen Meldern, die die UE ausloesen, ist eine der folgenden Massnahmen anzuwenden: Zwei-Melder-Abhaengigkeit, Zwei-Gruppen-Abhaengigkeit, Vergleich von Brandkenngroessenmustern nach DIN VDE 0833 Teil 2, oder eine Alarmzwischenspeicherung nur in Absprache mit der Feuerwehr.S. 9 · 2018
MelderkennzeichnungJeder Melder ist dauerhaft mit Gruppen- und Meldernummer neben (nicht auf) dem Melder zu beschriften (z.B. 10/1, 10/2); Zwischenbodenmelder werden mit einem ca. 50mm roten Punkt, Zwischendecken- und Kanalmelder mit einem ca. 50mm gelben Dreieck gekennzeichnet, Groesse in Absprache mit der Feuerwehr. Handfeuermelder sind in 1,4 m plus/minus 0,2 m Hoehe zu montieren, Kennzeichnung hinter der Glasscheibe.S. 8, 9 · 2018
Laufkarten – FormatFeuerwehr-Laufkarten sind im Querformat DIN A3 zu erstellen und zu laminieren, alternativ auf wasserfester, nicht verwischbarer Unterlage (z.B. Folie oder Spezialpapier wie neobond hybrid); ein Muster ist der Feuerwehr auf Verlangen vorzulegen.S. 10 · 2018
Laufkarten – SymbolikDie Laufkarten sind auf Basis aktueller Grundrisspaene mit vereinfachter Wanddarstellung ohne Masse und Moeblierung zu erstellen, Waende und Brandabschnittsgrenzen sind durch staerkere Linien hervorzuheben, Bildzeichen nach DIN 14034 sind zu verwenden; die Reiter sind farblich zu kennzeichnen: rot fuer nichtautomatische Melder, gelb fuer automatische Melder, blau fuer Sprinklergruppen, Sonderloeschanlagen in Absprache mit der Feuerwehr.S. 10 · 2018
Laufkarten – Anzahl und AblageJe Meldegruppe ist eine Feuerwehrlaufkarte stets griffbereit an der FIZ zu hinterlegen; Abweichungen vom vorgegebenen Muster beduerfen eines schriftlichen Antrags und der Freigabe durch die Feuerwehr.S. 10 · 2018
Laufkarten – AktualisierungBauliche, nutzungs- oder betriebliche Aenderungen sind der zustaendigen Feuerwehr mitzuteilen; die Planunterlagen (einschliesslich Laufkarten/Plaene) sind vom Betreiber zu aktualisieren und mindestens einmal jaehrlich auf Aktualitaet zu pruefen und zu dokumentieren.S. 13, 14 · 2018
Feuerwehrplan (DIN 14095)Ein Feuerwehrplan ist immer zu erstellen und im Vorfeld von der Feuerwehr zu genehmigen; die Feuerwehr kann zusaetzlich weitere Lage-, Alarm- und Uebersichtsplaene in unmittelbarer Naehe der BMZ verlangen.S. 11 · 2018
Abnahme und AbstimmungDer Abnahmetermin wird der Feuerwehr vom Konzessionaer mit 14 Tagen Vorlauf mitgeteilt; bei der Abnahme muessen Antragsteller und Errichter (oder bevollmaechtigte Vertreter) anwesend sein und u.a. Fachbauleiterbescheinigung/Installationsattest, vollstaendig freigegebene Laufkarten, Pruefprotokoll nach HTechAnlV RP, Brandfallmatrix, Wartungsnachweis sowie genehmigte Feuerwehreinsatzplaene vorliegen. Die Abnahme ist keine Bestaetigung der fachgerechten Installation.S. 12 · 2018
InstandhaltungWartungen und Inspektionen sind fortlaufend in einem an der BMZ hinterlegten, fuer die Feuerwehr jederzeit einsehbaren Betriebsbuch zu dokumentieren; es ist ein Wartungsvertrag mit einer nach DIN 14675 anerkannten Fachfirma abzuschliessen. Bei erhoehter Falschalarmzahl kann die Feuerwehr eine Ueberpruefung veranlassen, bei schweren Maengeln die Trennung der Anlage von der UE.S. 13 · 2018
Kosten und GebührenEntgelte und Kostenersatz richten sich nach der Gebuehrensatzung Feuerwehr der Stadt Worms; Kosten durch Fehlalarm-Einsaetze werden dem Betreiber gemaess Paragraf 36 Abs. 1 Nr. 8 LBKG in Rechnung gestellt, unabhaengig davon, ob ein Dritter den Alarm vorsaetzlich oder fahrlaessig verursacht hat.S. 13 · 2018
SonstigesDie Planunterlagen sind vor Installationsbeginn der BMA mit der Feuerwehr abzustimmen; bei Neuerrichtung oder Austausch der Brandmeldezentrale ist zwingend ein Brandmeldekonzept vorzulegen, das Ueberwachungs- und Alarmierungsmassnahmen, Abweichungen, alle Brandfallsteuerungen und die Feuerwehrperipherie beschreibt.S. 11 · 2018
Fuer Gebaeudefunkanlagen muss eine ungehinderte Funkverbindung im Objekt gewaehrleistet sein; andernfalls ist eine Funkfeldstaerkemessung durchzufuehren und das Ergebnis der Feuerwehr in Kopie zur Verfuegung zu stellen; im Uebrigen gelten die gesonderten Anschlussbedingungen fuer Gebaeudefunkanlagen der Stadt Worms.S. 14 · 2018
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Stadtverwaltung Worms – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 58 Abs. 1 Nr. 3 LBauO RP)
Stadtverwaltung Worms als Brandschutzdienststelle (§ 9 Abs. 2 LBKG)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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