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Stadt Dessau-Roßlau (kreisfrei)

QUELLE · TAB Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau (Dessau-Roßlau) – Ausgabestand 2008-02-11
Festlegungen nach Thema
AufschaltungAufschaltung an die Empfangszentrale der Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau setzt voraus, dass die BMA den geltenden Normen (u. a. VDE 0833, DIN 14675) entspricht. Der Antrag zur Aufschaltung ist schriftlich an die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau zu richten. Abweichungen von den Anschlussbedingungen bedürfen der Abstimmung mit der Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau.S. 2, 3 · 2008
AlarmempfangsstelleDie Alarmempfangsstelle ist die Feuerwehrleitstelle der Stadt Dessau-Roßlau, die eine Brandmeldeanlage auf Konzession betreibt.S. 3 · 2008
ÜbertragungseinrichtungDie ÜE wird über einen schriftlichen Antrag an den Konzessionsträger Siemens AG eingerichtet. Sie ist im Handbereich der BMZ zu montieren, bleibt Eigentum des Konzessionärs und wird von diesem gewartet. Störungen sind dem Konzessionär umgehend zu melden.S. 3 · 2008
Feuerwehrzugang / Standort BMZDie BMZ ist an der Feuerwehrzufahrt im Eingangsbereich des Objektes anzubringen; ist das nicht möglich, muss der Standort mit der Feuerwehr abgestimmt werden. Der Weg zur BMZ ist mit Hinweisschildern nach DIN 4066 zu kennzeichnen. Die BMZ muss im Alarmfall gewaltlos zugänglich sein.S. 4 · 2008
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Ein Feuerwehrbedienfeld nach DIN 14661 ist Pflicht für die Aufschaltung. Die Schließung wird von der Feuerwehr vorgegeben; das Schloss ist auf Kosten des Antragstellers einzubauen und geht in das Eigentum der Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau über. Das FBF ist im selben Raum in unmittelbarer Nähe der BMZ anzubringen, sodass beide ohne Standortwechsel bedienbar sind.S. 4, 5 · 2008
Feuerwehr-SchlüsseldepotFür den gewaltlosen Feuerwehrzutritt ist im Alarmfall rund um die Uhr Zugang zu allen Brandmeldern und zur BMZ sicherzustellen. Falls das nicht möglich ist, muss ein FSK mit VdS-Zulassung installiert werden; dessen Standort ist vorab mit der Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau abzustimmen.S. 7 · 2008
FreischaltelementDas für den FSK erforderliche Doppelbartschloss wird vom Antragsteller per Bestellschein (Anlage 1) beschafft, an die Feuerwehr geliefert, von ihr eingebaut und geht in ihr Eigentum über. Im FSK dürfen max. drei Schlüssel an einem fest verschweißten Ring deponiert werden.S. 7, 8 · 2008
BlitzleuchteDer Standort des FSK ist durch eine Blitzleuchte kenntlich zu machen.S. 7 · 2008
MeldergruppenNichtautomatische Melder in horizontaler Ebene sind auf Brandabschnitte zu beschränken; in Treppenräumen max. 5 Melder senkrecht übereinander je Gruppe. Automatische Melder sind grundsätzlich geschossweise je Brandabschnitt zusammenzufassen; Doppelboden-, Zwischendecken- und Lüftungskanalmelder auf eigene Bereiche je Meldegruppe. Kombination automatischer und nichtautomatischer Melder in einer Gruppe ist unzulässig.S. 5, 6 · 2008
MelderkennzeichnungAlle Melder (automatisch und nichtautomatisch) sind dauerhaft mit Gruppen- und Meldernummer zu kennzeichnen. Die optische Anzeige automatischer Melder muss von der Raumzugangsseite und vom Fußboden aus lesbar sein. Für jeden nichtautomatischen Melder ist ein 'Außer Betrieb'-Schild vorzuhalten.S. 5, 6 · 2008
Laufkarten – FormatPro Meldegruppe ist ein eigener Plan bzw. eine Laufkarte sowie ein Melderruppenverzeichnis, nicht größer als DIN A4, an der BMZ zu hinterlegen. Die Laufkarte ist zweiseitig auszuführen: Vorderseite Gesamtübersicht mit Standort und Laufweg, Rückseite Detailansicht der Meldegruppe.S. 7 · 2008
Laufkarten – SymbolikFür Laufkarten sind die von der Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau vorgegebenen Symbole (Anlage 3 der Anschlussbedingungen) zu verwenden.S. 7 · 2008
Laufkarten – Anzahl und AblagePro Meldegruppe ist genau eine Laufkarte (zweiseitig) an der BMZ gut sichtbar und griffbereit zu hinterlegen. Alternativ kann ein an die BMA gekoppelter Drucker mit ausreichend großer grafischer und textlicher Darstellung des Alarmbereichs die Laufkarte ersetzen.S. 7 · 2008
Feuerwehrplan (DIN 14095)Die Feuerwehr kann verlangen, dass weitere Lage- und Übersichtspläne in unmittelbarer Nähe der BMZ angebracht oder hinterlegt werden; aus diesen müssen alle Zu- und Ausgänge sowie brandschutztechnische Einrichtungen ersichtlich sein.S. 7 · 2008
Abnahme und AbstimmungVor Abnahme und Aufschaltung ist die Funktionstüchtigkeit durch die Errichterfirma nachzuweisen; die fachliche Prüfung erfolgt durch TÜV oder einen bauordnungsrechtlich anerkannten Sachverständigen mit Prüfbericht am Abnahmetag. Die erste Abnahme ist kostenlos; weitere Prüfungen wegen Nichterfüllung können kostenpflichtig sein. Bei jeder Änderung der BMA ist eine erneute Prüfung erforderlich.S. 8 · 2008
InstandhaltungWartungen und Inspektionen sind fortlaufend in einem Betriebshandbuch zu dokumentieren (gem. VDE 0833); das Betriebshandbuch ist jederzeit einsehbar an der BMZ zu hinterlegen. Eine jährliche Wartung des FSK ist im Beisein der Feuerwehr durchzuführen. Funktionsprüfungen mit Auslösung des Hauptmelders dürfen nur im Einvernehmen mit der Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau vorgenommen werden.S. 8, 9 · 2008
Kosten und GebührenDie erste Abnahme ist kostenlos; weitere Abnahmen wegen Nichterfüllung der Bedingungen können dem Antragsteller in Rechnung gestellt werden. Bei wiederholten Fehlalarmierungen kann die Feuerwehr Einsatzkosten nach geltenden Kostensätzen verrechnen; eine kostenpflichtige Wiederaufschaltung ist möglich.S. 8, 9 · 2008

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

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Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

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ZUSTÄNDIGE STELLEN
Stadt Dessau-Roßlau – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 56 Abs. 1 Nr. 1 BauO LSA)
Stadt Dessau-Roßlau (Berufsfeuerwehr) – Brandsicherheitsschau (§ 4 Abs. 2 BrSchG LSA)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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