Zum Inhalt springen
Viewer öffnenkostenlos

Landkreis Mansfeld-Südharz

QUELLE · TAB Landkreis Mansfeld-Südharz, Amt für Brand- und Katastrophenschutz (Mansfeld-Südharz) – Ausgabestand 2012-04-01
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Richtlinie regelt die direkte Aufschaltung von BMA über eine Alarmübertragungsanlage (AUA) auf die Alarmempfangszentrale der Leitstelle Feuerwehr/Rettungsdienst des Landkreises Mansfeld-Südharz. Grundlage ist DIN 14675 in der jeweils gültigen Fassung. Die Richtlinie gilt für Neuanlagen sowie Erweiterungen und Änderungen bestehender Anlagen.S. 1 · 2012
AlarmempfangsstelleDie einzige alarmausiösende Stelle ist die Leitstelle Feuerwehr/Rettungsdienst des Landkreises Mansfeld-Südharz. Der Fernalarm ist automatisch und ausschließlich an diese Stelle weiterzuleiten.S. 2 · 2012
ÜbertragungseinrichtungDer Landkreis betreibt zwei Alarmempfangszentralen auf Konzessionsbasis; zugelassene Konzessionäre sind Siemens AG und Bosch Sicherheitssysteme. Eine Anschaltung direkt an die Telefonanlage der Leitstelle ist nicht gestattet. Der Antrag auf Aufschaltung ist schriftlich an den jeweiligen Konzessionär zu stellen.S. 2 · 2012
Feuerwehrzugang / Standort BMZDie Gesamtkonzeption des BMA-Projektes ist bereits in der Planungsphase mit dem Brandschutzprüfer des Landkreises Mansfeld-Südharz abzustimmen; dabei sind unter anderem der Standort des FSD und der Blitzlampe sowie der Standort von BMZ, FBF, FAT und Feuerwehrlaufkarten festzulegen. Bei Gebäuden mit BMA muss für die Feuerwehr im Brandfall jederzeit schnelle und ungehinderte Zugänglichkeit gewährleistet sein.S. 2, 9 · 2012
16 weitere Themen aufklappen →
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Die BMZ ist zwingend mit einem Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) nach DIN 14661 und einem Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT) nach DIN 14662 auszustatten. Als Schließung ist die einheitliche Schließung des Landkreises Mansfeld-Südharz zu verwenden. FBF und FAT sind grundsätzlich im Eingangsbereich gesichert anzubringen; Abweichungen bedürfen der Abstimmung mit den Brandschutzprüfern des Landkreises Mansfeld-Südharz.S. 4 · 2012
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Das FAT nach DIN 14662 ist Pflichtbestandteil jeder BMZ sowie analog für Brandmelde-Unterzentralen und Löschzentralen. Bei vernetzten Anlagen ohne systemeigene Vernetzung ist neben dem FAT der übergeordneten BMZ auch ein gesondert gekennzeichnetes FAT der untergeordneten BMZ zu installieren, mit redundant ausgelegter Signal- und Energieversorgungsleitung.S. 4, 7 · 2012
Feuerwehr-SchlüsseldepotBei BMA-Objekten ohne zerstörungsfreien Zutritt ist ein FSD 3 gemäß DIN 14675 Anhang C erforderlich, ergänzt durch eine optische Informationsleuchte (gelbe Rundumkennleuchte/Blitzleuchte) und ein Freischaltelement (FSE). Einmal jährlich sind alle Funktionen des FSD gemeinsam mit der BMA-Wartung zu prüfen; die Wartungsarbeiten sind dem Träger des Brandschutzes zwei Wochen vorab anzuzeigen.S. 9 · 2012
FreischaltelementEin VdS-anerkanntes FSE ist erforderlich und als eigene Meldergruppe an die BMZ anzuschließen. Es ist unterputz, wandbündig und in unmittelbarer Nähe des FSD, vorzugsweise außerhalb des Handbereiches, einzubauen. Der Anbringungsort ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 9, 10 · 2012
BlitzleuchteDer Standort des FSD und des FSE ist mit einer gelben Rundumkennleuchte (Blitzleuchte) kenntlich zu machen. Die Blitzleuchte ist Pflichtbestandteil bei BMA-Objekten, die mit FSD ausgestattet werden müssen.S. 9, 10 · 2012
MeldergruppenJe Sprinklergruppe ist eine Meldergruppe vorzusehen; erstreckt sich eine Sprinklergruppe über mehrere Geschosse, sind je Geschoss Strömungswächter einzubauen. Inertgaslöschanlagen werden in Zweiergruppenabhängigkeit angesteuert. Das FSE ist als eigene Meldergruppe anzuschließen.S. 8, 9 · 2012
MelderkennzeichnungVerdeckte automatische Melder in abgehängten Decken oder Zwischenböden müssen durch Individualanzeigen nach DIN 14523 sichtbar gekennzeichnet oder mit einem roten Punkt (Mindestdurchmesser 50 mm) dauerhaft markiert und mechanisch gegen Vertauschen gesichert sein. Der Hinterlegungsort der Bodenplattenheber ist in Abstimmung mit den Brandschutzprüfern des Landkreises Mansfeld-Südharz festzulegen.S. 8 · 2012
Laufkarten – FormatDas Standardformat für Feuerwehr-Laufkarten ist A4; für größere Objekte ist nach Zustimmung der Brandschutzprüfer des Landkreises Mansfeld-Südharz auch A3 zulässig. Die Karten müssen aus formstabiler Folie oder laminiertem Karton bestehen.S. 6 · 2012
Laufkarten – SymbolikDie Bildzeichen sind einheitlich nach DIN 14675:2003-11, Bild 2 festgelegt und form- sowie farbidentisch darzustellen. Die Laufkarte muss auf der Vorderseite eine Gebäudeübersicht mit Grundriss und auf der Rückseite einen Detailplan für den Melderbereich enthalten, mit Mindestangaben zu Meldergruppe, Meldernummer, Melderart, Gebäude/Geschoss/Raum, Standort von BMZ/UE/FAT/FBF, Laufweg, Treppen und Türen, Raumkennzeichnung, Bemerkungen, Objektname, Aktualisierungsdatum und Legende.S. 5, 6 · 2012
Laufkarten – Anzahl und AblageEs ist mindestens je Meldergruppe eine Feuerwehr-Laufkarte nach DIN 14675 Punkt 10.2 bereitzuhalten. Bei BMA mit automatischem Kartenausdruck muss zusätzlich ein vollständiger separater Kartensatz vorhanden sein.S. 5 · 2012
Laufkarten – AktualisierungJede Änderung an der BMA oder am Objekt, die eine Überarbeitung der Laufkarten erfordert, ist vom Betreiber unverzüglich und unaufgefordert schriftlich den Brandschutzprüfern des Landkreises Mansfeld-Südharz mitzuteilen. Das Datum der letzten Aktualisierung ist auf jeder Laufkarte anzugeben.S. 6 · 2012
Feuerwehrplan (DIN 14095)Sofern kein Lageplantableau, keine Meldergruppenkartei oder keine elektronische Einsatzdatei gewählt wurde, ist je BMZ grundsätzlich ein Lageplantableau zu installieren. Das Lageplantableau muss lagerichtig den Grundriss mit markanten Punkten darstellen und Auslösestellen signalisieren (gelb: nichtautomatischer Melder, rot: automatischer Melder, blau: Löschanlagen, schwarz: Geschossanzeigen). Vor Fertigung ist die Zustimmung des Brandschutzprüfers einzuholen; eine Kopie verbleibt in der Leitstelle.S. 5 · 2012
Abnahme und AbstimmungDem Brandschutzprüfer des Landkreises Mansfeld-Südharz ist die Gelegenheit zur Teilnahme an der Abnahme nach DIN 14675 Abschnitt 9 zu geben. Bei der Abnahme sind durch die Fachfirma Schaltpläne, Meldergruppenverzeichnis, 10 Ersatzglasscheiben für nichtautomatische Melder, Schlüssel, 'Außer-Betrieb'-Schilder sowie Wartungs- und Betriebsbuch an der BMA zu hinterlegen.S. 10 · 2012
InstandhaltungFür aufgeschaltete BMA ist ein Wartungs- und Instandhaltungsvertrag abzuschließen. Die Instandhaltung hat nach DIN VDE 0833-1, DIN VDE 0833-2 und DIN 14675/A1:2006-12 zu erfolgen. Jährliche Wartungen und vierteljährliche Inspektionen sowie alle Vorkommnisse sind fortlaufend im Betriebsbuch zu dokumentieren; vor Arbeitsbeginn ist die Service-Leitstelle des Konzessionärs zu informieren.S. 10, 11 · 2012
Kosten und GebührenKonkrete Kosten- oder Gebührenregelungen sind im Dokument nicht enthalten.2012
SonstigesRevisionsalarme aus aufgeschalteten BMA werden 4x jährlich in der Leitstelle des Konzessionärs bearbeitet; Revisionsalarme der Übertragungseinrichtungen werden 2x jährlich in der Leitstelle des Konzessionärs und 2x jährlich in der Leitstelle Mansfeld-Südharz durch einen vom Konzessionär benannten Wartungsmonteur bearbeitet.S. 11 · 2012

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

Mit PlanWerke planen

Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

Projekt anlegen
ZUSTÄNDIGE STELLEN
Landkreis Mansfeld-Südharz – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 56 Abs. 1 Nr. 1 BauO LSA)
Landkreis Mansfeld-Südharz – Brandsicherheitsschau als Aufgabe des übertragenen Wirkungskreises (§ 3 Abs. 4 BrSchG LSA)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

Alle Orte durchsuchen

Anforderungen kennen — und direkt danach planen.

Kein Account erforderlich · läuft komplett lokal im Browser