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Salzlandkreis

QUELLE · TAB Salzlandkreis — Der Landrat (Salzlandkreis) – Ausgabestand 2015-02
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung der BMA erfolgt auf die Einsatzleitstelle des Salzlandkreises. Der Aufschalttermin ist mindestens 2 Wochen vorher mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. Die Aufschaltung kann von der Brandschutzdienststelle von der Einhaltung der TAB abhängig gemacht werden.S. 1, 6 · 2015
AlarmempfangsstelleDie Alarmempfangsstelle ist die Einsatzleitstelle des Salzlandkreises. Es gibt zwei Empfangszentralen auf Konzessionsbasis (SIEMENS und TOTAL WALTHER).S. 2 · 2015
ÜbertragungseinrichtungEs sind zwei Konzessionäre für den Betrieb der Empfangszentralen zugelassen, an die ausschließlich Übertragungseinrichtungen von BMA angeschlossen werden dürfen. Der Anschluss erfolgt auf schriftlichen Antrag bei einem der beiden Konzessionäre und setzt einen Mietvertrag zwischen Betreiber und gewähltem Konzessionär voraus.S. 2, 3 · 2015
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer Weg von der Objektzufahrt zum FIBS bzw. FAT/FBF ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle mit Hinweisschildern nach DIN 4066 zu kennzeichnen. Zum Aufschalttermin sind Objektschlüssel bzw. Transponder redundant in der erforderlichen Anzahl der Einsteckplätze vorzulegen.S. 5, 6 · 2015
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Ein FBF gemäß DIN 14661 ist als notwendige Komponente vorgeschrieben. Der Standort wird in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festgelegt. Die Schließung (Halbprofilzylinder) wird je nach Teilgebiet des Salzlandkreises bei unterschiedlichen Anbietern bezogen.S. 3, 4, 5 · 2015
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Ein FAT gemäß DIN 14662 ist als notwendige Komponente vorgeschrieben. Eine Kombination von FAT und FBF als FIBS (Feuerwehrinformations- und -bediensystem) gemeinsam mit einem Laufkartenschrank ist zulässig. Der Standort wird in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festgelegt.S. 4, 5 · 2015
Feuerwehr-SchlüsseldepotEs ist ein FSD der Kategorie 3 mit mindestens 2 überwachten Einsteckplätzen erforderlich. Das Umstellschloss für das FSD sowie der Zylinder für das FSE sind bei einem bestimmten Anbieter zu beziehen. Der Standort des FSD wird in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festgelegt.S. 3, 4, 5 · 2015
FreischaltelementEin FSE mit Vandalismusrosette ist als notwendige Komponente vorgeschrieben. Der Zylinder für das FSE ist beim gleichen Anbieter wie das FSD-Umstellschloss zu beziehen.S. 3, 5 · 2015
BlitzleuchteEine Blitzleuchte in der Farbe Orange ist als notwendige Komponente vorgeschrieben.S. 5 · 2015
MelderkennzeichnungAlle Brandmelder (automatische und nicht automatische) sind deutlich sichtbar mit Linien- und Meldernummer zu kennzeichnen. Die Kennzeichnung von nicht sichtbaren Meldern (z.B. in Doppelböden oder Lüftungsschächten) mittels Parallelanzeige ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 5 · 2015
Laufkarten – FormatDas konkrete Format der Laufkarten ist im Dokument nicht festgelegt. Laufkarten sind als notwendige Unterlagen vorgeschrieben und mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen.S. 5 · 2015
Feuerwehrplan (DIN 14095)Ein Feuerwehrplan nach DIN 14095 ist als notwendige Unterlage vorgeschrieben. Er muss zum Aufschalttermin vorliegen und ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen.S. 5, 6 · 2015
Abnahme und AbstimmungEine mängelfreie Abnahme der BMA durch einen Sachverständigen gemäß TAnIVO ist Voraussetzung für die Aufschaltung. Das Brandmeldekonzept ist durch einen zertifizierten Planer zu erstellen und mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. Erforderliche Detail- und Vorabsprachen sind mit der Brandschutzdienststelle zu führen.S. 4, 6 · 2015
InstandhaltungEin Wartungsvertrag mit einer zertifizierten Wartungsfirma ist abzuschließen und zum Aufschalttermin vorzulegen. Wartung und Inspektion sind in einem Betriebshandbuch zu dokumentieren. Vor Abschaltung oder Änderungen an der BMA ist die Leitstelle zu benachrichtigen. Die Brandmeldetechnik ist in angemessenen Zeitabständen dem aktuellen Stand der Technik anzupassen.S. 5, 6 · 2015
SonstigesEs ist eine Brandfallsteuermatrix bzw. -tabelle als Anlage zum Brandmeldekonzept beizufügen, die das Zusammenspiel der BMA mit anderen technischen Anlagen (Alarmierungsanlagen, RWA, Aufzüge, Lüftungsanlagen, Schranken, Beleuchtung usw.) darstellt.S. 4 · 2015

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

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Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

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ZUSTÄNDIGE STELLEN
Salzlandkreis – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 56 Abs. 1 Nr. 1 BauO LSA)
Salzlandkreis – Brandsicherheitsschau als Aufgabe des übertragenen Wirkungskreises (§ 3 Abs. 4 BrSchG LSA)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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