Landkreis Stendal
QUELLE · TAB Landkreis Stendal und Altmarkkreis Salzwedel / ILS Altmark (Landkreis Stendal / Altmarkkreis Salzwedel) – Ausgabestand 2014-01-27
Festlegungen nach Thema
AufschaltungAufgeschaltet wird auf die Alarmempfangszentrale der Integrierten Leitstelle 'Altmark' in Stendal. Der Betrieb der Alarmempfangsanlage erfolgt auf Konzessionsbasis mit der Firma Siemens AG. Die Aufschaltung auf die Telefonanlage der ILS Altmark ist nicht gestattet.S. 3, 4 · 2014
AlarmempfangsstelleDie Alarmempfangszentrale befindet sich in der ILS 'Altmark' in der Hansestadt Stendal und wird auf Konzessionsbasis durch die Firma Siemens AG betrieben.S. 3, 4 · 2014
ÜbertragungseinrichtungDie Weiterleitung des Fernalarms erfolgt uber eine Alarmubertragungsanlage (AUA) gemas DIN 14675. Der Anschluss erfolgt auf Antrag beim Konzessionar Siemens AG mittels ausgefulltem Kundendatenerfassungsblatt.S. 4 · 2014
Feuerwehrzugang / Standort BMZDie BMZ ist an der Feuerwehrzufahrt im Eingangsbereich anzubringen; ist dies nicht moglich, ist der Standort in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen. Das FIBS ist ebenfalls an der Feuerwehrzufahrt im Eingangsbereich anzubringen. Der gewaltlose Zugang zur BMZ und zum Sicherungsbereich ist für die Feuerwehr sicherzustellen.S. 4, 6 · 2014
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Feuerwehr-InformationszentraleEs ist ein Feuerwehr-Informations-Bedien-System (FIBS) bestehend aus FBF (DIN 14661), FAT (DIN 14662), Feuerwehrlaufkarten (DIN 14675) sowie bei Bedarf FGB (DIN 14663) und Druckknopfmelder einzubauen. Als Gehause ist ein rotes zweiflügeliges Stahlblechgehause mit Maszen 830 x 560 x 100 mm (B x H x T) zu verwenden. Das FIBS ist an der Feuerwehrzufahrt im Eingangsbereich anzubringen; Standort und Abweichungen sind in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 6 · 2014
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Ein FBF nach DIN 14661 ist Bestandteil des FIBS. In das FIBS (linke Tur) ist ein Profilhalbzylinder mit der entsprechenden Feuerwehr-Schliessung einzusetzen.S. 6 · 2014
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Ein FAT nach DIN 14662 ist Bestandteil des FIBS. Die Brandschutzdienststelle kann zusatzlich weitere Lageplame und Tableaus in unmittelbarer Nahe der BMZ bzw. des FIBS verlangen.S. 6, 10 · 2014
Feuerwehr-SchlüsseldepotEs ist ein VdS-zugelassenes FSD 3 in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle zu installieren. Im FSD sind maximal 3 untrennbar verbundene Schlüssel zulassig; der für den inneren Zylinder vorgesehene Schlüssel ist rot zu kennzeichnen. Die Überwachungsmeldung (Sabotage) muss an eine standig besetzte Stelle (z.B. NSL oder zugelassenes Wach- und Sicherheitsunternehmen) weitergeleitet werden. Jährlich sind mit der BMA-Wartung alle FSD-Funktionen zu prufen; die Brandschutzdienststelle ist mindestens zwei Wochen vorher zu informieren.S. 5, 11 · 2014
FreischaltelementEin VdS-anerkanntes FSE des zustandigen Landkreises ist zwingend erforderlich und als eigene Meldergruppe anzuschalten. Es ist in unmittelbarer Nahe des FSD in ca. 3 m Hohe anzubringen, mit Putzblende und Staubschutzscheibe; alternativ mit Vandalismusrosette zu sichern. Die Auslosung uber das FSE darf die Brandfallsteuerung nicht beeinflussen. Der Anbringungsort ist in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen.S. 6 · 2014
BlitzleuchteDer Standort des FSD und FSE ist mit einer roten Blitzleuchte kenntlich zu machen.S. 6 · 2014
MeldergruppenJeder Brandmelder ist dauerhaft mit Gruppen- und Meldernummer zu beschriften (Format z.B. '10/1, 10/2'), schwarze Schrift auf weiszem Untergrund. Die Schriftgrosse ist abhangig von der Raumhohe: bis 3 m mind. 10 mm, bis 6 m mind. 20 mm, bis 9 m mind. 30 mm, bis 12 m mind. 40 mm, uber 12 m Sondergrösse nach Vereinbarung.S. 6, 7 · 2014
MelderkennzeichnungDie Melder-Einzel-Identifikation ist auszuführen. Automatische Melder sind mit systemzugelassenen Sockelschildern zu kennzeichnen. Melder in Zwischendecken erhalten optische Parallelanzeigen mit Melderbeschriftung; Bodenplatten uber Meldern in Zwischenboden sind mit einem roten kreisförmigen Punkt (Durchmesser 80-100 mm) zu kennzeichnen.S. 7, 8 · 2014
Laufkarten – FormatDas Format der Laufkarten soll A4 nicht uberschreiten; für grosse Objekte ist nach Zustimmung der Brandschutzdienststelle auch A3 zulassig. Die Karten mussen aus formstabiler Folie oder laminiertem Karton bestehen.S. 9 · 2014
Laufkarten – SymbolikDie grafischen Symbole richten sich nach DIN 14675. Verdeckte automatische Melder sind gesondert als gelbes Dreieck mit schwarzer Umrandung darzustellen. Die Darstellung hat in Volllinien zu erfolgen; Bauzeichnungen sind nicht geeignet.S. 9, 10 · 2014
Laufkarten – Anzahl und AblageMindestens je Meldergruppe eine Feuerwehr-Laufkarte ist bereitzuhalten. Die Karten sind griffbereit an der BMZ bzw. im FIBS in einem gesicherten Depot aufzubewahren. Bei Anlagen mit automatischem Ausdruck muss zusatzlich ein kompletter Satz aller Laufkarten separat verfugbar sein.S. 9 · 2014
Laufkarten – AktualisierungJede relevante Änderung an BMA oder Objekt ist unverzüglich und unaufgefordert der Brandschutzbehorde schriftlich mitzuteilen. Spatestens alle zwei Jahre ist der Betreiber verpflichtet, Feuerwehrplane und Laufkarten auf Aktualitat zu prufen.S. 9 · 2014
Feuerwehrplan (DIN 14095)Ein Feuerwehrplan nach DIN 14095 ist zu erstellen, mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen und zur Abnahme der BMA zu ubergeben.S. 9 · 2014
Abnahme und AbstimmungZur Abnahme sind Vertreter von Auftraggeber/Betreiber, Fachfirmen, ortlichem Brandschutztrager und Brandschutzbehorde erforderlich; ein mängelfreies Inbetriebsetzungsprotokoll nach DIN 14675 sowie die Dokumentation sind vorzulegen. Automatische BMA mit Direktaufschaltung sind vor Erstinbetriebnahme, nach wesentlichen Änderungen und alle 3 Jahre durch einen nach Bauordnungsrecht anerkannten Sachverstandigen zu prufen. Die Abnahmekosten tragt der Betreiber.S. 10 · 2014
InstandhaltungFür aufgeschaltete BMA ist ein Instandhaltungsvertrag abzuschliessen. Die jahrliche Wartung und vierteljahrliche Inspektionen sind in einem Betriebsbuch an der BMZ zu dokumentieren. Vor Arbeiten oder Abschaltung der ÜE ist die ILS 'Altmark' telefonisch zu benachrichtigen.S. 10, 11 · 2014
Kosten und GebührenDer Brandschutztrager ist berechtigt, Kosten für Fehleinsatze infolge der BMA (Fehlalarme) beim Betreiber geltend zu machen. Die Hohe richtet sich nach der jeweiligen Gebührensatzung der Feuerwehr in der gültigen Fassung.S. 11 · 2014
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Landkreis Stendal – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 56 Abs. 1 Nr. 1 BauO LSA)
Landkreis Stendal – Brandsicherheitsschau als Aufgabe des übertragenen Wirkungskreises (§ 3 Abs. 4 BrSchG LSA)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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