Erzgebirgskreis
QUELLE · TAB Landratsamt Erzgebirgskreis, Abteilung 1 - Personal, Sicherheit und Schule, Referat Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz, Sachgebiet Brandschutz (Erzgebirgskreis) – Ausgabestand 2025-02
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung der BMA auf die IRLS Chemnitz erfolgt ueber eine Uebertragungseinrichtung (UE) des jeweiligen Konzessionaers (Siemens AG, Chubb Deutschland GmbH oder Bosch Sicherheitssysteme GmbH). Der Antrag ist vom Konzessionaer im Auftrag des Betreibers bei der unteren Brandschutzbehorde zu stellen. Ein privatrechtlicher Miet- und Schutzvertrag mit dem Konzessionaer ist vor der Aufschaltung abzuschliessen.S. 7, 8, 9 · 2025
AlarmempfangsstelleDie zustaendige Alarmempfangsstelle ist die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) Chemnitz. Die IRLS betreibt die AUA auf Konzessionsbasis.S. 5, 7 · 2025
ÜbertragungseinrichtungDie UE wird ausschliesslich vom Konzessionaer der AUA eingerichtet, betrieben und instandgehalten und bleibt dessen Eigentum. Stoerungen der UE sind dem Konzessionaer umgehend zu melden und werden von diesem unverzueglich beseitigt. Die benoetigen Verbindungsarten richten sich nach DIN 14675 Anhang A.S. 8, 9 · 2025
Feuerwehrzugang / Standort BMZDie Zugangstuer und der Weg zur BMZ sind mit Hinweisschildern nach DIN 4066 fortlaufend zu kennzeichnen. Die genauen Standorte aller Einrichtungen sind im Vorfeld mit der unteren und oertlichen Brandschutzbehorde abzustimmen und zu dokumentieren.S. 9 · 2025
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Die BMA muss mit einem einheitlichen FBF nach DIN 14661 ausgestattet sein. Fuer das Schloss des FBF ist eine Feuerwehrschliessung (Zylinder) erforderlich, die bei der unteren Brandschutzbehorde zu beantragen ist. FBF und FAT sind in unmittelbarer Naehe des Feuerwehrzugangs zu installieren.S. 9, 10 · 2025
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Die BMA muss mit einem FAT nach DIN 14662 ausgestattet sein. Fuer das Schloss des FAT ist ebenfalls eine Feuerwehrschliessung erforderlich, die bei der unteren Brandschutzbehorde zu beantragen ist.S. 10 · 2025
Feuerwehr-SchlüsseldepotEs ist ein VdS-zugelassenes FSD3 einzubauen, das fuer die Ueberwachung von mindestens zwei Objektschluesseln ausgelegt sein muss. Die Sabotagemeldung des FSD muss an eine staendig besetzte Stelle (z.B. Polizei oder Wach- und Sicherheitsunternehmen) weitergeleitet werden. Ausnahmen sind mit der unteren Brandschutzbehorde abzustimmen und zu dokumentieren.S. 9, 10 · 2025
FreischaltelementDas FSE muss frei zugaenglich und fuer den Einbau eines Profilhalbzylinders 30/10 geeignet sein. Der Einbau erfolgt unter Putz, wandbundig, in unmittelbarer Naehe des FSD und vorzugsweise ausserhalb des Handbereichs. Im FSE wird eine Feuerwehrschliessung eingebaut.S. 10 · 2025
BlitzleuchteUeber dem FSD ist eine bernsteinfarbene Blitzleuchte (Rundumleuchte) zu installieren, die aus der Anfahrtsrichtung der Feuerwehr sichtbar sein muss. Sie wird bei Hauptmelderausloesung aktiviert und kann erst bei Alarmeruecksetzung abgeschaltet werden.S. 10 · 2025
MeldergruppenNichtautomatische Melder sind grundsaetzlich in Fluchtwegen, in der Naehe von Feuerloescheinrichtungen bzw. an Notausgangenanzubringen. Mehrere Melder koennen in einer Gruppe zusammengefasst werden, wenn alle Melder der Gruppe von jedem Standort einsehbar sind oder sich in uebersichtlichen Fluren oder Treppenraeumen befinden.S. 11 · 2025
MelderkennzeichnungAutomatische Brandmelder sind so zu kennzeichnen, dass die Beschriftung ohne Hilfsmittel von der darunter befindlichen Flaeche gelesen werden kann. Handfeuermelder sollen generell in Rot ausgefuehrt werden; eine Unterscheidung nach Aufschaltung kann ueber eine Zusatzbeschriftung erfolgen.S. 11 · 2025
Laufkarten – FormatFeuerwehr-Laufkarten muessen in A4 oder A3 Format erstellt werden. Die Formatwahl (A3 oder A4) ist mit der oertlichen Feuerwehr oder der unteren Brandschutzbehorde abzustimmen.S. 12 · 2025
Laufkarten – SymbolikDie Reiter der Laufkarten sind farblich zu kennzeichnen: Handfeuermeldergruppen rot, automatische Meldergruppen gelb, automatische Loeschanlagen (Sprinkler) blau, automatische Loeschanlagen (CO2/Edelgase) gruen. Die Anforderungen nach DIN 14675 Punkt 10.2.2 sind einzuhalten.S. 12 · 2025
Laufkarten – Anzahl und AblageMindestens je Meldergruppe ist eine Feuerwehr-Laufkarte nach DIN 14675 Punkt 10.2 bereitzuhalten. Verfuegt die BMA ueber ein Informationssystem mit automatischem Ausdruck, muss zusaetzlich ein kompletter Satz aller Laufkarten separat verfuegbar sein.S. 12 · 2025
Laufkarten – AktualisierungJede Aenderung an der BMA oder am Objekt, die eine Ueberarbeitung der Laufkarten erfordert, ist vom Betreiber unverzueglich und unaufgefordert der unteren Brandschutzbehorde des Erzgebirgskreises schriftlich mitzuteilen.S. 13 · 2025
Feuerwehrplan (DIN 14095)Ein Feuerwehrplan ist gemaess DIN 14095 zu erstellen, mit der unteren und oertlichen Brandschutzbehorde abzustimmen und bei der Abnahme der BMA in beantragter Anzahl zu uebergeben.S. 12, 13 · 2025
Abnahme und AbstimmungVor Aufschaltung muss eine maengelfreie Inbetriebsetzung und ggf. eine Abnahme durch einen Prufsachverstaendigen nach SaechsTechPruefVO erfolgt sein. Der Betreiber hat zum Aufschalttermin die Errichterfirma, die Wartungsfirma, den Konzessionaer, einen qualifizierten Vertreter der oertlichen Feuerwehr und die untere Brandschutzbehorde einzuladen. Der Wunschtermin ist 14 Tage im Voraus mit dem Konzessionaer abzustimmen.S. 13, 14, 15 · 2025
InstandhaltungEin gueltiger Wartungs- und Instandhaltungsvertrag fuer die BMA muss vorliegen. Es muss sichergestellt sein, dass innerhalb von 24 Stunden nach Stoerungsmeldung mit der Beseitigung der Stoerung vor Ort begonnen wird.S. 14 · 2025
Kosten und GebührenFuer die Durchfuehrung der Aufschaltung werden von der unteren Brandschutzbehorde Kosten erhoben. Kosten bei Fehleinsaetzen richten sich nach Paragraph 68 Abs. 2 Nr. 4 SaechsBRKG i.V.m. der jeweils gueltigen Feuerwehrgebuehrensatzung der jeweiligen Stadt/Gemeinde; der BMA-Betreiber ist bei durch die Anlage verursachten Fehlalarmen kostenpflichtig.S. 17 · 2025
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Erzgebirgskreis – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 57 Abs. 1 Nr. 1 SächsBO)
Gemeinde als örtliche Brandschutzbehörde – Stellungnahmen nach § 22 Abs. 2 SächsBRKG (Unterstützung durch den Landkreis Erzgebirgskreis, § 7 Abs. 1 Nr. 11)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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