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Vogtlandkreis

QUELLE · TAB Stadt Plauen, Fachbereich Sicherheit und Ordnung, Fachgebiet Brandschutz (Plauen und Vogtlandkreis) – Ausgabestand 2010-07-28
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDer Antrag auf Aufschaltung ist vom Betreiber oder in dessen Auftrag beim Fachgebiet Brandschutz der Stadt Plauen zu stellen und muss Angaben zu Betreiber, Errichterfirma, Anbringungsort der Uebertragungseinrichtung und geplantem Inbetriebnahmezeitpunkt enthalten. Das nach Antragstellung zugesandte Vertragsangebot erlischt spaetestens sechs Wochen nach Zustellung, und die im Mietvertrag ausgewiesene Summe muss nachweislich vor der Aufschaltung beglichen sein.S. 4 · 2010
AlarmempfangsstelleAls Empfangszentrale fuer Brandmeldungen betreibt die Stadt Plauen in der Leitstelle des Rettungsdienstes Vogtland eine Fernwirkempfangszentrale des Typs DEZ 9000 mit BZT-Zulassung und VdS-Anerkennung.S. 4 · 2010
ÜbertragungseinrichtungFuer Neuanschluesse wird eine ISDN-Uebertragungseinrichtung mit D-Kanal-Uebertragung nach X.31 als staendig stehende gewaehlte Verbindung sowie B-Kanal-Uebertragung als Ersatzweg eingesetzt (VdS-Zulassung G 101804); bestehende Anschluesse nutzen ein Geraet mit BZT-Typenzulassung A 200/118 W. Der bereitzustellende ISDN-Mehrgeraeteanschluss muss eine vom Anbieter garantierte Verfuegbarkeit von mindestens 99,5 Prozent aufweisen, ohne vorgeschaltete Zusatzgeraete wie DSL-Splitter.S. 5 · 2010
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer Weg von der Feuerwehrzufahrt zur BMZ ist grundsaetzlich mit Hinweisschildern nach DIN 4066 zu kennzeichnen, und der Standort der BMZ ist vorrangig im Erdgeschoss nahe der Feuerwehrzufahrt im Bereich des Haupteingangs bzw. Feuerwehrzugangs zu planen und mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen.S. 6 · 2010
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Im Handbereich der Brandmeldezentrale ist ein Feuerwehr-Bedienfeld nach DIN 14661 zu installieren; Ausnahmen sind nur bei ausgelagerter BMZ/UE gemaess Punkt 3.2.4 moeglich. Fuer das Schloss des FBF ist eine bei der Brandschutzdienststelle zu beantragende Feuerwehrschliessung erforderlich.S. 7 · 2010
Feuerwehr-SchlüsseldepotEin Feuerwehr-Schluesseldepot ist grundsaetzlich zu installieren, damit die BMZ und alle mit Brandmeldern oder Loeschanlagen geschuetzten Raeume im Alarmfall jederzeit gewaltfrei zugaenglich sind; Standort ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. Es duerfen grundsaetzlich maximal drei verschiedene Schluessel an einem Bund vorgehalten werden, Einbau und Funktion muessen der Richtlinie VdS 2105 entsprechen, und die Kosten fuer Beschaffung, Montage und Unterhaltung traegt der Betreiber der Brandmeldeanlage.S. 7 · 2010
FreischaltelementZusaetzlich zum FSD ist ein Freischaltelement mit Zylinderschloss als eigenstaendiger Nebenmelder zu installieren, das die manuelle Ausloesung der Aussentuersicherung des FSD durch die Feuerwehr direkt ohne Quittierung durch die Leitstelle ermoeglicht. Das Zylinderschloss ist mit dem des FBF identisch und nur mit schriftlicher Freigabe der Brandschutzdienststelle erhaeltlich; bei Anlagen im Vogtlandkreis ist wegen abweichender Systemkomponenten zwingend eine gesonderte Abstimmung zum FSE erforderlich.S. 7, 8 · 2010
BlitzleuchteIm Sichtbereich der Anfahrt ist ueber dem Feuerwehr-Schluesseldepot eine gelbe Blitzleuchte anzubringen, die bei Ausloesung der Brandmeldeanlage aktiviert wird und erst nach Ruecksetzung des Alarms erlischt; im Bedarfsfall kann eine weitere Blitzleuchte ueber dem direkten Zugang zur BMZ gefordert werden.S. 6, 7 · 2010
MeldergruppenIn Treppenraeumen mit mehr als zwei Untergeschossen sind Handfeuermelder vom Erdgeschoss bzw. der Feuerwehrzufahrt ausgehend zu eigenen Meldergruppen mit maximal 10 Meldern senkrecht uebereinander zusammenzuschalten; bei waagerechter Zusammenschaltung sind die Meldergruppen auf Brandabschnitte zu beschraenken.S. 8, 9 · 2010
MelderkennzeichnungAutomatische Brandmelder und Handfeuermelder sind dauerhaft und gut sichtbar mit Meldergruppen- und Meldernummern nach DIN 1450 zu beschriften, ohne Hilfsmittel von der darunterliegenden Verkehrsflaeche lesbar; roemische Ziffern sind unzulaessig. Verdeckt installierte automatische Melder hinter Doppelboeden oder abgehaengten Unterdecken sind durch dauerhafte rote Markierung mit Gruppen- und Meldernummer zu kennzeichnen.S. 8, 9 · 2010
Laufkarten – FormatFeuerwehr-Laufkarten sind nach Nr. 10.2 DIN 14675 aufzubauen, ihr Entwurf ist der Brandschutzdienststelle zur Bestaetigung vorzulegen. Als Alternative wird eine nach gleichen Bedingungen aufgebaute, farbig ausgedruckte Rechner- oder PC-gestuetzte Einsatzdatei anerkannt, wobei eine Kopie saemtlicher moeglicher Ausdrucke in sichtbarer Naehe vorzuhalten ist.S. 9, 10 · 2010
Laufkarten – Anzahl und AblageJe Meldergruppe ist mindestens eine Feuerwehr-Laufkarte vorzusehen.S. 9 · 2010
Feuerwehrplan (DIN 14095)Bei grossen unuebersichtlichen Objekten oder mehreren Gebaeudekomplexen kann die Brandschutzdienststelle zusaetzlich ein Feuerwehr-Lageplantableau fordern, dessen Entwurf ihr vorzulegen ist; unmittelbar daneben sind die Feuerwehr-Laufkarten zu hinterlegen.S. 10 · 2010
Abnahme und AbstimmungVor der Aufschaltung sowie nach jeder wesentlichen Aenderung ist eine Abnahme der BMA durch die Brandschutzdienststelle erforderlich, wobei der Aufschalttermin dem Fachgebiet Brandschutz mindestens vier Wochen vorher mitzuteilen ist. Bei der Abnahme muessen Entscheidungsbefugte des Antragstellers, des Errichters, des Fachgebietes Brandschutz der Stadt Plauen und der oertlich zustaendigen Brandschutzdienststelle anwesend sein; diese Abnahme ersetzt nicht die Pruefung durch bauaufsichtlich anerkannte Sachverstaendige.S. 10 · 2010
InstandhaltungJaehrliche bzw. vierteljaehrliche Wartungen und Inspektionen der BMA sind fortlaufend im Betriebsbuch zu dokumentieren. Eine Funktionspruefung mit Ausloesung der Uebertragungseinrichtung ist nur nach vorheriger telefonischer Abstimmung unter Angabe eines Codewortes mit der Leitstelle zulaessig; das Codewort wird dem Betreiber bei der Erstabnahme durch das Fachgebiet Brandschutz mitgeteilt.S. 11 · 2010
Kosten und GebührenDie Kosten fuer Beschaffung, Montage und Unterhaltung des Feuerwehr-Schluesseldepots traegt der Betreiber der Brandmeldeanlage. Kommt es am Abnahmetag zu keiner technischen Aufschaltung, hat der Betreiber alle bis dahin entstandenen Kosten gemaess der Satzung der Stadt Plauen ueber Feuerwehrgebuehren und -entgelte zu erstatten; spaetere Aenderungen am Mehrgeraeteanschluss nach dem Uebertragungsgeraet sind ebenfalls kostenpflichtig.S. 5, 11 · 2010
SonstigesBMA, die an die Empfangszentrale der Leitstelle aufgeschaltet werden sollen, duerfen nach DIN 14675 Pkt. 4.2 nur durch Fachfirmen errichtet und gewartet werden, deren Kompetenz durch eine akkreditierte Stelle zertifiziert ist; der Geltungsbereich der Zertifizierung muss Planung, Errichtung und Wartung von Gefahrenmeldeanlagen nach DIN EN 45012 einschliessen.S. 3 · 2010
An bzw. in der BMZ ist bei Abschaltung der Uebertragungseinrichtung sichtbar ein Schild mit dem Hinweistext 'Uebertragungseinrichtung abgeschaltet - bei Alarm Feuerwehrnotruf 112 waehlen' anzubringen.S. 6, 10, 11 · 2010

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

Mit PlanWerke planen

Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

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ZUSTÄNDIGE STELLEN
Landratsamt Vogtlandkreis – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 57 Abs. 1 Nr. 1 SächsBO)
Gemeinde als örtliche Brandschutzbehörde – Stellungnahmen nach § 22 Abs. 2 SächsBRKG (Unterstützung durch den Landkreis Vogtlandkreis, § 7 Abs. 1 Nr. 11)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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