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Ilm-Kreis

QUELLE · TAB Landratsamt Ilm-Kreis, Amt für Brand- und Katastrophenschutz/Rettungswesen (Ilm-Kreis) – Ausgabestand 2004-01-01
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie Aufschaltung an die Leitstelle des Ilm-Kreises erfolgt auf besonderen Antrag. Der Antrag ist rechtzeitig vor Montagebeginn an das Landratsamt zu richten. Konzessionär für Einrichtung und Anschluss der Übertragungseinrichtung ist ausschließlich Siemens Building Technologies.S. 1 · 2004
AlarmempfangsstelleDie Empfangsanlage (Notrufmeldezentrale) befindet sich beim Landratsamt Ilm-Kreis in Arnstadt. Funktionsprüfungen mit Auslösung des Hauptmelders dürfen nur im Einvernehmen mit dem Amt für BKS/Rw vorgenommen werden; der Prüftermin ist der Leitstelle rechtzeitig mitzuteilen.S. 1, 7 · 2004
ÜbertragungseinrichtungDie Verbindungsleitung zwischen Hauptmelder und Kabelübergabedose ist mit Kabel Typ I-H (ST) HrH 2x2x0,6 mm² in Stahlpanzerrohr oder schlagzähem Kunststoffrohr in geschlossenem System zu verlegen. Zwischen abgesetzten Zentralen und der BMZ ist ebenfalls Brandmeldekabel Typ I-H (ST) HrH zu verwenden.S. 2 · 2004
Feuerwehrzugang / Standort BMZDie BMZ ist im Erdgeschoss in unmittelbarer Nähe der Feuerwehranfahrt im Bereich des Haupteinganges zu installieren, in Abstimmung mit dem Landratsamt. Wird sie in einem Schrank oder separatem Raum untergebracht, ist die Tür mit dem Schriftzug 'Brandmeldezentrale' in erhabenen Buchstaben zu kennzeichnen; die Tür darf nicht verschließbar sein.S. 3 · 2004
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das FBF ist in Abstimmung mit dem Amt für BKS/Rw zu installieren. Es muss im selben Raum wie die BMZ untergebracht sein. Als Standardausführung wird DIN 14661 akzeptiert; als Schloss ist ein Halbzylinder der Firma Kruse mit der Schließung 'Ilm-Kreis' zu verwenden.S. 4, 5 · 2004
Feuerwehr-SchlüsseldepotFür jede Brandmeldezentrale ist grundsätzlich ein Lageplantableau lagerichtig zu installieren. Alternativ kann nach Zustimmung des Amts für BKS/Rw eine Meldergruppenkartei (Laufkarten) verwendet werden.S. 5 · 2004
Der Feuerwehrschlüsselkasten (FSK) muss den VdS-Bedingungen entsprechen und eine VdS-Anerkennung besitzen (VdS-Richtlinie 2105 von 12/96). Das mechanische Zuhaltungsschloss muss ein umstellbares DB-Kastenschloss vom Typ Kruse mit der Schließung 'Ilm-Kreis' sein.S. 8 · 2004
FreischaltelementBei besonders gefährdeten Objekten fordert das Amt für BKS/Rw den Einbau eines FSE. Das FSE muss mit einem genormten Zylinderschloss mit der Schließung 'Ilm-Kreis' der Firma Kruse ausgerüstet sein. Im Außenbereich wird eine Montagehöhe von ca. 4 m empfohlen; das FSE ist als Nebenmelder in die BMZ einzubinden.S. 8 · 2004
BlitzleuchteÜber dem direkten Zugang zur BMZ oder im Bereich des FSK, von der Anfahrt sichtbar, ist eine bernsteinfarbene Blitz- bzw. Rundumkennleuchte gefordert, die bei Hauptmelderauslösung aufleuchtet. Das Verlöschen darf nur bei Rücksetzung am FBF erfolgen.S. 3 · 2004
MeldergruppenAutomatische und nichtautomatische Brandmelder sind mit Meldegruppen- und Meldenummern zu beschriften (Format z. B. '1/1', '1/2'). Die Verwendung römischer Ziffern ist nicht zulässig.S. 4 · 2004
MelderkennzeichnungNichtautomatische Melder sind in einer Höhe von 140 cm (±20 %) über dem Fußboden anzuordnen. Automatische Melder in Zwischenböden oder -decken erfordern am Raumeingang eine eindeutige Beschriftung, eine Öffnungsvorrichtung sowie eine Melderzweitanzeige.S. 4 · 2004
Laufkarten – FormatDie Meldergruppenkarten (Laufkarten) müssen auf der Vorderseite Gebäudeübersicht, Geschoss- und Raumkennzeichnung, Feuerwehrzugang/Einsatzweg (grün), Standorte von BMZ, ÜE und FBF (grün) sowie Legende enthalten. Auf der Rückseite sind Gebäudeteilübersicht, Melder-Standorte und -arten, Meldebereich (rot eingerahmt), Einsatzweg (grün) und ggf. RWA/Löschanlage-Bedienung darzustellen.S. 5, 6 · 2004
Laufkarten – Anzahl und AblageJe Meldergruppe ist mindestens eine Meldergruppenkarte vorzusehen.S. 5 · 2004
Feuerwehrplan (DIN 14095)Zum Termin der Aufschaltung muss ein Feuerwehrplan nach DIN/VDE 14095 in dreifacher Ausfertigung vorliegen.S. 9 · 2004
Abnahme und AbstimmungVor Inbetriebsetzung ist die BMA durch einen amtlich zugelassenen Sachverständigen abzunehmen; das Abnahmeprotokoll ist zur Inbetriebsetzung vorzulegen. Details werden am konkreten Entwurf getroffen; Übergabe und Inbetriebsetzung von FBF, FSE und FSK einschließlich Hinterlegung des Objektschlüssels sind abzustimmen.S. 2 · 2004
InstandhaltungFür den Anschluss an die Leitstelle ist ein Wartungsvertrag mit dem Errichter oder einer gleichwertigen Fachfirma erforderlich, der Prüfungen nach DIN VDE 0833 Teil 1 Abschnitte 4 und 5 umfasst. Bei Eigenwartung ist Fachkunde nachzuweisen; Wartungsvertrag bzw. Nachweis sind dem Amt für BKS/Rw in Abschrift vorzulegen.S. 7 · 2004
Kosten und GebührenEinrichtung und Anschluss der ÜE erfolgen nach aktuellen Gebührensätzen. Monatliche Leitungsgebühren sind Bestandteil des Mietvertrags. Bei Fehlalarmierungen werden Kosten nach geltenden Gebührensätzen erhoben; Kosten für eine Wiederaufschaltung trägt der Betreiber.S. 1, 2, 7 · 2004

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

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Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

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ZUSTÄNDIGE STELLEN
Ilm-Kreis – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 60 Abs. 1 Nr. 1 ThürBO)
Ilm-Kreis – Gefahrenverhütungsschau und vorbeugender Gefahrenschutz (§ 26 ThürBKG)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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