Landkreis Nordhausen
QUELLE · TAB Feuerwehr Nordhausen (Nordhausen) – Ausgabestand 2018-01
Festlegungen nach Thema
AufschaltungAlle BMA, deren Meldungen in der Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) der Berufsfeuerwehr Nordhausen eingehen sollen, müssen den einschlägigen DIN- und VDE-Bestimmungen sowie der TAB entsprechen. Störungsmeldungen dürfen nicht zur FEZ weitergeleitet werden.S. 1, 3 · 2018
AlarmempfangsstelleDie Alarmempfangsstelle ist die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) der Berufsfeuerwehr Nordhausen. Der Anschluss setzt einen gültigen Wartungsvertrag voraus.S. 1, 4 · 2018
ÜbertragungseinrichtungDie Stadtverwaltung Nordhausen hat der Firma BOSCH Sicherheitssysteme GmbH (Erfurt) das ausschließliche Konzessionsrecht zum Einbau und Betrieb der Übertragungseinrichtungen eingeräumt. Der Bauherr muss rechtzeitig Kontakt mit dem Konzessionär aufnehmen.S. 4 · 2018
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer gewaltlose Zugang zur BMZ und zu allen Überwachungsbereichen ist im Alarmfall jederzeit sicherzustellen. Falls keine ständig besetzte Stelle vorhanden ist, muss ein Generalschlüssel in einem zugelassenen FSK hinterlegt werden. Der Installationsort von FSK und FSE ist mit dem Amt f. BS u. HL abzustimmen.S. 3 · 2018
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Feuerwehr-InformationszentraleJede Brandmeldezentrale ist mit einem FIBS (Feuerwehr-Informations- und Bediensystem) auszustatten. Am FIBS ist eine schriftliche Ausfertigung des Feuerwehrplans zu hinterlegen. Eine gelbe Kennleuchte am Feuerwehrzugang zur BMZ bzw. zum FIBS ist bei Auslösung der ÜE zu aktivieren.S. 1, 2, 4 · 2018
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)An Bestandsanlagen verbaute Objektschließungen am FBF sind gegen Halbzylinder der Schließung 'Feuerwehr Nordhausen' auszutauschen.S. 1 · 2018
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)An Bestandsanlagen verbaute Objektschließungen am FAT sind gegen Halbzylinder der Schließung 'Feuerwehr Nordhausen' auszutauschen.S. 1 · 2018
Feuerwehr-SchlüsseldepotDie TAB enthält keine expliziten Regelungen zu einem Feuerwehr-Schlüsseldepot (FSD) als eigenständigem Element; der Generalschlüssel ist in einem zugelassenen FSK zu hinterlegen.S. 3 · 2018
FreischaltelementDas Freischaltelement (FSE) ist in der Planungsphase zu berücksichtigen; sein Installationsort ist mit dem Amt f. BS u. HL abzustimmen. Das FSE ist mit einer Vandalismusrosette (magnetgesichert) auszustatten. Die Schließzylinder sind über das Amt zu beziehen, Vertragspartner ist Fa. Kruse Sicherheitssysteme GmbH.S. 1 · 2018
BlitzleuchteAm Feuerwehrzugang zur BMZ bzw. zum FIBS ist eine gelbe Kennleuchte zu installieren, die bei Auslösung der ÜE aktiviert wird. Zulässig sind Dreh- oder Blitzleuchten, stehend oder hängend montiert; der Standort muss aus Anfahrrichtung der Feuerwehr sichtbar sein.S. 2 · 2018
MeldergruppenPro Meldegruppe sind maximal 30 automatische oder maximal 10 nichtautomatische Melder zulässig. Eine Mischung automatischer und nichtautomatischer Melder in einer Meldegruppe ist unzulässig. Meldegruppen dürfen nicht brandabschnittsübergreifend installiert werden.S. 2, 3 · 2018
MelderkennzeichnungJeder automatische Melder ist mit Meldegruppen- und Meldernummer gemäß geltender DIN zu kennzeichnen. Nichtautomatische Melder sind nur dann als 'Feuerwehr' (rot) zu kennzeichnen, wenn sie eine ÜE zur direkten Alarmierung der FEZ auslösen; andernfalls ist nur 'Hausalarm' mit blauer Farbkennzeichnung zulässig.S. 2, 3 · 2018
Laufkarten – FormatDie Ausführung und Gestaltung der Laufkarten ist vor dem Erstellen in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle festzulegen. Auf Laufkarten für Zwischendeckenmelder ist im oberen Bereich ein Hinweis 'Bockleiter mitnehmen' vorzusehen.S. 2, 4 · 2018
Laufkarten – Anzahl und AblageJe Meldegruppe ist mindestens eine gesonderte Meldegruppenkarte erforderlich. Für jede Brandmeldezentrale ist eine eigene Meldegruppenkartei vorzusehen.S. 2 · 2018
Feuerwehrplan (DIN 14095)Der Feuerwehrplan nach DIN 14095 ist mindestens eine Woche vor Inbetriebnahme in zweifacher schriftlicher Ausfertigung sowie digital als einzelnes PDF (lagerichtig) einzureichen. Eine weitere schriftliche Ausfertigung ist am FIBS zu hinterlegen. Der Plan ist vorab mit der Brandschutzdienststelle zwecks Freigabe in Abstimmung zu bringen.S. 4 · 2018
Abnahme und AbstimmungVor der ersten Inbetriebnahme ist eine Abnahme durch bauaufsichtlich anerkannte Sachverständige nach ThürTechPrüfVO erforderlich. Der Abnahmetermin ist rechtzeitig mit dem Amt f. BS u. HL und dem Konzessionär abzustimmen. Bei der Abnahme müssen Vertreter des Betreibers, der Errichterfirma, des Konzessionärs und des Amtes anwesend sein. Einzureichende Unterlagen: Kompetenznachweis der Fachfirmen, Errichterbescheinigung, gültiger Wartungsvertrag und Prüfprotokoll nach ThürPPVO/ThürTechPrüfVO.S. 4 · 2018
InstandhaltungFür die Inbetriebnahme und den Anschluss an die Empfangsanlage ist ein Wartungsvertrag mit einer Fachfirma Voraussetzung. Für jede Brandmeldezentrale ist ein Betriebsbuch anzulegen und am Standort der BMZ aufzubewahren.S. 2, 4 · 2018
Kosten und GebührenDie Kosten für den Magnetschlüssel zur Vandalismusrosette des FSE trägt wie bei der Schließung der Eigentümer bzw. Betreiber.S. 1 · 2018
SonstigesBMA mit mehr als 50 Meldegruppen sind mit einer Registriereinrichtung (z. B. Protokolldrucker) auszustatten, die Alarme, Abschaltungen und Störungen mit Datum und Uhrzeit auf beständigem Papier erfasst. Alle beabsichtigten Veränderungen an der BMA bedürfen der Zustimmung des Amtes f. BS u. HL.S. 2, 5 · 2018
Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.
Mit PlanWerke planen
Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.
Projekt anlegenZUSTÄNDIGE STELLEN
Landkreis Nordhausen – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 60 Abs. 1 Nr. 1 ThürBO)
Landkreis Nordhausen – Gefahrenverhütungsschau und vorbeugender Gefahrenschutz (§ 26 ThürBKG)
Vorschlag — abzustimmen
Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.
Anforderungen kennen — und direkt danach planen.
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